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Konzeption eines Familiengottesdienstes

Titel: Konzeption eines Familiengottesdienstes

Hausarbeit , 2014 , 28 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Christian Seel (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie sollte ein Gottesdienst gestaltet sein, in dem sich verschiedene Altersgruppen
wohlfühlen und durch die unterschiedlichen Elemente in ihrer Lebenssituation
angesprochen werden? Diese Frage kam nach einem längeren Gespräch im
Zusammenhang mit der Lehrveranstaltung „Verkündigung und Gottesdienst“ über
Gemeindegottesdienste auf.
Die Aufgabe der Hausarbeit bot den Rahmen, einen Gottesdienst zu konzipieren, der die
Gemeinschaftsdimension in den Vordergrund stellt und einen inklusiven Charakter hat.
Häufig werden altersspezifische Angebote in den Gemeinden gemacht, z.B.:
Krabbelgruppe, Frauenfrühstück, Kindergottesdienst, Jungschar und Männerabende.
Bibelstellen wie 1. Korinther 12,12f oder Johannes 17 betonen die Einheit der Gemeinde,
in der jedes Mitglied seine Gaben einbringen kann und diese Gaben zum Nutzen aller
dienen. Die Erfahrung, das man sich nicht als Außenstehender sondern als Teil der
Gemeinschaft empfindet, ist von großer Bedeutung. In diesem Kontext stellt die
Gestaltung eines gemeinschaftlichen Gottesdienstes, der auf die verschiedenen
Generationen und unterschiedlichen sozialen Schichten ausgerichtet ist, eine große
Herausforderung da.
Im Folgenden soll nun ein Gottesdienstkonzept erarbeitet werden,
indem die Familie als wichtige Gemeinschaft in unserer Gesellschaft angesprochen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Wesen des Gottesdienstes

2.1 Konzept des Gottesdienstes

2.2 Die Gemeindesituation

2.3 Die Familie im 21. Jahrhundert

3. Analyse des liturgischen Ablaufs

3.1 Die Predigt

3.1.1 Die Predigt als Kerygma

3.1.2 Die Predigt als Kommunikationsgeschehen

3.1.3 Die Predigt als Ereignis

3.1.4 Predigtauswahl für den Familiengottesdienstes

3.2 Das Gebet

3.3 Das Predigtkonzept

3.4 Die Elemente des Gottesdienstes

4. Das Besondere dieses Gottesdienstes

5. Wer wird in welcher Rolle mitwirken?

5.1 Vorbereitungstreffen

6. Elemente zur aktiven Beteiligung

6.1 Elemente für die Kinder und Jugendlichen

6.2 Elemente für die Eltern und Großeltern

7. Musikstile und Inhalte

8. Akzente im Gottesdienst(-raum)

9. Ablauf des Gottesdienstes

10. Schlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit entwickelt ein inklusives Gottesdienstkonzept, das die Familie als zentrale Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt und durch gezielte Liturgie, Musik und aktive Beteiligung verschiedene Generationen und soziale Schichten anspricht.

  • Entwicklung eines intergenerationalen Gottesdienstformates
  • Analyse und Anwendung homiletischer Predigtmodelle (Kerygma, Kommunikation, Ereignis)
  • Gestaltung aktiver Beteiligungselemente für unterschiedliche Altersgruppen
  • Optimierung der Raumgestaltung und Dramaturgie zur Förderung der Gottesbegegnung
  • Förderung der Gemeindegemeinschaft durch inklusive Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Die Predigt als Kommunikationsgeschehen

Ernst Lange hingegen sieht die Predigt als Kommunikationsgeschehen und somit als ein Predigtakt und eine Verständigungsaufgabe. Sie ist als Hinwendung zu den Hörern zu sehen und die Anwendung wird unter kommunikationstheoretischer, semiotischer und rezeptionsästhetischer Aspekte ausgeführt. Sie hat somit einen empirisch‐induktiven Ansatz. Der Prediger ist deshalb in erster Linie Anwalt des Hörers und dann erst Anwalt des Textes.

Predigen heißt für Lange: „Ich rede mit dem Hörer über sein Leben im Lichte der Christusverheißung. Der Hörer soll verstehen, wie der Gott, für den Jesus spricht, der Herr der Situation, der Herr auch seiner spezifischen Situation ist.“ Für den Hörer entscheidet sich die Relevanz der Predigt mit der Klarheit und der Stringenz ihres Bezuges auf seine Lebenswirklichkeit. Das Wort der Kirche an die Welt muss deshalb aus der tiefsten Kenntnis der Welt dieselbe in ihrer ganzen gegenwärtigen Wirklichkeit betreffen, wenn es vollmächtig sein soll. Die moderne Predigt versteht sich als dreipoligen Prozess, der sich zwischen den drei Größen Text, Prediger und Gemeinde vollzieht. Predigt ist demnach solidarische Rede. In der säkularisierten, pluralistischen Gesellschaft kann die Predigt für ihn keine abschließende Rede sein, die von letzten, nicht mehr hinterfragbaren Gewissheiten ausgeht. Wer predigt, stellt sich zu den Fragenden. In dieser Solidarität gewinnt die Predigt wieder den gesellig‐kommunikativen Charakter, der auf den Wortsinn von „homilia“ (=Umgang, Verkehr) verweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit hinterfragt die Gestaltung eines generationenübergreifenden Gottesdienstes und etabliert das Ziel, die Familie als inklusive Gemeinschaft in den Fokus zu rücken.

2. Das Wesen des Gottesdienstes: Dieses Kapitel definiert den Gottesdienst als Kommunikationsgeschehen zwischen Gott und Mensch und erläutert die Bedeutung von Lebensphasen, dem Kirchenjahr und der Familie als Institution.

3. Analyse des liturgischen Ablaufs: Hier wird der dreiphasige Ablauf (Admissio, Promissio, Missio) detailliert analysiert, wobei der Fokus insbesondere auf verschiedenen Predigtmodellen und der Einbettung von Gebet und liturgischen Elementen liegt.

4. Das Besondere dieses Gottesdienstes: Das Kapitel beschreibt die organisatorischen Besonderheiten, wie die Uhrzeit und die zielgruppengerechte Inszenierung der Botschaft für alle Familienmitglieder.

5. Wer wird in welcher Rolle mitwirken?: Der Fokus liegt auf der Rollenverteilung von Pfarrer, Diakon und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie der Notwendigkeit von Vorbereitungstreffen.

6. Elemente zur aktiven Beteiligung: Hier werden Strategien aufgezeigt, um durch gezielte Elemente das Interesse von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern gleichermaßen zu wecken und zu binden.

7. Musikstile und Inhalte: Das Kapitel widmet sich der Auswahl von Musikstilen, die einerseits generationenverbindend wirken und andererseits die inhaltliche Tiefe der Gotteskindschaft transportieren.

8. Akzente im Gottesdienst(-raum): Es wird erläutert, wie durch Licht, Farbe und dekorative Elemente eine Atmosphäre geschaffen wird, die das Sehen und Hören als ganzheitliches Erleben fördert.

9. Ablauf des Gottesdienstes: Dies ist eine praktische tabellarische Darstellung des konkreten Gottesdienstablaufs von der Begrüßung bis zum gemeinsamen Mittagessen.

10. Schlussbemerkungen: Die Autoren reflektieren die Notwendigkeit von Professionalität und Flexibilität bei der Umsetzung des Konzepts und betonen die Abhängigkeit vom Wirken Gottes.

Schlüsselwörter

Familiengottesdienst, Liturgie, Gemeindepädagogik, Homiletik, Kerygma, Kommunikation, Familienleben, Gottesdienstgestaltung, intergenerational, Gottesbegegnung, Gemeindebewegung, christliche Identität, soziale Integration, Gottesdienstpraxis, Kirchenjahr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert einen Familiengottesdienst, der verschiedene Generationen anspricht und ein gemeinschaftsbildendes, inklusives Erlebnis schafft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die homiletische Fundierung von Predigten, die Gestaltung von Liturgie für alle Altersgruppen und die soziale Rolle der Familie im kirchlichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Gottesdienst zu planen, der als niederschwelliges Angebot sowohl für Gemeindemitglieder als auch für Kirchenferne ein gemeinschaftsstiftendes Erlebnis bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus theologisch-liturgischer Theoriebildung und deren praktischer Anwendung in einem konkreten, strukturierten Gottesdienstkonzept.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Analyse des Gottesdienstwesens, die Entwicklung des Predigtkonzepts, die Rollenverteilung der Akteure sowie die praktische Gestaltung von Musik, Raum und Ablauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Familiengottesdienst, Liturgie, generationenübergreifend, Gottesbegegnung und gemeinschaftsbildend charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Themenpredigt in diesem Konzept?

Die Themenpredigt dient als zentrales Element, um komplexe biblische Aussagen für Kinder und Erwachsene verständlich aufzubereiten und in den Familienalltag zu übertragen.

Warum wird im Anschluss an den Gottesdienst ein Mittagessen empfohlen?

Das Mittagessen dient der Konkretisierung der Gemeinschaft und soll eine ungezwungene Atmosphäre schaffen, die besonders für kirchenferne Personen den Erstkontakt erleichtert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption eines Familiengottesdienstes
Hochschule
CVJM-Kolleg Kassel
Note
1.3
Autor
Christian Seel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V275713
ISBN (eBook)
9783656683544
ISBN (Buch)
9783656683643
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familiengottesdienst Religionspädagogik Verkündigung Predigt Kirche Gottesdienst Konzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Seel (Autor:in), 2014, Konzeption eines Familiengottesdienstes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275713
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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