Befragung von Mitarbeitern zum Thema Mitarbeiterkapitalbeteiligungen.
Befragung von Experten aus der Beratungsbranche.
Befragung einer Einzelperson zum Mitarbeiterbeteiligungssystem im Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2. ZIELSETZUNG
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definitionen
3.1.1 Definition Basel I
3.1.2 Definition Basel II
3.1.3 Definition Mitarbeiterbeteiligung
3.2 Basel I & Basel II
3.2.1 Entstehung und Inhalte Basel I
3.2.2 Entstehung und Inhalte Basel II
3.2.3 Auswirkungen von Basel II auf mittelständische Unternehmen
3.3 Formen und Modelle von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen
3.3.1 Eigenkapitalbeteiligungen
3.3.2 Mezzanine-Beteiligungen / Mischformen
3.3.3 Fremdkapitalbeteiligungen
3.3.4 Sonderform Investivkapital
3.4 Interessen, Motive und Ziele zur Einführung und Teilnahme an Mitarbeiterbeteiligungsmodellen
3.4.1 Interessen, Motive und Ziele der Arbeitgeber/Unternehmen
3.4.2 Interessen, Motive und Ziele der Arbeitnehmer
3.4.3 Interessen, Motive und Ziele der Gesellschaft
3.4.4 Interessen, Motive und Ziele der Finanzdienstleister
3.5 Staatliche Fördermöglichkeiten von Mitarbeiterbeteiligungen
3.6 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen
3.6.1 Besteuerung der Eigenkapital-Beteiligungsmodelle
3.6.2 Besteuerung der Mezzanine-Beteiligungsmodelle
3.6.3 Besteuerung der Fremdkapital-Beteiligungsmodelle
3.6.4 Sozialversicherungsrechtliche Behandlung
3.7 Auswirkungen von Mitarbeiterbeteiligungen
3.7.1 Auswirkungen auf die Mitarbeitermotivation und Produktivität
3.7.2 Auswirkungen auf die Kreditchancen bei Banken
3.7.3 Auswirkungen auf das Betriebsklima
3.8 Best-Practice-Beispiele von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen
3.8.1 Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG (stille Beteiligung)
3.8.2 Seeberger KG (Genussrechte und Mitarbeiterguthaben)
3.8.3 Deutsche Lufthansa AG (Belegschaftsaktien)
4. METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsmethode
4.3 Stichprobe
4.3.1 Rekrutierung der Stichprobe
4.3.2 Zusammensetzung der Stichprobe
4.4 Untersuchungsablauf
4.4.1 Ort und Zeitpunkt der Befragungen
4.4.2 Einordnung des Zeitraumes der Befragungen
4.4.3 Befragung der Mitarbeiter
4.4.4 Befragung der Beratungsunternehmen
4.4.5 Befragung eines Mitgliedes der Geschäftsleitung
4.5 Form der Datenaufnahme
4.6 Form der Datenauswertung
4.7 Ergebnisverwertung
5. ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Analyse der Daten
5.2 Fragebogenrückläufer/auswertbare Bögen/fehlerhafte Bögen der Mitarbeiterbefragung
5.3 Fragen zur Person
5.3.1 Geschlechterverteilung
5.3.2 Altersverteilung
5.3.3 Führungsverantwortung
5.4 Fragen zur Mitarbeiterbeteiligung
5.4.1 Dauer der Betriebszugehörigkeit
5.4.2 Höhe des Brutto-Monats-Einkommens
5.4.3 Private Altersvorsorge
5.4.4 Gründe und Wichtigkeit für eine Investition in das beschäftigende Unternehmen
5.4.5 Wichtigkeit von unterschiedlichen Parametern bei der Investition in das beschäftigende Unternehmen
5.4.6 Bereitschaft und Höhe der Investition in das beschäftigende Unternehmen bei Renditen von 2%, 5% und 8%
5.4.7 Dauer der Investitionsbereitschaft in das beschäftigende Unternehmen
5.4.8 Bevorzugte Form der Zahlungsweise bei einer Beteiligung im beschäftigenden Unternehmen
5.5 Zusammenhänge
5.5.1 Höhe des Brutto-Verdienstes und Höhe der Bereitschaft zur finanziellen Mitarbeiterbeteiligung
5.5.2 Altersbezug und Höhe der Bereitschaft zur finanziellen Mitarbeiterbeteiligung
5.5.3 Führungsverantwortung und Höhe der Bereitschaft zur finanziellen Mitarbeiterbeteiligung
5.5.4 Führungsverantwortung und Dauer der Beteiligungsbereitschaft
5.6 Meinung von Beratungsunternehmen zum Thema Mitarbeiterbeteiligung in Unternehmen
5.7 Meinung und Handhabung zum Thema Mitarbeiterbeteiligung von einem Mitglied der Geschäftsleitung
6. DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.1.1 Mitarbeiterbefragung
6.1.2 Experteninterviews
6.1.3 Interview mit der Geschäftsleitung
6.1.4 Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Kritische Reflexion
6.3 Zukünftiger Ausblick
6.4 Weitere Forschungsfragen
7. ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten und Grenzen der finanziellen Mitarbeiterbeteiligung zur Unternehmensfinanzierung, speziell mit dem Fokus, ob solche Modelle eine Finanzierungsalternative zum Bankengeschäft für mittelständische Fitness- und Gesundheitsunternehmen darstellen können.
- Analyse theoretischer Grundlagen zu Basel I/II und Mitarbeiterbeteiligungsformen.
- Empirische Untersuchung der Einstellung von Mitarbeitern zu Beteiligungsmodellen mittels Online-Befragung.
- Experteninterviews mit Vertretern führender Beratungsunternehmen zur praktischen Umsetzbarkeit.
- Fallstudienorientierte Erhebung zur Handhabung der Mitarbeiterbeteiligung in der Unternehmenspraxis.
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche.
Auszug aus dem Buch
3.3.1.2 GmbH-Beteiligungen
Die Verbreitung der GmbH-Beteiligung ist in der Praxis eher selten, obwohl die Rechtsform der GmbH an sich sehr häufig vorkommt. Die Beteiligung eines Mitarbeiters ist zum einen durch die Übernahme von Gesellschafteranteilen eines Altgesellschafters nach seinem Austritt möglich, zum anderen aber auch durch die Erhöhung der Kapitaleinlage. Die Beteiligung am Stammkapital der GmbH macht die Mitarbeiter zu gleichberechtigten Gesellschaftern (Krüger, 2008, S. 50).
Die auf den ersten Blick vorliegenden Vorteile der beschränkten Haftung auf die gezahlte Einlage und die Möglichkeiten der freien Ausgestaltung der Gesellschafterverträge sind jedoch auch mit einigen gravierenden Nachteilen bzw. Hürden verbunden. Jede Aufnahme eines neuen Gesellschafters in eine GmbH ist damit verbunden, diesen Vorgang notariell oder gerichtlich beglaubigen zu lassen. Dafür sind die Unterschriften sämtlicher bereits eingetragener Gesellschafter notwendig. Durch die neue Zusammensetzung innerhalb der Gesellschafter und den unter Umständen damit verbundenen neuen Einlagen in die GmbH werden neue Eintragungen im Handelsregister ebenfalls fällig. Der große Verwaltungsaufwand und steuerrechtliche Probleme sind vor der Aufnahme eines neuen Gesellschafters somit zu bedenken. Die GmbH-Beteiligung bietet sich dadurch nur in Ausnahmefällen als eine geeignete Beteiligungsform an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Beleuchtet die Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen und motiviert die Suche nach alternativen Finanzierungswegen.
2. ZIELSETZUNG: Definiert das Hauptziel der Arbeit, die Einsatzmöglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung in der Fitness- und Gesundheitsbranche zu prüfen.
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen Überblick über Definitionen, Beteiligungsformen, Motive aller Stakeholder sowie staatliche Förderungen und Best-Practice-Beispiele.
4. METHODIK: Beschreibt den empirischen Forschungsansatz, bestehend aus Mitarbeiterbefragung, Experteninterviews und einem Fallbeispiel zur Geschäftsleitung.
5. ERGEBNISSE: Präsentiert die Daten der Umfragen, inklusive Korrelationsanalysen zu Investitionsbereitschaft, Einkommen, Alter und Führungsverantwortung.
6. DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse, reflektiert die methodischen Grenzen und bietet einen Ausblick sowie weitere Forschungsfragen.
7. ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Master-Thesis zusammen.
Schlüsselwörter
Mitarbeiterbeteiligung, Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Unternehmensfinanzierung, Basel II, Fitnessbranche, Gesundheitsbranche, Eigenkapital, Mezzanine-Kapital, Mitarbeiterbefragung, Experteninterviews, Investitionsbereitschaft, Personalführung, Rendite, Steuern, Risikomanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, inwieweit finanzielle Mitarbeiterbeteiligungen als Instrument zur Unternehmensfinanzierung eingesetzt werden können und ob dies speziell für mittelständische Unternehmen in der Fitness- und Gesundheitsbranche eine praktikable Option darstellt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Zu den zentralen Themen gehören die regulatorischen Anforderungen durch Basel II, eine detaillierte Differenzierung verschiedener Beteiligungsmodelle (Eigen-, Fremd- und Mezzanine-Kapital), die steuerliche Behandlung sowie die Untersuchung von Motiven und Barrieren bei Mitarbeitern und Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erarbeitung und Auswertung von Möglichkeiten und Grenzen der finanziellen Mitarbeiterbeteiligung, um herauszufinden, ob Fitness- und Gesundheitsunternehmen damit die Finanzierung abseits klassischer Bankkredite stärken können.
Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?
Es wurde eine deskriptive empirische Studie durchgeführt, die eine Online-Befragung von Mitarbeitern, qualitative Experteninterviews mit Beratern sowie ein strukturiertes Interview mit einem Mitglied der Geschäftsleitung eines beteiligten Unternehmens umfasst.
Welche Aspekte stehen im Mittelpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kenntnisstand (inkl. Best-Practice-Beispielen) und einen empirischen Teil, der die Auswertung von Mitarbeiterdaten mittels Korrelationsanalysen sowie die Analyse von Expertenmeinungen zur Umsetzbarkeit und den Erfolgsfaktoren thematisiert.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Unternehmensfinanzierung, Basel II, Investitionsbereitschaft, Personalmotivation sowie die spezifische Betrachtung der Fitness- und Gesundheitsbranche.
Warum ist eine Beteiligung für Fitnessunternehmen in der Praxis oft schwierig?
Experten weisen darauf hin, dass die Fitnessbranche oft durch hohe Mitarbeiterfluktuation, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und niedrige Gehaltsstrukturen geprägt ist, was die Etablierung langfristiger Kapitalbeteiligungsmodelle erschwert.
Welche Rolle spielt Vertrauen bei der Einführung solcher Modelle?
Alle befragten Experten sind sich einig, dass "ohne Vertrauen gar nichts geht". Eine offene und ehrliche Kommunikation über Ziele, Chancen und Risiken ist entscheidend, damit Mitarbeiter bereit sind, ihr Kapital dem Unternehmen anzuvertrauen.
- Arbeit zitieren
- Mandy Rentsch (Autor:in), 2013, Möglichkeiten und Grenzen von finanziellen Mitarbeiterbeteiligungen an der Unternehmensfinanzierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274661