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Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen Bildanalyse um Erwin Panofsky

Título: Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen  Bildanalyse um Erwin Panofsky

Trabajo Escrito , 2010 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sabrina Berger (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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Erwin Panofskys Hauptaugenmerk lag auf der Weiterentwicklung der dokumentarischen Methode von Karl Mannheim und der Ikonologie. Seine ikonographisch-ikonologische Methode ist eine gängige Methode zur Untersuchung von Kunstgegenständen. Dabei unterscheidet er zwischen drei Ebenen: Phänomensinn, Bedeutungssinn und Dokumentsinn. Vor allem die erste Ebene beschäftigt sich mit den visuellen Phänomenen und dem Thema Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen Analyse. Weiterentwickelt wurde diese Methode von Max Imdahl. In dieser Arbeit untersuche ich die Rolle der Beobachtung in diesen Werken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erwin Panofsky „Kunstgeschichte als geistes-wissenschaftliche Disziplin“

3. Beobachtung und Bildanalyse

4. Resümee

5. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Beobachtung im Kontext der kunstwissenschaftlichen Bildanalyse, wobei der Schwerpunkt auf der ikonographisch-ikonologischen Methode von Erwin Panofsky liegt. Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie Beobachtung als methodischer Schritt innerhalb der Geisteswissenschaften fungiert, wie sich der Beobachter zu seinem Forschungsgegenstand verhält und inwiefern Vorwissen sowie individuelle Geschichtskonzeptionen den analytischen Prozess beeinflussen.

  • Analyse der ikonographisch-ikonologischen Methode nach Erwin Panofsky
  • Untersuchung der Rolle des Beobachters und der subjektiven Vorprägung
  • Vergleich mit der dokumentarischen Methode von Karl Mannheim
  • Kritische Auseinandersetzung mit Max Imdahls Konzept des „sehenden Sehens“
  • Reflexion über das Spannungsfeld zwischen Objektivität und subjektivem Erfahrungshorizont

Auszug aus dem Buch

3. Beobachtung und Bildanalyse

Das Thema der Beobachtung wird von Erwin Panofsky nicht direkt als eigenes Thema angesprochen. In der Einleitung seines Werkes „Sinn und Deutung in der bildenden Kunst“ befasste sich Panofsky mehrfach mit der Beobachtung als einer Methode der Geistes- aber auch der Naturwissenschaft. Im Gegensatz zu der eigentlichen Beschreibung seiner Methode spricht er in diesem Text die Phase vor der Analyse an. Der Beobachter treffe eine Vorauswahl und beschränke sein zu analysierendes Objekt, in den Kunstwissenschaften das Kunstwerk, bereits auf eine bestimmte Konzeption. Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass man sich meist auf ein bestimmtes Gebiet der Kunstgattungen spezialisiert und das zu analysierende Kunstwerk bereits in diese eingeordnet hat. Das heißt, bevor man überhaupt mit der Analyse beginnt, richtet man sich bereits nach einer bestehenden Geschichtskonzeption. Auch spricht er in dem Text die Begrenzung durch das verfügbare Material an.

In anderen Veröffentlichungen spricht er die Beobachtung in Zusammenhang mit seiner ikonographisch-ikonologische Methode an. Vor allem im ersten Schritt ist die Beobachtung der entscheidende Faktor des Phänomensinns. Die eigentliche Methode setzt sich aus drei Stufen zusammen. Als erstes nennt er die Vor- ikonografische Beschreibung. In ihr soll zunächst festgestellt werden, was dargestellt ist. Aber auch signifikante Besonderheiten sollen hier schon genannt werden. Diese primäre Bedeutung nennt Panofsky den Phänomensinn. Ihn teilt er nochmals in einen Sach- und einen Ausdruckssinn ein. Der Sachsinn ist, wie eine Person dargestellt wird, und der Ausdruckssinn bezeichnet, die Gefühle, die die Person mit dieser Haltung ausdrückt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, wie das Thema der Beobachtung in der Entwicklung der kunstwissenschaftlichen Bildanalyse behandelt wird.

2. Erwin Panofsky „Kunstgeschichte als geistes-wissenschaftliche Disziplin“: Hier werden Panofskys theoretische Grundlagen, insbesondere das Verhältnis von Mensch, Kultur, Natur und das Konzept des Humanismus, dargelegt.

3. Beobachtung und Bildanalyse: Das Kapitel analysiert die Rolle des Beobachters und vergleicht Panofskys ikonographisch-ikonologische Methode mit Mannheims dokumentarischer Methode sowie Imdahls Ansatz der Ikonik.

4. Resümee: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über die Methoden der Beobachtung und die Problematik der Subjektivität des Beobachters zusammen.

5. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und fachwissenschaftlichen Literatur.

Schlüsselwörter

Erwin Panofsky, Beobachtung, Bildanalyse, Kunstgeschichte, Ikonographie, Ikonologie, Ikonik, Max Imdahl, Karl Mannheim, dokumentarische Methode, Geisteswissenschaften, ästhetisches Erleben, Subjektivität, Objektivität, Kulturkosmos.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftstheoretischen Reflexion der Beobachtung in der Kunstgeschichte und analysiert, wie verschiedene Methoden der Bilddeutung mit der Rolle des Beobachters umgehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die kunstwissenschaftliche Methodik, das Verhältnis von Vorwissen und Objektivität sowie die kritische Reflexion des Beobachtungsvorgangs in der Analyse von Kunstwerken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen Praxis angewendet wird und inwieweit methodische Ansätze wie die von Panofsky oder Imdahl den subjektiven Faktor des Forschers integrieren oder auszuklammern versuchen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die ikonographisch-ikonologische Methode nach Panofsky, die dokumentarische Methode von Mannheim und die von Imdahl entwickelte Methode der Ikonik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der theoretischen Positionen Panofskys, deren Verknüpfung mit der dokumentarischen Methode sowie die Gegenüberstellung mit Max Imdahls kritischem Ansatz des „sehenden Sehens“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch die Begriffe Ikonographie, Ikonologie, Beobachtungsperspektive, Kunstwerk-Analyse und Subjektivität/Objektivität charakterisieren.

Was unterscheidet bei Panofsky den Kunsthistoriker vom Laien?

Laut Panofsky ist sich der Kunsthistoriker seiner Vorprägung bewusst und versucht, durch genaue Recherche eine objektivere Einordnung des Werkes vorzunehmen, während der Laie seine eigene Subjektivität oft verkennt.

Was ist der wesentliche Kern von Imdahls Kritik an Panofsky?

Imdahl kritisiert, dass Panofsky das Bild durch zu starke Vergleiche mit anderen Kunstgattungen und Texten dem "literarischen" Sinn unterordnet, anstatt das Bild primär als eigenständige, visuelle Sprache zu erfassen.

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Detalles

Título
Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen Bildanalyse um Erwin Panofsky
Universidad
University of Kassel  (Philosophie)
Curso
Beobachtung und Beobachter
Calificación
1,0
Autor
Sabrina Berger (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
15
No. de catálogo
V273811
ISBN (Ebook)
9783656664123
ISBN (Libro)
9783656664376
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erwin Panofsky Beobachter Karl Mannheim Max Imdahl Dokumentarische Methode Bildanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Berger (Autor), 2010, Beobachtung in der kunstwissenschaftlichen Bildanalyse um Erwin Panofsky, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273811
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