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Jin Nong. Malerei und Kalligraphie

Title: Jin Nong. Malerei und Kalligraphie

Academic Paper , 2009 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Tony Buchwald (Author)

Orientalism / Sinology - Chinese / China
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit befasse ich mich mit Jin Nongs Malerei und Kalligraphie, wobei ich auf ein Albumblatt aus einem Album von Figuren und Landschaften, das er 1759 anfertigte, besonderes Augenmerk lege. Dabei werde ich versuchen, die Hintergründe für Jins einzigartigen Mal- und Schreibstil aufzudecken, um etwas Klarheit in diese biographisch eher verschwommene Person zu bringen.
Doch bevor dazu einige seiner Zeitgenossen und Vorgänger herangezogen werden, beginne ich mich einer kurzen Übersicht über sein Leben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Leben

2. Malerei

2.1 Vergleich mit Zhao Mengfu

2.2 Vergleich mit Shen Zhou

2.3 Vergleich mit Wang Hui

2.4 Vergleich mit Shitao

3. Kalligraphie

3.1 Vergleich mit Shitao

4. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hintergründe für Jin Nongs einzigartigen Mal- und Schreibstil, wobei insbesondere die Entstehung seines Albumblatts mit Figuren und Landschaften von 1759 sowie die Einflüsse seiner Zeitgenossen und Vorbilder analysiert werden.

  • Biographische Übersicht zu Jin Nong
  • Vergleichende Analyse der Malerei mit historischen Vorbildern (Zhao Mengfu, Shen Zhou, Wang Hui, Shitao)
  • Untersuchung des kalligraphischen Stils in Bezug auf antike Vorbilder und Shitao
  • Bedeutung von Selbst-Referenzialität und Traditionsbewusstsein
  • Einfluss ökonomischer Faktoren auf das künstlerische Schaffen

Auszug aus dem Buch

2. Malerei

Damit komme ich nun zum eigentlichen Thema dieser Arbeit: Jin Nongs Album mit Figuren und Landschaften von 1759 aus dem Museum Shanghai bzw. Blatt 5 dieses Albums (Abb. 1). Wie die elf anderen Blätter des Albums ist es 26,1 x 34,9 cm groß, wobei sich die genaue Reihenfolge der einzelnen Blätter im Album nicht eindeutig nachvollziehen lässt. Die Bildelemente sind schnell erfasst: Vom Vordergrund zieht sich eine undefinierte Wasserfläche bis zum Mittelgrund, wo sie ihre einzige Begrenzung in Form eines hellbraunen Ufers hat. Auf dieser Fläche erstreckt sich, mit einer starken Linksorientierung im Bild, ein Feld von Wasserpflanzen, das in tiefem Grün abgebildet ist.

Dazwischen befinden sich einige in rot gekleidete Figuren auf Booten, die diese zu pflücken scheinen. Im Hintergrund erstreckt sich ein Berg über die gesamte Breite des Bildes, welcher in blassem Blau gemalt ist und zum Fuß hin noch mehr verblasst, was die Illusion von Nebel oder tief hängenden Wolken entstehen lässt. Hierdurch wird wiederum eine besondere Tiefenwirkung erzeug. Der Kontrast zwischen blauen Bergen im Hintergrund und rot gekleideten Figuren im Vordergrund lässt sich ebenso innerhalb der Figuren erkennen. So ist ihre zweiteilig dargestellte Kleidung stets rot und blau. Jin Nongs Aufschrift dominiert das obere Fünftel des Albumblattes und ist an die Kontur des Berges angepasst. Abgeschlossen wird die Aufschrift am linken oberen Bildrand mit einem Siegel des Künstlers. Es zeigt einen von Jin Nongs zahlreichen hao , guquan 仁# gelesen, was „antike Währung“ bedeutet.8 Die Aufschrift wird in „Luo Ping – Visionen eines Exzentrikers“, dem Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Rietberg Zürich wie folgt übersetzt:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema der Untersuchung und die Fokussierung auf Jin Nongs Albumblatt von 1759 zur Klärung seines einzigartigen Stils.

1. Leben: Kurzer biographischer Abriss, der Jin Nongs Werdegang, seine Sammelleidenschaft und seine Entscheidung gegen eine Beamtenlaufbahn beleuchtet.

2. Malerei: Analyse von Jin Nongs Malstil anhand eines spezifischen Albumblatts und dessen Einordnung in die Tradition durch Vergleiche mit Zhao Mengfu, Shen Zhou, Wang Hui und Shitao.

2.1 Vergleich mit Zhao Mengfu: Untersuchung, inwieweit Zhao Mengfu als direktes oder indirektes Vorbild für die Komposition und Farbgestaltung diente.

2.2 Vergleich mit Shen Zhou: Betrachtung der Ähnlichkeiten zwischen Jin Nongs Werk und der Darstellung von Shen Zhou sowie der Frage nach der tatsächlichen Verfügbarkeit der Vorbilder.

2.3 Vergleich mit Wang Hui: Erörterung, wie Wang Huis Erfolg als Maler Jin Nong beeinflusst haben könnte, trotz abweichender künstlerischer Ausrichtungen.

2.4 Vergleich mit Shitao: Analyse der Parallelen im Bildaufbau und der Verwendung von Farbkontrasten, die den gemeinsamen Einfluss der Tradition verdeutlichen.

3. Kalligraphie: Untersuchung von Jin Nongs Schreibstil und seiner intensiven Auseinandersetzung mit antiken Stelen-Abreibungen.

3.1 Vergleich mit Shitao: Vergleich der kalligraphischen Ansätze, um Jin Nongs Entwicklung und seine individuelle Adaption von Vorbildern aufzuzeigen.

4. Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei ein spätes Werk Jin Nongs zur Veranschaulichung seiner finalen künstlerischen Einzigartigkeit dient.

Schlüsselwörter

Jin Nong, Malerei, Kalligraphie, Zhao Mengfu, Shen Zhou, Wang Hui, Shitao, Dong Qichang, Huashan-Stele, Qing-Dynastie, Kunstgeschichte, Albumblätter, Tradition, Innovation, Literatenmalerei

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die künstlerischen Hintergründe von Jin Nong und analysiert, wie dieser durch die Auseinandersetzung mit alten Meistern und Zeitgenossen einen individuellen Mal- und Schreibstil entwickelte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Malerei und Kalligraphie von Jin Nong, sein Traditionsverständnis sowie die Frage nach dem Einfluss ökonomischer Notwendigkeiten auf sein künstlerisches Schaffen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für Jin Nongs einzigartigen künstlerischen Ausdruck zu ergründen und die biographischen sowie kunsthistorischen Zusammenhänge seines Schaffens zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein kunsthistorisch-vergleichender Ansatz gewählt, bei dem Jin Nongs Werke mit denen bedeutender Vorbilder und Zeitgenossen in Bezug auf Motivwahl, Komposition und Farbgebung kontrastiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Malerei mittels verschiedener Vergleichsbeispiele sowie eine separate Untersuchung der Kalligraphie und deren Bezug zu antiken Vorbildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Jin Nong, Malerei, Kalligraphie, Traditionslinie, Zhao Mengfu, Shitao und der Einfluss der Qing-Dynastie auf das Gelehrtenwesen.

Welche Rolle spielt die finanzielle Situation für Jin Nongs Malerei?

Die Arbeit legt nahe, dass Jin Nongs späte Entscheidung, sich der Malerei zu widmen, eng mit dem Verlust der Chance auf eine Beamtenlaufbahn und dem Bedürfnis nach einer neuen Einnahmequelle verknüpft war.

Wie ist die Beziehung zwischen Jin Nong und seinem Vorbild Zhao Mengfu zu bewerten?

Die Nennung von Zhao Mengfu als Vorbild ist laut Arbeit oft selbstreferenziell und humoristisch zu verstehen, wobei Jin Nong sich eher an einem überlieferten Modus als an einer exakten Kopie orientierte.

Warum wird Shitao sowohl in der Malerei als auch in der Kalligraphie herangezogen?

Shitao dient als Vergleichspunkt, um zu verdeutlichen, dass Jin Nong sich in einer Tradition bewegte, in der die Adaption alter Vorbilder bei gleichzeitigem Streben nach eigenem, innovativen Ausdruck entscheidend für den künstlerischen Erfolg war.

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Details

Title
Jin Nong. Malerei und Kalligraphie
College
University of Heidelberg  (Institut für Kunstgeschichte Ostasiens)
Course
Luo Ping
Grade
2,0
Author
Tony Buchwald (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V274501
ISBN (eBook)
9783656671022
ISBN (Book)
9783656671008
Language
German
Tags
Jin Nong Chin Nung Qing Ching Chinese Painting Art Chinese Art China Painting nostalgia nostalgic Chinesische Malerei Chinesische Kunst Dynasty Dynastie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tony Buchwald (Author), 2009, Jin Nong. Malerei und Kalligraphie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274501
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