Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)

The Evolution of Cooperation

Título: The Evolution of Cooperation

Ensayo , 2012 , 4 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Judith Teßmann (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Robert Axelrod und William D. Hamilton beschäftigten sich in den 1980er Jahren mit der Frage, unter welchen Bedingungen kooperatives Verhalten bei Menschen entsteht, die in einer egoistisch angelegten Gesellschaft miteinander leben, in der keine zentrale Kontrollinstanz gegeben ist. Auf dieser Fragestellung gründet auch ihre Publikation „The Evolution of Cooperation“, welche sie in der Zeitschrift Science veröffentlichten.
Ziel ihres Vorhabens war daher eine Theorie zu entwickeln, mit deren Hilfe es möglich wird Faktoren transparent zu machen, welche für die Entstehung von Kooperation notwendig sind. Denn kennt man ihre Bedingungen, so ist es möglich Maßnahmen zu fördern, durch die eine Entwicklung in Gang gesetzt werden kann um die Kooperation zu fördern.
Um dieses Verhältnis zu entschlüsseln bedient sich Axelrod einer Spieltheorie, dem „Gefangenendilemma“. Das Grundkonzept entstand bereits in den 1950er Jahren und sollte nun als Axelrods Fundament zur Entschlüsselung der Fragestellung dienen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Gefangenendilemma als spieltheoretisches Fundament

2.1 Spielaufbau und Auszahlungsmatrix

2.2 Kooperation vs. Defektion im einmaligen Spiel

3. Strategien im iterierten Gefangenendilemma

3.1 TIT-FOR-TAT und die Bedeutung der Gegenseitigkeit

3.2 Vergleich mit der Strategie ALWAYS D

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedingungen für die Entstehung von Kooperation in egoistisch geprägten Gesellschaften ohne zentrale Kontrollinstanz unter Rückgriff auf die spieltheoretische Modellierung des Gefangenendilemmas.

  • Grundlagen des Gefangenendilemmas
  • Strukturen der Auszahlungsmatrix
  • Unterscheidung zwischen einmaligen und iterierten Spielen
  • Analyse von Strategien wie TIT-FOR-TAT
  • Vergleich kooperativer und nicht-kooperativer Verhaltensweisen

Auszug aus dem Buch

Das Gefangenendilemma

Das „Gefangenendilemma“ ist ein Spiel mit zwei Spielern. Diesem Spiel liegt die Überlegung zu Grunde, dass diese beiden Spieler zwei Gefangene darstellen, welche verdächtigt werden, gemeinsam eine Straftat begangen zu haben. Daraufhin werden beide Gefangene in getrennten Räumen verhört und haben keine Möglichkeit, sich zu beraten bzw. ihr Verhalten abzustimmen.

Diese zwei Spieler haben also im Folgenden jeweils zwei Entscheidungsmöglichkeiten, nämlich miteinander zu kooperieren, was bedeutet sie schweigen beide oder nicht zu kooperieren, auch Detektieren genannt, was bedeutet sie verraten den jeweils anderen um selbst ein geringeres Strafmaß zu erhalten. Die Problematik entsteht nun darin, dass keiner der beiden weiß, wie sich der andere entscheiden wird, heißt ob er defektiert oder kooperiert.

Dabei ist das Verhalten der beiden Spieler entscheidend für die Auszahlung. Da die Höchststrafe für das Verbrechen sechs Jahre beträgt, sollten beide überlegen, wie sie diese reduzieren können. Falls sich beide Verbrecher dazu entscheiden zu schweigen (Kooperation), werden beide wegen kleinerer Delikte zu je zwei Jahren Haft verurteilt. Gestehen jedoch beide die Tat, also defektieren sie, erwartet beide eine Gefängnisstrafe, jedoch aufgrund von Zusammenarbeit mit der Polizei lediglich eine von vier Jahren. Defektiert nur einer und der andere schweigt, also kooperiert, erhält der erste als Kronzeuge eine symbolische einjährige Bewährungsstrafe, der andere hingegen erhält die Höchststrafe von sechs Jahren. Das bedeutet also, dass es für beide Straftäter, unabhängig vom Verhalten des anderen, mehr Vorteile bietet, zu defektieren. Da jedoch beidseitige Defektion für beide Täter ungünstiger ist als wechselseitige Kooperation, entsteht nun das Dilemma.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, wie in einer egoistischen Gesellschaft ohne zentrale Autorität kooperatives Verhalten entstehen kann.

2. Das Gefangenendilemma als spieltheoretisches Fundament: Hier wird das Grundmodell des Gefangenendilemmas sowie dessen mathematische und logische Struktur anhand einer Auszahlungsmatrix erläutert.

3. Strategien im iterierten Gefangenendilemma: Das Kapitel analysiert, wie sich Entscheidungsprozesse in mehrmaligen Spielen verändern und stellt Strategien wie TIT-FOR-TAT den dauerhaft unkooperativen Strategien gegenüber.

Schlüsselwörter

Gefangenendilemma, Kooperation, Defektion, Spieltheorie, TIT-FOR-TAT, Spielturnier, Auszahlungsmatrix, Egoismus, Vertrauen, Strategie, iteriertes Spiel, Evolution, Verrat, Belohnung, Bestrafung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedingungen, unter denen Individuen in einer egoistischen Gesellschaft zur Kooperation finden können, indem sie spieltheoretische Modelle anwendet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Gefangenendilemma, die Dynamik von Kooperation und Defektion sowie die Effektivität verschiedener Spielstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die Kooperation fördern, und zu verstehen, warum Akteure trotz gemeinsamer Vorteile oft defektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der Spieltheorie genutzt, insbesondere das Modell des Gefangenendilemmas, um Verhaltensweisen in Entscheidungssituationen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den formalen Aufbau des Dilemmas, die Berechnung von Auszahlungen und den Vergleich zwischen einmaligen und iterierten Spielabläufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kooperation, Defektion, Spieltheorie, TIT-FOR-TAT und das Gefangenendilemma.

Warum ist das "iterierte" Gefangenendilemma für die Forschung so wichtig?

Im Gegensatz zum einmaligen Spiel ermöglicht das iterierte Spiel, vergangene Erfahrungen der Gegenspieler einzubeziehen, was das Aufbauen von Vertrauen und Sanktionsmechanismen erlaubt.

Was ist die Besonderheit der TIT-FOR-TAT Strategie?

TIT-FOR-TAT ist eine "freundliche" Strategie, die mit Kooperation beginnt und auf Verrat mit Defektion reagiert, jedoch nachträgliche Kooperation wieder ermöglicht.

Warum wird im einmaligen Spiel meist zur Defektion geraten?

Weil Defektion die "sichere" Variante ist, die unabhängig vom Verhalten des Gegners eine hohe Punktzahl garantiert, ohne das Risiko einzugehen, vom Partner betrogen zu werden.

Final del extracto de 4 páginas  - subir

Detalles

Título
The Evolution of Cooperation
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,3
Autor
Judith Teßmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
4
No. de catálogo
V274447
ISBN (Ebook)
9783656674375
ISBN (Libro)
9783656674368
Idioma
Alemán
Etiqueta
evolution cooperation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Judith Teßmann (Autor), 2012, The Evolution of Cooperation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274447
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  4  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint