Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Politique - Région: Europe de l'Est

Politische Egalität als Voraussetzung für Demokratie

Eine kleine Untersuchung der politischen Egalität der Slowakischen Republik anhand deren Minderheitenpolitik

Titre: Politische Egalität als Voraussetzung für Demokratie

Dossier / Travail , 2014 , 14 Pages

Autor:in: Theresa Huber (Auteur)

Politique - Région: Europe de l'Est
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In der vorliegenden Arbeit möchte ich die politische Egalität einer Demokratie untersuchen. Als geeignetes Messinstrument bietet sich meiner Meinung nach ein detaillierter Blick auf die
Minderheitenpolitik eines Landes an. Nur wenn alle Bevölkerungsteile einer Gesellschaft die
gleichen Grundrechte haben, am Meinungsbildungsprozess teilnehmen können, sowie in das
politische Geschehen einbezogen werden, sind Grundvoraussetzungen für die Demokratie
geschaffen. Für meine Untersuchung wählte ich deshalb die Slowakische Republik aus. Schon früh
erarbeitete die Slowakei ihre erste Verfassung: noch während der Existenz der SFR, um dann am
3. September 1992 in Kraft zu treten. Nach dem Vorbild westlicher Demokratien enthält sie einen
Grund- und Menschenrechtskatalog und legt Grundlagen der parlamentarischen Demokratie fest.
Des Weiteren sind direktdemokratische Verfahren in der Verfassung verankert.5 In der noch jungen
Demokratie gehören fast 25 Prozent der Bevölkerung einer Minderheit an. Man geht davon aus,
dass die meisten Roma Europas in der Slowakei leben. Das ausgebildete demokratische politische
System, wie auch der hohe Minderheitenanteil an den Slowaken, macht die Slowakei zu einem
interessanten Forschungsfall. Ich möchte deshalb untersuchen, wie diese nationalen Minderheiten in
das politische Leben des slowakischen Volkes integriert wurden und wie „gleich“ sie letztendlich
wirklich sind. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Gleichheit und Demokratie

Minderheitenschutz

Autochthone, nationale Minderheiten

Die Minderheitenpolitik der Slowakei

Der Minderheitenbegriff im slowakischen Diskurs

Die minderheitsrechtlichen Gewährleistungen in der slowakischen Verfassung

Die Akzeptanz der slowakischen Verfassung

Résumé

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von politischer Gleichheit und Demokratie anhand der Minderheitenpolitik der Slowakischen Republik, um zu analysieren, wie nationale Minderheiten in das politische System integriert wurden und wie effektiv die rechtliche Gleichstellung in der Realität umgesetzt ist.

  • Theoretische Grundlagen von politischer Gleichheit und Demokratie
  • Definition und rechtliche Einordnung von Minderheitenschutz
  • Analyse der Minderheitenpolitik und Gesetzgebung in der Slowakei
  • Diskurs über den Minderheitenbegriff in der slowakischen Verfassung
  • Bewertung der Akzeptanz und praktischen Anwendung minderheitsrechtlicher Standards

Auszug aus dem Buch

Die Minderheitenpolitik der Slowakei

Zu den besonders sensiblen Problemen der Innen- wie der Außenpolitik der Slowakei gehörte für längere Zeit zweifelsohne die Minderheitenfrage.

Eine neue Volkszählung im Mai 2001, sollte die Zusammensetzung der slowakischen Bevölkerung aufschlüsseln. Aufgrund von Selbstbezeichnungen ergab sich folgende Bevölkerungsverteilung: 520 528 Ungarn (9,7 %), 89 920 (1,7 %) Roma, 44 620 (0,8 %) Tschechen, 24 201 (0,45 %) Ruthenen, 10 814 (0,20 %) Ukrainer, 5.405 (0,1 %) Deutsche, 2.602 (0,06 %) Polen und 2.480 (0,05 %) Mähren. Nach Schätzungen sind jedoch bis zu 10 % der Gesamtbevölkerung Roma. Die Auswertung führte das Prognostischen Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften durch und veröffentlichte in einem Pressebericht mögliche Perspektiven des künftigen Zusammenlebens des slowakischen Volkes. Besonderes Interesse galt dabei den Minderheiten: Im Vergleich zu den Jahren nach der politischen Wende, also Anfang der 90er Jahre, bezeichneten sich weniger Menschen als Angehörige einer nationalen Minderheiten. Die Motive für diesen Trend sind sicher unterschiedlicher Natur, trotzdem ließen sie sich nach Ansicht des Instituts als Entspannung der Minderheitenproblematik deuten. Noch benachteiligt waren allerdings die Roma. Das Institut hoffte deshalb, dass die damals noch bevorstehende EU-Mitgliedschaft, weiterhin einen positiven Einfluss auf die bisherige gute Entwicklung der Minderheitenrechte im Allgemeinen, insbesondere aber auf die Rechte, welche mit politischer Teilhabe und Gleichheit einhergingen, haben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die theoretische Verknüpfung von Demokratie und politischer Gleichheit sowie Vorstellung der Forschungsabsicht.

Gleichheit und Demokratie: Erörterung der demokratietheoretischen Grundlagen und der Bedeutung politischer Gleichheit als Ideal für eine funktionierende Demokratie.

Minderheitenschutz: Definition des Begriffs der Minderheit und dessen Relevanz für die Aufrechterhaltung politischer Egalität innerhalb eines Staates.

Autochthone, nationale Minderheiten: Differenzierung zwischen verschiedenen Minderheitengruppen basierend auf historischer Ansässigkeit und kulturellen Merkmalen.

Die Minderheitenpolitik der Slowakei: Untersuchung der demografischen Entwicklung und des Einflusses europäischer Integrationsprozesse auf die Minderheitenrechte in der Slowakei.

Der Minderheitenbegriff im slowakischen Diskurs: Analyse der begrifflichen Unschärfe und der juristischen Auslegung von Minderheiten in der slowakischen Verfassung.

Die minderheitsrechtlichen Gewährleistungen in der slowakischen Verfassung: Darstellung der konkreten Artikel und rechtlichen Garantien zum Schutz nationaler Minderheiten.

Die Akzeptanz der slowakischen Verfassung: Diskussion der kritischen Stimmen aus Minderheitenkreisen und der Wahrnehmung des Erreichten.

Résumé: Zusammenfassende Einschätzung der Fortschritte bei der Verbesserung der Rechtslage für Minderheiten und Ausblick auf verbleibende Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Politische Gleichheit, Demokratie, Slowakei, Minderheitenpolitik, Minderheitenschutz, Verfassung, EU-Beitritt, Rechtsstaatlichkeit, Roma, nationale Minderheiten, politische Teilhabe, Menschenrechte, Minderheitenbegriff, Integration, Europarat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen politischer Gleichheit und Demokratie und wendet diese theoretischen Überlegungen auf die Minderheitenpolitik der Slowakischen Republik an.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Demokratietheorie, dem Minderheitenbegriff, rechtlichen Gewährleistungen in der slowakischen Verfassung sowie der Umsetzung dieser Standards im Zuge der EU-Integration.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie nationale Minderheiten in das politische System der jungen slowakischen Demokratie integriert wurden und inwieweit politische Gleichheit in der Praxis tatsächlich existiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine deskriptive Analyse theoretischer Konzepte sowie eine Untersuchung relevanter Gesetzestexte, Verfassungsbestimmungen und offizieller Berichte zur Minderheitenpolitik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der politischen Gleichheit, die Einordnung des Minderheitenschutzes und eine detaillierte Analyse der slowakischen Gesetzgebung und Verfassung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind politische Gleichheit, Demokratie, Minderheitenschutz, Slowakische Republik, Verfassung und Minderheitenrechte.

Welche Rolle spielt die EU für die Minderheitenpolitik der Slowakei?

Der Druck und die Anforderungen des EU-Beitrittsprozesses fungierten als treibender Faktor, um internationale Standards im Minderheitenschutz zu etablieren und die Rechtslage in der Slowakei maßgeblich zu verbessern.

Warum wird die Roma-Minderheit in der Arbeit besonders erwähnt?

Die Roma bilden eine der bedeutendsten Minderheiten in der Slowakei, die laut der Arbeit trotz rechtlicher Verbesserungen auch heute noch mit Diskriminierung und sozialen Benachteiligungen zu kämpfen hat.

Wie bewertet die Autorin den Fortschritt der letzten Jahre?

Die Autorin erkennt deutliche Fortschritte durch internationale Verträge und die Verfassung an, betont jedoch, dass das Streben nach vollkommener Gleichheit ein anhaltender Prozess bleibt.

Fin de l'extrait de 14 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Politische Egalität als Voraussetzung für Demokratie
Sous-titre
Eine kleine Untersuchung der politischen Egalität der Slowakischen Republik anhand deren Minderheitenpolitik
Auteur
Theresa Huber (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
14
N° de catalogue
V274510
ISBN (ebook)
9783656674603
ISBN (Livre)
9783656674580
Langue
allemand
mots-clé
politische egalität voraussetzung demokratie eine untersuchung slowakischen republik minderheitenpolitik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Theresa Huber (Auteur), 2014, Politische Egalität als Voraussetzung für Demokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274510
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint