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Das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit in Anstalten für psychisch kranke Straftäter im Kontext des österreichischen Maßnahmenvollzugs

Title: Das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit in Anstalten für psychisch kranke Straftäter im Kontext des österreichischen Maßnahmenvollzugs

Bachelor Thesis , 2014 , 51 Pages , Grade: 1

Autor:in: Carina Bittner (Author)

Social Work
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Der österreichische Maßnahmenvollzug, welcher 1975 implementiert wurde, behandelt Straftäter, die aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Straftat begehen beziehungsweise als psychisch krank diagnostiziert werden. Diese werden großteils in der forensischen Psychiatrie, in eigens dafür errichteten Justizanstalten, behandelt. Hauptaugenmerk dieser Bachelorarbeit liegt in der Aufklärung über das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit sowie deren Möglichkeiten und Grenzen bei der Arbeit mit psychisch kranken Straftätern. Dazu werden das System des österreichischen Maßnahmenvollzugs, dessen Entwicklung und Entstehung, die rechtlichen Grundlagen und die Rahmenbedingungen sowie beteiligte Institutionen, Professionen und die Zielgruppe aufgezeigt. Ein weiterer Fokus liegt bei der Betrachtung des Instrumentariums der Psychiatrie, da diese die Einweisungspraxis des Maßnahmenvollzugs einschneidend prägt. Um das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit zu fundieren, werden die Theorien abweichenden Verhaltens und das Konzept der Lebensbewältigung ergänzend beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS

2 GESCHICHTLICHER ABRISS – ENTWICKLUNG UND ENTSTEHUNG DES MAßNAHMENVOLLZUGS

2.1 IMPLEMENTIERUNG DES MAßNAHMENVOLLZUGS IN ÖSTERREICH

2.2 STATISTISCHE BELEUCHTUNG DER EINWEISUNGEN

3 DAS SYSTEM DES ÖSTERREICHISCHEN MAßNAHMENVOLLZUGS

3.1 GESETZLICHE GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN

3.2 BESONDERHEITEN DES MAßNAHMENVOLLZUGS IN ÖSTERREICH

3.2.1 ZWECK DER UNTERBRINGUNG FORENSISCH-PSYCHIATRISCHER KLIENTEN

3.2.2 ZURECHNUNGSUNFÄHIGE „GEISTIG ABNORME“ RECHTSBRECHER NACH § 21 ABS. 1 STGB

3.2.3 ZURECHNUNGSFÄHIGE „GEISTIG ABNORME“ RECHTSBRECHER NACH § 21 ABS. 2 STGB

3.3 EINWEISUNGS- UND ENTLASSUNGSPRAXIS DES MAßNAHMENVOLLZUGS

3.3.1 ZUM ABLAUF DER EINWEISUNGEN IN DIE MAßNAHME

3.3.2 HANDLUNGSSCHEMA DER ENTLASSUNGEN AUS DEM MAßNAHMENVOLLZUG

3.4 BETEILIGTE INSTITUTIONEN UND PROFESSIONEN

3.4.1 ÜBERSICHT PRIMÄRE UND SEKUNDÄRE INSTITUTIONEN IM KONTEXT DES ÖSTERREICHISCHEN MAßNAHMENVOLLZUGS

3.4.1.1 Justizanstalt Wien Göllersdorf

3.4.1.2 Forensisches Nachbetreuungszentrum Asten

3.4.1.3 Justizanstalt Wien Mittersteig

3.4.2 BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE UND PROFESSIONSÜBERSICHT

3.4.2.1 Schwerpunkte in der Behandlung psychisch kranker Straftäter

3.4.2.2 Zusammensetzung des multiprofessionellen Teams

3.5 DIAGNOSTIK – INSTRUMENTARIUM DER PSYCHIATRIE

3.5.1 NORMAL VS. ABNORMAL

3.5.2 QUALITÄT DER PSYCHIATRISCHEN GUTACHTEN

3.5.2.1 Gutachten im Auftrag eines Landesgerichts

3.5.2.2 Forensische Stellungnahme einer Justizanstalt

4 KLIENTEL DES ÖSTERREICHISCHEN MAßNAHMENVOLLZUGS

4.1 THEORIEN ABWEICHENDEN VERHALTENS

4.1.1 DAS ANOMIEKONZEPT

4.1.2 LABELING APPROACH THEORIE

4.1.3 THEORIE DES SOZIALEN LERNENS

4.1.4 SUBKULTURTHEORIE

4.1.5 DER BEWÄLTIGUNGSANSATZ

4.2 BEGANGENE DELIKTE UND DELIKTVERTEILUNG

4.3 DIAGNOSTIZIERTE KRANKHEITSBILDER

4.3.1 PSYCHOSE

4.3.1.1 Schizophrenie

4.3.1.2 Bipolare affektive Störung

4.3.2 PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG

4.3.2.1 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

4.3.2.2 Dissoziale Persönlichkeitsstörung

4.3.2.3 Pädophilie

4.3.3 GENETIK VS. SOZIALISATION

4.3.4 ERKLÄRUNG FÜR DIE ENTSTEHUNG PSYCHISCHER KRANKHEITEN AUS PSYCHOLOGISCHER SICHT

4.3.5 VERSTÄNDNIS ÜBER DIE ENTSTEHUNG PSYCHISCHER ERKRANKUNGEN AUS SICHT DER LEBENSBEWÄLTIGUNG ALS ORIENTIERUNGSMÖGLICHKEIT FÜR DIE SOZIALE ARBEIT

5 DAS HANDLUNGSVERSTÄNDNIS SOZIALER ARBEIT

5.1 AUFGABEN SOZIALER ARBEIT

5.2 ANGEBOTE SOZIALER ARBEIT

6 RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Handlungsverständnis der Sozialen Arbeit im österreichischen Maßnahmenvollzug für psychisch kranke Straftäter zu beleuchten, indem sie rechtliche Rahmenbedingungen, psychiatrische Diagnostik sowie die Rolle und Möglichkeiten der Sozialen Arbeit in diesem Zwangskontext analysiert.

  • Systematik und historische Entwicklung des österreichischen Maßnahmenvollzugs
  • Rechtliche Grundlagen und die Praxis der psychiatrischen Begutachtung
  • Theoretische Fundierung abweichenden Verhaltens und Konzepte der Lebensbewältigung
  • Methoden und Aufgaben der Sozialen Arbeit zur Förderung der gesellschaftlichen Reintegration

Auszug aus dem Buch

3.5.2.1 Gutachten im Auftrag eines Landesgerichts

Um zu überprüfen, ob ein Klient weiterhin als gefährlich oder rückfällig gilt, gibt es einmal jährlich eine Anhörung, zu welcher ein Gutachter bestellt wird. Gegenstand der Untersuchung ist die Feststellung des psychischen Zustands und ob die Gefährlichkeit des Untersuchten weiterhin besteht. Der Gutachter entscheidet dann, ob der Klient weiterhin in der Maßnahme angehalten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS: Die Arbeit stellt das kontroverse System des österreichischen Maßnahmenvollzugs vor und definiert den Fokus auf die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Arbeit mit psychisch kranken Straftätern.

2 GESCHICHTLICHER ABRISS – ENTWICKLUNG UND ENTSTEHUNG DES MAßNAHMENVOLLZUGS: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von psychiatrischen Einrichtungen in Österreich bis zur Strafrechtsreform 1975 nach.

3 DAS SYSTEM DES ÖSTERREICHISCHEN MAßNAHMENVOLLZUGS: Es werden die rechtlichen Grundlagen, Institutionen und die Praxis der psychiatrischen Begutachtung im Maßnahmenvollzug detailliert analysiert.

4 KLIENTEL DES ÖSTERREICHISCHEN MAßNAHMENVOLLZUGS: Der Fokus liegt auf der Beschreibung der Klienten, theoretischen Ansätzen zu abweichendem Verhalten und der Anwendung des Konzepts der Lebensbewältigung.

5 DAS HANDLUNGSVERSTÄNDNIS SOZIALER ARBEIT: Das Kapitel erörtert die spezifischen Aufgaben und Angebote der Sozialen Arbeit zur Unterstützung der Klienten im forensisch-psychiatrischen Zwangskontext.

6 RESÜMEE: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Maßnahmenvollzugs und gibt Impulse für notwendige Reformen und präventive Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Österreichischer Maßnahmenvollzug, psychisch kranke Straftäter, forensische Psychiatrie, soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Kriminalprognose, psychiatrische Gutachten, Devianz, Strafrechtsreform, Resozialisierung, psychische Störungen, Maßnahme, Haftstrafe, Stigmatisierung, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Handlungsverständnis der Sozialen Arbeit innerhalb des österreichischen Maßnahmenvollzugs für psychisch kranke Straftäter.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Systematik des Maßnahmenvollzugs, die psychiatrische Diagnostik, Theorien abweichenden Verhaltens sowie die Aufgaben und Herausforderungen der Sozialen Arbeit in diesem speziellen Setting.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Sozialen Arbeit bei der Betreuung psychisch kranker Straftäter aufzuzeigen und das Handlungsverständnis in diesem Zwangskontext wissenschaftlich zu fundieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie auf Experteninformationen (Gesprächsnotizen aus der Justizanstalt) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Systems des Maßnahmenvollzugs, eine Analyse des Klientels und eine detaillierte Erörterung des professionellen Handelns der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Österreichischer Maßnahmenvollzug, psychisch kranke Straftäter, forensische Psychiatrie, soziale Arbeit, Lebensbewältigung und psychiatrische Gutachten.

Wie kritisch beurteilt die Autorin die psychiatrischen Gutachten im Maßnahmenvollzug?

Die Autorin kritisiert das Fehlen einheitlicher Richtlinien für forensische Gutachter, den häufigen Wechsel der behandelnden Psychiater sowie die Durchführung der Begutachtung in einem aus ihrer Sicht ungünstigen Setting.

Warum wird das Konzept der Lebensbewältigung als zentral für die Soziale Arbeit hervorgehoben?

Das Konzept hilft der Sozialen Arbeit, sich von einer rein auf Diagnosen fokussierten psychiatrischen Perspektive abzugrenzen und Klienten in ihrer persönlichen Lebenssituation wahrzunehmen, anstatt sie nur auf ihr normwidriges Verhalten zu reduzieren.

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Details

Title
Das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit in Anstalten für psychisch kranke Straftäter im Kontext des österreichischen Maßnahmenvollzugs
College
University of Applied Sciences Klagenfurt
Grade
1
Author
Carina Bittner (Author)
Publication Year
2014
Pages
51
Catalog Number
V275050
ISBN (eBook)
9783656698227
ISBN (Book)
9783656699811
Language
German
Tags
österreichischer Maßnahmenvollzug psychisch kranke Straftäter Theorien abweichenden Verhaltens forensische Psychiatrie Konzept der Lebensbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carina Bittner (Author), 2014, Das Handlungsverständnis Sozialer Arbeit in Anstalten für psychisch kranke Straftäter im Kontext des österreichischen Maßnahmenvollzugs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275050
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