Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Didactique - Histoire

Chancen und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht in der 6. Klasse. Stärkt die Arbeit mit dem Portfolio das selbstständige Lernen?

Titre: Chancen und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht in der 6. Klasse. Stärkt die Arbeit mit dem Portfolio das selbstständige Lernen?

Epreuve d'examen , 2011 , 28 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anke Schulz (Auteur)

Didactique - Histoire
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Stärkt und fördert die Arbeit mit dem Portfolio das selbstständige Lernen und Reflektieren über das eigene Arbeiten der Schüler? Vorliegende Examensarbeit untersucht - in Theorie und Praxis - Möglichkeiten und Grenzen der Portfolio-Arbeit für einen binnendifferenzierenden, interessengeleiteten und individualisierten Geschichtsunterricht in der 6. Klasse. Thema der Protfortfolio-Arbeit sind "mittelalterliche Lebensformen".

Die Autorin setzt hierbei drei Förderschwerpunkte:

Erstens sollen die Schülerinnen und Schüler eine intrinsische Motivation an dem Thema „Lebensformen im Mittelalter“ und seinen zahlreichen Unterthemen entwickeln und dabei auch die Chance bekommen, sich genau den Themen selbstständig zu widmen, die sie interessieren und über welche sie mehr erfahren wollen, ohne dabei jedoch die grundlegenden Wissensinhalte des Themas aus den Augen zu verlieren.

Zweitens soll den Schülerinnen und Schülern ein Aufgabenangebot zur Verfügung stehen, das sich nicht einseitig auf einen oder zwei Lerntypen bezieht, sondern mit einer größtmöglichen Vielfalt möglichst viele Lerntypen anspricht.

Drittes Ziel der Arbeit mit dem Portfolio im Geschichtsunterricht ist die Förderung der Selbstreflexion des eigenen Lern- und Arbeitsverhaltens und des selbstständigen Lernens durch die Schülerinnen und Schüler. Es sollen jedoch auch mögliche Chancen sowie Grenzen einer Arbeit mit dem Portfolio gesucht und aufgezeigt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

1.1 Einleitung

1.2 Modulbezug

1.3 Leitfragen und Zielvorstellungen

1.4 Bezug zu den Ausbildungsstandards

1.4.1 Allgemeine Ausbildungsstandards

1.4.2 Fachspezifische Ausbildungsstandards

2. Didaktische und Methodische Überlegungen und Entscheidungen

2.1 Zur Methode „Portfolio“

2.2 Lerntypen und Multiple Intelligenzen

2.3 Lehrplanbezug und Inhalte der Unterrichtseinheit

2.4 Lerngruppe und Vorerfahrungen

2.4.1 Bemerkungen zur Lerngruppe und Lernvoraussetzungen

2.4.2 Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler

3. Ausgewählte Aspekte der Unterrichtseinheit

3.1 Aufbau der Unterrichtseinheit

3.2 Vorstellung ausgewählter Aspekte der Portfolio-Arbeit in Bezug auf die Leitfragen

3.2.1 Inhaltliche Schwerpunkte der Portfolio-Arbeit

3.2.2 Differenzierte Aufgabenarten

3.2.3 Reflexion und Selbstreflexion während der Portfolio-Arbeit

3.2.3.1 Selbsteinschätzungsbögen vor und nach jedem Themenkomplex

3.2.3.2 Reflexionsbögen vor, nach und während der Unterrichtseinheit

3.2.3.3 Der Portfolio-Brief

4. Angewendete Evaluationsverfahren

4.1 Pretest und Abschlusstest

4.2 Reflexionsbögen

4.2.1 Selbsteinschätzungsbögen vor und nach jedem Themenkomplex

4.2.2 Selbsteinschätzungsbögen vor, nach und während der Unterrichtseinheit

4.3 Persönliche Beobachtungen

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht einer 6. Klasse, um einen binnendifferenzierten, interessengeleiteten und individualisierten Zugang zu komplexen historischen Themen zu ermöglichen und die Selbstreflexion der Lernenden zu stärken.

  • Einsatz und Wirksamkeit der Methode "Portfolio" im Geschichtsunterricht
  • Binnendifferenzierung durch Berücksichtigung von Lerntypen und Multiplen Intelligenzen
  • Methoden der Selbstreflexion und Selbsteinschätzung für Schülerinnen und Schüler
  • Evaluation des Lernerfolgs und des individuellen Arbeitsverhaltens

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Differenzierte Aufgabenarten

Um die Individualität der Schüler zu berücksichtigen und ihnen interessen- und fähigkeitsgeleitete Angebote innerhalb des Themas „Lebensformen im Mittelalter“ zu ermöglichen, habe ich mich im Vorfeld dazu entschlossen, die Aufgaben nach den unterschiedlichen Lerntypen zu organisieren. Dabei habe ich mich vorrangig auf die Lerntypenunterscheidung nach Frederic Vester konzentriert. Jedoch habe ich versucht bei zahlreichen Arbeitsbögen auch die wesentlich komplexere Theorie der „Multiplen Intelligenzen“ zu berücksichtigen. Dementsprechend wurden alle Arbeitsbögen mit Symbolen versehen, die auf die Lerntypen hinweisen.

Um den Schülern die Wahl ihrer Arbeitsbögen zu erleichtern, bekamen sie zu Beginn der Portfolio-Arbeit eine Übersicht mit den unterschiedlichen Symbolen für die lerntypenspezifischen Aufgabenarten.

Durch das Anbringen von Übersichten über die Themenkomplexe mit ihren einzelnen Arbeitsbögen, der Vorgabe Wahl- oder Pflichtbögen und einer kurzen Beschreibung der Aufgabe konnten sich die Schüler einen Überblick verschaffen und ihr Arbeiten selbstständig planen. Damit nicht nur gemalt oder gebastelt werden konnte, sind die Pflichtbögen weitgehend als Schreibaufgaben angelegt worden.

Ich möchte hier im Folgenden einige Arbeitsbögen exemplarisch mit ihren Aufgabenangeboten vorstellen, um das Ziel meiner Arbeit deutlich zu machen.

Zunächst sind sich alle Pflicht- und Wahlbögen in der Organisation gleich. Hier ein Beispiel für einen Pflichtbogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für den Einsatz einer Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht und definiert die zentralen Leitfragen zur Binnendifferenzierung und Selbstreflexion.

2. Didaktische und Methodische Überlegungen und Entscheidungen: Es werden die theoretischen Grundlagen des Portfolio-Konzepts, der Lerntypentheorien sowie die curricularen Bezüge und die Voraussetzungen der Lerngruppe dargelegt.

3. Ausgewählte Aspekte der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt den konkreten Aufbau der Unterrichtssequenz sowie die Gestaltung der Arbeitsbögen, Differenzierungsmöglichkeiten und Reflexionsinstrumente.

4. Angewendete Evaluationsverfahren: Hier werden die eingesetzten Instrumente zur Überprüfung des Lernfortschritts und des Arbeitsverhaltens, wie Tests, Reflexionsbögen und Beobachtung, analysiert und bewertet.

5. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die erreichten Ziele, die Grenzen der Methode sowie Konsequenzen für den zukünftigen Unterricht.

Schlüsselwörter

Portfolio-Arbeit, Geschichtsunterricht, Binnendifferenzierung, Selbstreflexion, Lebensformen im Mittelalter, Lerntypen, Multiple Intelligenzen, Individualisiertes Lernen, Evaluationsverfahren, Unterrichtsentwicklung, Selbstständiges Lernen, Kompetenzentwicklung, Mittelalter, Schülermotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Evaluation der Methode "Portfolio" im Geschichtsunterricht einer 6. Klasse, um den Unterricht binnendifferenziert und schülerzentriert zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Portfolio-Didaktik, die Berücksichtigung von Lerntypen und Multiplen Intelligenzen sowie die historische Auseinandersetzung mit dem Thema "Lebensformen im Mittelalter".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern Portfolio-Arbeit einen binnendifferenzierten und individualisierten Zugang zu historischen Themen ermöglicht und ob sie das eigenverantwortliche Lernen und die Reflexionsfähigkeit der Schüler stärkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine praxisorientierte Unterrichtsgestaltung mit anschließender qualitativer Evaluation mittels Pre- und Abschlusstests, Reflexionsbögen zur Selbsteinschätzung und begleitender Lehrbeobachtung gewählt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zum Portfolio-Konzept, die konkrete inhaltliche und methodische Planung der Unterrichtseinheit sowie die detaillierte Vorstellung der eingesetzten Arbeitsmaterialien und Evaluationsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Portfolio-Arbeit, Binnendifferenzierung, Selbstreflexion, Lebensformen im Mittelalter, Lerntypen und individualisiertes Lernen.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion für die Schüler?

Die Selbstreflexion soll den Schülern helfen, ihr eigenes Lernverhalten kritisch zu hinterfragen, Stärken und Schwächen bei der Bearbeitung der Arbeitsbögen zu erkennen und Konsequenzen für zukünftige Lernprozesse zu ziehen.

Wie wurden die unterschiedlichen Lerntypen der Schüler berücksichtigt?

Die Aufgaben wurden basierend auf Lerntypentheorien (nach Vester und Gardner) entwickelt, sodass Schüler durch diverse Aufgabenformate wie Schreiben, Zeichnen, Basteln oder das Erstellen von Mind-Maps individuell angesprochen werden konnten.

Was ist das wichtigste Fazit bezüglich der Portfolio-Arbeit?

Die Methode fördert zwar die selbstständige Arbeit und Motivation, stößt jedoch bei leistungsschwächeren Schülern an Grenzen, da diese oft eine stärkere Lenkung durch die Lehrkraft benötigen, um den Lernprozess eigenständig zu steuern.

Fin de l'extrait de 28 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Chancen und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht in der 6. Klasse. Stärkt die Arbeit mit dem Portfolio das selbstständige Lernen?
Note
2,0
Auteur
Anke Schulz (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
28
N° de catalogue
V274131
ISBN (ebook)
9783668160187
ISBN (Livre)
9783668160194
Langue
allemand
mots-clé
Mittelalter Geschichtsdidaktik Portfolio Portfolio-Arbeit Portfolioarbeit Selbstständiges Lernen Kooperatives Lernen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anke Schulz (Auteur), 2011, Chancen und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht in der 6. Klasse. Stärkt die Arbeit mit dem Portfolio das selbstständige Lernen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274131
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint