Lösungsansätze bei der Pflege Demenzkranker in stationären Pflegeeinrichtungen


Hausarbeit, 2012
27 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

Verzeichnis der Abkürzungen

Kapitel 1
1.1 Einleitung
1.2 Methodisches Vorgehen

Kapitel 2
2.1 Was ist Demenz?
2.2 Wer kann erkranken und wie kann ich vorbeugen?

Kapitel 3
3.1 Statistik deutscher Pflegeheime (Stand 2009)
3.2 Demenzkranke in Deutschland
3.3 Herausforderungen und Pflegeprobleme
3.4 Ziele bei der Pflege von Demenzkranken
3.5 Lösungsansätze für die Pflege von Demenzkranken
3.5.1 Ansatz nach Maslow
3.5.2 Ansatz nach Kitwood
3.5.3 Ansatz nach Böhm
3.5.4 Ansatz nach Orem

Kapitel 4
4.1 Reflexion der derzeitigen Situation in Pflegeheimen

Kapitel 5
5.1 Zusammenfassung und Empfehlung

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Interquellen und sonstigen Quellen

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

Abb.1: Anzahl der Pflegeheime nach Zuständigkeit

Abb.2: Mitarbeiter in Pflegeheimen nach Geschlecht in %

Abb.3: Bedürfnispyramide nach Maslow

Abb.4: Grafik psychologischer Bedürfnisse nach Kitwood

Verzeichnis der Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kapitel 1

1.1 Einleitung

In Deutschland gibt es derzeit 11.634 Pflegeheime (Stand 2009) mit insgesamt 749.000 Pflegebedürftigen und 621.392 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (vgl. destatis, 2012).

Die heutigen Pflegeeinrichtungen genießen überwiegend keinen guten Ruf mehr. Es wird von Zeitmangel, Personalmangel und fehlender staatlichen Unterstützung gesprochen. Nach der aktuellen Pflegereform sollen unter anderem gerade die Situationen für Demenzkranke verbessert werden (vgl. Bundesministerium für Gesundheit, 2012, S.1).

Die Tendenz an Pflegebedürftigen in Deutschland ist stark steigend und auch die Zahl der Menschen mit der Diagnose „Demenz“ wird in den kommenden Jahren drastisch ansteigen.

Es gibt derzeit – aus Kostengründen – nur wenige Pflegeeinrichtungen, welche sich auf die Betreuung und Pflege von Demenzkranken spezialisiert haben.

Demenzkranke verändern sich in ihrem Wesen und Eigenschaften sehr stark. Bei ihnen verschwindet das Selbstwertgefühl und sie empfinden sich selbst als Versager in der Gesellschaft. Sie erfahren kaum Zuneigung und Liebe und fühlen sich dadurch weniger dazugehörig und liebenswert. Der Leidensdruck wächst (vgl. Grond, 2009, S.40).

Durch zu wenig Kenntnisse und Weiterbildungen des Pflegepersonals kommt es vermehrt zu Problemen in der Pflege mit Demenzkranken.

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Demenz, den Herausforderungen im täglichen Umgang mit Demenzkranken in stationären Pflegeeinrichtungen und untersucht Gründe, die zu Problemen im Alltag führen können.

Ziel ist es Lösungsansätze zu erarbeiten, die Probleme im stationären Alltag mit Demenzkranken im Vorfeld verhindern und beseitigen sollen.

Folgende Fragen werden konkret beantwortet:

- Welche Gründen können zu Demenz führen und wie könnte man diesen entgegenwirken?
- Wo liegen die Herausforderungen für Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen in Bezug auf die stationäre Betreuung von Demenzkranken?
- Wie könnten entstandene Probleme behoben und dauerhaft gelöst werden?

Diese Hausarbeit konzentriert sich darauf, vor welchen Herausforderungen eine Pflegeeinrichtung bei der stationären Aufnahme von Demenzkranken steht.

Es werden Ansätze aufgezeigt, womit die Probleme in stationären Einrichtungen behoben werden könnten. Weiterhin werden Lösungsansätze erarbeitet, die den Umgang mit Demenzkranken in der stationären Pflege erleichtert.

Diese Hausarbeit soll dabei helfen, das Grundverständnis für das Thema „Demenz“ und die Herausforderungen der Pflegeheime in unserer Gesellschaft zu fördern, sowie Anregungen zur Verbesserung von Problemen zu liefern.

1.2 Methodisches Vorgehen

Als erstes wird dargestellt, was Demenz eigentlich genau ist und es wird ein IST- Zustand erstellt, welcher aufzeigen soll wie die derzeitige Situation in den Pflegeheimen aussieht.

Hierzu zählen unter anderem die Anzahl der Pflegeheime, die Anzahl der Bewohner mit Demenz in diesen Einrichtungen sowie deren Pflegemethoden und Probleme, welche dort auftreten.

Hierzu wird primär mit Internetquellen gearbeitet, da gerade bei den Statistiken die Aktualität der Daten gewährleistet werden soll.

Danach werden die Probleme mit Demenzkranken in stationären Pflegeeinrichtungen beleuchtet, analysiert und anschließend Lösungsansätze erarbeitet.

Kapitel 2

2.1 Was ist Demenz?

„Demenz die, durch Hirnschädigung erworbene Minderung von Intelligenz und Gedächtnis“ (Brockhaus, 2000, S.180).

Diese Formulierung umschreibt sicher nur kurz und knapp die Krankheit Demenz. In vielen kleinen Schritten fängt das Gedächtnis an nachzulassen. Das Denkvermögen und die Verständigungsfähigkeit nehmen ab und auch die praktischen Alltagstätigkeiten fallen zunehmend schwerer.

Demenz kommt aus dem lateinischen und setzt sich aus den beiden Worten „men“ (= Verstand) und „de“ (= abnehmend) zusammen (vgl. Grohn, 2008, S.14).

Natürlich müssen geistige Veränderungen über einen längeren Zeitraum betrachtet und untersucht werden, bevor eine eindeutige Diagnose gefällt werden kann.

Durch die Demenz kann es bei den Betroffenen zu Halluzinationen kommen.

Die Krankheit kann sich auch auf die Gefühlslage auswirken. So können einige Betroffene sehr heiter und andere wiederum niedergeschlagen und antriebslos wirken (vgl. Sütterlin / Hoßmann / Klingholz, 2011, S.9).

Eine Demenz kann als Begleiterscheinung bei vielen verschiedenen Krankheiten vorkommen.

Die Alzheimerkrankheit ist jedoch mit ca. 60 - 70% die häufigste Ursache (vgl. Braas u.a., 2005, S.1).

An dieser Stelle soll nicht weiter auf die Alzheimer – Krankheit eingegangen werden, da dies den Rahmen der eigentlich Arbeit und Fragestellung überschreiten würde.

Man unterscheidet zwischen zwei großen Arten der Demenz:

- Fronto – temporale Demenz
(Absterben von Nervenzellen in bestimmten Gehirnregionen)
- Vaskuläre Demenz
(gestörte Durchblutung der Blutgefäße im Gehirn oder mehrere kleine Hirnschläge)

(vgl. Sütterlin / Hoßmann / Klingholz, 2011, S.10).

2.2 Wer kann erkranken und wie kann ich vorbeugen?

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit an einer Demenz zu erkranken ab dem 65. Lebensjahr steil ansteigt.

Menschen mit einer hohen Zahl von erkrankten Familienmitgliedern, müssen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit rechnen, ebenfalls an Demenz zu erkranken.

Eine gesunde Ernährung, wenig Alkohol, nicht rauchen und viel Bewegung kann zumindest einen positiven Einfluss haben nicht an einer vaskulären Demenz zu erkranken. Weiterhin können bestimmte Nahrungsbestandteile wie Omega -3 – Fettsäuren positiven Einfluss haben. Hier sei jedoch gesagt, dass sich diese Aussagen nicht wissenschaftlich belegen lassen.

Demenz lässt sich bis dato nicht aufhalten und betrifft immer mehr Bürgerinnen und Bürger.

Ab einem bestimmten Stadium der Demenz können Menschen sich nicht mehr äußern ob sie Schmerzen haben oder es ihnen an etwas fehlt. Einfühlungsvermögen und menschliche Zuwendung sind besonders wichtig beim Umgang mit Demenzkranken Menschen (vgl. Sütterlin / Hoßmann / Klingholz, 2011, S.5ff.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Lösungsansätze bei der Pflege Demenzkranker in stationären Pflegeeinrichtungen
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
27
Katalognummer
V273618
ISBN (eBook)
9783656659839
ISBN (Buch)
9783656659846
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demenz, Prävention, Pflege, Station, Medizin, Gesundheit, Alzheimer
Arbeit zitieren
Stefan Schultz (Autor), 2012, Lösungsansätze bei der Pflege Demenzkranker in stationären Pflegeeinrichtungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273618

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