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Der Stellenwert von Attraktivität und Schönheit in der Gesellschaft

Title: Der Stellenwert von Attraktivität und Schönheit in der Gesellschaft

Essay , 2012 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Maja Büttner (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Bei meiner Argumentation im Folgenden beziehe ich mich besonders auf das Buch „Körper machen Leute – Der Kult um die Schönheit“ von Waltraud Posch. Zunächst möchte ich darauf eingehen, inwieweit verschiedene Geschlechtscharaktere sozial konstruiert sind. Weiterhin erläutere ich Poschs Ausführungen über den Stellenwert von Attraktivität und Schönheit in der Gesellschaft und äußere mich kritisch zu ihrer Sichtweise. Außerdem stellt sie die Rolle der Frau sehr pauschal und schwach dar, was ich am Ende meines Textes widerlegen und hinterfragen möchte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Unterschiede zwischen den Geschlechtern

2.2 Der Umgang mit dem eigenen Körper

2.3 Der Kampf mit dem eigenen Körper

2.4 Medien

2.5 Konkurrenz

2.6 Frauen als Statussymbole

3. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Thesen von Waltraud Posch in ihrem Werk „Körper machen Leute – Der Kult um die Schönheit“ auseinander, um die soziale Konstruktion von Geschlechtsrollen und die gesellschaftliche Überhöhung von Schönheit und Attraktivität zu hinterfragen und teilweise zu widerlegen.

  • Soziale Konstruktion von Geschlechtsrollen durch Erziehung und Sozialisation
  • Die gesellschaftliche Bedeutung und der Druck von Schönheitsidealen
  • Der Einfluss von Medien und Werbung auf das Selbstbild und die Körperwahrnehmung
  • Die Rolle der Konkurrenz und der Vergleich unter Frauen bei der Identitätsfindung
  • Kritische Analyse von Attraktivität als Statussymbol in Partnerschaften

Auszug aus dem Buch

Der Umgang mit dem eigenen Körper

Ein weiterer Unterschied zwischen Mann und Frau ist der eigene Umgang mit dem Körper. Wenn ein Kind langsam heranwächst und in die Pubertät kommt, verändert sich sein Körper. Diese Veränderung geht oftmals mit Ängsten und Unsicherheiten einher, da die Pubertierenden noch nicht wissen oder gelernt haben, wie sie damit umzugehen haben. Bei Mädchen steht auf einmal das eigene Aussehen im Vordergrund, so die Autorin. Sie fangen an, sich für Schminke, Mode und Trends zu interessieren und legen viel Wert darauf, gut auszusehen. Dies setzt meist zeitgleich mit der „Entdeckung“ des anderen Geschlechts ein. Während Jungen im gleichen Alter weniger Wert auf ihr Äußeres legen, versuchen Mädchen schon früh mit ihrem Äußeren zu beeindrucken.

Dieses „Verstecken“ hinter Schminke und Kleidung hängt auch oft mit dem schwindenden Selbstbewusstsein zusammen. Da sich ihr Fokus auf Schönheit und Aussehen gerichtet hat, kommen sie an den gängigen Schönheitsidealen und –typen nicht vorbei. Der Druck, diesem Ideal zu entsprechen, gleichzeitig mit dem eigenen Körper speziell dem Blick der Männer standzuhalten und dabei noch mit dem Heranwachsen klarzukommen, ist bei jungen Mädchen extrem hoch. Unsicherheiten und innere Konflikte werden, speziell bei Mädchen, am eigenen Körper ausgetragen und führen oftmals zu noch größeren Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des analysierten Werks von Waltraud Posch und Formulierung der kritischen Zielsetzung, die Rollenbilder der Autorin zu hinterfragen.

Hauptteil: Untersuchung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern, des Umgangs mit dem eigenen Körper, des Drucks durch Schönheitsideale, der Rolle der Medien sowie des Konkurrenzdenkens und der Funktion von Frauen als Statussymbole.

Schluss: Zusammenfassende kritische Würdigung der Thesen der Autorin unter Betonung, dass individuelle Selbstbilder nicht pauschal als Schwäche interpretiert werden sollten.

Schlüsselwörter

Schönheit, Gesellschaft, Geschlechterrollen, Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, soziale Konstruktion, Pubertät, Medien, Werbung, Konkurrenz, Statussymbol, Schönheitsideal, Unterwürfigkeit, Identifikation, Attraktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und kritisiert das Buch „Körper machen Leute – Der Kult um die Schönheit“ von Waltraud Posch hinsichtlich der darin aufgestellten Thesen über Schönheitsideale und soziale Geschlechterrollen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die soziale Konstruktion von Geschlecht, der psychologische Druck durch Schönheitsideale, das daraus resultierende Selbstbild, der Einfluss der Medien und die Rolle von Attraktivität in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Poschs teils sehr pauschale Darstellung der Rolle der Frau und der Bedeutung von Schönheit kritisch zu beleuchten und ihr eine differenziertere Sichtweise entgegenzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine textkritische, argumentative Methode, indem sie die Thesen der Buchautorin zusammenfasst, erläutert und anschließend aus einer eigenen, soziologisch fundierten Perspektive hinterfragt und diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zur kindlichen Sozialisation, zum Körperverständnis in der Pubertät, zur Rolle von Medien und Werbung bei der Vermittlung von Schönheitsidealen sowie zum Konkurrenzverhalten von Frauen und dem Konzept der Frau als Statussymbol.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geschlechterrollen, soziale Konstruktion, Schönheitswahn, Selbstwertgefühl, Körperbild, Medienkritik und Statussymbole charakterisieren.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Eltern bei der Schönheitswahrnehmung der Kinder?

Eltern werden als wichtige Vorbilder in der Pubertät identifiziert, die durch ihr Verhalten und ihre Kommentare das Selbstbild der Kinder prägen können, wobei die Kritik eines Vaters am Aussehen der Tochter als besonders wirkmächtig hervorgehoben wird.

Warum hinterfragt die Autorin die These des „schwachen Geschlechts“?

Die Autorin argumentiert, dass ein negatives Selbstbild nicht pauschal mit Unterwürfigkeit gleichgesetzt werden darf und dass auch Männer unter Unsicherheiten leiden können, was die einseitige Darstellung der Autorin abschwächt.

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Details

Title
Der Stellenwert von Attraktivität und Schönheit in der Gesellschaft
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,7
Author
Maja Büttner (Author)
Publication Year
2012
Pages
10
Catalog Number
V274591
ISBN (eBook)
9783656670919
ISBN (Book)
9783656670896
Language
German
Tags
stellenwert attraktivität schönheit gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maja Büttner (Author), 2012, Der Stellenwert von Attraktivität und Schönheit in der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274591
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