Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Mikropolitische Theorie 6
2.1 Macht und ihre Ebenen 6
2.2 Spiel und Taktik/Strategie 8
2.3 Mikropolitische Theorie – Akteure und Folgen 10
3 Merkmale mikropolitischen Agierens im Bereich privater und professioneller Pflege 15
4 Mikropolitische Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Pflege-Organisationen im Vergleich zu Nicht-Pflege-Organisationen 19
5 Fazit 23
Literaturverzeichnis 25
Zeitschriftenartikel 26
Internetquellen 26
Eidesstattliche Versicherung 26
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mikropolitische Theorie
2.1 Macht und ihre Ebenen
2.2 Spiel und Taktik/Strategie
2.3 Mikropolitische Theorie – Akteure und Folgen
3 Merkmale mikropolitischen Agierens im Bereich privater und professioneller Pflege
4 Mikropolitische Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Pflege-Organisationen im Vergleich zu Nicht-Pflege-Organisationen
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Phänomen des mikropolitischen Handelns innerhalb des Pflegesektors. Dabei wird analysiert, wie informelle Machtbeziehungen und interessengeleitetes Handeln in Pflege-Organisationen entstehen, sich äußern und inwiefern sie sich von anderen Organisationsformen unterscheiden, wobei insbesondere das Vertrauensverhältnis zwischen den Akteuren im Fokus steht.
- Grundlagen der mikropolitischen Theorie und Machtebenen
- Differenzierung von Spiel, Strategie und Taktik in Organisationen
- Mikropolitische Mechanismen im privaten und professionellen Pflegekontext
- Vergleich von Pflege-Organisationen mit Nicht-Pflege-Organisationen
- Bedeutung von „fürsorglicher Autorität“ als Machtinstrument
Auszug aus dem Buch
2.1 Macht und ihre Ebenen
„Power is everywhere…because it comes from everywhere.” [Foucault, 2001, S. 121 - 122]
Mit diesem Zitat beschreibt Foucault ein Faktum, dass wir alle jederzeit in irgendeiner Art und Weise Macht ausüben oder Macht über uns ausgeübt wird. Foucault spricht von einer Omnipräsenz der Macht, die, hieraus Schlussfolgernd, nicht vor Institutionen, Organisationen und Beschäftigungsverhältnissen jeglicher Art halt macht. Zu einem ähnlichen Schluss gelangt Friedberg:
„Macht ist ein alltäglicher Mechanismus unserer sozialen Existenz. Sie ist, wenn auch selbstverständlich nicht die einzige, so doch eine nicht aus der Welt zu schaffende Dimension jeder zwischenmenschlichen Beziehung. […] Sondern einfach deshalb, weil ein jeder Mensch in seinen Beziehungen zu den anderen existieren will, d.h. ein relativ autonomer Akteur bleibt, anstatt einfaches Mittel zu werden. Und das kann er nur, wenn er seine Autonomie nutzt, d.h. sich das Recht nimmt, sich anders zu verhalten als von ihm erwartet wird.“ [Friedberg, 1992, S. 40]
Friedberg bezeichnet Macht als ein Bestandteil sozialer Beziehungen, welche sich nicht durch noch so gute und überlegte Organisationsstrukturen vollständig verhindern lässt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept der Mikropolitik ein und umreißt die Relevanz für den Bereich der Care-Arbeit sowie die zentrale Forschungsfrage.
2 Mikropolitische Theorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie Macht, Machtebenen, Spiel, Strategie und Taktik definiert, um das mikropolitische Handeln verständlich zu machen.
3 Merkmale mikropolitischen Agierens im Bereich privater und professioneller Pflege: Dieses Kapitel untersucht, wie sich externe Faktoren und spezifische Pflegeanforderungen auf das mikropolitische Handeln innerhalb von Pflegeeinrichtungen auswirken.
4 Mikropolitische Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Pflege-Organisationen im Vergleich zu Nicht-Pflege-Organisationen: Das Kapitel vergleicht Pflege-Strukturen mit allgemeinen Organisationsformen und identifiziert das besondere Vertrauensverhältnis als prägendes Merkmal.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Anwendbarkeit der Mikropolitik-Theorie auf komplexe Pflegesituationen.
Schlüsselwörter
Mikropolitik, Macht, Pflege-Organisationen, Care-Arbeit, Organisationstheorie, Handlungsstrategien, Machtspiele, Informelle Macht, Vertrauensverhältnis, Ungewissheitszonen, Professionelle Pflege, Akteure, Machtasymmetrien, Konfliktmanagement, Führung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Übertragung mikropolitischer Theorien auf den Bereich der privaten und professionellen Pflege sowie die Analyse informeller Machtstrukturen in diesen Organisationen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Mikropolitik, die Rollen von Macht, Taktik und Strategie sowie deren spezifische Anwendung in Pflege-Organisationen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, was mikropolitisches Handeln ausmacht, wie es sich im Pflegesektor äußert und welche Unterschiede im Vergleich zu anderen Organisationstypen bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer theoretischen Aufarbeitung bestehender Literatur und wissenschaftlicher Konzepte, weniger auf eigenen empirischen Datenerhebungen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Mikropolitik, eine Analyse des Pflegesektors unter Berücksichtigung von Ressourcenknappheit und eine vergleichende Betrachtung von Pflege-Organisationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mikropolitik, Macht, Care-Arbeit, organisationale Handlungsspielräume und fürsorgerische Autorität charakterisiert.
Wie unterscheidet sich die Macht in der Pflege von der in anderen Organisationen?
Ein spezifisches Merkmal ist das hohe Maß an „fürsorglicher Autorität“ und die notwendige, oft komplexe Verstrickung zwischen Pflegenden und Gepflegten, die oft über rein sachliche Strukturen hinausgeht.
Welche Rolle spielt das „Vertrauensverhältnis“?
Das Vertrauensverhältnis gilt als kritischer Faktor, der mikropolitisches Handeln in der Pflege sowohl erzeugt als auch maßgeblich beeinflusst, da es oft als Legitimationsgrundlage dient.
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- Stephan Ackerschott (Autor), 2014, Mikropolitik in Pflege und Gesundheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274769