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"Triple P". Das positive Erziehungsprogramm

Titel: "Triple P". Das positive Erziehungsprogramm

Akademische Arbeit , 2005 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Beate Brinkmöller (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Triple P“, mit Sitz der Deutschland-Zentrale in Münster, steht für „Positive Parenting Programm“, also Positives Erziehungsprogramm.
Eltern soll geholfen werden, ihre Kinder „liebend und gern zu erziehen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern.“ Die vermittelten Strategien sollen dazu führen, eine positive Beziehung zum Kind aufzubauen, wünschenswertes Verhalten zu fördern, Kindern neue Verhaltensweisen und Fähigkeiten beizubringen, sowie mit Problemverhalten umgehen zu können.

Nur lizenzierte Trainer sind befugt, die Triple P-Elternkurse durchzuführen. Ein akademischer Abschluss im pädagogischen oder psychologischen Bereich, sowie Erfahrungen in der Elternberatung/-bildung und sicheres Auftreten vor Gruppen sind Voraussetzungen zu einer Fortbildung als Trainer zugelassen zu werden.

Aus dem Inhalt:

- Geschichte und Entwicklung.
- Ziele und Erziehungsstil.
- Das zugrunde gelegte Menschenbild.
- Ablauf und Inhalte der Kurseinheiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Entwicklung

3. Das Mehrebenen-Modell der flexiblen Unterstützung

3.1 Ebene 1

3.2 Ebene 2

3.3 Ebene 3

3.4 Ebene 4

3.5 Ebene 5

4. Ziele und Erziehungsstil

4.1 Fragen – Sagen - Tun

4.2 Punktekarte und sanktionierende Maßnahmen

4.3 Stille Zeit

5. Das zugrunde gelegte Menschenbild

6. Theoriehintergrund und Methoden

7. Ablauf und Inhalte der Kurseinheiten

7.1 Erste Woche

7.2 Zweite Woche

7.3 Dritte Woche

7.4 Vierte Woche

7.5 Fünfte Woche

7.6 Sechste Woche

7.7 Siebte Woche

7.8 Achte Woche

7.9 Neunte Wochen

7.10 Zehnte Woche

8. Kursgebühren

9. Kritische Stellungnahme zu Triple P

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über das „Triple P“ (Positive Parenting Programm), ein Elternkurs-Konzept, das auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien basiert. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen, die praktische Umsetzung des Mehrebenen-Modells sowie die angewandten Erziehungsmethoden des Programms vorzustellen und kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Entwicklung und Verbreitung von Triple P
  • Aufbau des Mehrebenen-Modells zur flexiblen Unterstützung
  • Konkrete Erziehungsmethoden (Fragen-Sagen-Tun, Punktekarte, Stille Zeit)
  • Struktur der zehntätigen Kurseinheiten
  • Kritische Analyse des autoritativen Erziehungsstils und der praktischen Anwendung

Auszug aus dem Buch

4.2 Punktekarte und sanktionierende Maßnahmen

Eine weitere Methode, mit der Triple P arbeitet ist die Punktekarte, bei der es sich um eine Verhaltenstabelle handelt, in der positives Verhalten festgehalten und belohnt wird. Für den Umgang mit Problemverhalten gibt es ganz konkrete Anweisungen: Leichte Verhaltensprobleme bei Kindern zwischen einem und sieben Jahren, wie „jammern“ oder „albern sein“ sollen absichtlich ignoriert werden. Anweisungen sollen klar und ruhig gegeben werden. Die Aufmerksamkeit des Kindes soll gewonnen werden, indem man sich vor ihm hinkniet und es mit Namen anspricht. Dem Kind muss genau gesagt werden, was es tun soll. Es hat anschließend ca. 5 Sekunden Zeit, dem Wunsch nachzukommen. Gehorcht das Kind, sollen die Eltern loben. Wenn nötig, müssen die Anweisungen wiederholt werden, bei Nichtbefolgen wird die Aufforderung mit einer möglichst logischen Konsequenz untermauert, z.B. Entfernen des Spielzeugs für eine gewisse Zeitspanne (5 – 30 Minuten; empfohlenes Alter zwei bis zwölf Jahre). Bei einem auftretendem „Problemverhalten“ werden sanktionierende Maßnahmen eingesetzt, die dem Kind vorher erklärt werden. Unter sanktionierenden Maßnahmen sind bei Triple P die „Stille Zeit“, die früher „Stiller Stuhl“ genannt wurde, und die „Auszeit“ zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Elternkurse und Vorstellung des „Positive Parenting Programm“ (Triple P) als Antwort auf die aktuelle Ratgeber-Flut.

2. Geschichte und Entwicklung: Überblick über die Entstehung des Programms an der Universität von Queensland und dessen Einführung in Deutschland durch Prof. Dr. Kurt Hahlweg.

3. Das Mehrebenen-Modell der flexiblen Unterstützung: Erläuterung der fünf aufeinander aufbauenden Unterstützungsstufen, die vom einfachen Informationsmaterial bis hin zum spezialisierten Training reichen.

4. Ziele und Erziehungsstil: Beschreibung der Zielsetzung, Präventionsaspekte und des autoritativen Erziehungsstils des Programms.

5. Das zugrunde gelegte Menschenbild: Reflexion über die Rolle der Eltern als bestimmende Instanz und das Bild des Kindes, das Anleitung benötigt.

6. Theoriehintergrund und Methoden: Darlegung der behavioristischen und sozial-kognitiven Lerntheorien, auf denen die Interventionen fußen.

7. Ablauf und Inhalte der Kurseinheiten: Detaillierte Darstellung der zehn Kurswochen von der positiven Erziehung bis zum Programmabschluss.

8. Kursgebühren: Übersicht über die Kosten für Kurse, Materialien und Trainerausbildungen.

9. Kritische Stellungnahme zu Triple P: Auseinandersetzung mit der starren Handhabung von Sanktionen und der fragwürdigen Einordnung von alltäglichem Verhalten als „Problemverhalten“.

Schlüsselwörter

Triple P, Positives Erziehungsprogramm, Elternkurse, Erziehungsmethoden, Mehrebenen-Modell, Verhaltensanalyse, Erziehungskompetenz, Stille Zeit, Auszeit, autoritativer Erziehungsstil, präventive Erziehung, Kindesentwicklung, Positive Parenting, Erziehungsratgeber, Verhaltensschwierigkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Programm grundsätzlich?

Es geht um ein strukturiertes Elternprogramm namens Triple P, das darauf abzielt, Eltern Strategien zur Förderung einer positiven Beziehung zu ihren Kindern und zum Umgang mit schwierigem Verhalten zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder von Triple P?

Die Themen umfassen die Förderung kindlicher Entwicklung, das Management von Erziehungsproblemen, die Etablierung von Familienregeln und die Vermittlung konkreter verhaltensorientierter Strategien.

Welches primäre Ziel verfolgt das Programm?

Das Hauptziel ist die Prävention von emotionalen und verhaltensbezogenen Problemen bei Kindern sowie die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Triple P basiert primär auf dem Behaviorismus, der sozialen Lerntheorie sowie verhaltensanalytischen Konzepten der operanten Konditionierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Mehrebenen-Modells, der spezifischen Erziehungsmethoden, des theoretischen Hintergrunds und einer detaillierten Übersicht über den Ablauf der zehntägigen Kurseinheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den zentralen Begriffen gehören Positive Parenting, Erziehungsstrategien, Verhaltensänderung, Mehrebenen-Modell, kindliche Entwicklung und Eltern-Kind-Interaktion.

Wie unterscheidet sich die "Stille Zeit" von der "Auszeit" im Programm?

Die „Stille Zeit“ sieht vor, dass das Kind im selben Raum verbleibt, um kurz zur Ruhe zu kommen. Die „Auszeit“ hingegen isoliert das Kind an einem für es uninteressanten Ort, um auf schwerwiegendere Verhaltensprobleme zu reagieren.

Welcher Aspekt wird an Triple P besonders kritisiert?

Kritisiert wird insbesondere die Gefahr eines starren, „dressurmäßigen“ Erziehungsverhaltens sowie die Einstufung völlig normaler kindlicher Verhaltensweisen als behandlungsbedürftige Störungen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Triple P". Das positive Erziehungsprogramm
Note
1,3
Autor
Beate Brinkmöller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
16
Katalognummer
V275045
ISBN (eBook)
9783656671718
ISBN (Buch)
9783656675631
Sprache
Deutsch
Schlagworte
triple erziehungsprogramm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beate Brinkmöller (Autor:in), 2005, "Triple P". Das positive Erziehungsprogramm, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275045
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Leseprobe aus  16  Seiten
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