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Social TV. Lagerfeuereffekt 2.0

Titel: Social TV. Lagerfeuereffekt 2.0

Forschungsarbeit , 2013 , 47 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Social TV ist als ein rasch an Popularität zunehmender Trend zu identifizieren, dessen wissenschaftlicher Forschungsstand auf Deutschland bezogen noch weitestgehend unerforscht ist und somit ein deutliches Forschungsdefizit aufweist. Bisher haben primär die Medienwirtschaft bzw. marktwirtschaftlich orientierte Forschungseinrichtungen auf diesen aktuellen Trend reagiert und vereinzelt Forschungen zum veränderten Mediennutzungsverhalten, den Nutzungsmotiven und Analysen zu erfolgreichen Social Media-Formaten angestellt. Vereinzelt haben sich bisher auch wissenschaftliche Einrichtungen wie das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in einem Forschungsprojekt mit Social TV befasst.

Dieser Forschungsbericht beschäftigt sich aufgrund des identifizierten Trends und des vorhandenen Forschungsdefizits in Deutschland mit dem kulturellen Artefakt Social TV. Es wird die These aufgestellt, dass Fernsehen immer schon ein soziales Erlebnis war, also ein Gemeinschaftserlebnis vermittelte und durch Social TV eine Renaissance erlebt bzw. einer inhaltlichen Verschiebung dahingehend unterliegt, dass das Gemeinschaftsgefühl aktuell im Rahmen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels und des daraus resultierenden veränderten Nutzungsverhaltens digital und mobil erlebbar geworden ist. Damit ist gemeint, das eine Verschiebung des Gemeinschaftsgefühls insofern konstatierbar ist, das es nicht mehr im Kreise der Freunde und/oder Familie im heimischen Wohnzimmer erlebt wird (vgl. Kapitel 4.1), sondern im Kreise einer (virtuellen) Gemeinschaft in einem virtuellen Raum, welche sich durch das gemeinsame Interesse an einer Fernsehsendung in den Social TV Communities zusammenfindet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung & Forschungsfrage

2 Vorgehensweise & Methodik

3 Social TV – Eine Begriffsbestimmung

3.1 Zeitpunkt des Social TV: Parallelkommunikation

3.2 Soziale Dimension

3.3 Technologische Dimension

4 Die Entstehung von Social TV

4.1 Fernsehstuben

4.2 Massenproduktion, Videorekorder und Mediatheken

4.3 Die Medienkonvergenz von Fernsehen, Internet und Social Media

4.3.1 Begriffsbestimmung Medienkonvergenz

4.3.2 Pilotversuche zur Medienkonvergenz von Fernsehen und Internet

4.3.3 Die Medienkonvergenz von Fernsehen und Social Media

4.4 Zwischenfazit

5 Gesellschaftliche Metaprozesse und Ihre Auswirkungen auf das Mediennutzungsverhalten

5.1 Mediatisierung & Digitalisierung

5.2 Globalisierung

5.3 Individualisierung

6 Technische und strukturelle Voraussetzungen von Social TV

6.1 Der Rückkanal

6.2 Hardware: Connected TV und der Second Screen

6.2.1 Second Screen

6.2.2 One Screen: Connected TV

6.3 Social TV-Software | Kategorien, Usability & Funktionen

6.3.1 Soziale Netzwerke

6.3.2 Social TV Apps

6.3.2.1 Senderspezifische Social TV-Apps

6.3.2.2 Spezialfall: log in

6.3.2.3 Sendungsspezifische Web-Apps

6.3.2.4 Sender- und Sendungsübergreifende Apps

6.3.2.5 Mobile Social TV-Apps

6.3.3 Zwischenfazit

7 Eignung spezifischer Genres und Formate für Social TV

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das Phänomen „Social TV“ als kulturelles Artefakt vor dem Hintergrund des Medienwandels und der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Ziel ist es, die technischen, strukturellen und gesellschaftlichen Bedingungen zu analysieren, die eine Renaissance des gemeinsamen Fernseherlebens („Lagerfeuereffekt 2.0“) ermöglichen, und zu bestimmen, welche Genres und Formate sich besonders für soziale Interaktionen während des Medienkonsums eignen.

  • Medienkonvergenz zwischen klassischem Fernsehen und Social Media
  • Einfluss gesellschaftlicher Metaprozesse (Digitalisierung, Mediatisierung, Globalisierung, Individualisierung)
  • Technische Grundlagen und Hardware-Voraussetzungen (Connected TV, Second Screen)
  • Kategorisierung und Funktionen von Social TV-Software und Apps
  • Analyse der Eignung von TV-Formaten für soziale Interaktionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Zeitpunkt des Social TV: Parallelkommunikation

Wie in der Definition erwähnt, erfolgt die Interaktion bei Social TV in Echtzeit parallel zu der gleichen Fernsehsendung der anderen Kommunikationspartner – also in der „Parallelkommunikation“ und thematisch über oder im Zusammenhang mit dieser Fernsehsendung. Abzugrenzen ist die Parallelkommunikation von der Vorabkommunikation, die sich auf den Zeitraum vor der Sendung bezieht sowie der Anschlusskommunikation, die sich auf den Zeitraum nach der Sendung bezieht und in die Inhalte einer Sendung im Anschluss an die Sendung kommunikatorisch verhandelt werden. Zwar gibt es durchaus auch Kommunikation vor und nach der Fernsehsendung. Für ein Gemeinschaftserlebnis, dem „Lagerfeuereffekt“, der für die vorliegende Forschungsarbeit besonders relevant ist, ist es jedoch notwendig, dass live, in Echtzeit ‚mitgefiebert‘ werden kann. Daher ist als Zeitpunkt der Interaktion für Social TV die Parallelkommunikation festzulegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung & Forschungsfrage: Diese Einleitung führt in den aktuellen Medienumbruch ein und skizziert Social TV als ein aus Medienkonvergenz und verändertem Nutzungsverhalten entstandenes Phänomen.

2 Vorgehensweise & Methodik: Hier wird der heuristische Ansatz der Forschungsarbeit erläutert, der die Verbindung von gesellschaftlichen Metaprozessen und technischen Innovationen untersucht.

3 Social TV – Eine Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel erarbeitet eine präzise Definition von Social TV und betont die Bedeutung der Echtzeit-Interaktion (Parallelkommunikation) sowie der sozialen und technologischen Dimension.

4 Die Entstehung von Social TV: Dieser historische Abriss zeigt die Entwicklung vom gemeinschaftlichen Fernsehen in den frühen Fernsehstuben bis hin zur modernen Medienkonvergenz von Internet und TV auf.

5 Gesellschaftliche Metaprozesse und Ihre Auswirkungen auf das Mediennutzungsverhalten: Das Kapitel analysiert die Rollen von Mediatisierung, Digitalisierung, Globalisierung und Individualisierung für das moderne Mediennutzungsverhalten.

6 Technische und strukturelle Voraussetzungen von Social TV: Hier werden der Rückkanal als zentrales Element sowie die Rolle von Hardware (Second Screen) und Software (Social TV-Apps) detailliert untersucht.

7 Eignung spezifischer Genres und Formate für Social TV: Dieses Kapitel prüft, welche TV-Formate sich aufgrund emotionaler Ansprache und zeitlicher Aktualität besonders für die Einbindung in Social TV-Communities eignen.

8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die These, dass Fernsehen durch Social TV eine Renaissance des gemeinschaftlichen Erlebens erfährt.

Schlüsselwörter

Social TV, Medienkonvergenz, Lagerfeuereffekt, Parallelkommunikation, Second Screen, Connected TV, Mediennutzungsverhalten, Mediatisierung, Digitalisierung, Gemeinschaftserlebnis, Social TV-Apps, Soziale Netzwerke, Fernsehformate.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen „Social TV“, bei dem das Fernsehen durch soziale Interaktionen via Internet und mobile Endgeräte wieder zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Medienkonvergenz, die Rolle gesellschaftlicher Metaprozesse wie Digitalisierung, technische Voraussetzungen wie der „Second Screen“ sowie die Analyse geeigneter TV-Formate.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den „Lagerfeuereffekt 2.0“ wissenschaftlich zu beleuchten und zu verstehen, wie und warum das gemeinschaftliche Fernseherlebnis durch neue Technologien wiederbelebt und transformiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer heuristischen Perspektive, die gesellschaftliche Metaprozesse mit technischen Innovationen verbindet und durch eine Literatur- und Begriffsanalyse fundiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung von Social TV, die historische Entstehung, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die technischen Voraussetzungen (Hardware/Software) und eine Analyse der Eignung verschiedener Genres für Social TV-Formate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Social TV, Medienkonvergenz, Lagerfeuereffekt, Second Screen, Parallelkommunikation und digitale Mediennutzung.

Was versteht die Arbeit unter dem „Lagerfeuereffekt 2.0“?

Es beschreibt die Renaissance des gemeinschaftlichen Fernsehens im digitalen Zeitalter, bei dem räumlich getrennte Nutzer sich in Echtzeit über Sendungen austauschen und so ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen.

Warum spielt der „Second Screen“ eine so zentrale Rolle bei Social TV?

Der Second Screen (z. B. Smartphone oder Tablet) ermöglicht die parallele, aktive Teilnahme an der Fernsehsendung, indem er den notwendigen Rückkanal für Interaktionen, Kommentare und Abstimmungen bereitstellt.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Social TV. Lagerfeuereffekt 2.0
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (ICAM)
Veranstaltung
Kulturelle und ästhetische Aspekte digitaler Medien
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
47
Katalognummer
V273445
ISBN (eBook)
9783656656647
ISBN (Buch)
9783656656654
Sprache
Deutsch
Schlagworte
social lagerfeuereffekt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Social TV. Lagerfeuereffekt 2.0, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273445
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Leseprobe aus  47  Seiten
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