Der Diadochenfrieden von 311 v. Chr. Vorgeschichte, Inhalte und Folgen


Bachelorarbeit, 2012
48 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Vorgeschichte
1.1 Machtkampf der Diadochen und Aufstieg des Antigonos
1.2 Kämpfe um eigene Rechte und die Ausgangssituation des Diadochenfriedens
1.2.1 Kampf um die Reichsverweserschaft
1.2.2 Koalition gegen Antigonos und seine Gegenmaßnahmen

2. Inhalte des Diadochenfriedens von 311
2.1 Der Diadochenfrieden im Brief von Antigonos an die Skepsier
2.2 Der Diadochenfrieden und die Ansprüche der einzelnen Machthaber
2.2.1 Kassander als der Feldherr (strategos) von Europa
2.2.2 Lysimachos‘ Kämpfe um Thrakien
2.2.3 Ptolemaios‘ Herrschaft über Ägypten und seine Griechenlandpolitik
2.2.4 Antigonos‘ Gewinn und Verlust im Diadochenfrieden

3. Die Folgen des Diadochenfriedens
3.1 Das makedonische Königshaus im Schatten des Diadochenfriedens
3.2 Die Konsolidierung der Territorialstaaten nach dem Diadochenfrieden

4. Zusammenfassung

Quellen

Literaturverzeichnis

Der Diadochenfrieden von 311 v. Chr.:

Vorgeschichte, Inhalte und Folgen

Einleitung

Das Zeitalter der Diadochen war ein Zeitalter des Kriegs. Nach dem Tod Alexanders des Großen begannen seine Nachfolger gegeneinander zu kämpfen. Durch die Verordnungen in Babylon und bei Triparadeisos wurde das Ziel allmählich vom Erlangen eines hohen Reichsamts zur tatsächlichen Kontrolle über ein Territorium, das groß genug für das Ausüben eigener Macht sein muss, gewechselt. Man hatte in diesem Zeitalter des Kriegs den Frieden doch noch nicht völlig außer Acht gelassen. Die Verordnungen in Babylon und bei Triparadeisos hatten sich darum bemüht, auf der Reichsebene eine friedliche Lage zu gewährleisten. Da aber die Ideologie der Reichseinheit wegen des geschwächten Königshauses die Durchsetzungskraft verlor und sich die aufgeteilten Satrapien zu den von einander unabhängigen Staaten entwickelten, waren die Ansprüche der einzelnen Machthaber in den Vordergrund getreten. Die Instrumentalisierung des Friedens von einzelnen Machthabern lässt sich im Kontext des Diadochenfriedens von 311 nachvollziehen.

In der vorliegenden Arbeit wird der Verfasser versuchen, in historischer Hinsicht die Vorgeschichte, Inhalte und Folgen des Diadochenfriedens zu analysieren, um das gesamte Verfahren der Friedensabschlüsse und die historische Bedeutung für den Zerfall des gesamten Alexanderreichs wiederzugeben. Mit dem Zerfall des Alexanderreichs war der Untergang des makedonischen Königshauses zu erleben. In dieser Arbeit werden das Verhältnis der Argeaden zu den Diadochen und die Ursache des Untergangs auseinandergesetzt. Da die Griechenstädte im Alexanderreich auch zum Gegenstand des Friedens geworden waren, möchte der Verfasser die politische Situation der Griechen unter der Herrschaft der Diadochen bearbeiten. Der Verfasser wird sich in dieser Arbeit Mühe geben, um die Beziehung zwischen dem zerfallenen Alexanderreich und der Entstehung der hellenistischen Großreiche zu erklären.

Als Quellen der Forschung werden inschriftliche und literarische Überlieferungen aus der Antike hervorgehoben. Die Inschrift, gefunden in den Ruinen der Kurschunlu Tepe in der heutigen Türkei mit den zum großen Teil erhaltenen Briefen zwischen Antigonos Monophthalmos und den Bürger von Skepsis, wird hier als die Hauptquelle für die Analyse des Friedensvertrags und der Freiheitsgarantie für die Griechen verwendet.[1] Die Machtaufstellung der Diadochen und den Werdegang der Territorialstaaten hatte der antike Autor Diodorus Siculus in seiner Griechischen Weltgeschichte dargestellt. Zu diesen Themen werden die relevanten Bücher in seinem Werk benutzt.[2] Andere antike Autoren wie Appian und Justin hatten auch jeweils über das Zeitalter der Diadochen geschrieben. Ihre Werke werden als Ergänzung zum Text von Diodor ebenso berücksichtigt, damit diese Arbeit sowohl einen umfangreichen Überblick über das Zeitalter gewinnt, als auch den tieferen Sinn der jeweiligen Problematik bearbeiten kann.

1. Vorgeschichte

Die kriegerischen und diplomatischen Handlungen der Diadochen hatten in erster Linie nicht auf dem Erhalten der Reichseinheit, sondern auf jeweiligen Machtaufstellungen und territorialen Ansprüchen basiert. Nach den Verordnungen von Babylon und Triparadeisos sollten Philipp III. Arridaios und Alexander IV. über das ganze Alexanderreich regieren; Dazu war Generälen und Offizieren jeweils die Verwaltung der Satrapien zugeschrieben. Zwischen dem königlichen Hof und den Satrapen standen Reichsverweser und Sachwalter, die über eine Art Macht über die Satrapenaufgebote verfügten.

Da aber die Diadochen sich einerseits von einem höher gestellten Offizier und von anderen Gleichgesinnten bedroht fühlten, wollten sie das eigene Gebiet gegen die aus ihrer Sicht reale Bedrohung verteidigen und andererseits möglichst viel Profit, territorial und rechtlich, machen und gleichzeitig die anderen Streitenden ins Unheil vertreiben. Sie hatten zu ihrer eigenen Gunst mit einigen zeitlich Koalitionen abgeschlossen und zusammen gegen andere Kriege geführt.

1.1 Machtkampf der Diadochen und Aufstieg des Antigonos

Der erste Koalitionskrieg ließ sich auf das Jahr 320 v. Chr. datieren. Der Block von Antipater als Vormundschaft der Könige und Reichsverweser mit Antigonos und Ptolemaios kämpfte gegen den Block von Perdikkas mit Eumenes. Perdikkas, der vermutlich nicht nur über Asien, sondern „ganz allgemein über alle mit Gewalt herrschen wollte“,[3] war im Krieg zum Opfer gefallen[4] und die Anhänger des Perdikkas wurden von Antipater zum Tode verurteilt.[5]

Nach dem Tod von Perdikkas wurden Satrapien unter Antipater neuverteilt, welcher, als der Einzige, die für damalige Verhältnisse höchste Position unter den Königen erreicht hatte und als der stärkste Mann im Alexanderreich fungierte. Er ernannte seinen Sohn Kassander zum Chiliarch, den Perdikkas auch innehatte und wahrscheinlich deswegen die Macht über Asien ausgeübt hatte und das Potenzial über Europa besitzen durfte. Die Vormundschaft über Phillip III. und möglich auch über den späteren König Alexander IV. wurde von Antipater an Polyperchon übertragen.[6] Kassander dagegen wollte nicht nur den leeren Titel und deswegen war er nicht mit dem Testament seines Vaters einverstanden.[7] Zumal konnte er gegen den stark in Asien verwurzelten Antigonos seine eigenen Befugnisse nicht behaupten und hatte auch keine fähige Streitkraft, um den noch aktiven Perdikkanern Stand zu halten. Was ihm blieb, um nicht von Polyperchon bei Seite gedrängt zu werden, oder sogar eliminiert zu werden, war im Geheimen mit anderen Diadochen, Ptolemaios und Antigonos, ein Bündnis zu schließen und gegen Polyperchon um die Macht über Europa zu streiten und wenn möglich Europa zurückzugewinnen.[8]

Eumenes, der als ein Anhänger des Perdikkas betrachtet wurde, musste weiter verhandeln und kämpfen[9], um zu überleben und die Satrapien Paphlagonien und Kappadokien zu behalten. Antigonos, nun der mächtigste Satrap in Asien,[10] fühlte sich ungerecht behandelt und wollte Krieg, weil Perdikkas Eumenes bei der Eroberung von der östlichen Nachbarsatrapie Kappadokien unterstützt hatte.[11] Er wurde von Antipater als Oberbefehlshaber in Asien beauftragt, Eumenes und den Rest von Perdikkanern auszuschalten.[12] In den Schlachten wurde Eumenes geschlagen, dann wurde er von Polyperchon mit dem Kampf gegen Antigonos in Asien beauftragt.[13] Eumenes wurde in Zentralasien von Antigonos endgültig geschlagen, gefangengenommen und hingerichtet.[14]

Der größte Gewinner in dieser Zeit war Antigonos. Er strebte zuerst nicht nach einem höheren Titel als Satrap, sondern nach möglichst vielen Territorien. Phrygien am Hellespont wurde von ihm angegriffen und mittlerweile nahm er die wichtige Hafenstadt Ephesos im Sturm ein.[15] Nach der Hinrichtung von Eumenes sind dessen Satrapien, Kappadokien und Paphlagonien, auch in die Hand von Antigonos gefallen. Da er auch der Beauftragte von Antipater für Asien war, als dieser noch am Leben war, war seine Verfügungsgewalt auch den anderen Satrapen in Mittelasien überlegen.[16] Der Sieg über Eumenes war auch ein Beweis für die militärische Stärke gegenüber den oberen Satrapen, die nicht Hand in Hand kämpfen wollten.[17] An Geld konnte es Antigonos auch nicht mehr fehlen. Der Krieg gegen Eumenes und der Marsch in die oberen Satrapien haben ihm den Zugang zu den Schatzkammern in Asien geöffnet. Er hat zunächst die sämtlichen Schätze in Kyinda von Eumenes in Beschlag genommen.[18] Der Schatz von Susa, nach Diodor 25 000 Talente, lag auch auf dem Konto von Antigonos.[19] Diese Gelder stammen aus den Jahresbeträgen aus der Satrapie, deswegen kann man jedes Jahr eine enorme Summe bekommen. Die Gelder von Polyperchon an Eumenes wurden auch von ihm in Besitz genommen.[20] Desweiteren hatte er die Silbersendung aus Kilikien an die Könige in Makedonien mit sich geführt, während er die Satrapien an der Westküste Kleinasiens bekämpfte und Ephesos besaß.[21] Die tatsächliche Kontrolle über die größeren Territorien, als irgendein anderer Satrap, und der Besitz des Reichtums in Asien hatten Antigonos die Rekrutierung der Söldner erleichtet. Die makedonischen Truppen des Eumenes wurden nach dessen Niederlagen von Antigonos aufgenommen.[22] Diese Vorteile konnten Antigonos die Macht in Asien absichern. Antigonos sollte diese Vorteile auch wahrgenommen haben, dass er dadurch der mächtigste Mann in Asien war und seine weiteren Ansprüche in Erfüllung umsetzen konnte. In der Residenzstadt Susa in Susiane wurde Seleukos von Antigonos zum Satrapen des Landes ernannt, der Antigonos verpflichtet war, die Schatzkammer für ihn zu verwalten.[23]

Rechtlich zu sehen war Antigonos nur der Beauftragte für den Krieg gegen Eumenes und Perdikkas‘ andere Anhänger. Er blieb Satrap von den Gebieten, die ihm seit Triparadeisos versprochen wurden. Selbst unter Antipater wurde ihm keine Verfügungsgewalt über die Territorien während der Vertreibung des Eumenes und Perdikkas versprochen. Von Antipaters Nachfolge Polyperchon war dieses Problem vom Tisch gerutscht. Auf realer Machtbasis hatte Antigonos keine Zustimmung des Auftraggebers gebraucht und viel mehr hatte er schon versucht. Die Stellung der Satrapen zum eigenen Nutzen, wie es Perdikkas in Asien und Antipater in Europa gemacht hatten, setzte er um, ohne die Meinung des Polyperchon einzuholen,[24] der sich gerade noch mit Leben oder Tod in Europa beschäftigte und keinen nennenswerten Einfluss in Asien besitzen konnte.

1.2 Kämpfe um eigene Rechte und die Ausgangssituation des Diadochenfriedens

Der gewaltige Aufstieg des Antigonos hatte nicht nur in Asien, sondern auch in Europa Unruhe verursacht. Fast alle Diadochen und das Königshaus waren aufgerüstet und in die Kämpfe getreten. Diese Kämpfe begannen mit dem Tod Antipaters als Reichsverweser und endeten mit dem Niedergang des Königshauses. Danach war die Aufteilung der Macht, der Territorien und militärischen Kontingente eindeutig in die Hände der stärksten Diadochen gefallen. Dieser Wechsel war die Ausgangssituation des Diadochenfriedens von 311.

1.2.1 Kampf um die Reichsverweserschaft

Der Kampf um die Machtumstellung in Asien hatte am Anfang wenig Aufmerksamkeit in Europa erregt. Nach dem Tod von Antipater hatte sich der designierte Reichsverweser Polyperchon bemüht, seine Rechte festzuhalten und seine Position in Europa zu stabilisieren. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt als Vormundschaft über die Könige lud er Olympias zum Kommen ein, wobei er die Bitte an sie richtete, die Fürsorge für „Alexanders Sohn“, der noch ein Kind war, zu übernehmen und in Makedonien zum Aufenthalt zu nehmen.[25] Darüber hinaus versuchte Polyperchon den Städten in Griechenland durch ein Edikt die Befreiung von Garnisonen des Antipater und der Oligarchie zu versprechen,[26] und zwar mit der Hoffnung, auf diese Weise Kassander zu schwächen und um sich großen Ruhm und viele bedeutende Bündnisse zu verschaffen.[27] Weiterhin wurde es im Edikt festgelegt, dass die Griechen, denen diese politische Gunst zugesprochen wurde, die Könige weder bekriegen noch etwas anderes gegen die Könige unternehmen durften.[28] Das Edikt wurde wahrscheinlich im Namen der Könige erlassen. Das Interpretationsrecht lag jedoch in der Hand von Polyperchon;[29] Der Krieg der Griechen gegen Polyperchon sollte nämlich auch durch dieses Edikt ausgeschlossen sein.[30]

Das Edikt in die Realität umzusetzen war aber nicht leicht. Vielmehr wollte Polyperchon die wahre Kontrolle durch Garnisonen über die Poleis auch nicht aufgeben, die zu seiner Gunst im Krieg gegen Kassander noch zum Nutzen sein könnten. Er musste aber seine Glaubwürdigkeit, ferner die Glaubwürdigkeit der Könige, besonders gegenüber der berühmtesten Stadt der Griechen, Athen, beweisen.[31] Außerdem möchte er auch nicht alle oligarchischen Herrschaften beseitigen, sondern diese Herrscher „zum Gehorsam gegenüber den Königen“ und ihm selbst zwingen.[32] Die Methoden zu diesem Ziel waren Diplomatik und Krieg. Die diplomatische Methode hatte er in Athen ungünstig verwendet und konnte die Landung von Kassander in Piräus nicht verhindern.[33] Die kriegerische Methode benutzte er nun vergeblich gegenüber den ungehorsamen Megalopolitanern.[34] Nachdem Kassander die Hilfe bei Antigonos gefunden hatte, unterstützte Polyperchon auch Eumenes bei dem Kampf gegen Antigonos durch Geldmittel.[35] Sowohl seine fehlende Tatkraft als auch der mangelhafte Verstand in der Amtsführung verursachten Untreu der Griechen zu ihm und zum Königshaus. Zunächst hatten die Griechen noch keinen Krieg gegen Polyperchon getrieben, aber sich schon an Kassander gewandt, denn dieser schien die rechte Tatkraft zu haben, sowie den anpassenden Verstand für seine Verbündeten zu besitzen. Nach mehreren Verhandlungen kam der Friede zwischen Kassander und Athenern unter den Bedingungen zu Stande: Kassander durfte einen Bürger zur Aufsicht über die Polis Athen wählen; Die Staatsverwaltung fiel in die Hände der reichen Bürger; Strategisch wichtige Ortschaften standen unter der Kontrolle von Kassander.[36]

Polyperchons unmäßige Versprechung im Edikt samt seiner Unfähigkeit im Krieg und in der Krise hatten ihn verraten und aus dem Zentrum des Machtkampfs der Diadochen vertrieben: Er zog zunächst nach Aitolien zurück, dann fand er hinter seinem Sohn Alexander in Peloponnes einen Schutz.[37] Von daher hatte er sein Amt als Reichsverweser vernachlässigt. Er hatte Alexander IV. (nicht Philipp III.) mit Olympias und Roxane auf die Peloponnes gebracht und unter sein Protektorat gesetzt. Der amtierende König Philipp III. und seine Frau Eurydike waren nicht mitgegangen.[38] Vermutlich wollte das Königspaar nicht mit Polyperchon fliehen, sondern in Makedonien bleiben und mit Kassander handeln. Ein vorheriger Kontakt zwischen dem Königspaar und Kassander lässt sich nicht ausschließen. Andererseits kann man in diesem Ereignis auch die Motivation des Kassander durchschauen und die langen Finger des Antigonos in der Sache in Europa erblicken.

Nach Diodor sollte Kassander unzufrieden mit dem Titel Chiliarch sein, aber zu seinem weiteren Plan: was er neben der Zurückgewinnung des Machtgebiets seines Vaters noch wollte, wurde zuerst nur gesagt, dass sich Kassander zunächst um sein Überleben kümmern musste.[39] Ein Machtkampf wurde wohl in der Zeit, als er aufs Land zurückzog, schon geplant. Das Ziel zu dieser Zeit müsste noch die Zurückgewinnung Makedoniens gewesen sein, damit er auf einem sicheren Boden stehen konnte. Die Erlangung der Reichsverweserschaft konnte in diesem Sinne noch nicht ausgeplant gewesen sein, denn die Reichsverweserschaft war nicht durch Erbschaft weiterzugeben, und Polyperchon wurde von Antipater ernannt.[40] Kassander hatte sich sowohl an Antigonos als auch an Ptolemaios gewandt, um am Hellespont die Flotte aus Phönizien von Ptolemaios und eine Streitmacht zu Lande von Antigonos bekommen zu können.[41] Wahrscheinlich hatte Antigonos ihm mehr Hilfe geleistet. Mit dieser Hilfe und dank seines Kriegsgeschicks war es ihm gelungen den Fuß wieder in Europa hinein zu setzen und dort, vor allem in Griechenland und Makedonien, mit Einheimischen Bündnisse zu schließen, bis „er seinen Krieg gegen die Könige beendet habe“.[42] Wenn man dieser Aussage von Diodor vertraut, soll man von vornherein das Ziel von Kassander und das Ziel der Griechen auseinandersetzen. Freilich hatte Kassander seine Rückkehr ins Machtzentrum in Griechenland (inkl. Makedonien) nicht mit der Bekämpfung gegen das Königshaus verknüpfen wollen, während die Griechen (wahrscheinlich außer Makedonen) dies aus Unzufriedenheit mit Polyperchon und dem Edikt beabsichtigten, durch Kassander die makedonischen Macht zu beseitigen, was sie im Lamischen Krieg nicht erreicht hatten. Da Polyperchon schon im Edikt die Schuld für diesen Krieg auf Antipater übertrug, konnte Kassander in der Tat auch nichts anderes tun als dies einzuräumen und sogar zu Gunsten der Griechen die Speerspitze gegen das Königshaus zu richten.[43]

Nachdem Kassander das erste Ziel geschafft hatte, hatte er seine Aufsicht auf das Königshaus gesetzt. Die Machtkonstellation um Kassander war für ihn ein Dilemma. Möchte er die Macht in Griechenland und die Bündnispartner der griechischen Städte und Länder behalten, musste er der Meinung der Griechen gehorchen. Um die Makedonen, die noch treu zum Hof Philipp III. waren, zu gewinnen,[44] und für die Kämpfe um das Territorium und gegen Polyperchon, musste er den Thron der Argeaden beschützen. So geschahen unter Kassanders Anweisungen der Wiederaufbau von Theben;[45] die Ermordung der Olympias;[46] die Bewachung von Roxane und dem jungen König Alexander IV. und die feierliche Beisetzung des Königspaars Eurydike und Philipp III.[47]

Während Kassander unterwegs zum Alleinherrscher in Europa wurde,[48] sieht man auch den Untergang der Argeaden deutlich. Eurydike, die sich nach der Macht über das Königshaus sehnte, fand zunächst bei Antipater schon Keine Freundschaft.[49] Nach der Flucht des Polyperchon und Alexander IV. hatte sie sogar die Vormundschaft über Philipp III. übernommen und Kassander als Verwalter der königlichen Angelegenheiten bestellt.[50] Diese Ernennung war sicherlich ein unerwarteter Bonus für Kassander, sodass er im Zusammenhang mit der aktuellen politischen, militärischen Lage den Anspruch auf die Kontrolle über den makedonischen Königshof nach dem Tod der Eurydike erheben konnte.[51] Damit war die Auflösung der Argeaden vom Thron bloß eine Frage der Zeit.

1.2.2 Koalition gegen Antigonos und seine Gegenmaßnahmen

Oberflächlich betrachtet war der Machtkampf um die Vormundschaft und die Reichsverweserschaft in Europa ein Streit zwischen Kassander und Polyperchon. Andere Diadochen aber hatten sich zweifellos aktiv an diesem Machtkampf beteiligt. Ptolemaios als Herr Ägyptens und Machthaber über die phönizische Flotte hatte die Flotte Kassander zur Verfügung gestellt. Lysimachos, der Satrap in Thrakien, hatte die Ankunft der Flotte in Hellespont erlaubt. „Um Polyperchon und seine Leute in viele schwere Konflikte zu bringen, um selbst ungefährdet Asien mit Krieg überziehen und sich die oberste Gewalt sichern zu können“ stand Antigonos auch auf der Seite von Kassander.[52] Über die Schwächung des Amts seit dem Tod von Antipater wurden bestimmt auch diese Diadochen informiert. Mitunter war das Machtsystem seit Triparadeisos geschwächt. Man sprach nicht mehr von der Reichseinheit, sondern vom Gewährleisten eigenen Interessen auf dem Boden des Alexanderreichs. Unter den Diadochen gab es auch territoriale Konflikte, die durch langjährige Machtdemonstration und Gegendemonstration, die Kriegserfahrung und die Machtansprüche entstanden waren. Ptolemaios und Lysimachos konnten aufgrund der günstigen geographischen Lage zuerst eigene Macht absichern, dann das Ziel verfolgen, mehr Territorien zu gewinnen. Antigonos kontrollierte dagegen die Handelswege in rauen Gebieten. Seine Macht war von mehreren Seiten bedroht. In Asien konnte Antigonos im Prinzip nicht das Gleiche wie die anderen tun. Als sein ehemaliger Schützling Kassander zum Machthaber in Makedonien geworden war und durch die Heirat mit Thessalonike, der Halbschwester von Alexander dem Großen, den direkten Anspruch auf den Thron erheben konnte,[53] war die Lage für Antigonos ziemlich unbequem geworden, obwohl er durch den Sieg über Eumenes seine überlegende Tatkraft demonstriert hatte, waren die Herren in Thrakien und Ägypten nicht bereit, ihm zu gehorchen. Man hatte sich bemüht, jederzeit diplomatisch die Angelegenheiten zu regeln, aber man wusste genau, dass eine entscheidende Schlacht den Rang doch besser ordnen konnte.

Die Kenntnisse über Lysimachos sollten nicht nur auf der Darstellung von Diodor beschränkt werden, wobei er nur eine Nebenfigur zu sein scheint.[54] Offiziell war Lysimachos als Satrap von Thrakien unter dem europäischen Strategen Antipater gestellt. Seine Freundschaft zu Kassander wurde eben attestiert.[55] Aus der Sicht von Lysimachos war Antigonos‘ strategische Ausdehnung in Kleinasien, besonderes im hellespontischen Phrygien, für ihn gefährlich. Antigonos hatte auch vor, die Stadt Kyzikos am Hellespont zu übernehmen, um den Vorsprung in Thrakien zu schaffen. Der Satrap vom hellespontischen Phrygien Arridaios konnte gegen den Angriff die Stadt gerade noch verteidigen.[56]

Mit Ptolemaios‘ Einmarsch in Syrien und Phönizien[57] sollte Antigonos klar sein, dass das für ihn wichtige Gebiet auch eine geplante Kriegsbeute des Herrn von Ägypten war und Laomedon, der Satrap von Syrien, schwach war.[58] Hätte Ptolemaios Syrien und Phönizien unter seine Kontrolle erobert, würden Mesopotamien und das ganze Südkleinasien gefährdet. Noch schlimmer war die Lage auf der Insel Zypern, auf der die herrschenden Könige ständig zwischen den Seiten von Ptolemaios und Antigonos wanderten.[59]

Im Osten war es nach der Unterwerfung einiger Satrapen und nach der Hinrichtung von Eumenes zuerst mal ruhig geblieben. Nur der nach Ägypten geflohene Seleukos schien für Antigonos problematisch zu sein.[60] Nach seiner Ankunft in Koile Syrien hatte Seleukos schon den Schutz der ptolemäischen Truppen erlangt.[61] Seleukos hatte die Rückendeckung von Ptolemaios gebraucht und sich damit beschäftigt, andere Satrapen zu einer Koalition gegen Antigonos‘ Politik der Ausdehnung zu überreden, und wenn es möglich war, ihm bei der Rückgewinnung von Babylonien Hilfe zu leisten. Dafür konnte Seleukos im diesen Moment nichts anderes anbieten als warnende Informationen über die Taten von Antigonos im Osten.

[...]


[1] J. A. R. Munro, A Letter from Antigonus to Scepsis, 311 B. C., in: JHS 19 (1899) 330-340

[2] Diodor hatte wahrscheinlich viele zeitgenössische Autoren zitiert. Besonderes waren die Anschauungen von Hieronymus von Kardia, der lange Jahre bei Antigonos Monophthalmos gedient hatte, von vorteilhafter Bedeutung.

[3] Diodor, XVIII, 33, 3

[4] Diodor, XVIII, 36, 7

[5] Diodor, XVIII, 37, 2

[6] Diodor, XVIII, 48, 4

[7] Diodor, XVIII, 49, 1

[8] Diodor, XVIII, 49, 1-3

[9] Diodor, XVIII, 37, 1

[10] Diodor, XVIII, 39, 6; Großphrygien war eine binnenländische Satrapie und in allen Richtungen von anderen Satrapien benachbart. Lykien dagegen als die Satrapie an der Südküste des Kleinasiens hat gute militärische, strategische Situation und die verbessert mit Pamphylien zusammen im großen Maß die Lage von Antigonos. Da die Nachbarsatrapien von Großphrygien und Lykien nicht von Diodor im Rahmen von Triparadeisos erwähnt wurden und man davon ausgehen kann, dass die Verwaltungsgewalt dafür noch nicht in der Hand von Antipater war oder die Satrapen in diesen Satrapien schwach waren, fielen diese wohl schnell während der Kriegszüge in die Hand von Antigoniden.

[11] Eumenes war der Kanzleichef des Alexander. Nach der Vereinbarung (Machtaufteilung) von Babylon sollte er die Gebiete, die schon im Plan von Alexanders Eroberung festgelegt aber noch nicht unter Joch gesetzt waren, erobern und er wurde die Verwaltungsmacht über diese Gebiete zugesprochen, darunter auch Kappadokien (Diodor XVIII, 3,1). Die Satrapie von Kappadokien wurde aber zum nächst in der Hand von Perdikkas behalten. Man darf annehmen, dass es durch die Einsetzung von Eumenes in Kappadokien, also die Umsetzung vom Plan in Babylon in die Realität, deutlich geworden war, dass Perdikkas ohne allgemeine Zustimmung von der Heeresversammlung oder vom Reichsverweser die asiatische Machtaufstellung verändern wollte. Eumenes war zunächst neben Kappadokien nur in Paphlagonien als Satrap bestellt. Die Einsetzung in Kappadokien könnte wohl von anderen als Eumenes‘ Einmischung in die Angelegenheiten im Zentralgebiet in Kleinasien angenommen werden und von daher die reale Bedrohung für Antigonos sein. Die Unruhe des Antigonos ist deshalb nachvollziehbar. Mit dem Status Quo sollte Antigonos auch nicht zufrieden sein. Seine Satrapien wurden von anderen ringsum eingeschlossen und geographisch sogar geteilt. Eine Ausdehnung müsste keine Überraschung sein.

[12] Diodor, XVIII, 39, 7; 40, 1, und zwar mit Kassander als Chiliarch bei sich

[13] Diodor, XVIII, 54,1-2, Kassander hatte die Herrschaft über Europa nicht erreicht, war aber entschlossen, an diesem Ziel festzuhalten.

[14] Diodor, XIX, 44, 2; Diodor weist darauf hin, dass Antigonos den Eumenes nicht verschonen konnte, denn Eumenes könnte wohl auf der Seite der Könige kämpfen war der wahre Grund der Hinrichtung.

[15] Diodor, XVIII, 52, 7

[16] Antipater war zwar tot, sein Einfluss auf die Satrapen blieb stark. Der neue Reichsverweser Polyperchon hatte dagegen keine tatsächliche Kontrolle über die Diadochen. Die neue Machtkonstellation unter dem schwachen Polyperchon war wahrscheinlich nicht gewünscht. Die Diadochen blieben entweder dem Königshaus treu, oder gehorchten der alten Machtaufteilung von Antipater. So behielt Antigonos praktisch seine vollständige Tatkraft über Asien.

[17] Hinweise dafür Diodor, XIX, 12, 2, dass Seleukos den Königen dienen wollte aber nicht dem Eumenes; Diodor, XIX, 15, 2-3 weist „gegenseitige Rivalität“ hin.

[18] Diodor, XVIII, 62, 2; XIX, 56, 5; ferner J. Seibert, Das Zeitalter der Diadochen, Darmstadt 1983, 113

[19] Diodor, XIX, 48, 9

[20] Diodor, XVIII, 58, 1

[21] Diodor, XVIII, 52, 7

[22] Diodor, XIX, 43, 8

[23] Diodor, XIX, 18, 1

[24] Diodor, XIX, 46, 4; Anklage gegen Antigonos‘ Entfernung der Satrapen siehe: Diodor, XIX, 56, 1

[25] Diodor, XVIII, 49, 4; Olympias hatte in den Zeiten zuvor wegen ihrer Feindschaft zu Antipater im Epeiros Zuflucht gesucht. Roxane, die Mutter des Alexanders Sohnes, wurde hiermit wohl unter Olympias gesetzt. Hier liest man bei Diodor noch deutlich „Alexanders Sohn“, während Alexander IV. als Roxanes Sohn in der Schilderung über den Vertrag im Jahr 311 aufgeführt wird.

[26] Man darf hier diese Maßnahme nicht als Widerspruch Polyperchons gegenüber seinem Vorfahren ansehen, sondern vor allem eine politische Maßnahme gegen Kassander.

[27] Diodor, XVIII, 55, 2-4

[28] Diodor, XVIII, 56, 7

[29] Diodor, XVIII, 56, 6-8

[30] Nicht deutlich bleibt aber, ob Kassanders Offensiv in Europa als Krieg gegen die Könige betrachtet war und deswegen auch in dieser Klausel rechtlich von vornherein beschuldigt wurde.

[31] Diodor, XVIII, 66, 2

[32] Diodor, XVIII, 68, 3

[33] Diodor, XVIII, 68, 1-2

[34] Diodor, XVIII, 69-72

[35] Diodor, XVIII, 58, 1

[36] Diodor, XVIII, 74, 3

[37] Diodor, XIX, 52-53

[38] Diodor, XIX, 11

[39] Diodor, XVIII, 49, 2

[40] Diodor, XVIII, 48,4; 54, 1-2; Polyperchon genoss unter den Makedonen hohes Ansehen. Wahrscheinlich wurde seine Bestellung zum Reichsverweser und zur Vormundschaft der Könige von Makedonen anerkannt. Der Titel „Stratege von Europa“ sollte mit der Reichsverweserschaft zusammen auf Polyperchon verteilt wurde. Bengtson ist der Meinung, dass die Ernennung des Polyperchon illegal sei, denn die Zustimmung der allein zuständigen makedonischen Heeresversammlung fehlt: H. Bengtson, Griechische Geschichte, München 1969, 343. Da Polyperchon seine Amtsgewalt in der Tat ausüben konnte, vermutet man, dass seine Bestellung aus Sicht der Makedonen doch gültig war.

[41] Diodor, XVIII, 49, 3; 54, 3

[42] Diodor, XVIII, 74, 3; 75, 1-2

[43] Diodor, XVIII, 56, 3

[44] Die Makedonen schienen nach dem Tod von Eumenes schon zu Antigonos übertreten zu sein: Diodor, XIX, 43, 8

[45] Diodor, XIX, 53-54

[46] Diodor, XIX, 49-51

[47] Diodor, XIX, 52, 4-5

[48] Warum hatte Antipater den Polyperchon zum Reichsverweser und dem Vormund der Könige bestimmt und seinen Sohn nur zum Chiliarch bleibt unaufgeklärt: Hatte er vielleicht schon die Schwäche des Polyperchon im Krieg und der Politik durchschaut? Wollte er, dass sein Sohn nicht nur über Europa, sondern auch über Asien regierte? Hatte er einen älteren General zu Gunsten der Makedonen zu diesem Posten gewählt und den Weg seines Sohnes viel früher vorbereitet? Eins ist aber klar: Kassander hatte die mögliche Kontrolle in Asien gegenüber Antigonos verloren und konnte auch nicht das ganze Europa haben. Simpson ist der Meinung, dass die Nennung des Polyperchon nur teilweise gültig war. Die Gültigkeit konnte sich nur auf Makedonien beziehen und im engeren Sinne nirgendwo außerhalb: R. H. Simpson, Antigonus, Polyperchon and the Macedonian Regency, in: Historia 6 (1957) 371-373, hier 372.

[49] Diodor, XVIII, 39, 2-4

[50] Justin, XIV, 5, 3; Diodor schrieb, dass Eurydike in Makedonien die Regentschaft übernommen hatte und Kassander um sofortige Hilfe bat; Diese Nominierung wurde nicht von Diodor in seine Geschichtsschreibung aufgenommen; Vgl. N. G. L. Hammond, Some Macedonian Offices c. 336-309 BC, in: JHS 105 (1985) 156-160, hier 160.

[51] Vgl. Diodor, XIX, 52, 1; 4

[52] Diodor, XVIII, 54, 4

[53] Diodor, XIX, 52, 1

[54] H. Lund, Lysimachus, London 1992, 55; Wenn man die Hauptquelle des Diodortexts in dieser Zeit dem Hieronymus von Kardia, der zunächst bei Eumenes sodann bei Antigonos Dienst geleistet hatte, zuschreibt, muss man zugeben, dass die Information über Lysimachos unvollständig war und möglicherweise sogar an einigen Stellen unpräzis sein könnte.

[55] Diodor, XVIII, 72, 9; H. Lund, Lysimachus, London 1992, 55 mit Anmerkung 17; Diese Freundschaft zu Kassander oder die Feindsinnigkeit gegen Antigonos wird später noch mal bewiesen, Diodor, XIX, 77, 6

[56] Diodor, XVIII, 51, 1-52, 5; nach dem Ultimatum gegen Antigonos von 315 sollte dieser die Satrapie vom hellespontischen Phrygien in kurze schon annektiert haben.

[57] Diodor, XVIII, 43, 2

[58] Die offensichtliche Strategie Ptolemaios in Syrien sollte auch dem Antigonos darauf hingewiesen haben, dass Syrien auch für ihn fassbar war. Mehl weist darauf hin, dass Laomedon ein Grieche war und die Kluft zwischen Makedonen und Griechen im Hinterkopf behalten werden sollte: A. Mehl, Seleukos Nikator, Lovanii 1986, 73-75.

[59] A. Mehl, Zypern und die großen Mächte im Hellenismus, in: Ancient Society 26 (1995) 93-131, hier 101

[60] Diodor, XIX, 55, 6f; Antigonos‘ erste Reaktion auf Seleukos‘ Flucht war zunächst recht leichtsinnig. Er war froh darüber, dass er die Satrapie Babylonien ohne Tötung übernehmen durfte. Dann tauchten die Chaldäer zu ihm mit einer Prophezeiung auf, „wenn Antigonos Seleukos jetzt nicht vernichte, werde er selbst in einer Schlacht gegen Seleukos umkommen und diesem werde die Herrschaft über ganz Asien zufallen.“; vgl. A. Mehl, Seleukos Nikator, Lovanii 1986, 64. Diodor hatte diese Prophezeiung nicht mit dem Vormarsch Antigonos‘ in die oberen Satrapien nach dem „Diadochenfrieden“ von 311 in Verbindung gesetzt. Ob diese Prophezeiung auch dafür gesorgt, dass Antigonos mitten im Kampf gegen die Verbündeten Kassander, Lysimachos und Ptolemaios einen Frieden mit denen abgeschlossen hatte und nach Osten eilte, wird hier nicht mehr behandelt. Allerdings war es ein Fehler, dass Antigonos die Annahme eines aus Asien (unter seiner Kontrolle) geflohenen Satrapen nicht als eine Schuld gegen Ptolemaios vorgeworfen hatte. Und diese Tatsache sprach auch dagegen, dass Antigonos ernsthaft auf die Prophezeiung der Chaldäer gehört hatte.

[61] A. Mehl, Seleukos Nikator, Lovanii 1986, 63

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Der Diadochenfrieden von 311 v. Chr. Vorgeschichte, Inhalte und Folgen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
48
Katalognummer
V275741
ISBN (eBook)
9783656690788
ISBN (Buch)
9783656690818
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diadochen, alexander, seleukos, antigonos, frieden, hellenismus
Arbeit zitieren
Chali Xu (Autor), 2012, Der Diadochenfrieden von 311 v. Chr. Vorgeschichte, Inhalte und Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275741

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