Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement

Angewandte psychologische Überzeugungsstrategien. Ein allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie

Titel: Angewandte psychologische Überzeugungsstrategien. Ein allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie

Diplomarbeit , 2007 , 127 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Cristina Cusin-Busch (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einen Newsletter zu entwickeln, der von jedem angenommen und gelesen wird, gestaltet
sich als sehr schwierig. Er wird nach wie vor als Belästigung und störend im alltäglichen
Ablauf gesehen. Mit Hilfe persuasiver Strategien und Faktoren kann es jedoch dem Anbieter
gelingen, die Leser von seinem Newsletter zu überzeugen. Die Persuasion will die
Einstellung, die Meinung und das Verhalten des Lesers verändern, ohne ihn zu etwas zu
zwingen oder etwas vorzutäuschen. Durch die Anwendung der Überzeugungsstrategien
und Faktoren im Newsletter ist der Anbieter fähig, seine Kunden besser zu binden. Ein
Newsletter ist als persuasive Technologie anzusehen, wenn die Botschaften beim Leser
keinen Zweifel an der Glaubwürdigkeit hinterlassen.
Vor diesem Hintergrund wird ein Konzept entwickelt, das die genaue Vorgehensweise
zur Erstellung eines Newsletters als persuasive Technologie aufführt. Es soll als Leitfaden
für Newsletteranbieter dienen, denen zum praktischen Einsatz die Anregungen
fehlen. Es sind 10 Regeln mit den dazugehörenden Überzeugungsstrategien abgeleitet
worden, die bei Einhaltung einen erfolgreichen Newsletter hervorbringen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Begriffsbestimmung

1.4 Vorgehensweise

2 Psychologische Persuasion

2.1 Persuasive Kommunikation

2.1.1 Elaboration-Likelihood-Model

2.1.2 Psychologische Überzeugungststrategien nach Cialdini

2.2 Voraussetzungen zur Persuasion

2.2.1 Bewusstsein und Willensfreiheit

2.2.2 Kommunikation

2.2.3 Überzeugungskriterien nach Gladwell

2.3 Auswirkungen von Persuasion

2.3.1 Einstellung

2.3.2 Verhalten

3 Persuasion im Internet

3.1 Persuasive Technologie

3.1.1 Captology

3.1.2 Triade der persuasiven Technologie

3.2 Glaubwürdigkeitskonzept nach Fogg

3.2.1 Glaubwürdigkeit

3.2.2 Vier Arten der Glaubwürdigkeit

3.2.3 Gestaltungsimplikationen

3.3 Ethische Konsequenz

4 Newsletter

4.1 Einordnung des Newsletters im Marketing

4.2 Untersuchungen

4.3 Ziele

4.4 Rechtliche Rahmenbedingungen

4.5 Newslettergestaltung

4.5.1 Arten und technische Formate

4.5.2 Inhaltsaufbau und Struktur

4.6 Erfolgsfaktoren

4.6.1 Permission

4.6.2 Kontakt

4.6.3 Personalisierung und Individualisierung

4.6.4 Mehrwert

4.7 Spam

5 Anwendung persuasiver Elemente im Newsletter

5.1 Newsletter als persuasive Technologie

5.2 Psychologische Überzeugungsstrategien im Newsletter

5.3 Überzeugungskriterien im Newsletter

6 Allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie

6.1 Schritt 1: Zielfindung

6.2 Schritt 2: Adressgewinnung

6.3 Schritt 3: Newslettergestaltung

6.4 Schritt 4: Versandvorbereitung

6.5 Schritt 5: Testphase

6.6 Schritt 6: Versandfreigabe

6.7 Schritt 7: Durchführung

6.8 Schritt 8: Evaluation

6.9 Schritt 9: Nachbereitung

6.10 Schritt 10: Erfolgskontrolle

7 Schluss

7.1 Zusammenfassung

7.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Newsletter durch die gezielte Anwendung psychologischer Überzeugungsstrategien und persuasiver Faktoren effektiv zur Neukundengewinnung und Kundenbindung eingesetzt werden können, um sich in einem durch Reizüberflutung geprägten Marktumfeld zu behaupten.

  • Grundlagen der psychologischen Persuasion und Kommunikation
  • Die Rolle des Newsletters als persuasive Technologie
  • Optimierung der Usability und Gestaltung unter Berücksichtigung von Erfolgsfaktoren
  • Entwicklung eines praxisorientierten 10-Schritte-Konzepts zur Newsletter-Erstellung

Auszug aus dem Buch

1.3 Begriffsbestimmung

An dieser Stelle werden die Schlüsselbegriffe, die zum Verständnis dieser Arbeit wichtig sind, bestimmt und kurz erläutert.

Psychologische Überzeugungsstrategien Der hier verwendete Ausdruck Psychologische Überzeugungsstrategien basiert auf Cialdini (Cialdini, 2006). Er bezieht sich auf allgemeine Strategien im Alltag, die darauf abzielen, die Einstellung, Meinung und Handlung des Menschen zu ändern. Dieser Ausdruck umfasst die sechs verschiedenen Strategien der Einflussnahme. Neben der Reziprozitätsregel, der sozialen Bewährtheit und der Sympathie existieren noch die Technik der Knappheit, die Strategie der Commitment und Konsistenz und die Autorität (vgl. Cialdini, 2006). Da der Einsatz der Überzeugungsstrategien nicht offensichtlich, sondern unauffällig ist, sind sie von der Zielperson nicht zu erkennen.

Newsletter Der Begriff Newsletter kommt aus dem englischen und bedeutet „Mitteilungsblatt“ oder „Verteilernachricht“ (Schradi, o. A.). Er ist ein regelmäßig wiederkehrendes E-Mail-Rundschreiben, das nur durch ausdrückliches Einverständnis des Empfängers versendet wird. Hingegen werden Spam-E-Mails ohne Einholen der Erlaubnis des Lesers versendet. Newsletter sind aus relevanten und kurzen Meldungen zusammengesetzte E-Mails. In der Regel beinhaltet jede Form und Art eines Newsletters Verlinkungen, die auf Landing Pages führen. Der Leser erhält durch den Newsletter regelmäßig und kostenlos aktuelle Informationen zu seinem ausgewählten Themenkreis.

Persuasive Technologie Die persuasive Technologie nach Fogg (Fogg, 2003) bildet ab, inwiefern eine Computertechnologie durch ihre Eigenschaften persuasiv, also überzeugend auf den Menschen wirkt. Fogg sieht hier den Computer als Werkzeug, als sozialer Akteur und als Medium (Fogg, 2003). Der Begriff Persuasion wird vom Duden mit Überredung übersetzt (o.V., 2002a). Persuasive Technologien sollen ohne Zwang und Vortäuschung überzeugen (vgl. Fogg, 1998, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Kommunikation in der Informationsgesellschaft und führt in die Herausforderungen des E-Mail-Marketings ein.

2 Psychologische Persuasion: Erläutert theoretische Grundlagen der Beeinflussung, darunter das Elaboration-Likelihood-Model und zentrale Strategien nach Cialdini.

3 Persuasion im Internet: Analysiert, wie Computertechnologie als Werkzeug oder Akteur zur Überzeugung genutzt werden kann, mit Fokus auf das Glaubwürdigkeitskonzept.

4 Newsletter: Behandelt die Einordnung des Newsletters im Marketing, dessen Gestaltung und wichtige Erfolgsfaktoren für die Kundenbindung.

5 Anwendung persuasiver Elemente im Newsletter: Führt die theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Bausteinen des Newsletters zusammen.

6 Allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie: Präsentiert einen praxisnahen 10-Schritte-Leitfaden für Newsletter-Aktionen.

7 Schluss: Fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bietet ein Fazit sowie einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Persuasion, Überzeugungsstrategien, Newsletter, Glaubwürdigkeit, Kundenbindung, persuasive Technologie, Konzept, 10 Regeln, Online-Marketing, Kommunikation, Benutzerfreundlichkeit, E-Mail-Marketing, Usability, Cialdini, Fogg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung psychologischer Überzeugungsstrategien in Newslettern, um diese als "persuasive Technologie" zur effektiven Kundenbindung und Neukundengewinnung zu nutzen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Persuasion, deren Übertragung auf Computertechnologien und Internet-Anwendungen sowie die praktische Umsetzung im E-Mail-Marketing.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung eines allgemeinen, in 10 Schritten strukturierten Konzepts, das Newsletteranbietern als Leitfaden dient, um durch persuasive Gestaltung eine höhere Akzeptanz und Kundenbindung zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Synthese psychologischer sowie kommunikationswissenschaftlicher Modelle, die in ein praktisches Gestaltungskonzept überführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Persuasion, deren Anwendung im digitalen Umfeld sowie die detaillierte Analyse der Newsletter-Gestaltung und -Erfolgsfaktoren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Persuasion, Glaubwürdigkeit, Kundenbindung, E-Mail-Marketing und das persuasive Technologie-Konzept aus.

Wie wichtig ist der Verankerungsfaktor im Newsletter?

Der Verankerungsfaktor ist entscheidend, um Botschaften durch einfache, einprägsame Elemente (wie Design oder Wiedererkennungsmerkmale) unvergessen zu machen und so die Entscheidung des Empfängers positiv zu beeinflussen.

Welche Bedeutung haben die 10 Regeln für den Newsletteranbieter?

Die 10 Regeln stellen ein strukturiertes Vorgehensmodell dar, das die praktische Umsetzung der psychologischen Strategien vereinfacht und sicherstellt, dass alle kritischen Aspekte einer Newsletter-Aktion berücksichtigt werden.

Ende der Leseprobe aus 127 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Angewandte psychologische Überzeugungsstrategien. Ein allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie
Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
1,3
Autor
Cristina Cusin-Busch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
127
Katalognummer
V274600
ISBN (eBook)
9783656664031
ISBN (Buch)
9783656664420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
angewandte überzeugungsstrategien konzept gestaltung newsletters technologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cristina Cusin-Busch (Autor:in), 2007, Angewandte psychologische Überzeugungsstrategien. Ein allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274600
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  127  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum