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Nonprofit-Organisationen. Verbandswesen in der Bundesrepublik Deutschland

Geschichte, Aufbau, Struktur, Aufgaben, Hintergründe und Perspektiven

Titre: Nonprofit-Organisationen. Verbandswesen in der Bundesrepublik Deutschland

Livre Spécialisé , 2014 , 73 Pages

Autor:in: Magister Artium Dieter Neumann (Auteur)

Politique - Sujet: Organisations internationales
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Der Bereich Verbandswesen spielt im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle. Verbände sind Gruppen von Einzelpersonen oder Körperschaften aller Art, die sich in der Rechtsform eines Vereins freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Ziele oder gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und meist über eine feste interne Organisationsstruktur verfügen. Verbände bündeln die Interessen der einzelnen Mitglieder zur Erreichung gemeinsamer Ziel- oder Wertvorstellungen. Sie existieren und agieren in allen Gesellschaftsbereichen und sind als moderne Dienstleistungsorganisationen ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Dritten Sektors einer moderner Marktwirtschaft, der zwischen Markt und Staat steht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Nonprofit-Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft

1.1. Die Relevanz, Vielfalt und Tätigkeitsfelder von Nonprofit-Organisationen

1.1.1. Das Spektrum von Organisationsformen: Wichtige Typen von Nonprofit-Organisationen

1.1.2. Die Relevanz von Nonprofit-Organisationen

2. Der Nonprofit-Sektor in Deutschland

2.1. Die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Nonprofit-Sektors in Deutschland

2.1.1. Organisationsformen und Organisationstypen

2.1.2. Das Verhältnis zwischen Nonprofit-Sektor, Staat und Gesellschaft

3. Verbände als moderne Dienstleistungsunternehmen - Die drei Aktreure in der modernen Marktwirtschaft

3.1. Was sind Verbände?

3.2. Rechtliche Grundlagen

3.3. Wie unterscheiden sich Verbände von Vereinen?

3.4. Wie viele Verbände gibt es?

3.5. Warum und seit wann gibt es Verbände?

3.6. Wie arbeiten Verbände?

3.7. Warum und seit wann gibt es Verbände?

3.8. Verbände als Delegationsunternehmen der Wirtschaft

3.9. Entwicklungsphasen von Verbänden

3.9.1. Phylogenese: Historische Entwicklungsphasen von Verbänden

3.9.2. Ontogenese: Typische Entwicklungsphasen seines Verbandes

3.10. Die Leistungen der Verbände

3.11. Das Managen von Dienstleistungen

3.11.1. Management - Instrumente im Verband

3.12. Das Streben nach Macht - Einfluss im demokratischen System

3.12.1. Verbände müssen handeln - Auf dem Weg zur organisierten Weltgesellschaft

3.12.2. Die Vernetzung steigt

3.13. Verbände der Wirtschaft in Deutschland

3.14. Soziokulturelle, soziale, politische und wissenschaftliche Verbände

3.15. Verbände aus dem Bereich Politik, Religion und Gesellschaft

3.16. Verbände aus dem Bereich Gesundheit und Soziales

3.17. Verbände aus dem Bereich Freizeit und Kultur

3.18. Verbände aus dem Bereich Bildung und Wissenschaft

3.19. Keine „Herrschaft der Verbände“ - Der deutsche Lobbyismus zwischen Mythos und Wirklichkeit

3.19.1. Tätigkeitsprofil

3.19.2. Deutliche Änderungen

3.19.3. Defizite im Verbandmanagement. Schritthalten mit dem raschen Wandel

3.19.4. Globalisierung

3.19.5. Wissen schaffen

3.19.6. Volle Steuerpflicht

3.19.7. Multipräsenz gefordert

4. Verbände und Unternehmen auf europäischem Parkett - Der Lobbyismus in Brüssel und Straßburg ist gesellschaftsfähig geworden

4.1. Seltene Wesen

4.2. Europäische Dimension

4.3. Ein breites Spektrum

5. Verbände-Glossar - Wissenswertes kurz gefasst

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle und Bedeutung von Nonprofit-Organisationen und insbesondere Verbänden im wirtschaftlichen und politischen System Deutschlands umfassend zu analysieren, ihre historische Entwicklung nachzuzeichnen und ihre Funktion als moderne Dienstleister sowie politische Akteure zu beleuchten.

  • Struktur und Typologie des Nonprofit-Sektors in Deutschland
  • Die Rolle von Verbänden als moderne Dienstleistungsunternehmen
  • Historische Entwicklung und rechtliche Einbettung des Verbandswesens
  • Interessenvertretung, Lobbyismus und politische Einflussnahme
  • Herausforderungen durch Globalisierung und Management-Modernisierung

Auszug aus dem Buch

3.1. Was sind Verbände?

Verbände sind Gruppen von Einzelpersonen oder Körperschaften aller Art, die sich in der Rechtsform eines Vereins freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und meist über eine feste interne Organisationsstruktur verfügen.

Verbände bündeln die Interessen der einzelnen Mitglieder zur Erreichung gemeinsamer Ziel oder Wertvorstellungen. Sie existieren und agieren in allen Gesellschaftsbereichen. Verband ist nicht gleich Verband. Sozial- und Politikwissenschaft unterscheiden mannigfaltige Erscheinungsweisen der Verbände. Wirtschafts-, Berufs- und Wissenschaftsverbände, Kultur- und Sportverbände, Sozial und Wohlfahrtsverbände - auch politische Parteien und Gewerkschaften, Kammern und Schutzverbände (GEMA, Güteschutzvereine etc.) zählen dazu. Im Verbändeverzeichnis des Deutschen Verbände Forums werden die Verbände nach ihren Handlungsfeldern in die fünf Bereiche: (1) Arbeit und Wirtschaft, (2) Gesellschaft und Politik, (3) Freizeit und Kultur, (4) Bildung und Wissenschaft sowie (5) Gesundheit und Soziales eingeteilt. Die meisten Verbände haben die Rechtsform „eingetragener Verein”, unterliegen also dem Vereinsrecht. In Deutschtand existieren etwa 8.500 hauptamtlich - als professionell - geführte Verbände. Das Deutsche Verbände Forum führt etwa 13.000 Adressen von Verbänden und Organisationen (vergl. Kapitel „Rechtliche Grundlagen” und „Verbände und Organisationen der Wirtschaft”).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Nonprofit-Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung von Nonprofit-Organisationen als Akteure in Wirtschaft, Politik und Kultur sowie ihr breites Spektrum an Erscheinungsformen.

2. Der Nonprofit-Sektor in Deutschland: Hier wird der Nonprofit-Sektor im deutschen System verortet, seine historische Kontinuität beschrieben und die komplexe Abgrenzung von anderen Sektoren mittels Kriterien wie der Gemeinnützigkeit analysiert.

3. Verbände als moderne Dienstleistungsunternehmen - Die drei Aktreure in der modernen Marktwirtschaft: Das Hauptkapitel untersucht die Rolle von Verbänden als notwendige Ergänzung zu Staat und Markt, ihre rechtlichen Grundlagen, ihre Arbeitsweise und ihre Funktion als Interessenvertreter unter den Bedingungen der Globalisierung.

4. Verbände und Unternehmen auf europäischem Parkett - Der Lobbyismus in Brüssel und Straßburg ist gesellschaftsfähig geworden: Dieses Kapitel beleuchtet, wie sich Lobbyismus von nationaler Ebene auf die europäische Bühne verlagert hat und welche Anforderungen dies an Organisationen stellt.

5. Verbände-Glossar - Wissenswertes kurz gefasst: Ein abschließendes Verzeichnis definiert zentrale Fachbegriffe und Akteure des Verbandswesens für ein schnelles Nachschlagen.

Schlüsselwörter

Nonprofit-Organisationen, Verbände, Verbandswesen, Deutschland, Interessenvertretung, Lobbyismus, Dienstleistungen, Zivilgesellschaft, Dritter Sektor, Gemeinnützigkeit, Verbandsmanagement, Europäische Union, Sozialwirtschaft, Interessenvermittlung, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Analyse des deutschen Verbandswesens, seiner historischen Entwicklung und seiner Rolle als zentrale Organisationen im Nonprofit-Sektor und in der modernen Marktwirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Typologie von Nonprofit-Organisationen, rechtliche Rahmenbedingungen, das Management von Verbänden, die politische Interessenvertretung sowie die Besonderheiten des Lobbyismus auf europäischer und nationaler Ebene.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Verständnis für die Funktion von Verbänden als "Scharnier" zwischen Staat und Wirtschaft zu schärfen und ihre Notwendigkeit für das Funktionieren einer pluralistischen Gesellschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, wobei sowohl klassische Theorien zur Verbändeforschung als auch neuere Managementmodelle (wie das Freiburger Management-Modell für NPOs) einbezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich intensiv der Definition und Einteilung von Verbänden, ihrer internen Arbeitsweise, der strategischen Entwicklung durch Management-Instrumente sowie ihrer machtpolitischen Bedeutung in einem demokratischen System.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Nonprofit-Organisationen, Verbandswesen, Lobbyismus, Dritter Sektor, Interessenvertretung und Verbandsmanagement.

Wie unterscheidet sich ein Verband von einem gewöhnlichen Verein?

Während Vereine oft primär der gemeinsamen Freizeitgestaltung dienen, sind Verbände systematisch auf die politische und wirtschaftliche Interessenvertretung ihrer Mitglieder ausgerichtet und verfügen meist über eine professionellere Führungsstruktur.

Warum ist das "Management" in Verbänden besonders herausfordernd?

Verbände müssen ein harmonisches Zusammenwirken zwischen dem ehrenamtlichen Vorstand und hauptamtlichen Profis sicherstellen, während sie gleichzeitig die oft unterschiedlichen Interessen einer breiten Mitgliederbasis konsensfähig koordinieren müssen.

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Résumé des informations

Titre
Nonprofit-Organisationen. Verbandswesen in der Bundesrepublik Deutschland
Sous-titre
Geschichte, Aufbau, Struktur, Aufgaben, Hintergründe und Perspektiven
Université
Nürtingen University
Auteur
Magister Artium Dieter Neumann (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
73
N° de catalogue
V273661
ISBN (ebook)
9783656657415
ISBN (Livre)
9783656657408
Langue
allemand
mots-clé
nonprofit-organisationen verbandswesen bundesrepublik deutschland geschichte aufbau struktur aufgaben hintergründe perspektiven
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Artium Dieter Neumann (Auteur), 2014, Nonprofit-Organisationen. Verbandswesen in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273661
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Extrait de  73  pages
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