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Islamisches Recht zur Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen

„al-ḫulafāʾar-rāšidūn“

Titel: Islamisches Recht zur Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen

Seminararbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 1

Autor:in: Erkan Erdemir (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Seminars „Geschichtliche Entwicklung der Denk- und Rechtschulen“ haben wir uns sowohl mit verschiedenen Begrifflichkeiten des Islamischen Rechts als auch mit verschieden Perioden der Entwicklung von Denk-und Rechtschulen beschäftigt.
Im Seminar hatte ich die Geschichte des Islamischen Rechts zur Zeit der „al-ḫulafāʾar-rāšidūn“ (vier rechtgeleitete Kalifen) auf mich genommen und diese Zeit kurz präsentiert. Nun möchte dieses Thema in Form einer Seminararbeit weiter ausführen. Vorher werde ich einige relevante Begriffe definieren und einen kurzen geschichtichen Einblick in das islamische Recht zur Zeit des Propheten Muhammed geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definitionen

1.1. Islamisches Recht

1.2. Fiqh

2. Geschichte des Islamischen Rechts

2.1. zur Zeit des Propheten Muhammed

2.1.1. Mekkanische Zeit

2.1.2. Medinensische Zeit

2.2. zur Zeit der „al-ḫulafāʾar-rāšidūn“ (vier rechtgeleitete Kalifen)

Schlussgedanken

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht die geschichtliche Entwicklung und die methodischen Grundlagen des islamischen Rechts, insbesondere während der Ära der vier rechtgeleiteten Kalifen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie aus der Offenbarung und der Sunnah des Propheten rechtliche Urteilsbildungen abgeleitet wurden und welche Rolle der Idschtihād in dieser prägenden Zeit spielte.

  • Grundlegende Definitionen von islamischem Recht und Fiqh
  • Die Rolle des Propheten Muhammed als Gesetzgeber und Vorbild
  • Methoden der Rechtsfindung unter den rechtgeleiteten Kalifen
  • Die Entstehung der vier Hauptquellen des islamischen Rechts (Qur’an, Sunna, Idschma, Qiyas)

Auszug aus dem Buch

2.2. zur Zeit der „al-ḫulafāʾar-rāšidūn“ (vier rechtgeleitete Kalifen)

Diese Epoche beginnt mit dem Khalifentum von Abu Bakr im Jahre 11 n.H. / 632 n. Chr. und endet mit der Übergabe des Khalifentums von Hasan bin Ali an Muawiya. Alle fünf Khalifen, die während dieser Zeit im Amt waren werden als „ar-rāšidūn“ (rechtgeleitete) gennant. In der Zeit von diesen ersten drei Khalifen setzten die Eroberungen fort, das islamische Terrotorium breitete sich im Osten bis nach Amudarya (längster Fluss im Mittleren Asien), im Norden bis nach Syrien und im Westen bis nach Ägypten aus. In der Regierungszeit von Ali bin Abu Talib kam es in Damaskus nach der Rebellion von Muawiya zu einem Bürgerkrieg. Diese zunächst politisch begonnene Auseinandersetzung eskalierte auch in eine Glaubensauseinandersetzung, so dass in dieser Zeit zwei Rechtschulen sich herauskristallisierten, nämlich die Schi’a und die Hawaridsch (vgl. Karaman, 2007, S. 101f).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert den Rahmen des Seminars zur historischen Entwicklung der Denk- und Rechtschulen und skizziert das Vorhaben, die Rechtspraxis der Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen zu beleuchten.

1. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Fachbegriffe „Islamisches Recht“ und „Fiqh“ linguistisch und fachspezifisch definiert, um eine theoretische Grundlage für die Arbeit zu schaffen.

2. Geschichte des Islamischen Rechts: Dieser Hauptteil analysiert die historische Entwicklung des Rechts, unterteilt in die Zeit des Propheten Muhammed und die anschließende Ära der rechtgeleiteten Kalifen, wobei insbesondere die methodische Vorgehensweise bei der Rechtsfindung dargestellt wird.

Schlussgedanken: Das Fazit fasst zusammen, dass bereits in der frühen Zeit alle wesentlichen Rechtsquellen Anwendung fanden und der Prophet sowie seine Gefährten die methodischen Weichen für die spätere Jurisprudenz stellten.

Schlüsselwörter

Islamisches Recht, Fiqh, al-ḫulafāʾar-rāšidūn, Rechtgeleitete Kalifen, Idschtihād, Scharia, Qur’an, Sunnah, Idschma, Qiyas, Rechtsquellen, Rechtsgeschichte, Gefährten des Propheten, Schura, Madhhab.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des islamischen Rechts von der Zeit des Propheten Muhammed bis zur Epoche der vier rechtgeleiteten Kalifen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Begriffsdefinitionen von Fiqh, die Rolle des Propheten als Gesetzgeber und die methodische Entwicklung der Rechtsfindung durch seine Gefährten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Ursprung und die Anwendung der islamischen Rechtsmethodik aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie die rechtgeleiteten Kalifen aus den Quellen Qur’an und Sunna Urteile ableiteten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse klassischer und zeitgenössischer wissenschaftlicher Werke zum islamischen Recht, um die historische Entwicklung systematisch darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der mekkanischen und medinensischen Zeit des Propheten sowie eine detaillierte Betrachtung der Ära der rechtgeleiteten Kalifen inklusive der Anwendung von Idschtihād und Qiyas.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Fachbegriffen gehören Idschtihād, Scharia, Fiqh, Qiyas und die vier rechtgeleiteten Kalifen (al-ḫulafāʾar-rāšidūn).

Welche Rolle spielte der Idschtihād zur Zeit der Kalifen?

Der Idschtihād fungierte als notwendige Methode der Rechtsfindung, wenn keine direkten Anweisungen im Qur’an oder in der Sunnah vorlagen, wobei ein Konsens der Gefährten (Schura) angestrebt wurde.

Wie unterscheidet sich die Zeit des Propheten von der seiner Nachfolger?

Während der Prophet selbst als letzte Autorität und Gesetzgeber fungierte, mussten seine Nachfolger (Kalifen) verstärkt durch individuelle Bemühungen (Idschtihād) und Analogieschlüsse (Qiyas) neue Sachverhalte bewerten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Islamisches Recht zur Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen
Untertitel
„al-ḫulafāʾar-rāšidūn“
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Geschichtliche Entwicklung der Denk- und Rechtschulen
Note
1
Autor
Erkan Erdemir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V274829
ISBN (eBook)
9783656678328
ISBN (Buch)
9783656678298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Islamisches Recht Islam Recht Rechtgeleitete Kalifen Rechtsschulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erkan Erdemir (Autor:in), 2013, Islamisches Recht zur Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274829
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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