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Von der Inhaltsorientierung zur Teilnehmerorientierung am Beispiel von Technischen Trainings

Title: Von der Inhaltsorientierung zur Teilnehmerorientierung am Beispiel von Technischen Trainings

Term Paper , 2014 , 24 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Christian Kopecki (Author)

Pedagogy - Adult Education
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In dieser Hausarbeit soll die Fragestellung untersucht werden, wie sich Erkenntnisse zur Teilnehmerorientierung aus der Erwachsenenbildung auf inhalts- und dozentenorientierte Technische Trainings übertragen lassen.

Nach der Definition, was eigentlich unter Technischen Trainings zu verstehen ist, in welchen generellen Bildungsbezug sie stehen und welche typischen Lernformen es gibt, werden nachfolgend aus den Erkenntnissen der Erwachsenenbildung Thesen für mehr Teilnehmerorientierung in Technischen Trainings abgeleitet. Es folgt eine Analyse der Lernstile und Teilnehmerbedürfnisse von Teilnehmern in Technischen Trainings und abschließend werden zwei Lehr-/ Lernmethoden als mögliche Antwort auf die obenstehende Fragestellung vorgestellt.

Ziel ist es, dem interessierten Leser in dieser Hausarbeit aufzuzeigen, dass Inhalts-und Teilnehmerorientierung sich in Technischen Trainings ergänzen und nicht ausschließen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Zielsetzung

2 Definitionen

2.1 Definition Technische Trainings

2.2 Bildungsbezug Technischer Trainings

2.3 Lernformen in der beruflichen Weiterbildung

2.4 Adressaten-, Zielgruppen-, Kunden-, Teilnehmerorientierung

3 Teilnehmerorientierung in der Erwachsenenbildung

4 Lernstile von Teilnehmer in Technischen Trainings

5 Technische Trainings teilnehmerorientierter gestalten

5.1 Teilnehmerorientierung durch Problemorientierung

5.1.1 Der Cognitive Apprenticeship-Ansatz

5.1.2 Transfersicherung durch unterschiedliche Perspektiven

5.2 Teilnehmerorientierung durch Selbststeuerung in der Community of Practice

5.3 Grad der Teilnehmerorientierung der Lehr-/Lernmethoden

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie Erkenntnisse zur Teilnehmerorientierung aus der Erwachsenenbildung erfolgreich auf die inhaltlich und dozentenzentriert geprägten technischen Trainings übertragen werden können, ohne dabei den notwendigen Sachbezug zu vernachlässigen.

  • Grundlagen der Teilnehmerorientierung in der Erwachsenenbildung
  • Analyse von Lernstilen und Teilnehmerbedürfnissen in der Technik
  • Konzeptualisierung von problemorientiertem Lernen (Cognitive Apprenticeship)
  • Einsatz von Communities of Practice zur Förderung der Selbststeuerung
  • Integration von Wissens- und Teilnehmerorientierung

Auszug aus dem Buch

Der Cognitive Apprenticeship-Ansatz

Der von Collins, Brown, Newman entwickelt Lernmethode „Cognitive Apprenticeship“ (COLLINS u. a., 1987) versucht den Teilnehmer über ein Coaching aus der konkreten Problemstellung heraus im Lernprozess zu unterstützen. Der Trainer steht dabei dem Teilnehmer als Experte und Coach und nicht als Lehrer zu Seite. Im Original kommt der Ansatz aus der Berufsausbildung („Apprenticeship“), dem Meister-Lehrling-Verhältnis, in dem es vor allem um die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten geht.

Collins u.a. haben den Ansatz aufgegriffen und angepasst, um auch kognitive Fähigkeiten, wie Schreib-, Lese-, und Rechenfähigkeit zu verbessern, also um gerade das in einer Expertendomänen (wie die Technik) vorhandenen kognitive und metakognitive Wissen zu erlernen (vgl. ebd., S. 2–5): „cognitive apprenticeship refers to the fact that the focus of the learning-through-guided-experience is on cognitive and metacognitive, rather than on physical, skills and processes.“ (ebd., S. 3).

Der Cognitive Apprenticeship-Ansatz ist eine Methode, um Expertenwissen in einer realen Problemsituation (situiert) und teilnehmerorientiert weiterzugeben.

Dazu gibt es die drei primären Lernphasen: Modelling, Coaching und Scaffolding, in denen der Trainer ausgehend von der Problemstellung den Teilnehmer im Lernprozess als Experte unterstützt und sich schrittweise aus dem Lernprozess zurückzieht (Fading) (vgl. ebd., S. 16–17).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik der Vereinbarkeit von Inhalts- und Teilnehmerorientierung in technischen Lernkontexten.

2 Definitionen: Abgrenzung technischer Trainings, deren Bildungsbezug sowie eine Differenzierung verschiedener Orientierungsbegriffe.

3 Teilnehmerorientierung in der Erwachsenenbildung: Darstellung des didaktischen Konzepts der Teilnehmerorientierung als dynamischer Verhandlungsprozess.

4 Lernstile von Teilnehmer in Technischen Trainings: Analyse von Lerntypenmodellen, insbesondere Kolbs Experiential Learning Model, im Kontext technischer Berufe.

5 Technische Trainings teilnehmerorientierter gestalten: Vorstellung von Lehr-Lern-Methoden wie Cognitive Apprenticeship und Community of Practice zur aktiven Wissenskonstruktion.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Ergänzung von Inhalts- und Teilnehmerorientierung und Ausblick auf vernetzte Lernformen.

Schlüsselwörter

Teilnehmerorientierung, technische Trainings, Erwachsenenbildung, Cognitive Apprenticeship, Community of Practice, Selbststeuerung, problemorientiertes Lernen, Didaktik, Wissenskonstruktion, betriebliche Weiterbildung, Lernstile, Kompetenzentwicklung, Transfersicherung, Lernbegleitung, Lerntypen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderung, technische Trainings, die klassischerweise sehr inhaltlich und dozentenzentriert aufgebaut sind, stärker an den Bedürfnissen der Teilnehmenden auszurichten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse der allgemeinen Erwachsenenbildung mit spezifischen Lernanforderungen in der Technik, wobei methodische Ansätze wie problemorientiertes Lernen und soziale Lernformen im Vordergrund stehen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass eine stärkere Teilnehmerorientierung in technischen Trainings nicht im Widerspruch zu einer notwendigen Inhaltsorientierung steht, sondern beide Ansätze einander ergänzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert und Modelle aus der Erwachsenenbildung (z.B. Kolb, Wenger) auf technische Trainings anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Teilnehmerorientierung definiert und Lernstile technischer Fachkräfte analysiert. Anschließend werden konkrete Methoden zur praktischen Umsetzung vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Teilnehmerorientierung, technische Trainings, Cognitive Apprenticeship, Community of Practice und betriebliche Weiterbildung.

Was genau ist der "Cognitive Apprenticeship-Ansatz"?

Dies ist eine Methode, bei der ein Trainer als Experte den Teilnehmer durch Modelling, Coaching und Scaffolding schrittweise unterstützt, um in realen Problemsituationen Expertenwissen aktiv aufzubauen.

Warum spielt die "Community of Practice" eine wichtige Rolle?

Sie ermöglicht einen selbstgesteuerten und kooperativen Wissensaustausch zwischen Teilnehmern, der über die reine Präsenzphase hinausgeht und somit den wichtigen Praxistransfer nachhaltig sichert.

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Details

Title
Von der Inhaltsorientierung zur Teilnehmerorientierung am Beispiel von Technischen Trainings
College
University of Kaiserslautern  (Sozialwissenschaften)
Grade
1.3
Author
Christian Kopecki (Author)
Publication Year
2014
Pages
24
Catalog Number
V274074
ISBN (eBook)
9783656670674
ISBN (Book)
9783656672234
Language
German
Tags
inhaltsorientierung teilnehmerorientierung beispeil technischen trainings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Kopecki (Author), 2014, Von der Inhaltsorientierung zur Teilnehmerorientierung am Beispiel von Technischen Trainings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274074
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