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Entwicklung eines Interventionsprogramms zur Bewegungsförderung

Die Rolle der sportbezogenen sozialen Unterstützung

Titel: Entwicklung eines Interventionsprogramms zur Bewegungsförderung

Examensarbeit , 2012 , 104 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Staatsexamen Lehramt Gymnasium Christina Rogler (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zulassungsarbeit behandelt das hochaktuelle Thema der betrieblichen Sport- und Gesundheitsförderung. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob ein Programmansatz, der spezifisch auf eine Förderung der sozialen Unterstützung abzielt, das Ausmaß der regelmäßigen Sportteilnahme erhöhen kann.

Im theoretischen Teil wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema "Soziale Unterstützung und Sportteilnahme in bisherigen Interventionsstudien" zusammengefasst. Die wichtigsten Studien werden diskutiert und deren wichtigste Features und Ergebnisse in einem tabellarischen Überblick dargestellt.
Das Glanzstück der Arbeit bildet die Interventionskonzeption "Lust auf Bewegung": Anhand der eigens durchgeführten randomisierten Interventionsstudie in einem Freiburger Betrieb wurde die Wirksamkeit dieser Konzeption einer ersten Testung unterzogen. Im Anhang finden sich Materialien und Inhalte zu den einzelnen Kurseinheiten.
Der empirische Teil besticht durch eine methodisch anspruchsvolle Analyse der potentiellen Interventionseffekte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Unterstützung und Gesundheit

2.1 Geschichte der Unterstützungsforschung

2.2 Der Begriff soziale Unterstützung

2.2.1 Definitionen

2.2.2 Soziale Unterstützung vs. soziale Integration

2.2.3 Unterteilungen und Funktionen

2.2.4 Abhängigkeiten

2.3 Die Unterstützungsinteraktion

2.4 Wirkungsweisen sozialer Unterstützung

2.4.1 Das Haupteffektmodell

2.4.2 Das Puffereffektmodell

2.4.3 Kausalmodelle

2.5 Negative Aspekte sozialer Unterstützung

2.6 Psychobiologische Mechanismen

3 Soziale Unterstützung und Sport

3.1 Die sportbezogene soziale Unterstützung

3.2 Messinstrumente

3.3 Forschungsstand: Soziale Unterstützung und Sportteilnahme in bisherigen Interventionsstudien

3.4 Fazit

4 Das Interventionsprogramm „Lust auf Bewegung“

4.1 Zielsetzung

4.2 Konzeptionelle Grundlagen

4.3 Interventionsdesign

4.4 Strukturelle Voraussetzungen

4.4.1 Zielgruppe und Rekrutierung

4.4.2 Räumliche Bedingungen

4.4.3 Materialien

4.5 Organisation und Vorbereitung

4.6 Inhalte der Kurseinheiten

5 Die Evaluation des Programms „Lust auf Bewegung“

5.1 Beschreibung der Messinstrumen

5.2 Die Stichprobe

5.3 Dropouts und fehlende Werte

5.4 Fragestellung

5.5 Statistische Auswertung

5.6 Ergebnisse

5.6.1 Test auf Normalverteilung

5.6.2 Haupteffekte des Messwiederholungsfaktors „Zeit“

5.6.3 Haupteffekte des Faktors „Gruppe“

5.6.4 Feedback

6 Diskussion der Ergebnisse

6.1 Sportliche Aktivität

6.2 Sportbezogene soziale Unterstützung

6.3 Methodische Schwächen und Stärken

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit evaluiert das Interventionsprogramm „Lust auf Bewegung“, welches unter der Leitung des Lehrstuhls für Sportpsychologie der Universität Freiburg entwickelt wurde, um inaktive Menschen langfristig zu körperlicher Aktivität zu motivieren und dabei die Rolle der sportbezogenen sozialen Unterstützung zu untersuchen.

  • Theoretische Fundierung des Konzepts der sozialen Unterstützung und deren Wirkungsweisen auf die Gesundheit.
  • Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Bedeutung sozialer Unterstützung bei Bewegungsinterventionen.
  • Detaillierte Beschreibung der Konzeption und Umsetzung des Programms „Lust auf Bewegung“.
  • Empirische Evaluation der Wirksamkeit des Programms hinsichtlich körperlicher Aktivität und sozialer Unterstützung über verschiedene Messzeitpunkte.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Das Haupteffektmodell

Das Haupteffektmodell (auch additives Modell) besagt, dass die soziale Unterstützung unabhängig von der Stressorstärke bzw. vom Ausmaß des erlebten Stresses direkt positiv auf die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden wirkt (Cohen & Wills, 1985). Statistisch liegt ein Haupteffekt vor, d.h. Stress und soziale Unterstützung wirken alleine auf Disstress und beide ergänzen sich additiv (Schwarzer & Leppin, 1989). Bereits bei geringem Stress ist eine Wirkung von sozialer Unterstützung vorhanden; sie wirkt in diesem Modell immer (vgl. Abb. 2-2). Zu einer Veränderung des Zustandes des Wohlbefindens kommt es, wenn die Wirkung von Stressor und sozialer Unterstützung ungleich stark sind. Sozialer Unterstützung wird somit eine über bestimmte Situationen hinausreichende allgemeine Wirkung auf das individuelle Wohlbefinden zugeschrieben. Das Vorhandensein einer konkreten Belastungssituation ist demnach für die Haupteffekt-These nicht erforderlich (Diewald,1991).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik chronischer Erkrankungen durch Bewegungsmangel ein und stellt das Interventionsprogramm „Lust auf Bewegung“ als gesundheitspsychologisch fundierten Lösungsansatz vor.

2 Soziale Unterstützung und Gesundheit: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen, Funktionen und Wirkungsmodelle der sozialen Unterstützung im Kontext von Gesundheit und Stress dargelegt.

3 Soziale Unterstützung und Sport: Das Kapitel beleuchtet die spezifische Rolle sozialer Unterstützung bei der Sportteilnahme und fasst den bisherigen Forschungsstand durch eine Analyse ausgewählter Interventionsstudien zusammen.

4 Das Interventionsprogramm „Lust auf Bewegung“: Hier werden Zielsetzung, konzeptionelle Grundlagen, Design sowie die strukturelle Organisation und Umsetzung des spezifischen Interventionsprogramms detailliert beschrieben.

5 Die Evaluation des Programms „Lust auf Bewegung“: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Aspekte der Evaluation, inklusive der Erhebungsinstrumente, Stichprobenbeschreibung und der statistischen Auswertung der Ergebnisse.

6 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse zur sportlichen Aktivität und zur sozialen Unterstützung werden kritisch reflektiert, wobei methodische Stärken und Schwächen der Studie einbezogen werden.

7 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Soziale Unterstützung, Bewegungsförderung, Gesundheitssport, Interventionsprogramm, Sportpsychologie, Motivation, Volition, körperliche Aktivität, Haupteffektmodell, Puffereffektmodell, Evaluierung, Mediationsanalyse, betriebliche Gesundheitsförderung, Lebensstiländerung, Sportverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Interventionsprogramm „Lust auf Bewegung“ in der Lage ist, inaktive Personen langfristig zu mehr Sport zu motivieren, und analysiert dabei speziell die Bedeutung der sportbezogenen sozialen Unterstützung.

Welche Themenfelder stehen bei der Definition von sozialer Unterstützung im Mittelpunkt?

Es werden verschiedene theoretische Konzepte wie Definitionen, verschiedene Wirkmodelle (Haupteffekt-, Puffereffekt- und Kausalmodelle), aber auch potenzielle negative Aspekte und psychobiologische Mechanismen beleuchtet.

Wie lautet die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, ob die Intervention über den Kursverlauf die sportbezogene soziale Unterstützung steigert und ob diese Unterstützung in der Folge einen signifikanten Einfluss auf die Zunahme der körperlichen Aktivität der Teilnehmer hat.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde in der Evaluation angewandt?

Es wurde ein randomisiertes Interventionsdesign mit einer Interventions- und einer Vergleichsgruppe gewählt. Die Auswertung der Daten erfolgte mittels zweifaktorieller Varianzanalysen mit Messwiederholung über vier Messzeitpunkte.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte im Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Konstrukts „soziale Unterstützung“, eine Analyse des Forschungsstandes zur Sportteilnahme sowie die detaillierte Darstellung und Evaluation des Programms „Lust auf Bewegung“.

Welche Keywords charakterisieren diese Studie am besten?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Soziale Unterstützung, Bewegungsförderung, Interventionsprogramm, Sportpsychologie und körperliche Aktivität definieren.

Warum spielt das MoVo-Modell eine Rolle in diesem Programm?

Das Freiburger MoVo-Modell dient als theoretische Grundlage, da es sowohl motivationale Aspekte als auch die praktische Umsetzungskompetenz (Volition) adressiert, um den Teilnehmern dabei zu helfen, ihre Vorsätze in konkrete Bewegungspläne umzusetzen.

Welche Bedeutung wird dem Umfeld (Familie/Freunde) beigemessen?

Die Arbeit prüft, ob die soziale Unterstützung durch Familie und Freunde als Mediator fungiert, der es ermöglicht, die Wahrscheinlichkeit der Sportteilnahme nachhaltig zu erhöhen, was besonders für spezifische Personengruppen von hoher Relevanz ist.

Ende der Leseprobe aus 104 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung eines Interventionsprogramms zur Bewegungsförderung
Untertitel
Die Rolle der sportbezogenen sozialen Unterstützung
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Wissenschaftliche Arbeit für die Zulassung zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
Note
1,5
Autor
Staatsexamen Lehramt Gymnasium Christina Rogler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
104
Katalognummer
V273958
ISBN (eBook)
9783656659112
ISBN (Buch)
9783656659105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sportbezogene soziale Unterstützung Haupteffektmodell Puffereffektmodell Kausalmodelle Interventionsstudie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Staatsexamen Lehramt Gymnasium Christina Rogler (Autor:in), 2012, Entwicklung eines Interventionsprogramms zur Bewegungsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273958
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Leseprobe aus  104  Seiten
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