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Lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft

Chance und Risiko zugleich

Titre: Lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft

Dossier / Travail , 2013 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nina Planer (Auteur)

Sociologie - Connaissances et Information
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik des lebenslangen Lernens. Dieses wird in Bezug zur Wissensgesellschaft gesetzt, indem der Zusammenhang zwischen beiden und die Auswirkungen der existierenden Wissensgesellschaft auf das Konzept des lebenslangen Lernens erörtert werden. Verschiedene Fragen stehen diesbezüglich offen, die versucht werden im Laufe der Arbeit zu beantworten. Unteranderem, ob die Zunahme der Bedeutung vom lebenslangen Lernen mit der Diagnose Wissensgesellschaft erklärt werden kann? Welche Auswirkungen dies auf die einzelnen Akteure hat und ob die Thematik neben vermuteten Chancen auch Risiken birgt?

Zu Beginn der Arbeit findet eine Erklärung der gesellschaftlichen Veränderungen durch die Darstellung verschiedener Theorien zur Wissensgesellschaft statt. Dazu werden zunächst Ausschnitte zweier klassischer Theorien und anschließend substanzielle Aspekte zweier aktuellen Perspektiven vorgestellt, um erstens den Wandel von Industrie- zur Wissensgesellschaft zu erklären und somit die Bedeutungszunahme des Wissens und zweitens den Zusammenhang zwischen Wissensgesellschaft und lebenslangen Lernen darzulegen. Einer der Hauptbestandteile der Arbeit liegt in der Diagnose der Bedeutung des lebenslangen Lernens. Im dritten Kapitel werden neben den Wirkungen der Wissensgesellschaft auf dieses Konzept auch die Chancen, die sich durch lebenslanges Lernen ergeben aufgezeigt. Ziel dieser Arbeit ist aber neben den genannten Aspekten auch, das bisherige Konzept kritisch zu hinterfragen. Ist lebenslanges Lernen tatsächlich die vollkommene Lösung, der durch die Wissensgesellschaft entstandenen Probleme und Herausforderungen? Um diese Frage beantworten zu können, wird sich in Abschnitt 3.3 auch mit möglichen Risiken auseinandergesetzt, die zum einen durch die Realisierung von flächendeckenden lebenslangen Lernen entstehen könnten, zum anderen aber auch Risiken, die mit der Umsetzung dieses Konzepts nicht vollkommen beseitigt werden können.

Die Hausarbeit schließt mit einem Fazit ab, welches neben der Zusammenfassung der Ergebnisse, der abschließenden Meinungsbildung zum Konzept des lebenslangen Lernen, auch mögliche Anpassungs- und Veränderungsvorschläge, die in Zukunft realisiert werden könnten, um entstandene und noch entstehende Probleme zu verringern, beinhaltet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund zur Wissensgesellschaft

2.1 Wissensgesellschaft nach Peter F. Drucker

2.2 Daniel Bell: Die postindustrielle Gesellschaft als Wissensgesellschaft

2.3 Konzeption einer Wissensgesellschaft von Nico Stehr

2.4 André Gorz: Vom Wissenskapitalismus zur Wissensgesellschaft

2.5 Zwischenfazit

3. Konzept des lebenslangen Lernens

3.1 Wie die neuen Herausforderungen der Wissensgesellschaft zum Auftraggeber des lebenslangen Lernens werden

3.2 Chancen die sich durch lebenslanges Lernen ergeben

3.3 Entstehende Risiken im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen

3.3.1 Exkurs: Prozess des Lernens in der Lebensspanne

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des lebenslangen Lernens innerhalb der Wissensgesellschaft. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie dieses Bildungskonzept als Antwort auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse fungiert, welche Chancen es bietet und mit welchen spezifischen Risiken für die Akteure die Umsetzung verknüpft ist.

  • Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
  • Veränderte Anforderungen an individuelle Wissensaneignung
  • Chancen der Flexibilisierung und biografischen Gestaltung
  • Risiken sozialer Exklusion und Überforderung durch ständigen Veränderungsdruck

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik des lebenslangen Lernens. Dieses wird in Bezug zur Wissensgesellschaft gesetzt, indem der Zusammenhang zwischen beiden und die Auswirkungen der existierenden Wissensgesellschaft auf das Konzept des lebenslangen Lernens erörtert werden. Verschiedene Fragen stehen diesbezüglich offen, auf welche im Laufe der Arbeit eine Antwort gefunden werden soll. Unter anderem, ob die Zunahme der Bedeutung vom lebenslangen Lernen mit der Diagnose Wissensgesellschaft erklärt werden kann? Welche Auswirkungen dies auf die einzelnen Akteure hat und ob die Thematik neben vermuteten Chancen auch Risiken birgt?

Zu Beginn der Arbeit findet eine Erklärung der gesellschaftlichen Veränderungen durch die Darstellung verschiedener Theorien zur Wissensgesellschaft statt. Dazu werden zunächst klassische Theorien und anschließend substanzielle Aspekte zweier aktueller Perspektiven vorgestellt, um erstens den Wandel von Industrie- zur Wissensgesellschaft zu erklären und somit die Bedeutungszunahme des Wissens und zweitens den Zusammenhang zwischen Wissensgesellschaft und lebenslangem Lernen darzulegen. Einer der Hauptbestandteile der Arbeit liegt in der Diagnose der Bedeutung des lebenslangen Lernens. Im dritten Kapitel werden deshalb neben den Wirkungen der Wissensgesellschaft auf dieses Konzept auch die Chancen, die sich durch lebenslanges Lernen ergeben aufgezeigt. Ziel dieser Arbeit ist neben den genannten Aspekten auch, das bisherige Konzept kritisch zu hinterfragen. Ist es tatsächlich die vollkommene Lösung, der durch die Wissensgesellschaft entstandenen Probleme und Herausforderungen? Um diese Frage beantworten zu können, wird sich in Abschnitt 3.3 mit möglichen Risiken auseinandergesetzt, die zum einen durch die Realisierung von flächendeckendem lebenslangen Lernen entstehen könnten, zum anderen aber auch Risiken, die mit der Umsetzung dieses Konzepts nicht vollkommen beseitigt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung, den Zusammenhang zwischen Wissensgesellschaft und lebenslangem Lernen kritisch zu hinterfragen.

2. Theoretischer Hintergrund zur Wissensgesellschaft: Dieses Kapitel stellt zentrale Theorien von Drucker, Bell, Stehr und Gorz vor, um den Wandel zur Wissensgesellschaft soziologisch zu fundieren.

3. Konzept des lebenslangen Lernens: Hier werden die Herausforderungen, Chancen und Risiken des lebenslangen Lernens sowie ein Exkurs zum Lernprozess in der Lebensspanne detailliert analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass lebenslanges Lernen sowohl Schutz als auch Belastung für die Subjekte sein kann.

Schlüsselwörter

Wissensgesellschaft, Lebenslanges Lernen, Wissensarbeit, Soziale Ungleichheit, Bildungsprozesse, Individuelle Kompetenz, Arbeitsmarkt, Postindustrielle Gesellschaft, Selbststeuerung, Strukturwandel, Risikogesellschaft, Weiterbildung, Qualifikation, Handlungsfähigkeit, Biografische Gestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept des lebenslangen Lernens im Kontext der Wissensgesellschaft und beleuchtet die damit verbundenen soziologischen Chancen und Risiken für den Einzelnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel der Arbeitswelt, die Bedeutung von Wissensaneignung, die Entwicklung von Kompetenzen sowie die damit einhergehenden sozialen Exklusionsrisiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob lebenslanges Lernen eine vollkommene Lösung für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft darstellt oder ob es neue Probleme schafft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse klassischer und aktueller soziologischer Theorien der Wissensgesellschaft basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Wissensgesellschaft und eine anschließende Untersuchung des Konzepts lebenslangen Lernens inklusive einer Chancen-Risiken-Abwägung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensgesellschaft, lebenslanges Lernen, soziale Ungleichheit, Weiterbildung und individuelle Selbststeuerung geprägt.

Wie bewerten die herangezogenen Theoretiker den Wissensbegriff?

Autoren wie Drucker, Bell und Stehr sehen Wissen als zentrale Ressource bzw. Organisationsprinzip der modernen Gesellschaft an, das zunehmend das Handeln der Akteure bestimmt.

Welche Rolle spielt der "Exkurs zum Prozess des Lernens in der Lebensspanne"?

Dieser Exkurs verdeutlicht, dass Lernprozesse an verschiedene Lebensphasen (Schule, Beruf, Rente) gebunden sind, aber zunehmend Eigenverantwortung erfordern.

Warum wird lebenslanges Lernen teilweise als Risiko betrachtet?

Lebenslanges Lernen kann als Zwang wahrgenommen werden, der zu Überforderung führt und bei ungleichem Zugang zu Bildungschancen soziale Ungleichheit verschärfen kann.

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Résumé des informations

Titre
Lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft
Sous-titre
Chance und Risiko zugleich
Université
RWTH Aachen University  (Soziologie)
Note
1,0
Auteur
Nina Planer (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
24
N° de catalogue
V273614
ISBN (ebook)
9783656659235
ISBN (Livre)
9783656659204
Langue
allemand
mots-clé
Wissensgesellschaft Erwachsenenbildung Lebenslanges Lernen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Planer (Auteur), 2013, Lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273614
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Extrait de  24  pages
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