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Interkulturelle Herausforderungen des Wissensmanagements in deutsch-chinesischen Joint Ventures

Titre: Interkulturelle Herausforderungen des Wissensmanagements in deutsch-chinesischen Joint Ventures

Thèse de Bachelor , 2013 , 42 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Linda Epping (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Ziel dieser Arbeit ist es den Einfluss interkultureller Aspekte auf das Wissensmanagement in deutsch-chinesischen Joint Ventures aufzuzeigen und daraus Konsequenzen für das Wissensmanagement abzuleiten. Hierfür erfolgt zunächst im zweiten Kapitel eine Betrachtung von Wissensmanagement in Joint Ventures. Dafür werden Grundlagen des Wissensmanagements (Abschnitt 2.1) dargestellt und auf dessen Basis das Wissensmanagement im Rahmen eines Joint Ventures charakterisiert (Abschnitt 2.2). Der Einfluss nationaler Kulturen auf das Wissensmanagement wird in Kapitel drei ausführlich behandelt. Es werden in Abschnitt 3.1 der Kulturbegriff und einige der bekanntesten Kulturdimensionen in der kulturvergleichenden Forschung erläutert. In Abschnitt 3.2 wird unter Berücksichtigung der vorgestellten Kulturdimensionen der Einfluss kulturspezifischer Unterschiede auf das Wissensmanagement diskutiert. Die nähere Betrachtung deutsch-chinesischer Joint Ventures (DCJVs) erfolgt in Kapitel 4. Anhand der bereits in Kapitel 3 eingeführten Kulturdimensionen werden in diesem Kapitel kulturelle Unterschiede zwischen China und Deutschland gezeigt (Abschnitt 4.1). Die typischen interkulturellen Probleme, die sich aus den kulturspezifischen Unterschieden in DCJVs ergeben können, werden in Abschnitt 4.2 dargestellt. Die Auswirkungen, die Kulturunterschiede auf das Wissensmanagement in DCJVs (Abschnitt 5.1) haben und welche Handlungsempfehlungen sich für das deutsche Management bei der Gestaltung des Wissensmanagements in DCJVs ableiten lassen (Abschnitt 5.2), wird entsprechend in Kapitel 5 behandelt. Abgeschlossen wird diese Arbeit mit einem Fazit wesentlicher Erkenntnisse (Kapitel 6).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation der Arbeit

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Wissensmanagement in JVs

2.1 Grundlagen des Wissensmanagements

2.2 Charakterisierung des Wissensmanagements im Rahmen eines JVs

3 Wissensmanagement und Kultur

3.1 Der Kulturbegriff und die kulturvergleichende Forschung

3.2 Der Einfluss von Kultur auf das Wissensmanagement

4 DCJVs

4.1 Kulturunterschiede zwischen China und Deutschland

4.2 Typische interkulturelle Probleme in DCJVs

5 Wissensmanagement in DCJVs

5.1 Auswirkungen der Kulturunterschiede auf das Wissensmanagement in DCJVs

5.2 Handlungsempfehlungen für das Wissensmanagement in DCJVs

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss interkultureller Aspekte auf das Wissensmanagement in deutsch-chinesischen Joint Ventures (DCJVs). Ziel ist es, die zentralen Herausforderungen zu identifizieren, die durch kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und China entstehen, und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für das Management abzuleiten, um den Wissensaustausch erfolgreich zu gestalten.

  • Grundlagen des Wissensmanagements in Joint Ventures
  • Einfluss nationaler Kulturen und der GLOBE-Studie auf Wissensprozesse
  • Analyse der spezifischen kulturellen Distanz zwischen Deutschland und China
  • Identifikation interkultureller Barrieren wie "Guanxi" und "Gesicht wahren"
  • Strategien zur Optimierung des Wissensmanagements und Aufbau von Vertrauen

Auszug aus dem Buch

4.2 Typische interkulturelle Probleme in DCJV

Kulturelle Unterschiede führen häufig zu Konflikten in DCJVs. Konflikte sind immer auf verschiedene Auffassungen und Verhaltensweisen zurückzuführen, die in DCJVs stark mit den unterschiedlichen kulturellen Prägungen der Mitarbeiter verbunden sind. Insbesondere die starke Neigung zur Gruppenbildung führt zu interkulturellen Problemen in DCJVs. Die Tendenz, dass Mitarbeiter die eigene kulturelle Gruppe bevorzugen und die Fremdgruppe diskriminieren, beeinträchtigt das Vertrauensverhältnis zwischen den deutschen und chinesischen Mitarbeitern und kann somit Konflikte noch verstärken. Durch die kollektivistische Prägung identifizieren sich die chinesischen Mitarbeiter stärker mit der Gruppe als die Deutschen, die eher individualistisch geprägt sind. Dabei verstärkt „Guanxi“ auf chinesischer Seite die Differenzierung zwischen Ingroup (die Chinesen) und Outgroup (die Deutschen). Unter „Guanxi“ versteht man in China ein Netzwerk persönlicher Beziehungen, das auf den Austausch gegenseitiger Gefälligkeiten beruht und die chinesische Arbeitswelt stark prägt. Da nur engste Vertraute in dieses Beziehungsgeflecht aufgenommen werden, sind die Deutschen zunächst ausgeschlossen.

Auf deutscher Seite führen Überlegenheitsgefühle aufgrund von Wissensvorsprüngen zur Gruppenbildung. Die Gruppenbildung wird durch die Sprachbarriere noch gefördert. Das Ergebnis ist eine mangelhafte Kommunikation zwischen den Gruppen, die zu Missverständnissen in der Zusammenarbeit führen. Fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse über nonverbale Kommunikation resultieren oft in Fehlinterpretationen. Es wird zwar häufig ein Dolmetscher zur Kommunikation eingesetzt, wobei der Erfolg dann jedoch von der Qualität der Übersetzung abhängt. Neben der Kommunikation über einen Dolmetscher kommunizieren die JV Partner häufig in englischer Sprache. Kulturbedingt werden die Chinesen der Kommunikation auf Englisch ausweichen, wenn sie über schlechte Englischkenntnisse verfügen. Die chinesischen Mitarbeiter gehören einer Kultur an, die befürchtet ihr „Gesicht zu verlieren“ aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse. „Gesicht wahren“ ist ein tief in der chinesischen Kultur verankerter Kulturstandard.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor und stellt die besondere Relevanz des Wissensmanagements im Kontext deutsch-chinesischer Joint Ventures heraus.

2 Wissensmanagement in JVs: Es werden theoretische Grundlagen des Wissensmanagements sowie spezifische Charakteristika des Wissenstransfers im Rahmen von Joint Ventures dargelegt.

3 Wissensmanagement und Kultur: Dieses Kapitel führt den Kulturbegriff sowie Kulturdimensionen (insbesondere der GLOBE-Studie) ein und analysiert deren Einfluss auf Wissensmanagement-Aktivitäten.

4 DCJVs: Hier wird die kulturelle Distanz zwischen Deutschland und China detailliert analysiert und die daraus resultierenden interkulturellen Problematiken im Arbeitsalltag dargestellt.

5 Wissensmanagement in DCJVs: Auf Basis der vorherigen Analysen werden die Auswirkungen der Kulturunterschiede konkretisiert und Handlungsempfehlungen für das Management formuliert.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und einem Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf in der Praxis.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Joint Venture, interkulturelle Herausforderungen, China, Deutschland, Wissenstransfer, Unternehmenskultur, GLOBE-Studie, Guanxi, Vertrauen, Wissensspirale, Wissensbasis, interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, Organisationskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, ein effektives Wissensmanagement in deutsch-chinesischen Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) unter Berücksichtigung kultureller Barrieren zu etablieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen das allgemeine Wissensmanagement, kulturvergleichende Forschung (insb. GLOBE-Studie), spezifische chinesisch-deutsche kulturelle Unterschiede sowie die praktische Gestaltung der Zusammenarbeit in Joint Ventures.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Einfluss interkultureller Aspekte auf den Wissensfluss in deutsch-chinesischen Joint Ventures aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, um diese Barrieren zu überwinden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung bestehender kulturtheoretischer Konzepte, wie der GLOBE-Studie, auf den Kontext deutsch-chinesischer Joint Ventures.

Welche Themen stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die Anwendung der GLOBE-Kulturdimensionen auf Deutschland und China sowie die Identifikation von Problemen wie Sprachbarrieren, Gruppenbildung und "Guanxi".

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, interkulturelle Distanz, Joint Ventures, Guanxi, Wissensbasis, Vertrauen und organisationale Kultur.

Warum ist das Konzept "Gesicht wahren" für das Wissensmanagement in China so kritisch?

Das "Gesicht wahren" ist ein zentraler chinesischer Kulturstandard. Werden Missstände oder Unwissenheit öffentlich angesprochen, führt dies zu einem "Gesichtsverlust", was die Kooperationsbasis massiv schädigen und den offenen Wissensaustausch unterbinden kann.

Welche Rolle spielt "Guanxi" in einem Joint Venture?

Guanxi bezeichnet ein Netzwerk persönlicher Beziehungen, das für den Wissensaustausch in China essenziell ist. Da deutsche Partner oft außerhalb dieser Netzwerke stehen, fällt ihnen der Zugang zu implizitem Wissen schwerer, was gezielte Beziehungsarbeit durch Führungskräfte erfordert.

Wie kann das Problem der Sprachbarrieren gemildert werden?

Die Arbeit empfiehlt Investitionen in die sprachliche Ausbildung und die Förderung informeller Netzwerke (z.B. durch Betriebsausflüge), um Hemmungen abzubauen und den Vertrauensaufbau zu erleichtern.

Wie sollte ein effektiver Wissenstransfer in DCJVs organisiert sein?

Der Transfer sollte idealerweise zwischen Mitarbeitern auf gleicher Hierarchieebene stattfinden und durch vertrauensbildende Maßnahmen sowie Anreizsysteme gefördert werden, anstatt sich rein auf top-down verordnete Anweisungen zu verlassen.

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Résumé des informations

Titre
Interkulturelle Herausforderungen des Wissensmanagements in deutsch-chinesischen Joint Ventures
Université
University of Passau
Note
2,0
Auteur
Linda Epping (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
42
N° de catalogue
V273786
ISBN (ebook)
9783656729730
ISBN (Livre)
9783656729648
Langue
allemand
mots-clé
Wissensmanagement Interkulturelle Kommunikation Deutsch-Chinesische Joint-Ventures
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Linda Epping (Auteur), 2013, Interkulturelle Herausforderungen des Wissensmanagements in deutsch-chinesischen Joint Ventures, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273786
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Extrait de  42  pages
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