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Verbesserung der Handlungsorientierung vs. Lageorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit

Training der Selbstgesprächsregulation im Amateurfußball

Title: Verbesserung der Handlungsorientierung vs. Lageorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit

Master's Thesis , 2014 , 90 Pages

Autor:in: René Paasch (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen einer Interventionsstudie wurden zwei Fußballmannschaften (40 Spieler) von zwei Schleswig-Flensburger Fußballvereinen im Herrenbereich (Kreisliga 1) aus sportpsychologischer und motorischer Perspektive getestet, um Aussagen über die Selbstgesprächsregulation im trainingspraktischen Alltag machen zu können. Zur Testung zählte zum einen der Handlungsorientierungsfragebogen-Sport (HOSP). Dieses Verfahren misst die Handlungsorientierung in drei Bereichen nach Misserfolg (HOM; 12 Fragen), bei der Handlungsplanung/-entscheidung (HOP; 12 Fragen) und während der erfolgreichen Tätigkeitsausführung (HOT; 12 Fragen). Zum anderen gehörten zur Testung der Cooper-Test (12-Minuten-Lauf) sowie der 100-Meter-Sprint. Die Teilnehmer machten Angaben zur Person/allgemeines Sportverhalten und -erfahrungen und beantworteten den Handlungsorientierungsfragebogen-Sport (HOSP).
Die zwei Gruppen wurden aufgeteilt in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe. Die Experimentalgruppe bekam eine sportpsychologische Intervention „Selbstgesprächsregulation“ und die Kontrollgruppe nur den geplanten Trainingsalltag sowie den Fragebogen. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass Interventionen (in diesem Fall die Selbstgesprächsregulation) die Handlungsplanung/-entscheidung und Ausdauerleistungsfähigkeit (Cooper-Test) verbessern können, hingegen die Handlungsorientierung nach Tätigkeitsausführung und Misserfolg sowie der 100-Meter-Sprint nicht signifikant waren. Selbstgesprächsregulation stellt für die Verbesserung der Handlungsorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit einen erfolgsversprechenden Bestandteil dar. Auf der Basis der Datenauswertung werden Empfehlungen für das innere Selbstgespräch mit Bezug auf die vorbenannten Testparameter gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes

2.1 Handlungs- und Lageorientierung im Fußball

2.2 Rekonstruktion von Handlungsfähigkeit im Fußball

3. Problemstellung

4. Zielsetzung und Hypothesen

4.1 Spezifische Hypothesen

5. Zielgruppe

5.1 Zusammensetzung und Voraussetzungen

5.2 Größe und Aufteilung von Experimental- und Kontrollgruppe

6. Theoretischer Hintergrund

6.1 Motivation, Ziele und Volition

6.2.0 Handlungs- und Lageorientierung nach Misserfolgserlebnissen (HLOM)

6.2.1 Handlungs- und Lageorientierung bei der Handlungsplanung (HLOP)

6.2.2 Handlungs- und Lageorientierung bei Tätigkeitsausführung (HLOT)

6.3 Mentales Training

6.4 Kompetenzerwartung

6.5 Selbstgesprächsregulation

6.6 Trainingsplanung und -durchführung

6.7 Cooper-Test (12-Minuten-Lauf)

6.8 100-Meter-Sprint

6.9 Mannschaft

7. Methodik

7.1 Beschreibung der Datengewinnung

7.2 Beschreibung der Testgüte und Testkonstruktion des HOSP

8. Ergebnisse

8.1 Handlungsorientierung nach Misserfolg

8.2 Handlungsorientierung bei der Handlungsplanung

8.3 Handlungsorientierung bei der Tätigkeitsausführung

8.4 Der Cooper-Ausdauer-Test

8.5 100-Meter-Sprint

8.6 Interesse an der Sportpsychologie

9. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob sportpsychologische Interventionen wie die Selbstgesprächsregulation die Handlungsorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit von Fußballern im Amateurbereich verbessern können. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, ob durch ein gezieltes Mentaltraining hemmende gedankliche Muster durch funktionale Kognitionen ersetzt werden können, um die sportliche Leistung nachhaltig zu steigern.

  • Handlungs- und Lageorientierung im Fußball
  • Sportpsychologische Trainingsmethoden und Selbstgesprächsregulation
  • Leistungsdiagnostik mittels Cooper-Test und 100-Meter-Sprint
  • Interventionsstudie bei Amateur-Fußballmannschaften

Auszug aus dem Buch

6.5 Selbstgesprächsregulation

Das Gedächtnis kann keine unbegrenzte Menge an Informationen verarbeiten, daher ist die Grundlage für situationsangemessenes Handeln eine kontrollierte Informationsverarbeitung. Die Verarbeitung aufgenommener Informationen erfolgt in Gedanken, die dem Handeln vorausgehen und ihm folgen. Jeder kennt Alltagssituationen, in denen man sich handlungsleitenden, vorauslaufenden oder auch später folgenden Gedanken bewusst wird. Gedanken in Form von inneren Gesprächen kommen somit zum Ausdruck. Ein sehr bekanntes Beispiel ist das Lindemann-Experiment. Oft formulieren Sportlerinnen und Sportler sowie alle anderen Menschen auch diese Gedanken in Form von Selbstgesprächen, die sie selbst nicht so bewusst wahrnehmen. In solchen Selbstgesprächen formuliert man Pläne für sein Handeln, gibt sich selbst Anweisungen, ordnet seine Gedanken oder kommentiert das eigene Handeln (Eberspächer, 1995).

Ein anschauliches Beispiel aus dem Leistungssport findet sich etwa dort, wo Athleten ihre Ziele nicht erreichen oder ihr Leistungspotenzial nicht ausschöpfen können, weil sie irrationale selbstvernichtende Gedanken akzeptieren und ihnen beipflichten. Inzwischen sind bereits viele solcher gedanklichen Muster identifiziert worden, welche die sportliche Leistung, aber auch Leistung allgemein negativ beeinflussen. Um der Leistungsminderung durch solche Gedanken entgegenzuwirken, können Maßnahmen angewandt werden, welche solche negativen Gedanken modifizieren. Als sehr geeignet hat sich die Förderung des Selbstvertrauens durch Techniken der Selbstwirksamkeitsüberzeugung und Selbstgesprächsregulation herausgestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der kognitiven Fähigkeiten im Fußball und der Relevanz sportpsychologischer Interventionen.

2. Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes: Definition der Handlungs- und Lageorientierung sowie Rekonstruktion der Handlungsfähigkeit im fußballspezifischen Kontext.

3. Problemstellung: Analyse der leistungsmindernden Einflüsse von Lageorientierung unter Druck und Darlegung der Notwendigkeit für psychologische Trainingsbegleitung.

4. Zielsetzung und Hypothesen: Formulierung der Annahme, dass Selbstgesprächsregulation die Handlungsorientierung und Leistungsfähigkeit verbessern kann.

5. Zielgruppe: Beschreibung der Auswahl von 40 Fußballern aus Schleswig-Flensburg für die Interventionsstudie.

6. Theoretischer Hintergrund: Darstellung der Motivations-, Volitions- und Mental-Training-Modelle als theoretisches Fundament der Studie.

7. Methodik: Beschreibung des Versuchsaufbaus und der Datengewinnung mittels Fragebögen und motorischen Tests.

8. Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertung hinsichtlich Handlungsorientierung, Ausdauer und Sprintleistung.

9. Diskussion und Ausblick: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der sportpsychologischen Trainingspraxis und zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Fußball, Selbstgesprächsregulation, Handlungsorientierung, Lageorientierung, Sportpsychologie, Mentales Training, Cooper-Test, 100-Meter-Sprint, Volition, Leistungsfähigkeit, Motivation, Kompetenzerwartung, Interventionsstudie, Amateurfußball, Zielfindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von sportpsychologischen Interventionen, speziell der Selbstgesprächsregulation, auf die Handlungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit von Amateurfußballern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Handlungs- und Lageorientierung, Mentales Training, Selbstgesprächsregulation, Motivation, Zielsetzung sowie die sportmotorische Leistungsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu erforschen, ob durch Training der Selbstgesprächsregulation hemmende gedankliche Muster beeinflusst werden können, um Sportler handlungsorientierter und leistungsfähiger zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Interventionsstudie mit einem gemischten Design (Experimental- und Kontrollgruppe), in der Handlungsorientierungsfragebögen (HOSP) sowie motorische Tests (Cooper-Test, 100-Meter-Sprint) vor und nach einer viermonatigen Interventionsphase ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem theoretischen Rahmen (Modelle von Heckhausen, Rheinberg, Bandura), den Techniken der Selbstgesprächsregulation und der detaillierten Trainingsplanung über einen Zeitraum von acht Wochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fußball, Handlungsorientierung, Selbstgesprächsregulation, Sportpsychologie und Leistungsdiagnostik charakterisiert.

Welche Ergebnisse lieferte der Cooper-Test?

Die Analyse ergab eine signifikante Interaktion, wobei die Laufleistung in der Kontrollgruppe abnahm, während sie in der Experimentalgruppe durch die Intervention positiv beeinflusst wurde.

Welchen Einfluss hatte das Training auf das sportpsychologische Interesse?

Die Experimentalgruppe zeigte nach der Intervention eine starke Zunahme des Interesses an sportpsychologischen Themen, während in der Kontrollgruppe keine Veränderung festzustellen war.

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Details

Title
Verbesserung der Handlungsorientierung vs. Lageorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit
Subtitle
Training der Selbstgesprächsregulation im Amateurfußball
College
Academy for health and sport
Author
René Paasch (Author)
Publication Year
2014
Pages
90
Catalog Number
V274367
ISBN (eBook)
9783656672005
ISBN (Book)
9783656694014
Language
German
Tags
Fußball - Selbstgesprächsregulation – Handlungsorientierungsfragebogen Sport – Cooper-Test – 100-Meter-Sprint
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Paasch (Author), 2014, Verbesserung der Handlungsorientierung vs. Lageorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274367
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