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Pflegevisite: Geschichte und Definition

Título: Pflegevisite: Geschichte und Definition

Texto Academico , 2008 , 11 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Tim Schweizer (Autor)

Ciencias de la salud - Historia
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In der deutschsprachigen Literatur ist der Begriff der Pflegevisite seit den 80er Jahren zu finden, aber die ersten konzeptuellen Definitionen wurden erst Anfang der 90er Jahre vorgestellt. Die Pflegevisite wird unterschiedlich definiert und hat mehrere Anwendungsbereiche. Sie reichen von der Pflegevisite als Führungsinstrument, der Pflegevisite als Qualitätsinstrument bis hin zur Pflegevisite als Instrument der
Bewohnerpartizipation. Unter einer Visite stellt man sich gewöhnlich den Besuch des Arztes am Krankenbett vor. Pflegevisiten sind aber die logische Fortsetzung der Pflegeplanung, weil Pflegeplanung nicht statisch, sondern dynamisch ist, d.h. der Pflegebedarf oder die
Pflegeprobleme des Bewohners ändern sich, Pflegeziele werden erreicht usw. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Selbstbestimmungsrecht unserer Bewohner, sie müssen Gelegenheit erhalten, ihre Wünsche zu artikulieren und Informationen über die geplanten Ziele zu erhalten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Pflegevisite

2.1 Entstehung / Ursprung der Pflegevisite

2.2 Definition der Pflegevisite

2.3 Arten der Pflegevisite

2.3.1 Bewohnerbezogene Pflegevisiten

2.3.2 Mitarbeiterbezogene Pflegevisite

2.3.3 Pflegedokumentationsbezogene Pflegevisite

2.3.4 Pflegeumfeldbezogene Pflegevisite

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die methodische Definition der Pflegevisite als zentrales Instrument zur Sicherung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen, um Pflegedienstleitungen praxisnahe Ansätze zur Evaluation und Optimierung von Pflegeprozessen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung der Pflegevisite
  • Differenzierung zwischen Makro- und Mikrovisite
  • Qualitätssicherung durch systematische Visitenkonzepte
  • Integration von Bewohnerpartizipation und Mitarbeiterzufriedenheit
  • Anwendungsbereiche in der täglichen Pflegepraxis

Auszug aus dem Buch

2.3.1.1 Makrovisite

Man spricht von einer Makrovisite, wenn nicht nur im Gegensatz zur Mirkovisite ein Teilbereich überprüft wird, sondern wenn der gesamte Pflegeprozess überprüft und neue Ressourcen und Probleme ermittelt werden um neue Maßnahmen zu planen und die Ziele zu erreichen. Hier sprechen wir nicht von einer 1:1 Beziehung, weil bei der Makrovisite zusätzlich andere Teilbereiche mit hinzu gezogen werden, wie zum Beispiel die Logopädie, die Ergotherapie die Ärzte…

Der Bewohner und / oder dessen Angehörigen haben auch hier ein Mitsprache recht, dass bedeutet, das zum Beispiel der Bewohner seine Wünsche, Bedenken und Ziele selber mitgestalten kann. Die Überprüfung der neuen Ziele nach der Umsetzbarkeit bleibt dennoch bei der Einrichtung. Da mehrere Parteien an dem Bewohner einbezogen sind, wird die weitere Vorgehensweise anhand der jeweiligen Erfahrungen der einzelnen Parteien gemeinsam geplant, um möglich Ängste des Bewohners zu besprechen und ihm diese Ängste ein Stück weit nehmen zu können. Dadurch schafft man ein intensives Vertrauensverhältnis zwischen dem Bewohner / der Angehörigen und dem pflegenden Team (die anderen Parteien sind mit beinhaltet).

Die Makrovisite wird wie schon beschrieben auch als die große Pflegevisite benannt. Weil in dieser Form der Pflegevisite, nicht nur der Bewohner und das dazugehörige Dokumentationssystem überprüft wird, sondern weil bei dieser Visite auch eine Kundenbefragung stattfinden kann, sowie eine gleichzeitige Beurteilung der Mitarbeiter, welche in den meisten Fällen die Bezugspflegekraft ist. Ebenso kann in dieser Visite auch eine Umgebungsvisite durchgeführt werden. Da in der Makrovisite der komplette Pflegeumfang evaluiert werden kann ist es eine große Pflegevisite. Dadurch spart sich der durchzuführende Visitör nicht nur viel Zeit, sonder er kann präziser evaluieren in nur einem Visitendurchgang.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Etablierung des Begriffs Pflegevisite und unterstreicht deren Bedeutung als dynamisches Instrument zur Qualitätssicherung und Bewohnerpartizipation.

2.0 Pflegevisite: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen, Entstehungsgeschichte und die systematische Einordnung der Pflegevisite als Qualitätswerkzeug in der Pflege.

2.1 Entstehung / Ursprung der Pflegevisite: Hier wird der historische Wandel von der ärztlichen Visite hin zum pflegefachlichen Instrument seit 1978 beschrieben.

2.2 Definition der Pflegevisite: Das Kapitel erläutert den Begriff anhand fachlicher Definitionen und betont die Interaktion zwischen Pflegendem und Gepflegtem.

2.3 Arten der Pflegevisite: Es erfolgt eine detaillierte Aufzählung und Differenzierung der verschiedenen Visitenformen wie Makro-, Mikro- und anlassbezogene Visiten.

2.3.1 Bewohnerbezogene Pflegevisiten: Dieses Kapitel erläutert die Anlässe und Ziele von Visiten mit direktem Bewohnerfokus, einschließlich der Unterscheidung zwischen Makro- und Mikrovisite.

2.3.2 Mitarbeiterbezogene Pflegevisite: Hier wird die Rolle der Visite bei der Ermittlung der Mitarbeiterzufriedenheit und der Reaktion auf spezifische Anlässe beschrieben.

2.3.3 Pflegedokumentationsbezogene Pflegevisite: Fokus liegt auf der inhaltlichen Prüfung der Pflegedokumentation auf Richtigkeit und Bewohnerbezug.

2.3.4 Pflegeumfeldbezogene Pflegevisite: Dieses Kapitel behandelt die Kontrolle von Ordnung, Hygiene und der Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln im pflegerischen Umfeld.

Schlüsselwörter

Pflegevisite, Pflegequalität, Makrovisite, Mikrovisite, Pflegeprozess, Bewohnerpartizipation, Pflegedokumentation, Qualitätssicherung, Pflegeplanung, Mitarbeiterzufriedenheit, Pflegedienstleitung, Pflegekultur, Evaluation, Pflegebedürfnisse, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Pflegevisite als zentralem Instrument zur Sicherung und Verbesserung der Pflegequalität in stationären Pflegeeinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Visite, die verschiedenen Arten (Mikro- vs. Makrovisite) sowie die praktische Umsetzung zur Verbesserung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Pflegevisite als Werkzeug der Qualitätsentwicklung darzulegen und aufzuzeigen, wie sie den Pflegeprozess dynamisch unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Definition fachspezifischer Begrifflichkeiten und der praktischen Einordnung von Qualitätskriterien (z. B. durch den MDK).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die historische Entwicklung sowie die differenzierte Darstellung verschiedener Visitenarten wie der bewohner- und mitarbeiterbezogenen Pflegevisite.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pflegevisite, Qualitätssicherung, Pflegeprozess und Bewohnerpartizipation geprägt.

Was unterscheidet eine Makrovisite von einer Mikrovisite?

Während die Mikrovisite meist einen spezifischen Teilbereich des Pflegeprozesses in einer 1:1 Situation prüft, betrachtet die Makrovisite den gesamten Pflegeprozess ganzheitlich unter Einbeziehung weiterer Fachbereiche.

Warum ist die Pflegevisite für das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner wichtig?

Sie ermöglicht Bewohnern, aktiv an der Gestaltung ihrer Pflegeziele und Interventionen mitzuwirken und ihre persönlichen Wünsche und Bedenken direkt zu artikulieren.

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Detalles

Título
Pflegevisite: Geschichte und Definition
Calificación
1,5
Autor
Tim Schweizer (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
11
No. de catálogo
V274908
ISBN (Ebook)
9783656669081
ISBN (Libro)
9783656669098
Idioma
Alemán
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tim Schweizer (Autor), 2008, Pflegevisite: Geschichte und Definition, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274908
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