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Das Perserreich unter Herrschaft der Achaimeniden

Título: Das Perserreich unter Herrschaft der Achaimeniden

Trabajo Escrito , 2012 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Niels Rauter (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Die Arbeit gibt einen Einblick in das Perserreich unter der Herrschaft der Achaimeniden und widmet sich dabei besonders dem Umgang mit der Religion in diesem Vielvölkerreich. Im Vordergrund der Arbeit steht die Frage, ob die Achaimeniden, die in einer Reihe von antiken griechischen Quellen traditionell als Religionsfrevler, Tempelschänder und Unterdrücker fremder Religionen dargestellt wurden, wirklich alle „fremden“ Religionen ablehnten und bekämpften oder nicht möglicherweise tolerant mit ihnen umgingen und versuchten sie in ihre Kultur zu integrieren.
Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird der eigentlichen Untersuchung der Religion im Achaimenidenreich ein Abriss der Entstehungsgeschichte des Reiches, seines Aufbaus, seiner Verwaltung und der Stellung des Königtums vorangestellt. Der dritte Teil widmet sich dem Hauptthema, der Religion und der Beantwortung der damit verbundenen Fragestellung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Einleitung

2. Entstehungsgeschichte, Aufbau, Verwaltung und Königtum des Achaimenideneiches

2.1 Entstehungsgeschichte

2.2 Aufbau und Verwaltung

2.3 Das Königtum

3. Die Religion im Achaimenidenreich

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Herrschaftsstruktur und die religiöse Toleranz im Achaimenidenreich. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob die Achaimeniden fremde Religionen unterdrückten oder ob sie eine integrative und tolerante Politik gegenüber den verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen ihres Vielvölkerreichs verfolgten.

  • Historischer Abriss der Entstehung des Achaimenidenreichs
  • Strukturen der Verwaltung und die Rolle der Satrapien
  • Legitimation des Königtums und die Bedeutung der göttlichen Anbindung
  • Analyse der zarathustrischen Religion im Kontext der staatlichen Toleranzpolitik

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Königtum

Die Dareiosinschrift am Felsen von Bisutun beginnt mit den Worten: „Ich bin Dareios der große König, König der Könige, König in Persien, König der Länder, des Hystaspes Sohn, des Arsames Enkel, ein Achaimenide.“ Aus diesem Abschnitt lassen sich verschiedene Faktoren herausarbeiten, einmal, dass sich Dareios nicht nur als einfacher König, sondern auch als König über andere Könige (gemeint könnten hier die Herrscher und Unterkönige in den Satrapien sein) sah. Er stellte sich als Großkönig von Persien vor und verdeutlichte außerdem seinen Weltherrschaftsanspruch, indem er sich auch als König der Länder bezeichnete. Der Weltherrschaftsanspruch wird auch in der Grabinschrift von Naqsh-i Rustam deutlich in der es heißt: „Dareios der große König, König der Könige, König auf dieser großen Erde auch weithin.“ Auf dem Bildnis-Relief des Felsens von Bagistan, hält die Hand des Gottes dem Großkönig einen Ring, den Ring der Herrschaft entgegen, eine symbolische Geste, welche die Berufung des Königs zum Weltherrscher, durch die Gnade des Gottes Ahuramazdas, darstellen soll.

Etwas später besagt die Inschrift, dass diejenigen, die sich Achaimeniden genannt haben, von alters her adlig und königlich waren und das Dareios, eben wie diese Vorfahren es vor ihm taten, als König herrschte. Diese Passage stellt eine Herrschaftslegitimation vor, die ihm als Nachkomme von Königen ebenfalls das Recht gibt zu herrschen. Diese Berufung auf Vorfahren findet sich auch bei anderen achaimenidischen Großkönigen, wie z.B. Xerxes, in anderen Inschriften. In den Inschriften von Susa wurde auch die „arische“ Abstammung, im Sinne von „rein persischer“ Abstammung hervorgehoben, die für einen Herrschaftsanspruch notwendig war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung nach dem Umgang der Achaimeniden mit fremden Religionen vor und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die genutzten Quellen.

2. Entstehungsgeschichte, Aufbau, Verwaltung und Königtum des Achaimenideneiches: Dieses Kapitel behandelt die Expansion des Reiches, die administrative Organisation durch Satrapien sowie die ideologische und religiöse Legitimation des Königtums.

2.1 Entstehungsgeschichte: Dieser Abschnitt beschreibt den Aufstieg der Perser von einer regionalen Volksgruppe unter Kyros I. und Kyros II. zum beherrschenden Großreich.

2.2 Aufbau und Verwaltung: Hier wird das System der Satrapien, die Bedeutung der Infrastruktur und die Rolle der Toleranz als politisches Instrument zur Friedenssicherung dargelegt.

2.3 Das Königtum: Dieses Kapitel analysiert die Selbstinszenierung der Großkönige durch Inschriften und die damit verbundene göttliche Legitimierung ihrer Herrschaft.

3. Die Religion im Achaimenidenreich: Dieser Teil untersucht den Einfluss der zarathustrischen Religion und den praktischen Umgang des Staates mit verschiedenen lokalen Kulten und Göttern.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Achaimeniden eine Politik der religiösen Toleranz verfolgten, sofern diese den Frieden und die Stabilität des Reiches nicht gefährdete.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der wissenschaftlichen Werke und Quelleneditionen, die für die Erarbeitung der Hausarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Achaimeniden, Perserreich, Dareios I., Kyros II., Ahuramazda, Zarathustra, Religion, Toleranz, Großkönig, Satrapien, Herrschaftslegitimation, Inschriften, Bisutun, Persepolis, Vielvölkerreich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Achaimenidenreich als erstem Großreich, das weite Teile des Vorderen Orients kontrollierte, mit besonderem Fokus auf der Verwaltung und der religiösen Praxis.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Entstehungsgeschichte des Reiches, die administrativen Strukturen, die Legitimation der Großkönige sowie der Umgang mit der zarathustrischen Religion und anderen lokalen Glaubensformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Wahrheitsgehalt antiker griechischer Quellen zu prüfen, die die Achaimeniden oft als Religionsfrevler darstellten, und deren tatsächliche Religionspolitik zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung antiker Steininschriften, archäologischer Funde wie Tontäfelchen und moderner geschichtswissenschaftlicher Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung des Reiches, die Erklärung der Verwaltungsstruktur durch Satrapien, die Analyse königlicher Inschriften als Herrschaftslegitimation sowie die Untersuchung der religiösen Toleranz gegenüber unterworfenen Völkern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Achaimeniden, Perserreich, Ahuramazda, Religion, Toleranz und Herrschaftslegitimation geprägt.

Warum wurde Ahuramazda in den Inschriften so prominent hervorgehoben?

Ahuramazda diente als höchster Gott der zarathustrischen Religion der ideologischen Absicherung der königlichen Herrschaft, wobei die Erfolge der Könige stets auf dessen göttlichen Beistand zurückgeführt wurden.

Wie gingen die Perser mit fremden Kulten um?

Die Achaimeniden zeigten sich grundsätzlich tolerant gegenüber fremden Riten und Kulten, solange diese nicht den inneren Frieden oder die Loyalität zum Großkönig gefährdeten oder gegen zarathustrische Grundwerte verstießen.

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Detalles

Título
Das Perserreich unter Herrschaft der Achaimeniden
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
1,3
Autor
Niels Rauter (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
14
No. de catálogo
V273844
ISBN (Ebook)
9783656665199
ISBN (Libro)
9783656665243
Idioma
Alemán
Etiqueta
perserreich herrschaft achaimeniden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niels Rauter (Autor), 2012, Das Perserreich unter Herrschaft der Achaimeniden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273844
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