Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den krankhaften psychischen Veränderungen im Menschen, welche ihn zu Selbstmanipulationen zwingen. Anhand der unterschiedlichen Symptome und Anzeichen lassen sich drei verschiedene Formen dieser vorgetäuschten Störungen unterscheiden: das Münchhausen-Syndrom, das Münchhausen-by-proxy-Syndrom und die Artefaktkrankheit. Diese Hausarbeit soll Grundzüge und Symptome von vorgetäuschten Störungen beleuchten, eine mögliche Diagnose erläutern und Therapiemöglic hkeiten im Bezug auf diese Krankheit vorstellen. Außerdem werden dem Leser die Probleme, auf welche der behandelnde Arzt trifft, aufgezeigt und erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Kurzzusammenfassung
- Einführung
- Das Münchhausen-Syndrom
- Definition
- Motivation, Intention
- Therapie
- Das Münchhausen-by-proxy-Syndrom
- Definition
- Motivation, Intentionen
- Therapie
- Artefaktkrankheit
- Definition
- Motivation, Intention
- Therapie
- Kommentar
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen der vorgetäuschten Störungen und untersucht die psychologischen Hintergründe und Mechanismen, die zu Selbstmanipulationen führen. Sie analysiert drei Formen von vorgetäuschten Störungen: das Münchhausen-Syndrom, das Münchhausen-by-proxy-Syndrom und die Artefaktkrankheit.
- Symptome und Anzeichen der verschiedenen Formen von vorgetäuschten Störungen
- Diagnose und mögliche Therapiemöglichkeiten
- Die Herausforderungen, die sich für den behandelnden Arzt ergeben
- Das zwanghafte Verhalten der Betroffenen
- Die besondere Schwierigkeit, diese Patienten auf die Schliche zu kommen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kurzzusammenfassung: Die Arbeit gibt einen Überblick über das Münchhausen-Syndrom, das Münchhausen-by-proxy-Syndrom und die Artefaktkrankheit, beschreibt die Symptome und Anzeichen, beleuchtet mögliche Diagnosen und stellt Therapiemöglichkeiten vor.
- Einführung: Die Arbeit beschäftigt sich mit Menschen, die sich selbst gesundheitliche Probleme zufügen, um die Rolle eines Patienten einzunehmen und sich behandeln zu lassen. Es wird auf die psychischen Hintergründe und die schwierige Diagnose dieser Störungen eingegangen.
- Das Münchhausen-Syndrom: Dieser Abschnitt definiert das Syndrom, erklärt die Motivation der Betroffenen und beleuchtet verschiedene Therapiemöglichkeiten.
- Das Münchhausen-by-proxy-Syndrom: Hier werden Definition, Motivation, Intentionen und Therapiemöglichkeiten des Münchhausen-by-proxy-Syndroms erörtert.
- Artefaktkrankheit: Dieser Abschnitt behandelt Definition, Motivation, Intention und Therapiemöglichkeiten der Artefaktkrankheit.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: vorgetäuschte Störungen, Münchhausen-Syndrom, Münchhausen-by-proxy-Syndrom, Artefaktkrankheit, Selbstmanipulation, Diagnose, Therapie, psychische Störungen, Patientenrolle, Manipulation, Zwangsverhalten.
Häufig gestellte Fragen
Was sind vorgetäuschte Störungen?
Es handelt sich um krankhafte psychische Veränderungen, bei denen Betroffene sich selbst Verletzungen zufügen oder Symptome vortäuschen, um die Patientenrolle einzunehmen.
Was ist das Münchhausen-Syndrom?
Eine Form der vorgetäuschten Störung, bei der Patienten durch dramatische Lügenmärchen über Krankheiten medizinische Behandlungen und Aufmerksamkeit erzwingen.
Wie unterscheidet sich das Münchhausen-by-proxy-Syndrom?
Hierbei fügt eine Bezugsperson (meist die Mutter) einem Dritten (meist dem Kind) Symptome zu, um selbst Aufmerksamkeit durch das medizinische Personal zu erhalten.
Was ist die Artefaktkrankheit?
Bei der Artefaktkrankheit manipulieren Patienten ihren Körper (z. B. durch Wundmanipulation), um künstlich Krankheitszeichen zu erzeugen.
Warum ist die Diagnose für Ärzte so schwierig?
Die Patienten sind oft sehr kenntnisreich und manipulativ, was es schwer macht, die Täuschung von einer realen organischen Erkrankung zu unterscheiden.
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- Wadim Bowl (Author), 2004, Vorgetäuschte Störungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27418