Unternehmen stehen heute mehr denn je unter Druck, was vor allem daran liegt, dass der technologische Fortschritt die Märkte für die Marktteilnehmer transparent gemacht hat. Während früher ein Konsument auf den Preis und die Meinung seines Fachhändlers vertrauen musste, ist es dank des Internets heute mit wenigen Klicks möglich, dessen Aussagen zu überprüfen. Ebenso unterliegen das Konsumentenverhalten und damit auch die Anforderungen an Unternehmen einem stetigen Wandel, weshalb sich Unternehmen, um weiterhin am Markt erfolgreich zu sein, beständig weiterentwickeln müssen. Das Management eines Unternehmens muss die Erwartungen der Kapitalgeber erfüllen, die Bedürfnisse der Konsumenten erkennen und darf dabei die Belange der Mitarbeiter nicht vergessen. Dabei kommt dem strategischen Marketing eine tragende Rolle zu, da es die grundlegende Entwicklungsrichtung für das Unternehmen aufzeigt und dadurch Orientierung für die gesamte Organisation und deren Mitglieder gibt.Diese Studienarbeit beschäftigt sich mit der Forschungsfrage, welche Rolle das strategische Marketing im Kontext der Unternehmensführung einnimmt. Hierzu wird in Kapitel 2 der Begriff des strategischen Marketings definiert und von anderen Teilen das Marketings abgegrenzt.Kapitel 3 beschreibt in der Folge die Rolle des strategischen Marketings in der Unternehmensführung
mit dem Fokus auf der strategischen Planung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition des strategischen Marketings
3. Rolle und Bedeutung des strategischen Marketings im Kontext der Unternehmensführung
3.1. Ablauf des strategischen Planungsprozesses
3.2. Strategische Analyse
3.3. Definition von Marketingzielen
3.4. Definition von Marketingstrategien
3.5. Kontrolle der Marketingergebnisse
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die essenzielle Rolle des strategischen Marketings innerhalb der modernen Unternehmensführung und analysiert dessen zentrale Bedeutung für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensplanung.
- Grundlagen und Definition des strategischen Marketings
- Struktur des strategischen Planungsprozesses
- Methodik der strategischen Analyse
- Systematisierung von Marketingzielen und -strategien
- Bedeutung des Marketingcontrollings zur Erfolgssicherung
Auszug aus dem Buch
3.2. Strategische Analyse
Das sorgfältige Analysieren der Ausgangssituation und die Prognose wichtiger Schlüsselgrößen bilden eine elementare Grundlage für jede Marketingentscheidung, da der Erfolg von der Lage des Unternehmens, der Beurteilung der Markt- und Umweltsituation sowie den eigenen Kernkompetenzen und Ressourcen abhängt. Dabei stellen sich zwei Kernfragen:
• Welche Themen und Bereiche sollen analysiert werden?
• Welche Instrumente sollen zur Analyse konkret eingesetzt werden?
Aufgrund der Größe der meisten Unternehmen und der daraus resultierenden Komplexität für Entscheidungs- und Analyseprozesse werden meist strategische Geschäftsfelder gebildet, welche in dieser Analyse entweder einzeln (bei unterschiedlicher Ausrichtung an Produkten/Dienstleistungen) oder gesamt analysiert werden.
Der Ursprung strategischer Geschäftsfelder liegt in den 60er-Jahren, als man erkannte, dass größere Unternehmen aufgrund ihrer Komplexität und der sich rasch ändernden Rahmenbedingungen im Vergleich zu kleineren Unternehmen mit überschaubaren Strukturen am Markt nur über eine geringere Schlagkraft verfügten. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte sich die Idee, das Gesamtunternehmen in kleinere, organisatorisch abgrenzbare Geschäftseinheiten zu unterteilen. Die einzelnen strategischen Geschäftsfelder stellen die entsprechenden Planungseinheiten im Rahmen der strategischen Planung dar.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen moderner Unternehmen durch technologischen Wandel ein und stellt die Forschungsfrage nach der Rolle des strategischen Marketings.
2. Definition des strategischen Marketings: Dieses Kapitel definiert das strategische Marketing als langfristiges Instrument der Unternehmensführung und grenzt es vom operativen Marketing ab.
3. Rolle und Bedeutung des strategischen Marketings im Kontext der Unternehmensführung: Dieses zentrale Kapitel analysiert den Prozess der strategischen Planung, von der Analyse über die Zielsetzung bis hin zur Strategiewahl und Kontrolle.
3.1. Ablauf des strategischen Planungsprozesses: Hier wird der Phasencharakter der strategischen Planung erläutert, der als Orientierungsgrundlage für das gesamte Unternehmen dient.
3.2. Strategische Analyse: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit der Situationsanalyse und die Bildung strategischer Geschäftsfelder zur Komplexitätsreduktion.
3.3. Definition von Marketingzielen: Es wird die Hierarchie von Marketingzielen dargestellt und zwischen potenzial-, markterfolgs- und wirtschaftlichen Zielen unterschieden.
3.4. Definition von Marketingstrategien: Dieses Kapitel kategorisiert verschiedene Strategieansätze wie Marktwahl- und Marktteilnehmerstrategien sowie kundenzentrierte Vorgehensweisen.
3.5. Kontrolle der Marketingergebnisse: Es wird die Wichtigkeit des Marketingcontrollings zur Überprüfung der Effizienz strategischer und operativer Maßnahmen hervorgehoben.
4. Fazit: Das Fazit fasst die enge Verzahnung von strategischer Planung und operativem Erfolg zusammen und betont die überlebenswichtige Bedeutung eines ganzheitlichen Marketingansatzes.
Schlüsselwörter
Strategisches Marketing, Unternehmensführung, Marketingplanung, Strategische Analyse, Marketingziele, Marketingstrategien, Marketingcontrolling, Strategische Geschäftsfelder, Marktsegmentierung, Wettbewerbsvorteile, Marktdurchdringung, Situationsanalyse, Ressourcenanalyse, Marktdefinition, Unternehmensziele
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptanliegen dieser Studienarbeit?
Die Arbeit untersucht die grundlegende Rolle, die das strategische Marketing als Orientierungsgeber innerhalb der modernen Unternehmensführung einnimmt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf dem strategischen Planungsprozess, der Situationsanalyse, der Zieldefinition, der Wahl geeigneter Strategien und dem Marketingcontrolling.
Welches übergeordnete Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie strategisches Marketing als inhaltliche Basis für operative Marketingmaßnahmen fungiert und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.
Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse verschiedener anerkannter Marketing-Modelle und Management-Konzepte basiert.
Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich entlang des Marketing-Management-Prozesses, beginnend bei der Analysephase bis hin zur Kontrolle der Ergebnisse.
Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit zusammenfassen?
Wichtige Begriffe sind strategische Planung, Marktteilnehmerstrategien, strategische Geschäftsfelder, Marketing-Mix und Unternehmenssteuerung.
Warum sind strategische Geschäftsfelder (SGF) für große Unternehmen so relevant?
Sie ermöglichen es, komplexe Gesamtunternehmen in überschaubare Einheiten zu gliedern, für die jeweils eigene Strategien und Wettbewerbsvorteile definiert werden können.
Inwiefern unterscheidet sich die Präferenzstrategie von der Preis-Mengen-Strategie?
Die Präferenzstrategie zielt auf eine langfristige Profilierung und Markenbindung ab, während die Preis-Mengen-Strategie primär auf kurzfristigen Erfolg durch aggressive Preispolitik im preissensiblen Segment setzt.
Warum ist die Trennung zwischen strategischem und operativem Controlling notwendig?
Das strategische Controlling dient der langfristigen Ausrichtung und Ertragspotenzialanalyse, während das operative Controlling die Ergebnisüberwachung des laufenden Geschäftsbetriebs sicherstellt.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Bedeutung des Marketings?
Der Autor widerlegt die landläufige Meinung, Marketing beschränke sich auf bloße Werbung („bunte Bilder“), und betont dessen fundamentale Bedeutung für die strategische Überlebensfähigkeit eines Unternehmens.
- Quote paper
- Jürgen Weimann (Author), 2013, Strategisches Marketing in der Unternehmensführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274126