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Die Produktionsfunktion von Leontief: Aktuelles Managementwerkzeug oder veraltetes Wissen?

Titre: Die Produktionsfunktion von Leontief: Aktuelles Managementwerkzeug oder veraltetes Wissen?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 8 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dominik Lindner (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wassily Leontief war ein führender Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jahrhunderts und ist vor allem für seine Input-Output Analyse bekannt. Die nach ihm benannten Leontief-Produktionsfunktionen haben einen breiten empirischen Geltungsbereich und lassen sich beispielsweise zur Produktionsplanung verwenden, wobei die den Funktionen eigenen limitationalen Prozesse in allen Unternehmungen auftreten.
Leontief entwickelte seine Modelle zu einer Zeit als die Betriebswirtschaft von den Ideen der neoklassischen Unternehmenstheorie geprägt war. In der neoklassischen Welt werden dem Unternehmer die Eigenschaften eines homo oeconomicus zugeschrieben, der auf vollkommenen Märkten agiert und durch Gewinnmaximierung das ökonomische Prinzip realisiert. Im Folgenden werden die theoretischen Annahmen von Leontief mit den heutigen Gegebenheiten in einer Unternehmung verglichen. Unter welchen Bedingungen sind die von ihm entwickelten Produktionsmodelle allgemein gültig und genügt die Gewinnmaximierung heute alleine als Handlungsmaxime zur erfolgreichen Unternehmensführung? Darüber hinaus wird der Aspekt der Wirtschaftlichkeit im Allgemeinen in das Spannungsfeld der unternehmerischen Herausforderungen eingeordnet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reflexion der theoretischen Annahmen einer Leontief-Produktionsfunktion

3. Moderne Unternehmensziele vor dem Hintergrund neoklassischer Annahmen

4. Moderne Unternehmensführung im Spannungsdreieck: Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Flexibilität

5. Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der Leontief-Produktionsfunktion für die heutige Unternehmensführung. Ziel ist es, die theoretischen Annahmen des Modells mit den aktuellen Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Stakeholder-Interessen abzugleichen, um zu bewerten, ob das Modell als zeitgemäßes Managementwerkzeug betrachtet werden kann.

  • Theoretische Grundlagen und Grenzen der Leontief-Produktionsfunktion
  • Neoklassische Unternehmenstheorie und Gewinnmaximierung
  • Minimumprinzip bei der industriellen Leistungserstellung
  • Herausforderungen durch das Spannungsdreieck: Wirtschaftlichkeit, Termintreue und Flexibilität
  • Veränderte Anforderungen durch moderne Stakeholder-Interessen

Auszug aus dem Buch

Reflexion der theoretischen Annahmen einer Leontief-Produktionsfunktion

Die Produktion ist die zielgerichtete Herstellung von Gütern und Dienstleistungen, in einem Transformationsprozess unter Einsatz von Produktionsfaktoren. Dieser funktionale Zusammenhang wird durch die Produktionsfunktion abgebildet. Sie erläutert den Zusammenhang zwischen den effizienten Faktorkombinationen und der dazugehörigen Ausbringungsmenge. Eine besondere Produktionsfunktion ist die Leontief-Produktionsfunktion. Sie lässt sich für Ein- und Mehrproduktunternehmen, ein- und mehrstufige sowie ein- und mehrteilige Fertigung formulieren.

Es handelt sich dabei um eine linear-limitationale Produktionsfunktion. Die eingesetzten Faktormengen stehen in einem festen Verhältnis zur hergestellten Endproduktmenge, wobei sowohl die Einsatzgüter als auch das Endprodukt eine konstante Qualität besitzen. Dieses effiziente Einsatzmengenverhältnis ist unabhängig von der Höhe der Ausbringungsmenge und wird durch die festen Produktionskoeffizienten charakterisiert, die bei Erhöhung der Produktion kontant bleiben. Diese Tatsache führt dazu, dass sich die Produktionsverfahren bei Leontief stets durch eine Prozessgerade abbilden lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor führt in die Person Wassily Leontief ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob dessen klassische Produktionsmodelle in der heutigen, dynamischen Unternehmenswelt noch als alleinige Handlungsmaxime ausreichen.

Reflexion der theoretischen Annahmen einer Leontief-Produktionsfunktion: Dieses Kapitel erläutert die mathematischen und funktionalen Grundlagen der linear-limitationalen Produktion und diskutiert deren Starrheit sowie die Grenzen der praktischen Anwendbarkeit.

Moderne Unternehmensziele vor dem Hintergrund neoklassischer Annahmen: Hier wird der Fokus auf das erwerbswirtschaftliche Prinzip und das Minimumprinzip gelegt, wobei kritisch hinterfragt wird, inwiefern diese noch mit gesellschaftlichen Reglementierungen vereinbar sind.

Moderne Unternehmensführung im Spannungsdreieck: Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Flexibilität: Der Autor verdeutlicht, dass heute konkurrierende Ziele wie Termintreue und Flexibilität das Modell von Leontief an seine Grenzen führen, da diese Anforderungen eine hohe Wandlungsfähigkeit erfordern.

Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse: Das Fazit stellt fest, dass Leontief-Modelle zwar für spezielle Montageprozesse und Rezepturen wertvoll bleiben, jedoch durch moderne Managementansätze ergänzt werden müssen.

Schlüsselwörter

Leontief-Produktionsfunktion, Produktionsfaktoren, Limitationale Produktion, Neoklassische Unternehmenstheorie, Gewinnmaximierung, Minimumprinzip, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität, Termintreue, Fertigungsprozesse, Stakeholder, Managementwerkzeug, Industrielle Produktion, Produktionskoeffizient, Kostenreduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die von Wassily Leontief entwickelte Produktionsfunktion in heutigen industriellen Unternehmen noch ein valides Managementwerkzeug darstellt oder ob sie als veraltetes Wissen zu betrachten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Produktions- und Kostentheorie, die Prinzipien der neoklassischen Unternehmungsführung sowie der Wandel der Anforderungen an moderne Fertigungsbetriebe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Unter welchen Bedingungen sind Leontiefs Produktionsmodelle heute noch allgemein gültig und reicht die Gewinnmaximierung allein als Handlungsmaxime aus?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse, die klassische ökonomische Modelle (Leontief, Neoklassik) den modernen Anforderungen (Flexibilität, Transparenz, soziale Aspekte) gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretische Struktur linear-limitationaler Produktionsfunktionen und das daraus resultierende Spannungsfeld, in dem sich heutige Unternehmen zwischen Wirtschaftlichkeit, Termintreue und Flexibilität bewegen müssen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Produktionsfunktion, Limitationalität, Gewinnmaximierung, Minimumprinzip, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Stakeholder-Interessen.

Warum ist die Leontief-Produktionsfunktion laut Autor zu starr?

Das Modell ist zu starr, da es eine feste Faktorproportion unterstellt. Reale Unternehmen benötigen jedoch oft Flexibilität und die Möglichkeit, bei veränderten Rahmenbedingungen die Produktion durch dispositives Handeln zu steigern, ohne die Faktoren proportional zu erhöhen.

Welche Rolle spielt das Spannungsdreieck in der Argumentation?

Das Spannungsdreieck verdeutlicht, dass Wirtschaftlichkeit, Termintreue und Flexibilität in einem Zielkonflikt stehen. Die Erhöhung der Flexibilität oder Termintreue kann, entgegen der starren Leontief-Logik, die unmittelbare Wirtschaftlichkeit gefährden.

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Résumé des informations

Titre
Die Produktionsfunktion von Leontief: Aktuelles Managementwerkzeug oder veraltetes Wissen?
Université
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Unternehmensentwicklung)
Cours
Theorien des Management
Note
1,0
Auteur
Dominik Lindner (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
8
N° de catalogue
V273328
ISBN (ebook)
9783656655817
ISBN (Livre)
9783656655794
Langue
allemand
mots-clé
produktionsfunktion leontief aktuelles managementwerkzeug wissen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Lindner (Auteur), 2013, Die Produktionsfunktion von Leontief: Aktuelles Managementwerkzeug oder veraltetes Wissen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273328
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