Ein Original Text-Vortrag mit den dazugehörigen Original-Glasnegativen aus dem Jahre 1913 beschreibt die Herbstflugwoche auf dem ersten deutschen zivilen Motorflugplatz in Berlin-Johannisthal.
Weiterhin wird die gesamte Vorbereitung, der Ablauf und die Auswertung der historisch bedeutenden Flugwoche vom 28. September bis 5. Oktober 1913 mit den verschiedenen Wettkämpfen und den 27 teilnehmenden Flugzeugführern ausführlich beschrieben. Zahlreiche Fotos und Beschreibungen aus der Zeit des Flugplatzes 1913 sind enthalten.
Inhaltsverzeichnis
Originalheft 1913: „Vortrag zu den Bildern Flugtage in Johannisthal“, Projektionsserie Nr. 43. Die 24 Glas-Originalfotos aus eigener Sammlung der Autoren von der Herbstflugwoche 28. September bis 5. Oktober 1913 wurden eingearbeitet und waren nicht Bestandteil des gedruckten Vortrages
Chronik der Ereignisse zur Herbstflugwoche
Ergebnisse der Herbstflugwoche, Auswertung „Deutsche Luftfahrer Zeitschrift“ (DLZ) vom 15. Oktober 1913
Auflistung der 27 Teilnehmer an der Herbstflugwoche
Werbeplakat der Union-Flugzeugwerke zum Union-Pfalz-Doppeldecker
Zur Person des Ausnahme- und Sturzfliegers Josef Sablatnig
Aufbau eines Leuchtfeuers auf dem Flugfeld
Der erste Leuchtturm für Flieger im Bau
Weitere Wettbewerbe während der Flugwoche
Anlage 1 - Berichte der „B. Z. am Mittag“ über die Herbstflugwoche
Anlage 2 - Ausschreibung des Veranstalters zur Herbstflugwoche
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Dokumentation befasst sich mit der Aufarbeitung der historischen Herbstflugwoche in Berlin-Johannisthal im Jahr 1913. Ziel des Werkes ist es, anhand von originalen Glas-Fotoplatten und zeitgenössischen Berichten einen authentischen Einblick in die flugtechnischen Leistungen, die Pioniere der Luftfahrt und die infrastrukturellen Entwicklungen auf dem Flugfeld Johannisthal zu geben.
- Chronologische Aufarbeitung der Flugereignisse von 1913
- Biografische Daten der Teilnehmer und Flugpioniere
- Technologische Dokumentation von Flugzeugen und Leuchtfeuer-Systemen
- Analyse der Wettbewerbs-Statistiken der Herbstflugwoche
- Zusammenstellung zeitgenössischer Presseberichte und Ausschreibungsdetails
Auszug aus dem Buch
1. Eingang zum Flugplatz Johannisthal.
Vor den Toren Berlins, dort wo im Osten die Königsheide ihren letzten Waldausläufer gegen den Ort Johannisthal ausstreckt, liegt ein mächtiges Feld, der Flugplatz Johannisthal, zu dem täglich die Menschen wallen, um den rastlosen Fortschritt in der Kunst des Fliegens zu beobachten. Schon am frühen Morgen, wenn die Sonne noch unter dem Horizont steht, wird es auf dem Platze und den angrenzenden Schuppen lebendig. Und ebenso am frühen Morgen finden sich die ersten sportliebenden Besucher ein, die durch das große Eingangstor ihren Weg zum Flugfelde nehmen. Das Entree ist sehr gering bemessen, man kann sich den ganzen Tag auf dem Flugplatz aufhalten und die nie rastende Tätigkeit der Flugzeugführer in allen Stadien kennen lernen. Für die leiblichen Genüsse ist gleichfalls gesorgt, durch mehrere Restaurants; auch ein großes Café ist vorhanden, das, mit einer Glaswand versehen, Schutz gegen schlechte Witterung bietet und den Blick über das Flugfeld gestattet.
Zusammenfassung der Kapitel
Originalheft 1913: „Vortrag zu den Bildern Flugtage in Johannisthal“: Einleitende Betrachtung des Flugplatzes Johannisthal als Ort des technischen Fortschritts sowie eine Beschreibung der frühen Infrastruktur.
Chronik der Ereignisse zur Herbstflugwoche: Übersicht der organisatorischen Rahmenbedingungen und statistische Auswertung der Flugleistungen während des Oktobers 1913.
Ergebnisse der Herbstflugwoche, Auswertung „Deutsche Luftfahrer Zeitschrift“ (DLZ) vom 15. Oktober 1913: Detaillierte Analyse der Flugwettbewerbe, Rekorde und der technischen Herausforderungen bei der Nachtflugsicherheit.
Auflistung der 27 Teilnehmer an der Herbstflugwoche: Porträts der Flugzeugführer mit biografischen Eckdaten, FAI-Lizenzen und Wohnsitzen.
Werbeplakat der Union-Flugzeugwerke zum Union-Pfalz-Doppeldecker: Abbildung des historischen Werbematerials für die erfolgreichen Flugapparate der Zeit.
Zur Person des Ausnahme- und Sturzfliegers Josef Sablatnig: Ausführliche Biografie des Flugpioniers, von seiner Ausbildung bis zu seinen Weltrekorden und seinem Schicksal in der Nachkriegszeit.
Aufbau eines Leuchtfeuers auf dem Flugfeld: Dokumentation der Pionierarbeit bei der Einrichtung von Nachtflug-Signalsystemen und Leuchttürmen.
Der erste Leuchtturm für Flieger im Bau: Bauliche Beschreibung und Dokumentation des als „Manoli-Leuchtturm“ bekannten Bauwerks.
Weitere Wettbewerbe während der Flugwoche: Tabellarische Aufstellung der Sieger in den Kategorien Anlauf, Auslauf, Steigfähigkeit und Dauerflug.
Anlage 1 - Berichte der „B. Z. am Mittag“ über die Herbstflugwoche: Wiedergabe zeitgenössischer Tagesberichte zur Stimmung und den Ereignissen auf dem Flugfeld.
Anlage 2 - Ausschreibung des Veranstalters zur Herbstflugwoche: Vollständige Wiedergabe der offiziellen Bestimmungen und technischen Anforderungen für die Teilnahme am Flugereignis.
Schlüsselwörter
Flugplatz Johannisthal, Herbstflugwoche 1913, Josef Sablatnig, Flugpioniere, Luftfahrtgeschichte, Leuchtfeuer, Flugwettbewerb, Union-Pfeil-Doppeldecker, Motorentechnik, Berliner Verein für Luftschiffahrt, FAI-Prüfung, Luftfahrt-Infrastruktur, Flugzeugbau, Historische Fotografie, Flugstatistiken.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die historische Herbstflugwoche in Berlin-Johannisthal aus dem Jahr 1913 und beleuchtet die technische sowie sportliche Entwicklung der frühen deutschen Luftfahrt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Flugtage, den Biografien der Flugzeugführer, der Entwicklung von Nachtflug-Leuchttürmen und den detaillierten Ergebnissen der Flugwettbewerbe.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die historische Bewahrung der Ereignisse auf dem Johannisthaler Flugfeld mithilfe originaler Bildquellen und zeitgenössischer Dokumente.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autoren nutzen eine Kombination aus historischer Quellenarbeit, Bildanalyse originaler Glas-Fotoplatten und der Auswertung von zeitgenössischen Zeitschriften und Dokumenten.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Wettbewerbe, die technischen Daten der Flugapparate, die Leuchtturm-Infrastruktur sowie die Lebenswege der 27 teilnehmenden Piloten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Luftfahrtgeschichte, Johannisthal, Flugpioniere und technische Rekordleistungen der Vorkriegszeit geprägt.
Welche Bedeutung hatte das Leuchtfeuer für das Flugfeld?
Leuchtfeuer, wie der Manoli-Turm, dienten dazu, Fliegern bei Nacht die Orientierung zu erleichtern und die Begrenzung des Flugplatzes sowie die Startbahn sicher zu markieren.
Warum wird Josef Sablatnig als "Sturzflieger" bezeichnet?
Sablatnig erlangte den Ruf als "Sturzflieger", weil er nach dem Vorbild von Adolphe Pégoud anspruchsvolle Kunstflugfiguren und risikoreiche Sturzflüge einstudierte und vorführte.
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- Alexander Kauther (Author), Paul Wirtz (Author), 2014, Die Herbstflugwoche vom 28. September bis 5. Oktober 1913 in Johannisthal, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273787