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Redaktionsmarketing im Bereich der Jugendzeitungen und Zeitschriften

Título: Redaktionsmarketing im Bereich der Jugendzeitungen und Zeitschriften

Trabajo Universitario , 2004 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sebastian Geipel (Autor)

Medios / Comunicación - Economía de los medios, manejo de los medios
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Das Thema Redaktionsmarketing, als Unterbegriff des Redaktionsmanagements, ist
in Deutschland noch nicht richtig erforscht. Zwar existiert bereits seit langem eine
„Markterkundung“, diese diente jedoch primär der Analyse der Leserschaft; damit
der Vermarktung der Zeitung an die Werbetreibenden. Vorreiter im Bereich Zeitung
war die „Neue Ruhr Zeitung“ 1957. Diese Arbeit konzentriert sich auf den Bereich der Zeitungen im Jugendsegment und deren Kunden; diese Zielgruppe ist gerade für den Printsektor interessant, da früh die Weichen zum späteren Leser oder Nichtleser gestellt werden. Neben den verschiedenen
Marketingmöglichkeiten, werden Lösungsansätze für die Bindung zukünftiger
Leser schon im Kindesalter aufgezeigt. Wichtig ist die Qualität, der deshalb besondere
Zuwendung zu Teil wird. Der Bezug zur Praxis wird mit Hilfe der Printtitel „Geolino“,
„Mädchen“, „UNICUM Abi“, „UniSPIEGEL“ und „YAEZ“ hergestellt. Mitarbeiter
dieser Titel haben Dankenswerterweise einen kurzen Fragebogen1 beantwortet
und decken damit folgende Zielgruppen ab: Junge Schüler („GEOlino“), Schüler
(„Mädchen“, „UNICUM“ und „YAEZ“) und Studenten („UniSPIEGEL“).
Um einen konkreten Ansatz im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu finden, wird
die Befragung zum Thema „Leserverhalten im Kindesalter“ im Rahmen des
Workshops „Jugendzeitung“ an der Business and Information Technology School in
Iserlohn genutzt. Weiterhin wurden zwei Gruppeninterviews á vier Gymnasiasten im
Alter von 14 bis 18 durchgeführt. Hierfür stellten sich Schüler des Liobagymnasiums2
in Bad Nauheim / Hessen zur Verfügung.
1 vgl. Abb. 1.
2 Ehemals ein reines Mädchengymnasium, geführt von katholischen Nonnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Redaktionsmarketing

2.1. Eine Disziplin des Redaktionsmanagements

2.2. Marktforschung und publizistische Qualität

2.3. Marketing in der Redaktion

2.4. Zeitung als Marke

3. Praxis und Theorie

3.1. Merithorik und Informationsträger

3.2. Redakteure und Management – Konfliktpotential

3.3. Redaktionsmarketing in der Praxis

4. Jugendspezifisches Marketing

4.1. Jugend und Medien

4.2. Wie Kinder und Jugendliche die Zeitung sehen

4.3. Redaktionelle Fallen

4.4. Erwachsene Leser und kindliche Kontakte

4.5. Zeitmanagement bei Kindern und Jugendliche

4.6. Scheidungskinder und Patchwork-Zeitung

4.7. Der Inhalt

4.8. Das Internet

5. Ausblick und Fazit

5.1. Marketing nur für die Werbetreibenden

5.2. Zukunft der Zeitung – Zeitung der Zukunft

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht das noch wenig erforschte Feld des Redaktionsmarketings im Kontext der Gewinnung junger Leser. Ziel ist es, Lösungsansätze aufzuzeigen, wie Zeitungen durch qualitätsorientiertes Management und zielgruppengerechte Ansprache frühzeitig langfristige Kundenbindungen aufbauen können, um dem schwindenden Interesse entgegenzuwirken.

  • Integration von Marketing in das Redaktionsmanagement
  • Analyse der Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen
  • Optimierung redaktioneller Inhalte für ein junges Publikum
  • Bedeutung der Zeitung als vertrauenswürdiges Markenprodukt
  • Vergleich von theoretischen Ansätzen mit praktischen Beispielen aus dem Jugendsegment

Auszug aus dem Buch

4.6.Scheidungskinder und Patchwork-Zeitung

Der Begriff „Patchwork“ kursiert seit einigen Jahren besonders im Zusammenhang mit Familien. Was haben aber geschiedene und zum Teil neu zusammengesetzte Ehen mit der Zeitung zu tun? Das Sorgerecht für die Mehrheit der Scheidungskinder wird der Mutter zugesprochen, allerdings ist die Mehrheit der Zeitungsleser männlich. Was dadurch fehlt, ist die prägende Wirkung des lesenden Elternteils.

Wie kann die Zeitung jetzt Kinder lesender Eltern, aber auch Kinder nichtlesender Eltern erreichen? Zu empfehlen ist hier ein mehrstufiger Vertriebsweg:

1. Lehrer und Schulen sollten über die „Zeitung an der Schule“-Projekte hinaus als Möglichkeit der Bindung gesehen werden. Zwar erreicht das momentan bestehende System die Jugendlichen, da Zeitungen zum Teil von Lehrern im Rahmen des Unterrichtes genutzt werden, doch erhöht dieses eher den Frust am Lesen. Ähnlich wie Schulfranzösisch, durch dauernde Grammatik und Leseübungen, den Spaß an der Sprache Französisch ruiniert, wirkt erzwungenes Lesen auf die Schüler weniger fördernd. Die Lösung hier wäre eine Zeitung „light“, speziell auf die Kinder zugeschnitten, verständlich geschrieben und weniger von berichtendem, als viel mehr von erklärendem Charakter. Idealerweise bei der Grundschule anfangend, über die Unter-, Mittel- und Oberstufe bis hin zur Ausbildung oder Studium, jeweils thematisch und sprachlich angepasst. Natürlich ist dies aus Kostengründen nur begrenzt, vielleicht aber im Verbund mit anderen Zeitungen, möglich. Immerhin werden hier zukünftige Werbekosten eingespart.

2. Mit Punkt eins werden auch Kinder von Nichtabonnenten erreicht, eleganter ist jedoch die Option, die Kinder direkt am Frühstückstisch anzusprechen. Eine Beilage zur Abonnierten Zeitung, vielleicht als Seite, besser als eigene kleine Zeitung, wäre sicher den meisten Eltern einen vernünftigen Mehrpreis wert. Zu überlegen wäre, diese Beilage unter der Woche oder nur am Wochenende zu bringen, ebenfalls wieder mehr erklärend als nur berichtend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema Redaktionsmarketing und begründet die Relevanz der Untersuchung von Zeitungen im Jugendsegment als künftige Leserbindung.

2. Redaktionsmarketing: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung des Marketings als Disziplin des Redaktionsmanagements und beleuchtet Werkzeuge wie Marktforschung und Markenaufbau.

3. Praxis und Theorie: Es wird die Rolle der Zeitung als meritorisches Gut sowie das Konfliktpotential zwischen redaktioneller Unabhängigkeit und Managementvorgaben analysiert.

4. Jugendspezifisches Marketing: Der Hauptteil untersucht detailliert Mediennutzung, Lesegewohnheiten, Zeitmangel und inhaltliche Anforderungen von Kindern und Jugendlichen.

5. Ausblick und Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, Marketing als Teil eines ganzheitlichen Redaktionsmanagements zu begreifen, um die Zukunft des Produkts Zeitung langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Redaktionsmarketing, Redaktionsmanagement, Jugendsegment, Lesergewinnung, Mediennutzung, Printmedien, Zielgruppenanalyse, Marktforschung, Qualitätsmanagement, Vertrauensgut, Jugendzeitung, Kundenbindung, Zeitungsmarke, Publizistische Qualität, Medienökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Redaktionsmarketing als Teil des Redaktionsmanagements, mit einem speziellen Fokus auf die Gewinnung und Bindung zukünftiger Leser im Jugendsegment für das Medium Zeitung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Integration von Marketing in redaktionelle Prozesse, der Aufbau der Zeitung als Marke, die Analyse von Mediennutzungsgewohnheiten junger Menschen sowie die Anpassung redaktioneller Konzepte an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Lösungsansätze für die Zeitungsbranche zu entwickeln, um dem schwindenden Interesse Jugendlicher entgegenzuwirken und durch eine zielgruppengerechte, qualitätsorientierte Ansprache frühzeitig langfristige Kundenbindungen aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Managementkonzepten sowie empirische Methoden, darunter eine Emailbefragung von Printtiteln, einen Workshop zum Thema „Jugendzeitung“ und qualitative Gruppeninterviews mit Gymnasiasten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen des Redaktionsmarketings, diskutiert Konfliktpotentiale zwischen Redaktion und Management und untersucht tiefgehend spezifische Anforderungen und Hindernisse bei der Ansprache jugendlicher Leser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Redaktionsmarketing, Kundenbindung, Jugendsegment, Zeitungsmarke, publizistische Qualität und Mediennutzung charakterisiert.

Warum ist laut der Arbeit eine „Zeitung light“ für Kinder sinnvoll?

Der Autor argumentiert, dass bestehende Zeitungen für Kinder oft zu komplex und berichtsorientiert sind, was zu Frustration führt. Ein erklärendes, sprachlich angepasstes Format könnte den Zugang erleichtern und den Spaß am Lesen fördern.

Welche Rolle spielt die Marktforschung im Redaktionsmarketing?

Die Marktforschung dient nicht dazu, das journalistische Niveau zu senken, sondern als Werkzeug der Qualitätskontrolle und Feinjustierung, um die redaktionellen Inhalte besser an die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Redaktionsmarketing im Bereich der Jugendzeitungen und Zeitschriften
Universidad
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn  (Medien)
Curso
Print und Online
Calificación
1,0
Autor
Sebastian Geipel (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
28
No. de catálogo
V27477
ISBN (Ebook)
9783638295185
Idioma
Alemán
Etiqueta
Redaktionsmarketing Bereich Jugendzeitungen Zeitschriften Print Online
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Geipel (Autor), 2004, Redaktionsmarketing im Bereich der Jugendzeitungen und Zeitschriften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27477
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