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Verhaltensauffälligkeiten bei gehörlosen Kindern und Jugendlichen. Grundlegende Begriffe

Titel: Verhaltensauffälligkeiten bei gehörlosen Kindern und Jugendlichen. Grundlegende Begriffe

Akademische Arbeit , 2008 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Diplom-Pädagoge Frank Alibegovic (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Population der Hörgeschädigten ist keineswegs eine homogene, sondern unterscheidet sich in einer Vielzahl an Merkmalen. Das zeigt sich allein schon durch die vielfältigen Arten und Formen der Hörschäden und durch die daraus möglichen Varianten der Einteilung oder Klassifikation. Auch die Ursachen und vor Allem die Folgen können sich sehr stark voneinander unterscheiden. Diese Arbeit zeigt, wie wichtig eine angemessene Förderung ist.

Aus dem Inhalt:
-Verhaltensauffälligkeiten;
- Gehörlosigkeit: Einteilungen, Häufigkeit, Ursachen;
- Förderungsmöglichkeiten

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verhaltensauffälligkeit

2.1 Einteilungen

2.2 Häufigkeit

2.3 Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

3. Gehörlosigkeit

3.1 Einteilungen

3.1.1 Nach Ausmaß

3.1.2 Nach Art

3.1.3 Nach Kulturzugehörigkeit

3.2 Häufigkeit

3.3 Ursachen

3.4 Förderungsmöglichkeiten

3.4.1 Medizinisch-technische Förderung

3.4.2 Auditiv-verbale Förderung

3.4.3 Bilinguale Förderung

4. Zusammenfassung

5. Literatur (inklusive weiterführender Literatur)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine grundlegende Begriffsklärung der Themenfelder Verhaltensauffälligkeit und Gehörlosigkeit vorzunehmen, um ein besseres Verständnis für die Lebenswelt und die spezifischen Anforderungen hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher zu schaffen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich diese Begriffe voneinander abgrenzen, welche Ursachen zugrunde liegen und welche pädagogischen Förderansätze im Kontext der Gehörlosenpädagogik als sinnvoll erachtet werden.

  • Begriffliche Einordnung und Abgrenzung von Verhaltensauffälligkeiten
  • Klassifikationsmöglichkeiten und Heterogenität der Gehörlosigkeit
  • Prävalenz und epidemiologische Daten bei Kindern und Jugendlichen
  • Verschiedene Ansätze der Förderung (medizinisch-technisch, auditiv-verbal, bilingual)
  • Kritische Auseinandersetzung mit pädagogischen Methoden und Identitätsentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Nach Art

Dabei ist grundsätzlich nach der Lokalisierung der Hörschädigung zu unterscheiden. Es gibt periphere Hörschäden und zentrale. Periphere Hörschäden haben ihre Ursache im Außen-, Mittel- oder Innenohr, wobei zentrale Hörschäden ihre Ursache in einer Funktionsschädigung des Hörnervs oder der Verarbeitungsregionen im Gehirn haben. Zuerst wird hier auf die peripheren Hörschäden eingegangen.

Die verschiedenen Arten der Hörschädigung sind, wie bereits weiter oben genannt, Schwerhörigkeit, Taubheit, und Gehörlosigkeit. Als schwerhörig werden alle Personen bezeichnet, die eine nach „Art und … Grad des Hörverlustes“ stark variierende Schädigung des Hörvermögens haben, aber dennoch in der Lage sind, Lautsprache – unter Umständen mit Hörhilfen – zu verstehen (KAUL 2006, S. 57, Hervorhebung im Original) . Der Hörschaden kann eine der drei folgenden Formen annehmen:

Erstens kann es zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit (oder Mittelohrschwerhörigkeit) kommen, bei der „eine Funktionsstörung des Gehörgangs, des Trommelfells oder des Mittelohres“ vorliegt (LEONHARDT 2002, S. 50). Die Folge davon ist ein auf allen Frequenzen gesenktes Hörvermögen, was einem leiseren Hören gleichkommt. Diese Form der Schwerhörigkeit hat jedoch kaum eine sonderpädagogische Bedeutung, da ihre Auswirkungen durch medizinische Therapiemöglichkeiten – möglicherweise sogar ohne technische Hörhilfen – soweit reduziert werden können, dass das Hörvermögen für die Aufnahme und das Verstehen von Sprache und anderer Klänge im sozialen Kontakt ausreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Intention der Arbeit, eine begriffliche Einführung in die Themenbereiche zu geben, anstatt eine abschließende, allumfassende Definition zu präsentieren.

2. Verhaltensauffälligkeit: In diesem Kapitel werden Kriterien zur Einteilung von Verhaltensauffälligkeiten erörtert und die Schwierigkeiten der Definition sowie deren Normabhängigkeit diskutiert.

3. Gehörlosigkeit: Dieses Kapitel widmet sich der heterogenen Gruppe hörgeschädigter Menschen, deren Klassifizierung nach medizinischen und kulturellen Kriterien sowie den verschiedenen therapeutischen und pädagogischen Förderansätzen.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Komplexität der Thematik und betont die Bedeutung einer individuellen und angemessenen Förderung von hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen.

5. Literatur (inklusive weiterführender Literatur): Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und weiterführende Fachliteratur zur Vertiefung der behandelten Themen auf.

Schlüsselwörter

Verhaltensauffälligkeit, Gehörlosigkeit, Hörschädigung, Sonderpädagogik, bilinguale Förderung, Cochlea-Implantat, auditive Wahrnehmung, Identitätsbildung, Frühförderung, Gebärdensprache, Inklusion, Prävalenz, Lautsprache, pädagogische Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine grundlegende Begriffsklärung der Themenfelder Verhaltensauffälligkeit bei Kindern und Jugendlichen sowie Gehörlosigkeit, um die pädagogischen Herausforderungen in diesem Bereich zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Einteilung und Häufigkeit von Verhaltensstörungen, die Differenzierung verschiedener Arten von Hörschädigungen und die Analyse unterschiedlicher Förderkonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die heterogene Gruppe hörgeschädigter Kinder zu schaffen und aufzuzeigen, wie pädagogische Förderung durch verschiedene Ansätze effektiv gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender Forschungsstände basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Verhaltensauffälligkeiten insbesondere die verschiedenen Arten der Hörschädigung (peripher vs. zentral) sowie die medizinisch-technische, auditiv-verbale und bilinguale Förderung detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gehörlosenpädagogik, bilinguale Erziehung, Sprachförderung und soziale Identitätsbildung charakterisiert.

Warum ist eine Einteilung nach medizinischen Kriterien allein oft unzureichend?

Weil die rein medizinische Betrachtung die sozialen Auswirkungen, die Interaktionsmöglichkeiten und die kulturelle Identität des Kindes oft vernachlässigt.

Welche Bedeutung hat das "bilinguale Konzept" in der Gehörlosenpädagogik?

Es wird als entscheidender Weg angesehen, um die natürliche Sprachentwicklung in Gebärdensprache und Lautsprache zu fördern und die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes durch eine Basissprache zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verhaltensauffälligkeiten bei gehörlosen Kindern und Jugendlichen. Grundlegende Begriffe
Note
1,0
Autor
Diplom-Pädagoge Frank Alibegovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
47
Katalognummer
V275361
ISBN (eBook)
9783656676324
ISBN (Buch)
9783656676300
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhaltensauffälligkeiten gehörlosen grundlegende begriffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Pädagoge Frank Alibegovic (Autor:in), 2008, Verhaltensauffälligkeiten bei gehörlosen Kindern und Jugendlichen. Grundlegende Begriffe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275361
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Leseprobe aus  47  Seiten
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