Berufsorientierung. Konzept für die Jahrgangsstufe 8


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

48 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

I. Einleitung - Begründung der Themenwahl

Der Schule obliegt der Bildungsauftrag, Berufsorientierung zu leisten. In meiner Schulzeit wurde diesem Auftrag im Ansatz sicherlich nachgekommen, die Sinnhaftigkeit und Bedeutung erschloss sich mir jedoch damals nicht, so dass ich mich im Rückblick nicht auf den Berufswahlprozess vorbereitet gefühlt habe. Schwach in Erinnerung geblieben sind ein einmaliger Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ) sowie das einwöchige Berufspraktikum. Allein auf uns gestellt, bestenfalls noch mit Unterstützung der Familie, begaben wir uns seinerzeit eher wahllos auf die Suche nach einem Praktikumsplatz, ohne annähernd zu wissen, welcher Beruf tatsächlich passen könnte.

Dasselbe Verhalten begegnete mir in meinem Referendariat während der Praktikums- betreuung eines Schülers. Der Schüler hatte kurzfristig noch einen Praktikumsplatz in der Nähe seines Wohnortes gefunden und mich gebeten, ihn dort zu besuchen und seinen Praktikumsbericht anschließend zu lesen. Während ich mich vor Ort mit ihm und seinem Ausbilder im Betrieb unterhielt, wurde sehr schnell deutlich, dass der Schüler ähnlich unvorbereitet wie ich damals seinen Praktikumsplatz gewählt hatte. Mit wenigen - und teilweise völlig falschen - Hoffnungen und Vorstellungen absolvierte er somit sein Praktikum, ohne dass diese als Berufsvorbereitung gedachte Maßnahme wirklich zu seinem Entscheidungsprozess beitragen konnte. Anschließend wusste er lediglich, welchen Beruf er einmal nicht ergreifen möchte. Viele Schülerinnen und Schüler1 äußerten im Gespräch vor dem anstehenden Praktikum, sie hätten keine Übersicht über die beruflichen Möglichkeiten, die sich ihnen bieten würden und wüssten auch keinen Ansprechpartner für Hilfestellungen. Natürlich gab es auch Schüler, die sich selber zuvor gut informiert und auch das Berufsorientierungsbüro in der Schule aufgesucht hatten, um diese Hilfestellung zu nutzen. Den anderen Schülern war entweder das Berufsorientierungsbüro nie wirklich als eine solche Hilfe bewusst geworden, oder sie hatten das Praktikum für sich nicht als wichtig genug empfunden, um hierfür Zeit und Mühe zu investieren.

Auf die Problematik erneut aufmerksam geworden, suchte ich das Gespräch mit einem Mitarbeiter der Rhein-Erft Akademie des Chemieparks Knapsack, dem die Leitung der Studienkooperation obliegt. In seiner Funktion als Schnittstelle zwischen Schulen und der Industrie führt er zusammen mit den Schulen regelmäßig verschiedene berufsorientierte Projekte für Schüler durch. Als Vertreter der Arbeitgeberseite stellt für ihn insbesondere der in bestimmten Berufsgruppen immer größer werdende Fachkräftemangel ein Problem dar. Dies sei, so der Leiter der Studienkooperation, weder auf schlechte Bildung möglicher Auszu- bildender noch auf die fehlende Attraktivität der Ausbildungsberufe zurückzuführen, sondern insbesondere darauf, dass den Schülern viele dieser Mangelberufe nicht bekannt seien.

Während die klassischen Berufe immer Nachwuchs fänden, blieben viele andere insbesondere aufgrund der starken Spezialisierung der Ausbildung auf der Strecke.

Das Problem der Berufswahl besteht sowohl für die Wirtschaft, als auch für jeden Jugendlichen als Individuum. Vor dem Hintergrund, dass man in der Regel einen Großteil des Lebens mit Arbeit verbringt, sollte die Entscheidung für einen Beruf auf einem sorgfältigen Planungsvorgang beruhen und durchdacht sein, statt spontan und aus der Not heraus zu erfolgen. So ist am ehesten gewährleistet, dass der Beruf den individuellen Ansprüchen an die Lebensgestaltung entspricht und den eigenen Fähigkeiten und Interessen möglichst nahe kommt. Optimal wäre dabei eine langfristige und intensive Vorbereitung für alle Jugendlichen bereits an der Schule. Die Schule als Lernort erreicht alle Jugendlichen, so dass hier der Grundstein für eine sorgfältige Lebensplanung gelegt werden muss. Im Sinne des lebenslangen Lernens muss das Ziel der schulischen Berufsorientierung sein, dass die Schüler in Erwerbstätigkeit nicht bloß den Erwerbssicherungszweck erkennen, sondern ebenfalls die Möglichkeit der persönlichen Entfaltung.

Diese Arbeit widmet sich den Möglichkeiten und Pflichten der schulischen Berufsberatung zur Erreichung dieses Ziels. Mein aktiver Beitrag zur Veränderung der gymnasialen Berufsberatung an meiner Ausbildungsschule setzt in der Sekundarstufe I an, da hier aktuell die größten Schwachstellen zu verzeichnen sind. In meiner Arbeit gehe ich zunächst auf die generelle Notwendigkeit der Berufsberatung in unserer Gesellschaft ein. Dann wird kurz ein modulares Rahmenkonzept für die Berufsorientierung vorgestellt, das der Verbesserung der Berufsberatung in der Sekundarstufe I und II dienen soll. Anschließend folgt die konkrete Darstellung des für die Jahrgangsstufe acht vorgesehenen Moduls. Die Begründung für die Wahl dieses konkreten Moduls und die darin enthaltenen Teilmodule sowie die Darstellung von Planung, Organisation und anschließender Durchführung stellen den Hauptteil der Arbeit dar. Im Anschluss folgt eine Evaluation des geplanten und durchgeführten Berufsorientierungstages, der unter dem Namen „Dein Start!“ lief. Diese soll einen Ausblick darauf liefern, inwiefern das Gesamtkonzept zur Erreichung der formulierten Ziele beigetragen hat und inwiefern weitere Verbesserungen vorgenommen werden müssen.

II. Theoretischer Teil

II.1. Berufsberatung als schulischer Bildungsauftrag

Die Berufswahlvorbereitung ist eine umfassende Aufgabe, die in Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Eltern anzugehen ist. Die Bundesanstalt für Arbeit (inzwischen Bundesagentur für Arbeit) formulierte als grundlegende Komponente für den Aufbau von Berufswahlkompetenz, dass Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und andere wichtige Kooperationspartner in die Maßnahmen der Berufsberatung eingebunden werden sollen, wobei Arbeitgeber gleichzeitig als Kooperationspartner für die Berufswahlvorbereitung von Jugendlichen zu gewinnen sind.2

Schulische Berufsberatung umfasst dabei den Bildungsauftrag, Lebensorientierung zu schaffen, indem sie Kompetenzen vermittelt, die „den Anforderungen an einen vernünftigen Umgang mit den Entwicklungschancen und Problemen der modernen Welt genügen.“3 Bei den Schülern soll im Sinne des „lebenslangen Lernens“ der Wille zur persönlichen Weiterentwicklung und selbstverantwortlichen Planung und Gestaltung ihres eigenen Lebens geweckt werden.4

Unsere Gesellschaft zeichnet sich durch globale Vernetzung und Pluralität aus. Unsere zunehmend globalisierte Welt bietet heute auf der einen Seite viel mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung des eigenen Lebens- und Berufsweges als noch vor wenigen Jahrzehnten. Auf der anderen Seite birgt sie die Gefahr für junge Menschen, sich darin zu „verirren“. Die zunehmende Pluralität schlägt sich auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkes nieder. Diese Veränderung zeigt sich vor allem durch eine ausgeprägte Differenzierung der Berufszweige, höhere Spezialisierung und eine zunehmende Komplexität der Anforderungen an den Einzelnen. Berufsberatung muss also insbesondere darauf abzielen, einen Weg durch die Berufsvielfalt aufzuzeigen. Sie muss den Jugendlichen ein Werkzeug an die Hand zu geben, das sie befähigt, eigenständig und gezielt Informationen über die Berufswelt und die dafür notwendigen Kompetenzen zu erhalten. Die Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung zwischen der Kultusministerkonferenz und der Bundesagentur für Arbeit legt als Ziel fest, dass Schüler „nach Abschluss der Schule ohne Brüche und „Warteschleifen“ eine Ausbildung, ein Studium oder eine andere zu einem Beruf hinführende Qualifizierung aufnehmen und diese auch erfolgreich abschließen können.5 Es sollen also durch intensive Berufsvorbereitung an Schulen insbesondere Ausbildungs- und Studienabbrüche verhindert oder zumindest vermindert werden.

Es ist daher sicherzustellen, dass alle Jugendlichen eine gute berufsbezogene Betreuung erfahren. Man könnte annehmen, dass es im Eigeninteresse junger Menschen läge, sich frühzeitig und intensiv mit der Frage nach der Berufswahl zu beschäftigen, und somit darauf vertrauen, dass sie sich eigenständig um eine Orientierung kümmern. Die Realität sieht anders aus. Gerade in bildungsfernen Familien machen jungen Menschen häufig nicht die Erfahrung von Wertschätzung einer soliden Ausbildung und eines Berufs als Sicherung der Lebensgrundlage und der damit einhergehenden möglichen persönlichen Entfaltung eigener

Potentiale. Ohne diese Wertschätzung mangelt es bereits an Motivation, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. So kann am Ende der Schulzeit oft nicht von einer echten Wahl eines Berufes gesprochen werden; häufig wird recht wahllos ein Beruf ergriffen, einzig, um später den Lebensunterhalt sichern zu können.

Um dem entgegenzutreten, müssen Schüler bereits in der Schule ganzheitliche Bildung erfahren, die sie auf die anstehende Berufswahl und das spätere Leben auf dem Arbeitsmarkt vorbereitet. Dafür ist die Vermittlung bestimmter Schlüsselqualifikationen erforderlich, die unabhängig von konkreten berufsbezogenen Inhalten sind. Diese Schlüsselqualifikationen wurden schon 1974 von Mertens als „kognitive Fähigkeiten wie problemlösendes Denken, selbständige Auswahl und Bewertung von Informationen und berufsübergreifendes Können wie Durchführung von Messungen“6 in einem Katalog zusammengefasst. Auch auf europäischer Ebene spielen diese Überlegungen eine Rolle. Im Sinne des europäischen Konzepts des lebenslangen Lernens sind die „langfristigen strategischen Ziele der allgemeinen und beruflichen Bildungspolitik der EU (…) die Verwirklichung von lebens- langem Lernen und Mobilität; Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung; Förderung der Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns [und die] Förderung von Innovation und Kreativität (…) auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung“7. Als Konsequenz aus der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sind interkulturelle Kompetenzen8, Kommunikations- und Sprach- kompetenz als Schlüsselqualifikation zu sehen. Des Weiteren müssen Medienkompetenz und die Bereitschaft zu Flexibilität und Mobilität vermittelt werden. Denn die große Diskrepanz zwischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt erfordert von der Jugend die Bereitschaft zu Flexibilität. Die zu vermittelnden Schlüsselkompetenzen müssen die Schüler auf das Leben in einer heterogenen und globalisierten Welt vorbereiten, indem sie zu eigenständiger Handlungskompetenz angeleitet werden.

II.2. Anforderung an die gymnasiale Berufsberatung

Das Gymnasium steht explizit in der Pflicht, seine Schüler „durch Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (…) auch auf die Berufs- und Arbeitswelt“ vorzubereiten.9 § 1 Absatz 2 der APO GOSt legt fest, dass es Aufgabe der Schule ist, Schüler „auf der Grundlage eines wissenschaftspropädeutischen Unterrichts zur allgemeinen Studierfähigkeit“ zu führen sowie sie „auf die Berufs- und Arbeitswelt“ vorzubereiten.10 In den Haupt- und Realschulen ist die Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt mittlerweile zu einem grundlegenden Baustein der Bildung geworden, was sich beispielsweise darin zeigt, dass Arbeitslehre explizit unterrichtet wird.11 Im Gegensatz zu den Haupt- und Realschulen etabliert sich dagegen eine ernstzunehmende Berufsberatung an Gymnasien eher zögerlich. Dabei ist gerade an den Gymnasien aufgrund der Vielzahl der sich in beruflicher Hinsicht eröffnenden Möglichkeiten eine differenzierte Beratung angebracht: Der Trend geht zum Anstieg der Anzahl der Gymnasiasten und Abiturienten. Vergleicht man die Zahlen des Prozentsatzes an Schulabsolventen der Jahre 2005/06 und 2009/10, stieg allein in dieser recht kurzen Zeitspanne der Anteil der Schüler, die ein Gymnasium besuchten, von 24,6% auf 27,4%.12 Immer mehr Schüler schließen die Schulzeit mit der Fachoberschulreife oder der Hochschulreife ab. Im Hinblick auf ein mögliches Studium müssen die Gymnasien ihre Schüler dazu anleiten, die eigene Studierfähigkeit zu überprüfen. Anschließend müssen sie Studienberatung für diejenigen anbieten, die sich für ein Studium entscheiden werden. Bei der Studienberatung stehen Fragen im Vordergrund wie „kommt der Aufbau eines Studiums meinem Lern- und Lebensverhalten entgegen? Worin liegen die Unterschiede zwischen privaten und staatlichen Universitäten und Fachhochschulen? Welche Voraussetzungen sind für die einzelnen Studiengänge gefordert? Wie setzen sich die Studiengänge zusammen und welche Lerninhalte stehen im Fokus? Und vor allem: Was für Berufe kann man mit diesem Studium später ausüben?“ Denn die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang ist lediglich der Beginn für die Berufswahlentscheidung. Gleichermaßen aber müssen Gymnasien möglichst übergreifende Berufsorientierung für Ausbildungsberufe anbieten.

Bei der Berufsberatung an den Gymnasien muss deswegen der Fokus darauf gelegt werden, den Schülern die Vielzahl von Möglichkeiten aufzuzeigen. Die Beratung muss so gestaltet sein, dass die Schüler einen Überblick gewinnen, sich eigenständig orientieren können und die Suche nach der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium für zu bewältigen halten. Um die Beratung zu bewerkstelligen, ist der Aufbau eines Netzwerks von Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Beratungsstellen unabdingbar, da dort das Knowhow liegt. Zudem können die Schulen in der Regel keine individuelle Einzelbetreuung gewährleisten .

II.3. Berufsberatung in der Sekundarstufe I

Nach § 8 Abs. 2 der APO SI sollen Schüler so gefördert werden, dass sie bei ihrer Berufswahl selbständig und eigenverantwortlich entscheiden können.13 Weiterhin heißt es darin: „Die Studien- und Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung, sie bedarf langfristiger Vorbereitung.“ Der Verweis auf die Langfristigkeit legt nahe, dass die Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt bereits in der Sekundarstufe I beginnen muss. Dies ist auch erforderlich im Hinblick auf die verschiedenen Möglichkeiten schulischer Abschlüsse an Gymnasien. Schulen mit gymnasialer Oberstufe müssen Schüler im Verlauf der Sekundarstufe I daher dazu befähigen „bis zum Ende der Jahrgangsstufe 10 eine Ent- scheidung darüber zu treffen, ob und in welche Form der gymnasialen Oberstufe sie wechseln wollen oder ob eine andere Schulform bzw. eine betriebliche Ausbildung ihrer Lebensplanung eher entspricht.“14 In der gymnasialen Oberstufe schließlich müssen die in der Sekundarstufe I begonnenen Orientierungs- und Entscheidungsprozesse mit Blick auf die möglichen Studienfächer und Berufsfelder zunehmend konkretisiert werden.

Auch die in letzter Zeit erfolgten Umstrukturierungen im Bereich der gymnasialen Schul- bildung machen die Berufsorientierung in der Sekundarstufe I zwingend. Durch die Verkürzung der gymnasialen Ausbildung verschiebt sich auch der Zeitpunkt nach vorne, zu dem mit der Berufsberatung begonnen werden muss. Auch die NRW-Landesregierung ist sich mittlerweile der Notwendigkeit bewusst geworden, schon früh mit der Berufsberatung in allen Schulen anzufangen. So hat der NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider am 2. Mai erklärt, dass alle Jugendlichen, spätestens ab Klasse 8, durch eine frühzeitige Beratung in die Lage versetzt werden sollten, einen nach ihren Kompetenzen ausgerichteten Ausbildungs- oder Bildungsweg einzuschlagen.15 Der Umstand, dass die Ankündigung vor Vertretern nordrhein-westfälischer Unternehmer stattfand, führt vor Augen, dass die frühzeitige Berufsberatung nicht nur der individuellen beruflichen Entfaltung junger Menschen geschuldet ist, sondern in erster Linie dem vielbeschworenen Fachkräftemangel entgegengewirkt werden soll. Gleichwohl werden vor allem die Schüler von der geplanten Entwicklung profitieren. Bislang treffen Schüler in der Regel erstmalig in der Oberstufe auf das Thema Berufswahl im Zusammenhang mit dem Berufspraktikum. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt müsste sichergestellt sein, dass die Schüler sich mit der Frage möglicher Berufe bereits auseinandergesetzt haben. Andernfalls wird das Praktikum in den meisten Fällen lediglich als interessante Abwechslung zum Schulalltag und nicht als (weiterer) Schritt auf dem Weg zu einer ausdifferenzierten Berufsbiographie verstanden. Es soll natürlich nicht Ziel sein, dass Schüler sich bereits in der 8. oder 9. Klasse auf einen Beruf festlegen. Doch sie sollten sich zu diesem Zeitpunkt bereits individueller Vorlieben bewusst werden und diesbezüglich eine mögliche Berufsrichtung wählen können, von der aus die Entscheidung für einen Praktikumsplatz gefällt werden kann.

II.4. Möglichkeiten und Bemühungen schulischer Berufsorientierung

Um die Jugend auf die Zukunft vorzubereiten, ist die Schule in der Pflicht, Schüler zu größtmöglicher Handlungskompetenz anzuleiten, um in einer Gesellschaft, die Mobilität und Flexibilität verlangt, angemessene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Die berufliche Entscheidungssituation heutiger Schulabgängerinnen und Schulabgänger wird aus Sicht der Kultusministerkonferenz dementsprechend nicht mehr durch die Entscheidung für das Erlernen eines lebenslang ausgeübten Berufs charakterisiert, sondern durch die Not- wendigkeit zur flexiblen Ausgestaltung und Anpassung des eigenen Qualifikations- und Kompetenzprofils an die wechselnden Anforderungen und Beschäftigungsmöglichkeiten.16 Schülern muss transparent gemacht werden, dass die Schule sie auf die Berufswelt und die Notwendigkeit von Flexibilität vorbereitet. Dies gelingt natürlich am besten durch alltags- und lebensnahes Lernen und in den Unterricht integrierte Berufsvorbereitung. Dafür bieten sich vor allem die Fächer Deutsch und Politik an. Curricular vermittelte Inhalte, Methoden und Sozialformen müssen auf die Anforderungen im Berufsleben hin überprüft und umgesetzt werden, um Schüler auf angemessenes Agieren im späteren Arbeitsleben vorzubereiten. Die Unterrichtsbausteine müssen „bereichsrelevante Deutungsmuster bzw. Erklärungs-, Bewertungs- und Handlungskategorien“ anbieten, „die auch zukünftig für die individuelle Entwicklung selbstbestimmter Handlungs- und Entscheidungsstrategien von Bedeutung“17 sind. Somit ist die Schule in der Pflicht, die zu vermittelnden Lerninhalte und Kompetenzen auf die spätere Berufswelt der Schüler anzupassen. Weiterhin müssen die Schüler den Beruf als für sich „maßgebliches Element im individuellen Lebensentwurf“18 annehmen. Dass die Jugend im Grunde dazu bereit ist, zeigt die aktuelle Shell Studie.19 Hieraus ist deutlich abzulesen, dass die Jugendlichen Bildung und Leistung als Schlüssel für ein positives Lebenskonzept betrachten. Der Optimismus, nach einem guten Schulabschluss auch einen ansprechenden und erfüllenden Beruf zu finden, stieg - vor allem bei Jugendlichen aus bildungsnahen Familien - an. Diesen Optimismus sollte man nutzen, um die Jugend angemessen auf ihre späteren Möglichkeiten vorzubereiten. Es sollten ihnen ein realistischer Blick in den Arbeitsalltag gewährt und Wege aufgezeigt werden, wie sie ihre Wünsche so weit wie möglich umsetzen können. Dass 71% der Jugendlichen glauben, sich ihre beruflichen Wünsche erfüllen zu können20, ist ein positiver Wert, der jedoch die Kehrseite hat, dass vielen noch das Bewusstsein für eine Einschätzung der Realisierungsmöglichkeit ihrer Wünsche fehlt. Jugendliche sehen in Bildung also einen Schlüssel für spätere Aussichten auf dem Berufsmarkt und wollen sich im Arbeitsleben entfalten. Um dies erreichen zu können, müssen die Schüler sich ihrer eigenen Interessen, Talente und Kompetenzen bewusst werden, damit sie eine Ausbildung und einen späteren Beruf zu finden, der ihren individuellen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Sie müssen ein Selbstkonzept entwickeln und dies mit den vielfältigen Möglichkeiten der Berufswelt in Verbindung bringen und abgleichen. Häufig formulieren Schüler ihre Interessen anhand der Stärken ihrer Schulfächer. Das Bewusstsein zu schaffen, dass bei der Berufswahl noch viel mehr Faktoren ausschlaggebend sind, ist wichtiges Ziel der Berufsberatung.

Neben der individuellen Komponente der Berufsorientierung müssen den Schülern im Rahmen der Berufsvorbereitung gleichzeitig möglichst facettenreich die Grundlagen der Arbeitswelt dargelegt werden. Die Schüler sollten hierbei verschiedenste Berufsfelder und Berufe kennenlernen und direkt mit der Arbeitswelt in Kontakt treten. Damit kann das Bewusstsein eröffnet werden, welche Handlungsfelder ihnen ihren Neigungen entsprechend offenstehen, welche Voraussetzungen für die einzelnen Ausbildungsfelder erfüllt sein müssen und wie genau die Ausbildung und das spätere Tätigkeitsfeld sich darstellen. Je besser sie darüber informiert sind, worauf sie sich einlassen, desto geringer ist die Gefahr eines Ausbildungs- oder Studienabbruchs und die damit einhergehende Verunsicherung und Desillusionierung. Auch späterer Unzufriedenheit in Beruf und Alltagsleben könnte dadurch abgeholfen werden. Denn die Jugendlichen müssen sich nicht nur darüber klar werden, welcher Beruf für sie am ehesten in Frage käme und worin sie aufgehen könnten, sondern sich auch damit beschäftigen, was für ein Lebenskonzept ihnen ihr Beruf ermöglichen soll. Mobilität, Belastung, Vereinbarkeit mit der Familie und Verdienst sind nur einige Schlagworte, die hierbei berücksichtigt werden müssen. Da aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt die Bedeutung einzelner Berufe verwischt und künftig lineare Berufsbiographien tendenziell nachlassen werden21, stehen Schlüsselkompetenzen im Vordergrund, die berufsübergreifend einsetzbar sind, so dass die Jugendlichen sich im Sinne der Handlungskompetenz für einen Beruf entscheiden können.

III. Praktischer Teil -- Berufsberatung an der Schule

III.1. Bisherige Berufsorientierung

Das Berufsorientierungsteam unserer Schule verwaltet und koordiniert Projekte und Konzepte zur Berufsorientierung und steht mit regelmäßigen Sprechzeiten im Berufsorientierungsbüro stets für die Schüler als Ansprechpartner zur Verfügung. Dieses Angebot wird jedoch selten genutzt. Grund dürfte in erster Linie sein, dass nicht allen Schülern das Berufsorientierungsbüro ein Begriff ist. Womöglich mangelt es auch an dem Bewusstsein, welchen Nutzen die Inanspruchnahme der Beratung bringt.

Das Land NRW bietet Schulen vielerlei Unterstützung22 in der Berufsberatung durch die Organisation staatlicher Projekte, Kooperationspartnerschaften und die Bereitstellung von Materialen für die Berufsberatung. Unsere Schule nimmt dieses Angebot wahr und nimmt an verschiedenen Projekten teil, die es ermöglichen sollen, die Schüler auf ihre spätere Berufswahl vorzubereiten. Da es sich jedoch in der Regel um voneinander unabhängige Einzelprojekte handelt, die in den verschiedenen Jahrgangsstufen durchgeführt werden und häufig auch lediglich unverbindliche Angebote darstellen, bleibt die Berufsberatung an unserer Schule eher eine Randerscheinung, die von zu wenigen Schülern bemerkt oder angenommen wird. Was fehlt, ist ein verpflichtendes Gesamtkonzept.

III.2. Innovationssansatz der Berufsorientierung durch die Einführung eines modularisiertes Berufsberatungskonzepts

Die Berufsberatung an unserer Schule soll präsenter werden, indem bisher in den Jahrgangsstufen angebotene Aktionen stärkere Einbindung in einem Gesamtrahmen erlangen. Dabei soll nicht nur die individuelle Beratung verstärkt als Angebot aufgezeigt werden, vielmehr soll die Beschäftigung mit der beruflichen Zukunft als dauerhaftes Begleitkonzept an der Schule in das Bewusstsein der Schüler gelangen. Durch stärkere Einbindung der Berufsberatung in den täglichen Schulalltag soll den Gymnasiasten die Bedeutsamkeit der Berufswahl ins Blickfeld gerückt und sie dazu angeleitet werden, diese Thematik verstärkt in ihre Lebensplanung mit einzubeziehen. Daher bietet sich die Umsetzung einer verbindlichen Berufsberatung in jahrgangsspezifischen Modulen an, so dass den Schülern bewusst wird, dass es sich um eine dauerhafte Betreuung handelt - eine Beratung, die sie ihr gesamtes Schulleben begleitet.

Das neue Berufsorientierungskonzept besteht darin, die einzelnen Aktionen gebündelt in aufeinander aufbauenden Modulen durchzuführen. Diese Modularisierung führt insofern zu einer sensiblen sowie langfristigen Annäherung an die Berufswahlentscheidung, dass die

Schüler sich im Sinne des Konzepts der biographischen Berufswahlvorbereitung23 in den einzelnen Modulen mit bildungs- und entwicklungsstandspezifischen Fragen der Berufswahl beschäf-tigen. Im Mittelpunkt steht zu Beginn, dass die Jugendlichen im Rahmen dieser Module ein stabiles Selbstbild aufbauen, sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst werden und sich hieran anschließend klar machen, welche Ziele sie haben. Nach der Orientierungsphase müssen die Schüler dazu befähigt werden, eine Entscheidung zu treffen und die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt mit ihren persönlichen Voraussetzungen und Wünschen abgleichen und mögliche Alternativen kennenlernen zu können. Die letzte Phase der Berufsberatung ist, die Schüler bei der Realisierung ihrer Berufswahl zu unterstützen, ihnen Kontaktpartner an die Hand zu geben und sie auch auf mögliche anfängliche Rückschläge vorzubereiten, ohne ihnen die Motivation zu nehmen.

Die Modularisierung der Berufsorientierung bietet den Vorteil des Monitoring, indem die Schüler ihre eigenen Fortschritte zwischen den einzelnen Modulen immer wieder selber überprüfen und evaluieren können. Der für die Jahrgangsstufe 8 geplante Kompetenzcheck sollte daher in jeweils konkreter werdender Ausführung in den Jahrgangsstufen 9 und 10 wiederholt werden.

Geplant ist, für die Jahrgangsstufen 8-12 dauerhaft eine Berufsorientierungswoche einzuführen.24 Den Schülern soll dadurch, dass eine Woche ganz im Geiste der zukünftigen Berufswahl steht, die Bedeutsamkeit dieser Frage bewusst werden. Jede Jahrgangsstufe soll in dieser Berufsorientierungswoche mindestens einen eigenen Aktionstag bekommen. Möglich ist hierbei ebenfalls die Vernetzung der verschiedenen jahrgangsstufenspezifischen Module, indem ältere Schüler in die Organisation und Durchführung mit eingebunden werden und die jüngeren Schüler bei ihren Erfahrungen unterstützen und anleiten. Somit würden die älteren Schüler zum einen Verantwortung übernehmen und in Führungsqualitäten geschult werden, zum anderen können sie ihre eigenen Erfahrungen mit dem selber schon erlebten Modul reaktivieren und womöglich ihre damalige Sicht rückblickend reflektieren.

Neben den - zumindest bis Jahrgangsstufe 10 - für alle verbindlich durchzuführenden Modulen sollten vor allem in der Jahrgangsstufe 9 zusätzlich freiwillige Projekte angeboten werden, da zum einen in der Jahrgangsstufe 10 das erste Praktikum für die Schüler ansteht und zum anderen einige Schüler nach der Jahrgangstufe 10 womöglich die Schule verlassen.

Aktionstage zur Berufsorientierung bereiten in der Schulpraxis insofern Probleme, da aufgrund eines komprimierten Lehrplans nicht viel Zeit für außercurriculare Projekte bleibt, insofern als möglichst wenig Unterricht ausfallen soll. Daher muss neben der Berufsorien- tierungswoche berufsbezogenes Lernen auch auf freiwilliger Basis erfolgen und stärker integrativ im Unterricht behandelt werden. Um die Schüler zu freiwilligen Aktivitäten in dieser Richtung zu motivieren, muss in der Berufsorientierungswoche der Grundstein gelegt werden, die Berufswahl als für die Zukunft wichtige Entscheidung herauszustellen, so dass die Schüler intrinsisch motiviert werden, sich mit ihrer eigenen Lebensplanung zu beschäf- tigen. Dies gelingt natürlich vor allem, indem die Beschäftigung mit dieser Thematik für die Schüler interessant gestaltet wird. Weiterhin muss den Schülern am Ende eines jeden Moduls ihr individueller Lernzuwachs deutlich werden, um die Sinnhaftigkeit von Berufsvorbereitung für sich anzunehmen. Besonders fruchtbar wäre hierfür, wenn sie ein handfestes Produkt erarbeiten würden, das auch in den Gesamtrahmen der Berufsorientierung eingebunden werden kann. Ein Produkt, das sie anderen Schülern in deren Modul unterstützend präsentieren können oder das seinen Weg in das Berufsorientierungsbüro findet.25

Weiterhin soll es die Möglichkeit geben, dass die Schüler einen Überblick darüber erhalten, was sie bereits für die Berufsorientierung getan haben und wie weit ihre Interessen sich wandeln oder festigen. Hierfür bieten sich verschiedene Alternativen an. Zum einen könnte ein Ordner für jeden Schüler angelegt werden, in dem die Materialien, die für die einzelnen Module genutzt wurden, gesammelt werden. Hierbei besteht jedoch vor allem bei einer großen Schule unserer die Problematik des nötigen Lagerraums26. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass eine solche Materialfülle statt Klarheit Unübersichtlichkeit bringen kann, da der eigene Lernprozess nicht klar dargestellt würde, sondern die Schüler sämtliche Materialien erneut durchgehen müssten, um ihre eigene Entwicklung bezüglich ihrer Berufsinteressen und -fähigkeiten noch einmal zu reflektieren. Daher wäre eine Art Zeugnis sinnvoller, das von den Schülern am Ende eines jeden Moduls selber ausgefüllt wird und auf dem sie ihre bisherigen Erfahrungen mit der Berufsorientierung sowie die ersten Erkenntnisse für sich anhand eines vorgefertigten Rasters festhalten können. Die einzelnen Zertifikate könnten digitalisiert und den Schülern zugänglich gemacht werden, so dass sie stets einen knappen Überblick erhalten. Auch hier ist natürlich Voraussetzung, dass engagierte Lehrer sich die Zeit dafür nehmen. Sinnvoll ist daher insgesamt, bei der Betreuung der Berufsorientierungswoche Lehrer als Betreuer für die einzelnen Klassen einzusetzen, die sich für die Thematik interessieren und auch bereit sind, weitere Arbeit zu investieren. Auf Dauer sollte sich an der Schule ein „Stab“ an Lehrern etablieren, der durchgängig die Schüler in der Berufsorientierung begleiten und in die Module und die zu erwerbenden Kompetenzen eingearbeitet sind, damit das Know-How erhalten bleibt. Das Berufsorientierungsteam kann die Umsetzung aufgrund der geringen personellen Ausgestaltung nicht allein übernehmen, ihm obliegt es dabei, die weiteren betreuenden Lehrer in die verschiedenen Elemente der Berufsorientierung einführen.

III. 3. Rahmenplan der Module für die Jahrgangsstufen 8-12

Für unsere Schule soll das neue Konzept der Berufsberatung in der Jahrgangsstufe 8 beginnen. Von einem noch früheren Einstieg in den ersten beiden Jahrgangsstufen wurde abgesehen, da die Stufen 5 und 6 dadurch geprägt sind, dass die Schüler sich in einem neuen Lernumfeld orientieren müssen. Bei den Schülern der Stufe 7 ist dagegen bereits eine gefestigte Rolle zu erkennen, so dass hier mit der beruflichen Sensibilisierung begonnen werden kann, ohne das für diese Altersstufe abstrakte Thema Beruf zu sehr fokussieren.27 Da an unserer Schule allerdings bislang die Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe 9 beginnt, wird zur Vermeidung eines zu starken Bruches zum bisherigen Konzept als neuer Beginn die Jahrgangsstufe 8 gewählt. Langfristig gesehen soll die Berufsorientierung nach und nach auch in die Jahrgangsstufe 7 integriert werden.

Das neue Konzept sieht in seinem Einführungsmodul nicht die Entwicklung einer gezielten Berufsvorstellung vor. Die Schüler sollen sich vielmehr selbst einschätzen lernen und eine erste Annäherung an verschiedene Berufe erfahren. Um dem Alter der Schüler gerecht zu werden, sieht das Konzept eine spielerische Vermittlung grundlegender Kompetenzen für den späteren Berufsalltag vor. Für die Umsetzung des neuen Konzepts ist ein Aktionstag in der Jahrgangsstufe 8 vorgesehen, der in drei Teilmodule untergliedert ist. An diesem Tag sollen die Schüler anhand eines Kompetenzchecks ihre eigenen Wünsche, Möglichkeiten und Stärken kennenlernen, anhand derer sie im Ansatz mögliche Berufs-perspektiven formulieren können. Weiterhin sollen sie anhand praktischer Übungen ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Kreativität und einige ausgewählte Berufe kennenlernen und praktisch erproben. Der genaue Aufbau und die Durchführung sowie Evaluation werden in den Folgekapiteln dargestellt.

Bei der Etablierung des neuen Konzepts kann das geplante Folgemodul für die Jahrgangsstufe 9 auf den vorherigen Lernerfahrungen der Schüler aufbauen. Es ist vorgesehen, dass die Schüler vor Beginn der Berufsorientierungswoche ihre Ergebnisse des Vorjahres noch einmal reflektieren und überprüfen, ob ihre Interessen sich verfestigt oder geändert haben. Hierfür muss ein jahrgangsstufenübergreifender Termin vereinbart werden, bis zu dem die Schüler jeweils einen vorgefertigten Reflexionsbogen ausfüllen, auf dem sie den Berufszweig nennen,

[...]


1 Im Folgenden wird zur besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum „Schüler“ als Terminus verwendet, das sowohl Schülerinnen und Schüler mit aufnimmt.

2 Strijewski, Christian. Berufsorientierung in der Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung. Der Beitrag der Arbeitsämter. In: Schudy, Jörg. Berufsorientierung in der Schule. Grundlagen und Praxisbeispiele. Rieden, 2002. S. 86.

3 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung [Hg.]. Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I. 1. Auflage 1997. S. 7.

4 http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/MemorandumDe.pdf [Zugriff: 16.04.2011]

5 http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Unterricht/Faecher/Berufs_Studienorientierung/Handreichung/ CD_online/Heft4/Einfuehrung/Anlage_1_Rahmenvereinbarung_Zusammenarbeit_Schule_Berufsberat ung.pdf [Zugriff: 22.04.2011]

6 Heidegger, Gerald. Zwischen Stabilität und Wandel. Berufsorientierung aus berufspädagogischer Sicht. In: Schudy, Jörg. S. 79.

7 http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc28_de.htm (Zugriff: 11.03.11)

8 Hierzu näheres aus „Europakompetenz als Herzstück eines neuen Verständnisses.“ (Manuela du Bois-Reymond) In: Hilligus, Annegret H. Kreienbaum, Maria A. (Hgg.) Europakompetenz - durch Begegnungen lernen. Opladen, 2007.

9 http://www.ritterbach.de/lp_online/3426.pdf (Zugriff: 11.03.11)

10 http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/APOen/APO_GOSt_Oberstufe2010.pdf (Zugriff: 11.03.11)

11 Rademacker, Hermann. „Schule vor neuen Herausforderungen. Orientierung für Übergänge in eine sich wandelnde Arbeitswelt.“ In: Schudy, Jörg (Hg). Berufsorientierung in der Schule. Grundlagen und Praxisbeispiele. Rieden 2002. S. 52ff.

12 Statistik der Landesdatenbank NRW. http://www.landesdatenbank.nrw.de (Zugriff: 19.03.2011) 5

13 http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/APOen/APO_SI-07-08.pdf [Zugriff: 30.04.2011]

14 Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Hg). Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I. 1. Auflage, 1997. S. 61.

15 „Land fordert frühzeitige Berufsberatung“, Kölner Stadtanzeiger vom 3. Mai 2011, Seite 7. 6

16 http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A03-Berufsberatung/A031- Berufseinsteiger/Publikation/pdf/Rahmenbedingungen-Schule-Berufsberatung.pdf(Zugang 19.03.2011)

17 Schudy, Jörg (Hg). Berufsorientierung in der Schule. Grundlagen und Praxisbeispiele. Rieden 2002. S.13.

18 Schudy, Jörg (Hg). Berufsorientierung in der Schule. Grundlagen und Praxisbeispiele. Rieden 2002. S.9.

19 http://www-static.shell.com/static/deu/downloads/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/2010/ youth_study_2010_press_release_140910.pdf (Zugang: 23.04.2011)

20 http://www-static.shell.com/static/deu/downloads/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/2010/ youth_study_2010_press_release_140910.pdf (Zugang: 23.04.2011)

21 Brüggemann, Tim. KompetenzChecks. Implemations- und Wirksamkeitsforschung des kompetenzdiagnostischen Instrumentariums „Kompetenzcheck Ausbildung NRW 2006“ am Beispiel eines definierten Konzepts. Münster, 2008. S. 21.

22 Einen guten Überblick über berufsorientierende Maßnahmen und unterstützte Projekte kann man beispielsweise auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit oder in den herausgegebenen Heften der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung erhalten .

23 Das Konzept der biographischen Berufswahlvorbereitung „betont die anzustrebenden Passungen zwischen Persönlichkeitseigenschaften der Berufswählerin/des Berufswählers auf der einen und den beruflichen Anforderungen auf der anderen Seite. Das Konzept widmet sich vordergründig den Subjekten der Berufsorientierung - den Schülerinnen und Schülern - und stellt diese jeweils in ihren langfristigen biographischen Kontext.“ [Meier, Bernd. „Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl stärken - Lernen mit biographischem Konzept.“ In: GEW. Zukunft in die Schule holen. Lebensplanung, Arbeits- und Berufsorientierung. Bielefeld, 2009. S. 55]

24 Möglicher Zeitpunkt hierfür wäre die Woche vor den Osterferien, da hier bisher keine weiteren Aktionen liegen. Weiterhin würde somit die später noch aufgeführte Ausbildungsmesse „Berufe vor Ort“ in das Konzept integriert werden können.

25 Dies können beispielsweis gute Bewerbungsunterlagen, Praktikumsmappen, Plakate über vorgestellte Berufe, Berichte über besuchte Berufsmessen oder Linksammlungen sein.

26 Denkbar als Berufsportfolio ist der Berufswahlpass. (Zu finden unter: http://www.berufswahlpass.de/). Da er kostenlos ist, sollte zumindest allen Eltern nahegelegt werden, ihn für Zuhause anzulegen.

27 Brüggemann, Timm. KompetenzChecks. Implemations- und Wirksamkeitsforschung des kompetenz- diagnostischen Instrumentariums „Kompetenzcheck Ausbildung NWR 2006“ am Beispiel eines definierten Konzepts. Münster, 2008. S. 130.

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Details

Titel
Berufsorientierung. Konzept für die Jahrgangsstufe 8
Hochschule
Studienseminar für Lehrämter an Schulen Jülich
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
48
Katalognummer
V274506
ISBN (eBook)
9783656686873
ISBN (Buch)
9783656696230
Dateigröße
11189 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufsorientierung, Staatsarbeit, Berufsberatung, Klasse 8, Konzept
Arbeit zitieren
Morgana Perkow (Autor), 2012, Berufsorientierung. Konzept für die Jahrgangsstufe 8, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274506

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Titel: Berufsorientierung. Konzept für die Jahrgangsstufe 8



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