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Jugendsprache. Definition, Geschichte und Funktion

Titre: Jugendsprache. Definition, Geschichte und Funktion

Texte Universitaire , 2000 , 27 Pages , Note: 2

Autor:in: Nicola Gross (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Die Thematik der „Jugendsprache“ wird in vielen Bereichen zunehmend kontrovers diskutiert. Mitte der 60er Jahre erschien das Thema anfangs in den Medien, um auf die von Sprachpuristen wachsende Sorge der nachlassenden Sprachleistungen Jugendlicher aufmerksam zu machen. Heute interessiert die Linguisten, in welchem Maße das soziale Umfeld die Kreativität der Sprecher und die Innovation spezieller Begriffe beeinflusst, die von Befürwortern als positive Aspekte der Jugendsprache dargestellt werden. Aus welchen Ressourcen schöpfen Jugendliche Ideen für ihre Sprechweisen?
Die Arbeit gibt einen Überblick über Definitionen, den Stand der wissenschaftlichen Forschung, und die Geschichte und Funktion der Jugendsprache.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Definitionen Jugend - Jugendkultur

2.2 Definition Jugendsprache - Abgrenzung zur Umgangssprache und Standardsprache

3. Geschichte der Jugendsprache

4. Forschungsübersicht

4.1 Hennes Modell der Jugendsprache

4.2 Schlobinskis Paradigmenwechsel der Jugendsprachforschung

4.3 Androutsopoulos Untersuchungen

5. Medialer Einfluss auf Jugendsprache

6. Funktionen von Jugendsprache

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, ein fundiertes Verständnis für das komplexe Phänomen der Jugendsprache zu entwickeln, indem sie deren Definition, historische Entwicklung sowie soziolinguistische Funktionen und Einflüsse untersucht und dabei die verschiedenen Forschungsansätze kritisch beleuchtet.

  • Definition von Jugend und Abgrenzung zur Standardsprache
  • Historische Perspektiven auf die Entwicklung jugendsprachlicher Varietäten
  • Wissenschaftliche Analysemodelle (Henne, Schlobinski, Androutsopoulos)
  • Der Einfluss von Medien auf die Entstehung und Verbreitung von Jugendwörtern
  • Soziale und kommunikative Funktionen von Jugendsprache

Auszug aus dem Buch

Die Thematik der „Jugendsprache“

Die Thematik der „Jugendsprache“1 wird in vielen Bereichen zunehmend kontrovers diskutiert. Mitte der 60er Jahre erschien das Thema anfangs in den Medien, um auf die von Sprachpuristen wachsende Sorge der nachlassenden Sprachleistungen Jugendlicher aufmerksam zu machen. Die Besorgnis um das Verständnis zwischen den Generationen sowie die Unsicherheit über den Umgang mit jugendsprachlichen Ausdrücken weckten das Interesse der Öffentlichkeit. Mit wachsender Toleranz der Gesellschaft und der Verringerung des Generationskonfliktes verlagerten sich die Medieninteressen. Werbeagenturen, Freizeitindustrie und Massenmedien wurden sensibel für jugendsprachliches Material, um damit die „jung gebliebene“ Gesellschaft und die jugendlichen Konsumträger als breite Zielgruppe anzusprechen.

Um vermarktete jugendsprachliche Modewörter zu entschlüsseln, werden Wörterbücher herausgegeben. Das im Jahr 2000 vom Dudenverlag erschienene Wörterbuch der Szenesprache unterteilt die von meist Jugendlichen verwendeten Begriffe in verschiedene Subkulturen bzw. Freizeitbeschäftigungen. Dies ist ein neuer Schritt in den kontextbezogenen Gebrauch von Jugendsprache bzw. Szenesprache. Wörterbücher zur „Übersetzung“ von prägnanten jugendsprachlichen Bezeichnungen neigen dazu, Jugendsprache zu einem Sonderwortschatz zu reduzieren. Der Leser erfährt dabei nicht, in welchen situativen Rahmenbedingungen Jugendliche „ihre Sprache“ sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kontroverse öffentliche Diskussion um die Jugendsprache und skizziert den Aufbau der Arbeit zur wissenschaftlichen Analyse dieses Phänomens.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Jugend und Jugendsprache, wobei besonders die soziale Gruppenzugehörigkeit und die Abgrenzung zur Standardsprache hervorgehoben werden.

3. Geschichte der Jugendsprache: Es wird der historische Ursprung jugendlicher Sprechweisen von der Studentensprache bis hin zur modernen Jugend nach 1945 nachgezeichnet.

4. Forschungsübersicht: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene wissenschaftliche Richtungen und stellt die Modelle von Henne, Schlobinski und Androutsopoulos detailliert vor.

5. Medialer Einfluss auf Jugendsprache: Hier wird der Zusammenhang zwischen Medienwelt und Sprache analysiert sowie aufgezeigt, wie Medien jugendsprachliche Formen aufgreifen und funktionalisieren.

6. Funktionen von Jugendsprache: Das Kapitel kategorisiert die verschiedenen Motive und sozialen Funktionen jugendsprachlicher Kommunikation, wie z.B. Abgrenzung, Spiel und Ökonomie.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der verschiedenen Forschungsansätze zusammen und betont die fortwährende Dynamik und Bedeutung jugendsprachlicher Varietäten.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Jugendkultur, Linguistik, Soziolinguistik, Sprachwandel, Gruppenidentität, Medieneinfluss, Sprechstil, Abgrenzung, Standardsprache, Varietät, Szenesprache, Forschungsgeschichte, Sprachprofilierung, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Jugendsprache aus soziolinguistischer Perspektive, beleuchtet ihre Definitionen, historische Entstehung und die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze zur Erforschung ihrer Funktionen und Merkmale.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die soziologische Einordnung von Jugend und Jugendkulturen, die Abgrenzung zur Standardsprache, die historische Entwicklung, der Einfluss medialer Faktoren sowie die spezifischen Funktionen, die Jugendsprache für ihre Sprecher erfüllt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für Jugendsprache zu schaffen, das über die bloße Sicht als „Sonderwortschatz“ hinausgeht und die sozialen, situativen und kulturellen Kontexte der Sprachverwendung verdeutlicht.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung und kritische Diskussion der vorhandenen linguistischen Fachliteratur und der Forschungsmodelle bedeutender Linguisten wie Henne, Schlobinski und Androutsopoulos.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begriffliche Grundlegung, die historische Betrachtung, die detaillierte Vorstellung aktueller Forschungsansätze, die Analyse der Wechselwirkung zwischen Medien und Sprache sowie die Klassifizierung der Funktionen und Motive von Jugendsprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Jugendsprache, Soziolinguistik, Gruppenidentität, Sprechstil, Medieneinfluss und Varietät beschreiben.

Warum ist der Begriff „Jugendsprache“ laut Schlobinski kritisch zu sehen?

Schlobinski argumentiert, dass es nicht die eine „Jugendsprache“ gibt, da Jugendliche keine homogene Masse bilden; er spricht daher eher von verschiedenen, sich gegenseitig beeinflussenden jugendsprachlichen Varietäten und Stilen.

Welche Rolle spielt die „innere Mehrsprachigkeit“ im Modell von Henne?

Die innere Mehrsprachigkeit ermöglicht es Jugendlichen, situationsbedingt zwischen der Standardsprache und ihrer spezifischen Gruppensprache (dem „code-switching“) zu wechseln, was ihre diskursive Kompetenz unterstreicht.

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Résumé des informations

Titre
Jugendsprache. Definition, Geschichte und Funktion
Note
2
Auteur
Nicola Gross (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
27
N° de catalogue
V274546
ISBN (ebook)
9783656662754
ISBN (Livre)
9783656673620
Langue
allemand
mots-clé
jugendsprache definition geschichte funktion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nicola Gross (Auteur), 2000, Jugendsprache. Definition, Geschichte und Funktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274546
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Extrait de  27  pages
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