Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Innovativität und Wohlstand einer Volkswirtschaft. Ziel war es zu klären, ob Deutschland gemessen an seiner Innovationsleistung ein entsprechend hohes Maß an Wohlstand aufweist.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 Ausgangspunkt
1.2 Forschungsfrage
1.3 Vorgehensweise
2 DIE METHODE - BENCHMARKING
2.1 Anwendung und der Prozess
3 WOHLSTAND
3.1 Definition
3.2 geschichtliche Entwicklung des Begriffs
3.3 kritische Betrachtung unterschiedlicher Indikatoren
3.4 Festlegung der Indikatoren
4 INNOVATION
4.1 Definition und theoretischer Rahmen
4.2 Messung von Innovationsleistung
4.3 Festlegung der Indikatoren
5 INNOVATION
5.1 Ergebnisse
5.2 Auswertung
6 FAZIT UND KRITISCHE BETRACHTUNG DER UNTERSUCHUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft und deren Wohlstand, um zu bewerten, inwiefern Deutschland in Bezug auf Innovationskennzahlen einen entsprechenden Wohlstand generiert.
- Analyse der Begriffe Wohlstand und Innovation
- Anwendung der Benchmarking-Methode
- Vergleich von Deutschland mit ausgewählten EU-Ländern
- Identifikation relevanter Wohlstands- und Innovationsindikatoren
- Untersuchung von Korrelationen zwischen Innovationsoutput und Pro-Kopf-BIP
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition
„Wohlstand im ökonomischen Sinn ist der Grad der Versorgung von Personen, privaten Haushalten oder der gesamten Gesellschaft mit Gütern und Dienstleistungen. Dieser materielle Wohlstand oder Lebensstandard wird für eine Volkswirtschaft meist anhand einer Sozialproduktgröße (z.B. Bruttoinlandsprodukt oder Pro-Kopf-Einkommen) gemessen. Im weiteren Sinne wird darüber hinaus auch das persönliche Wohlbefinden im Sinne von Lebensqualität verstanden.“ Diese eher technisch anmutende Definition zeigt bereits die größte Problematik der Wohlstandsmessung auf, geht sie doch auch darauf ein, dass Wohlstand mehr als nur die materielle Ebene berührt. Während der materielle Wohlstand über objektiv bewertbare Indikatoren gemessen wird, kann das persönliche Wohlbefinden und die selbst empfundene Lebensqualität als subjektiv wahrgenommener Wohlstand nur schwerlich messbar oder objektiv vergleichbar gemacht werden. Die im Rahmen der zitierten Definition so selbstverständlich scheinende Erwähnung der Lebensqualität und des Wohlbefinden ist darüber hinaus eine Farcette der Wohlstandsmessung, deren Notwendigkeit erst spät im laufe der gesellschaftlichen Entwicklung anerkannt wurde. In der Moderne galt das Sozialprodukt, welches als Summe der marktbewerteten Endprodukte definiert wird, lange Zeit als vorherrschendes Wohlstandsmaß.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Themenstellung, Darlegung der Forschungsfrage zur Wechselwirkung von Innovation und Wohlstand sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2 DIE METHODE - BENCHMARKING: Erläuterung der Benchmarking-Methodik als Vergleichswerkzeug sowie Beschreibung des gewählten fünfphasigen Prozesses.
3 WOHLSTAND: Definition des Wohlstandsbegriffs, historische Einordnung und kritische Diskussion gängiger Wohlstandsmaße wie dem Bruttoinlandsprodukt.
4 INNOVATION: Theoretische Rahmung des Innovationsbegriffs, Darstellung von Messkonzepten wie dem European Innovation Scoreboard und Festlegung spezifischer Indikatoren.
5 INNOVATION: Empirische Durchführung des Vergleichs anhand der ausgewählten Indikatoren sowie Auswertung der erzielten Ergebnisse.
6 FAZIT UND KRITISCHE BETRACHTUNG DER UNTERSUCHUNG: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und kritische Reflektion der Zusammenhänge sowie der Aussagekraft der Untersuchung.
Schlüsselwörter
Wohlstand, Innovation, Benchmarking, Bruttoinlandsprodukt, Pro-Kopf-BIP, Innovationsleistung, GINI Koeffizient, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensintensive Dienstleistungen, Volkswirtschaft, Innovationssystem, Korrelationsanalyse, Lebensstandard, Produktivität, Wirtschaftswachstum
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Innovationskraft einer Nation und ihrem wirtschaftlichen Wohlstand.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Definition und Messung von Wohlstand, die Analyse von Innovationsleistungen sowie der Vergleich dieser Faktoren zwischen Deutschland und anderen EU-Ländern.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu analysieren, ob Deutschland gemessen an seiner Innovationsleistung ein angemessenes Maß an Wohlstand erreicht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Als wissenschaftliche Methode wird das Benchmarking genutzt, um Deutschland mit ausgewählten europäischen Ländern anhand spezifischer Kennzahlen zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition der Kernbegriffe, der methodischen Vorgehensweise, der Festlegung der Indikatoren sowie der empirischen Auswertung und Korrelationsanalyse der Daten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Wohlstand, Innovation, Benchmarking, Pro-Kopf-BIP, Innovationsleistung und Wettbewerbsfähigkeit.
Warum wird das GINI-Maß in der Arbeit erwähnt?
Der GINI-Koeffizient wird als ergänzender Indikator herangezogen, um die Verteilung des Wohlstands bzw. der Einkommen in den betrachteten Volkswirtschaften zu berücksichtigen.
Welche Rolle spielt der Sektor der wissensintensiven Dienstleistungen?
Dieser Sektor wird als treibender Faktor für Innovation und Wohlstand identifiziert, wobei Deutschland hier laut Analyse Nachholbedarf im Vergleich zu den Benchmarking-Partnern aufweist.
- Citar trabajo
- Martin Brinckmann (Autor), 2013, Wohlstand und Innovation. Eine Benchmarking-Analyse ausgewählter EU-Länder, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273447