Armut und Reichtum in der Welt. Wie beeinflusst Reichtum unser Leben?

Reihenkontext mit ausgearbeiteter Unterrichtsstunde (Jahrgangsstufe 9)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

31 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Längerfristige Unterrichtszusammenhänge

Lerngruppenanalyse und Lernausgangslage

Da keine klassenübergreifenden Kurse angeboten werden, ist der praktische Philosophieunterricht auf die 15 Schülerinnen und Schülern[1] der 9d beschränkt. Dies birgt zum einen den Vorteil, dass die SuS sich gut untereinander kennen und zum anderen sind sie in der Kommunikation miteinander geübt. Seit Februar unterrichte ich die Klasse im Fach Praktische Philosophie.[2] Da ich diesen Kurs seit längerer Zeit eigenverantwortlich unterrichte, ist es mir möglich zu konstatieren, dass die Lerngruppe generell interessiert und leistungsstark sind. Dies bezieht sich sowohl auf ihre rege Teilnahme, als auch auf die Qualität der erbrachten Leistungen. Der Großteil des Kurses weist eine ausgezeichnete personale Kompetenz auf. Dies zeigt sich sowohl in ihrer reflektierten Haltung bezüglich ihrer eigenen Verantwortung, als auch in einer für ihr Alter sehr ausgeprägten Urteilsfähigkeit. Darüber hinaus zeigen sie im Unterrichtsgeschehen immer wieder, dass sie ihrem Alter angemessen, um eine multiperspektivische Sichtweise bemüht sind und den Inhalten mit Empathie begegnen, wann immer es notwendig ist. Auch die Sachkompetenz konnte in den vorrangegangen Unterrichtseinheiten gestärkt werden. So wurde beispielsweise in der Reihe zum Thema „Erkenntnis“ verstärkt auf die Grundproblematik des Wahrnehmens und Erkennens eingegangen. Lediglich die Methodenkompetenz bereitet einigen Lernenden noch Schwierigkeiten. Besonders bei definitorischen Aufgaben ist dies zu bemerken. Auch eine gut strukturierte Argumentation bedarf noch einiger Übung. Dies soll durch die Heranziehung einiger Unterrichtsmethoden geschehen (Wie bspw. durch die „PLATO“- Methode[3]). Darüber hinaus wird ein gesundes Maß an Partner – sowie Gruppenarbeit angewendet, damit sich auch die schüchtern wirkenden SuS in das Unterrichtsgeschehen einbringen können. Weiterhin bietet dieser Austausch die Möglichkeit, das aufgekommene Fragen eigenständig beantwortet werden, wodurch auf der Ebene der personalen Kompetenz das Selbstvertrauen der Lerngruppe gestärkt werden soll. Thematisch finden einige Inhalte starke Anlehnung an eine bereits absolvierte Reihe, in welcher Kants Handlungsprinzipien analysiert wurden. Daher ist es zu vermuten, dass einige SuS Argumente dieser Unterrichtseinheit in leicht abgewandelter Form verwenden werden, wenn es darum geht zu erörtern ob Reichtum einen Menschen zu Hilfeleistungen verpflichten kann.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass der Kurs ein angenehmes Lernklima aufweist und die Eigeninitiative der SuS vergleichsweise hoch ist.

Reihenkontext

Thema des Unterrichtvorhabens: Armut und Reichtum in der Welt – wie beeinflusst Reichtum unser Leben?

Der angefertigte Stundenentwurf findet sich im Rahmen der Reihe „Reichtum und Armut- wie beeinflusst Reichtum unser Leben?“ wieder. Diese enthält Schwerpunkte des Fragenkreises 3 „Die Frage nach dem guten Handeln“[4] sowie des Fragenkreises 2 „Die Frage nach dem Anderen[5] und ist ein Teil des Kernlehrplans Praktische Philosophie.[6] Es handelt sich dabei um die 8. Stunde der Reihe, wodurch bereits große Teile des Fernlehrziels, welches unter anderem das Problemfeld „Freiheit und Verantwortung“ behandelt, erarbeitet wurden. Innerhalb der Reihe sollen die SuS erarbeiten, was Armut und Reichtum bedeutet, d.h. wann die Aussage getroffen werden kann, dass ein Mensch von Armut oder Reichtum betroffen ist. Nachdem diese Basis geschaffen wurde, wird das Bedingungsverhältnis von Armut und Reichtum analysiert. Diesbezüglich sollen die SchülerInnen die Konsequenzen von Handlungen reflektiert betrachten und ihre eigenen Haltungen und Handlungsmaximen in Bezug auf Armut und Reichtum ableiten. Darüber hinaus soll den SuS die Kehrseite des materiellen Reichtums aufgezeigt werden, wodurch sie angeregt werden sollen, dieser Form des Reichtums kritisch gegenüber zu stehen. Somit versucht die Reihe folgende Kompetenzen und Ziele des Faches Praktische Philosophie zu fördern:

„Praktische Philosophie trägt zum Bildungsauftrag der Schule bei, der die persönliche, soziale und politische Bildung der Schülerinnen und Schüler umfasst. Das Fach fördert die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit zu sozialer Verantwortung, zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft, zur Orientierung an Grundwerten, zur kulturellen Mitgestaltung sowie zu verantwortlicher Tätigkeit in der Berufs- und Arbeitswelt.“[7]

Vereint in diesem Lehrauftrag werden ebenso die Soziale, Personale, Sach- sowie Methodenkompetenz geschult. Wie aus dem Zitat bereits hervorgeht, soll die Lerngruppe demokratische Strukturen erlernen, weshalb die Reihe in der ersten Stunde gemeinsam mit den SuS anhand ihrer themenspezifischen Interessen und auf Basis von bereits gesammelten Erfahrungen, sowie ihres Vorwissens geplant werden soll. Bereits John Hattie hat in seiner bahnbrechenden Studie 2008 herausgefunden, dass transparenter Unterricht für den Lernzuwachs von SuS von Bedeutung ist.[8] Daher erachte ich es als Motivationsfördernd, die Lernenden zum einen am Prozess der Reihenplanung teilhaben zu lassen. Da in einigen Stunden mit philosophischen Texten gearbeitet wird, wird besonders in diesen Stunden eine hohe Arbeitsbereitschaft benötigt. Dabei geht es bei der Arbeit mit den Texten von Garrett Hardin[9] und Peter Singer[10] nicht primär um die Aneignung von Faktenwissen, sondern viel mehr um die Ausbildung der Sozialen sowie Personalen Kompetenz, welche vorsieht, dass die Lernenden befähigt werden Verantwortung für das eigene (soziale) Handeln zu übernehmen.[11]

Im Anschluss an die Ausgestaltung der Reihen findet die erste thematische Stunde statt. In dieser wird sich dem Armutsbegriff auf lokaler Ebene genähert. Anhand von Fallbeispielen, welche die Unterscheidung von relativer und absoluter Armut deutlich machen, wird die erste Arbeitsdefinition des Begriffs „Armut“ erstellt. Auf diese Weise werden den SuS verschiedene Ansätze des Armutbegriffs vorgestellt, welche ihnen in der nächsten Stunde als Vergleichselement dienen soll, wenn es darum geht die Armut in Deutschland mit der weltweiten Armut zu vergleichen. In dieser Sitzung sollen die Schüler durch einen Zeitungsartikel, welcher ein in Armut lebendes Mädchen[12] behandelt, an das Thema der weltweiten Armut herangeführt werden. Damit die geographische Distanz die SuS nicht desensibilisiert, werden die SchülerInnen aufgefordert zu berichten, wie ihnen Armut in der Welt bereits begegnet ist. Da der Text ebenso augenscheinlich macht, wie bedeutend die Unterstützung von Hilfsorganisationen für Menschen sein kann, die von Armut betroffen sind, soll der Blick der SuS dafür geschärft werden, wie wichtig ein verantwortungsvolles Handeln ist. Um dies zu veranschaulichen werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt. Daran anknüpfend soll in den beiden Folgestunden der Frage nachgegangen werden, ob Menschen zur Hilfeleistung verpflichtet sind. In diesen Stunden steht primär die Ausbildung der Methodenkompetenz im Fokus, da den SuS in beiden Sitzungen philosophische Texte gereicht werden. Nachdem die Kernaussagen erarbeitet- und die Metaphern entschlüsselt wurden, soll die Lerngruppe anhand der Methode des „Streitgesprächs“ lernen ihre Argumentation durch Heranziehung der Texte zu untermauern und Gegenpositionen zu entkräften.

Aufgrund der beiden, recht unterschiedlichen Standpunkte wurde der Armutsbegriff erneut in seiner Vielfältigkeit beleuchtet. Daher soll in der folgenden Unterrichtsstunde eingangs die Arbeitsdefinition des Armutbegriffs überarbeitet werden. Aus der daraus resultierenden Einsicht, dass Armut weit mehr bedeutet, als materiell und finanziell arm zu sein, sollen die SuS erarbeiten in welcher Weise notleidende Menschen, wenngleich nicht in finanzieller Form, unterstützt werden können. Da sich die Lernenden in der bisherigen Unterrichtsreihe lediglich theoretisch mit verantwortlichem Handeln auseinandergesetzt haben, sollen sie sich nun in Gruppenarbeit mit verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen oder Möglichkeiten zur Hilfeleistung befassen und diese anschließend präsentieren. Neben dem Zuwachs an faktischem Wissen, steht besonders die Ausprägung der sozialen Kompetenz im Fokus, denn die SuS sollen in dieser Stunde lernen, dass unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander bestehen können und die Meinung anderer Mitschüler respektiert und ernst genommen werden muss.[13]

Da im bisherigen Unterrichtsverlauf die vielen Facetten der Armut erarbeitet wurden, wird darauf folgend der Begriff des „Reichtums“ kritisch reflektiert. Diesbezüglich soll eingangs ein Gedankenexperiment mit der Fragestellung „Ist es möglich arm und reich zugleich zu sein?“ im Plenum diskutiert. In dieser Stunde sollen die Lernenden erfassen, dass es mehr gibt als materiellen Reichtum und jeder seinen „Reichtum“ anders definiert. Diese Stunde halte ich für sehr wichtig, da kein moralischer Zeigefinger erhoben wird, indem den SuS vermittelt wird, dass ihre Wertvorstellungen falsch sind, sondern sie dazu angeregt werden ihre Wertvorstellungen kritisch zu reflektieren und eventuell zu überdenken. Daran anknüpfend wird in der nächsten Stunde die Wertigkeit von materiellem Reichtum in den Fokus genommen. Die Grundlage dieser Stunde bildet der Text „die wertvolle Perle“. Auch hier steht die Erweiterung der personalen Kompetenz im Vordergrund. Indem durch Anwendungsbeispiele das (Spannungs-) Verhältnis zwischen Freiheit und Verantwortung analysiert - und diesbezüglich getroffene Entscheidungen reflektiert werden, soll die Urteilsfähigkeit der SuS geschärft werden. Gerade heutzutage, wo es so scheint, als würde den materiellen Dingen des Lebens immer mehr Aufmerksamkeit zukommen, erachte ich es als wichtig den Lernenden auch die Schattenseiten des vermeintlichen „Reichtums“ aufzuzeigen. Den Abschluss der Reihe bildet eine Freiarbeit der SuS, in welcher sie zu einer Präsentation mit dem Titel „Woran bist du arm, woran bist du reich?“ ermutigt werden. Diesbezüglich können sie sich an den Methoden des Ideenpools orientieren.[14] Ein Museumsrundgang, sowie eine anschließende Diskussion im Plenum dienen indirekt einer abschließenden Evaluation der Reihe seitens der Lernenden. Die SuS sollen darin ermutigt werden, ihre eigene Definition von Reichtum zu finden aber dennoch andere Meinungen und Überzeugungen zu akzeptieren.

Da die Reihe eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten und Praxisbezügen (Hilfsorganisationen recherchieren, Durchspielen von Dilemmasituationen u.a.), sowie Multiperspektivität (Blick auf Menschen anderer Kulturen, sowie Menschen aus Deutschland, Gegenüberstellung konträrer Argumentationen verschiedener Philosophen) aufweist, kann eine stetige thematische Progression garantiert werden. Der Lernzuwachs der SuS wird sich vor allem durch ein vertieftes Problembewusstsein sichtbar. Weiterhin zeichnet sich die Reihe dadurch aus, dass den SchülerInnen ein verantwortungsvolleres Handeln sowie ein geschärftes Bewusstsein für „wahre“ Reichtümer vermittelt wird. Die Inhalte dieser Reihe werden Teil einer Klausur sein, welche ebenso die Inhalte der anschließenden Reihe beinhaltet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Im weiteren Verlauf durch „SuS“ abgekürzt.

[2] Bisher haben wir eine Einführung in die Erkenntnistheorie gewagt, indem wir uns mit Decartes‘ „Meditationen“ auseinandergesetzt haben, welches sich dem Fragenkreis 6, „Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien“ zuordnet. Darauf folgend haben wir uns mit dem Thema „Wahre Freundschaft“ befasst, welches im Fragenkreis 2 „Die Frage nach dem Anderen“ verankert ist. Anschließend wurde sich dem Fragenkreis 3, „Die Frage nach dem guten Handeln“ zugewandt, indem das Thema „Lügen“ (Was macht eine Lüge aus, gibt es unterschiedliche Formen einer Lüge u.a.) behandelt wurde. Die nun vorgelegte Reihe knüpft unmittelbar an die zuvor abgeschlossene Reihe mit dem Thema „Gerechtigkeit- geht es bei uns gerecht zu?“ an, welche im Fragenkreis 4, „Die Frage nach Natur, Kultur und Technik“ zu verorten ist. Als letzte Reihe in diesem Schuljahr soll jene zum Thema „Glück“ nachstehen. Diese Reihe findet sich im Themenkreis 1 wieder, welcher „[die] Frage nach dem Selbst“ behandelt.

[3] Die von Joachim Kalcher entwickelte Methode versucht Argumentationsstrukturen deutlich zu machen, wodurch die Begriffs-, Urteils- und Argumentationsfähigkeit ausgebaut wird. Grundlegend ist dafür, dass die SuS das im Text behandelte Problem darlegen und den dort beschriebenen Lösungsvorschlaf benennen. Darauffolgend geben sie die Argumentation des Textes wieder und überprüfen ihre Tragfähigkeit. Abschließend soll die Frage beantwortet werden, ob der (philosophische) Text die Orientierung in der heutigen Welt unterstützt und ob der Horizont des Lesers erweitert wird. (Vgl. Münnix, Gabriele; Kalcher, Joachim; Baronowski, Andreas, Horizonte Praktischer Philosophie 9/10, Klett Schulbuchverlag, Leipzig 2002, S. 175.)

[4] Im Unterrichtsverlauf sollten folgende Fragen behandelt werden: Schafft eigener Reichtum Verantwortung für andere? Wie kann ich Menschen, die von Armut betroffen sind, helfen?

[5] Diesbezüglich sollen folgende Fragen leitend für das Unterrichtsgeschehen sein: Wie sieht Armut in Deutschland aus? Wie zeigt sich Armut in anderen Ländern? Wie geraten Menschen in Not?

[6] Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein – Westfalen. (Hrsg.) Sekundarstufe 1. Lernlehrplan Praktische Philosophie. 2008, S. 23. (Im Folgenden zitiert als KLP)

[7] KLP, S. 9.

[8] http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning [Stand: 17.09.2013]

[9] Hardin, Garrett, „Lifeboat Ethics. The Case Against Helping the Poor“, in: Aiken, William; LaFollette, Hugh (Hrsg.): World Hunger and Morality, New Jersey 1996, S. 5-15.

[10] Singer, Peter, „Hunger, Wohlstand und Moral“, in: Bleisch, Barbara; Schaber, Peter (Hrsg.): Weltarmut und Ethik, (2., durchgesehene Auflage) (im englischen Orignial: ders. (1972): „Famine, Affluence, and Morality“, in: Philosophy and Public Affairs 1 (3)), Paderborn 2007, S. 229-243.

[11] Vgl. KLP, S. 14.

[12] Vgl. http://www.ellenkoehrer.com/texte/pdf/FR%20online%20_Kambodscha%20.pdf [Stand: 17.09.2013]

[13] Vgl. KLP., S. 9.

[14] Der Ideenpool umfasst einen Grundbestand an Möglichkeiten zur visuellen Darstellung von Arbeitsaufträgen, wie bspw., Texte (Zeitungsartikel, Gedichte, Fabeln, Märchen) verfassen, Rollenspiele, Collagen, Fotomontagen, oder Werbeplakate. Dieser Ideenpool wurde im Laufe des Unterrichts stetig erweitert und erprobt.

[15] http://www.ellenkoehrer.com/texte/pdf/FR%20online%20_Kambodscha%20.pdf [Stand: 15.09.2013]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Armut und Reichtum in der Welt. Wie beeinflusst Reichtum unser Leben?
Untertitel
Reihenkontext mit ausgearbeiteter Unterrichtsstunde (Jahrgangsstufe 9)
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
31
Katalognummer
V274448
ISBN (eBook)
9783656671183
ISBN (Buch)
9783656671169
Dateigröße
1941 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
armut, reichtum, welt, leben, reihenkontext, unterrichtsstunde, jahrgangsstufe
Arbeit zitieren
Judith Teßmann (Autor), 2013, Armut und Reichtum in der Welt. Wie beeinflusst Reichtum unser Leben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274448

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