Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Interpunktion am Beispiel von den Anführungszeichen im Fremdsprachenunterricht. Das Anliegen der Untersuchung ist es, Defizite und Stärken der Studenten bezüglich der Interpunktion im Bereich der Anführungszeichen zu ermitteln. Des Weiteren richtet sich das Augenmerk der vorliegenden Arbeit auf eine ausführliche Betrachtung von Schreibaufgaben hinsichtlich der Anführungszeichen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die vorhandenen Defizite bei den Studierenden im Bereich der Interpunktion zu verringern.
Inhaltsverzeichnis
Zu den Anführungszeichen
Regeln zu den Anführungszeichen
Analyse von schriftlichen Arbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse von den Aufgaben
Didaktische Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verständnis und die korrekte Anwendung von Anführungszeichen bei Germanistikstudierenden im dritten Studienjahr. Ziel ist es, Defizite in der Interpunktion zu identifizieren, Fehlerquellen zu analysieren und didaktische Empfehlungen zur Verbesserung der Rechtschreibkompetenz abzuleiten.
- Theoretische Grundlagen und orthographische Regeln für Anführungszeichen.
- Kombination von Anführungszeichen mit weiteren Satzzeichen.
- Empirische Analyse von Diktaten zur Ermittlung häufiger Normverstöße.
- Entwicklung von Fehlerschwerpunkten bei Studierenden über zwei Messzeitpunkte.
- Ableitung didaktischer Ansätze zur Förderung der Rechtschreibsicherheit.
Auszug aus dem Buch
Zu den Anführungszeichen
Die Anführungszeichen markieren laut Hoffmann, M. (2010, 130) wörtliche Rede, Titel, Zitate und Wörter. Anführungszeichen können auch zeigen, dass etwas anders gemeint sei. Als Satzzeichen gibt es laut Schönenberg, Stephanie (2012, 32-33) unter anderem Anführungszeichen. Anführungszeichen kennzeichnen fremde Aussagen in einem Text oder die Einstellung des Autors. Laut Brendel, E. et al. (2011) können sie Buchstaben bis ganzen Textabschnitten markieren. Sie markieren die direkte Rede und haben eine metalinguistische Funktion. Sie dienen auch der Distanzierung.
Anführungszeichen beim Zitieren
Laut Rost, Friedrich/Stary, J. (2009, 181) steht ein Zitat im Zitat in der Regel zwischen einfachen Anführungszeichen.
Bei wörtlichem oder sinngemäßem Zitat wird laut Kornmeier, Martin (2012, 278) die Quelle direkt am Ende des Zitats platziert. Diese Quellenangabe gehört irgendwie zum Zitat, d.h. es steht kein Punkt nach den Anführungszeichen, sondern nach der Quelle. Die Quelle ist in den beiden Zitaten zwischen Klammern zu setzen.
Zusammenfassung der Kapitel
Zu den Anführungszeichen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Funktionen von Anführungszeichen, wie die Kennzeichnung direkter Rede, Distanzierung oder metalinguistischer Funktionen.
Regeln zu den Anführungszeichen: Hier werden die spezifischen Rechtschreibregeln (7 bis 12) gemäß Duden dargestellt, ergänzt durch anschauliche Tabellen zur Anwendung bei wörtlicher Rede, Hervorhebungen und Kombinationen mit anderen Satzzeichen.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen der Untersuchung, inklusive der Korpusbeschreibung von Studentendiktaten und der Kriterien für die Fehleranalyse.
Ziel der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, welches darin besteht, Stärken und Schwächen der Studierenden bei der Interpunktion zu ermitteln und Wege zur Förderung der Kompetenz aufzuzeigen.
Korpusbeschreibung: Es wird dargelegt, dass für die Analyse Diktate von sechs Germanistikstudierenden an zwei verschiedenen Messzeitpunkten herangezogen wurden, um deren Entwicklung zu evaluieren.
Zur Analyse von den Aufgaben: Das Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse, dokumentiert die Normverstöße in einer Übersichtstabelle und wertet die Fehlerhäufigkeit aus.
Didaktische Schlussfolgerungen: Hier werden basierend auf den Analyseergebnissen Empfehlungen gegeben, um die Rechtschreibdefizite durch gezielte Übungen im Unterricht abzubauen.
Schlüsselwörter
Anführungszeichen, Interpunktion, Germanistikstudierende, Rechtschreibkompetenz, Fehleranalyse, Direkte Rede, Zitierregeln, Orthographie, Diktat, Normverstöße, Didaktik, Rechtschreibreform, Sprachwissenschaft, Schriftspracherwerb, Schreibaufgaben
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der korrekten Setzung von Anführungszeichen im Rahmen der deutschen Interpunktion und analysiert, wie sicher Studierende diese Regeln im Schreiballtag anwenden.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Zentrale Felder sind die theoretischen Regeln für Anführungszeichen, deren Kombination mit anderen Satzzeichen und die empirische Untersuchung von studentischen Schreibfehlern.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, Defizite bei Germanistikstudierenden zu identifizieren und auf dieser Basis didaktische Maßnahmen zur Verbesserung der Rechtschreibsicherheit zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin wendet eine quantitative Fehleranalyse an, basierend auf Diktaten von sechs Probanden, die zu zwei Zeitpunkten erhoben wurden, um eine Entwicklung abzubilden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich mit detaillierten Regeln sowie einen praktischen Analyseteil, der die Ergebnisse der Diktatauswertung grafisch und textuell aufbereitet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Anführungszeichen, Fehleranalyse, Interpunktion und Rechtschreibkompetenz maßgeblich geprägt.
Welcher Bereich der Anführungszeichen bereitet den Studierenden laut Analyse die meisten Probleme?
Die Untersuchung zeigt, dass die Verwendung von Anführungszeichen bei direkter Rede sowie wörtlich wiedergegebenen Textstellen die am häufigsten fehlerträchtige Kategorie darstellt.
Wie unterscheidet sich die Fehlerquote der untersuchten Probanden?
Es gibt deutliche individuelle Unterschiede: Während einige Probanden ihre Fehlerquote zwischen den beiden Messzeitpunkten senken konnten, blieb sie bei anderen stabil oder stieg sogar leicht an.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Die Anführungszeichen im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275169