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Reflexion der Moral nach der Philosophie von Friedrich Nietzsche

Titre: Reflexion der Moral nach der Philosophie von Friedrich Nietzsche

Essai , 2013 , 8 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Tammy Terstegge (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XIXe siècle
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Was genau meinen wir, wenn wir behaupten, etwas wäre moralisch nicht vertretbar? Was ist Moral? Und wie hängt unsere Vorstellung von Vernunft und triebgesteuertem Handeln damit zusammen? Diese Fragen versuchte schon Friedrich Nietzsche zu beantworten und anschaulich zu erklären. Seine Schriften sind gespickt mit Sprachbildern und von einer beeindruckenden Ausführlichkeit. Dieser Essay soll eine grobe Zusammenfassung Nietzsches Philosophie bezüglich menschlicher Moral geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Die Herkunft des Begriffes der Moral

2.1 Der Ursprung bei der Herrenmoral

2.2 Die Umwertung zur Sklavenmoral

3 Nietzsches Moralkritik

3.1 Verschiedenste Moralsysteme

3.2 Der Widerspruch

3.2.1 Die Herangehensweise an die Moral

3.2.2 Eine widernatürliche Moral

4 Nietzsches Moralvorstellung

4.1 Der Umgang mit der Frage: Eine neutrale Betrachtung

4.2 Die Philosophie der Macht: Verständnisgrundlagen

4.2.1 Der Wille zur Macht

4.2.2 Die Sublimierung

4.3 Definition der Moralgrundlage: Selbstüberwindung

5 Bewertung von Moralität

5.1 Die Verdrehung von Ursache und Folge

5.2 Moralisch, unmoralisch und amoralisch

6 Fazit: Eine angeborene Moral

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist eine kritische Reflexion des Moralkonzepts von Friedrich Nietzsche, wobei insbesondere die Entstehung der Moral, die Rolle des "Willens zur Macht" und die menschliche Selbstüberwindung analysiert werden, um Nietzsches Thesen mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen abzugleichen.

  • Herren- und Sklavenmoral als historische Ursprünge moralischer Wertesysteme.
  • Kritik an der Unnatürlichkeit traditioneller Moralvorstellungen.
  • Die fundamentale Bedeutung des "Willens zur Macht" als Antrieb menschlicher Handlungen.
  • Die Rolle der Selbstüberwindung und Sublimierung innerhalb der Triebstruktur.
  • Gegenüberstellung von Nietzsches Moralkritik mit modernen genetischen Erklärungsansätzen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Ursprung bei der Herrenmoral

Will man die Anfänge der Moral ermitteln, so sollte man diese im Zusammenhang mit dem Begriff „gut“ untersuchen.1 Es waren „die Vornehmen, Mächtigen, Höhergestellten und Hochgesinnten, welche sich selbst und ihr Tun als gut, nämlich als ersten Ranges empfanden“2. Wer Macht hatte, zählte sich selber zu „den Guten“ und Unterliegende zu „den Schlechten“3. Dieser Umstand war namengebend für den Begriff des „Guten“, so lässt er sich in verschiedenen Sprachen aus den Grundbegriffen „vornehm“ oder „edel“ ableiten, während „schlecht“, gleichgesetzt mit „schlicht“, den Gegensatz zum Vornehmen darstellte.4 So liegt das sinngebende Merkmal der Herrenmoral in der Bezeichnung „der Guten“ a priori.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einleitung in die Themenwahl und die methodische Herangehensweise an Nietzsches Moralphilosophie.

2 Die Herkunft des Begriffes der Moral: Erläuterung der historischen Unterscheidung zwischen der selbstbejahenden Herrenmoral und der aus Abgrenzung entstandenen Sklavenmoral.

3 Nietzsches Moralkritik: Analyse der Widersprüchlichkeit verschiedener Moralsysteme und Kritik an der Annahme, Moral sei ein "gegebenes" Konstrukt.

4 Nietzsches Moralvorstellung: Untersuchung des "Willens zur Macht" als zentralem Grundtrieb sowie der Rolle der Selbstüberwindung und Sublimierung.

5 Bewertung von Moralität: Betrachtung der psychologischen Mechanismen bei der Beurteilung von Moral und der Abgrenzung zwischen moralischem, unmoralischem und amoralischem Handeln.

6 Fazit: Eine angeborene Moral: Kritische Würdigung von Nietzsches Thesen im Vergleich zu modernen Zwillingsstudien, die moralisches Verhalten eher als genetisch veranlagt deuten.

Schlüsselwörter

Friedrich Nietzsche, Moral, Herrenmoral, Sklavenmoral, Wille zur Macht, Moralkritik, Selbstüberwindung, Sublimierung, Unmoralität, Triebstruktur, Wertesysteme, Angeborene Moral, Philosophie, Psychologie, Genetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die moralphilosophischen Ansätze von Friedrich Nietzsche und untersucht deren Herkunft, Kritikpunkte und psychologische Implikationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unterscheidung von Herren- und Sklavenmoral, der Theorie des Willens zur Macht sowie dem Prozess der menschlichen Selbstüberwindung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Nietzsches provokante Thesen über Moral darzustellen und diese kritisch anhand eigener Überlegungen und moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophische Textanalyse, bei der zentrale Konzepte Nietzsches durch Sekundärliteratur erläutert und im Anschluss reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln der Moral, die Kritik an traditionellen Moralsystemen, die Bedeutung des Willens zur Macht und die Bewertung von moralischem Handeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nietzsche, Herrenmoral, Wille zur Macht, Selbstüberwindung und eine kritische Auseinandersetzung mit der Natur moralischen Verhaltens geprägt.

Was unterscheidet laut Nietzsche die Herrenmoral von der Sklavenmoral?

Während die Herrenmoral als "gut" a priori aus einer Position der Stärke und Vornehmheit entspringt, definiert sich die Sklavenmoral reaktiv durch eine Abgrenzung gegen die Herrschenden als "das Böse".

Warum bezweifelt die Autorin Nietzsches Modell der Moral?

Die Autorin empfindet den Begriff "Wille zur Macht" als unnötig provokant und kompliziert, zudem hält sie die Behauptung einer "widersprüchlichen Moral" für nicht ausreichend präzise und plädiert stattdessen für einen genetischen Ansatz.

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Résumé des informations

Titre
Reflexion der Moral nach der Philosophie von Friedrich Nietzsche
Note
1,7
Auteur
Tammy Terstegge (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
8
N° de catalogue
V274445
ISBN (ebook)
9783656674351
ISBN (Livre)
9783656674313
Langue
allemand
mots-clé
Moral Nietzsche Herrenmoral Sklavenmoral Trieb Vernunft Philosophie moralisch Macht Wille Friedrich Schopenhauer Moralsysteme menschlich Mensch gut böse triebgesteuert Wesen Erziehung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tammy Terstegge (Auteur), 2013, Reflexion der Moral nach der Philosophie von Friedrich Nietzsche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274445
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