Conversation und sous-conversation in Nathalie Sarrautes "Tropismes"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Nathalie Sarraute
2.1 Ihr Leben und Schaffen
2.2 Ihr Ziel als Schriftstellerin

3. Nathalie Sarraute und der Nouveau Roman
3.1 Der Nouveau Roman
3.2 Ihre Einstellung zum Nouveau Roman

4. Tropismes
4.1 Definition des Terminus „Tropismus“
4.2 Conversation und sous-conversation
4.3 Inhaltliche Beschreibung des Werks
4.4 Analyse von Tropisme VII

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturangabe

1. Einleitung

« Quels livres sont restés dans votre mémoire ? » Als die französische Handelskette Fnac und die Pariser Tageszeitung Le Monde im Frühjahr 1999 diese Frage stellten, um die einhundert besten Bücher des 20. Jahrhunderts zu ermitteln, stimmten 17000 Franzosen ab.1

Nach Auszählung der Stimmen stand fest, dass Nathalie Sarraute mit ihrem Erstlingswerk Tropismes Platz 73 für sich beanspruchen konnte – ein beachtlicher Erfolg, bedenkt man, dass jenes Werk nach seinem Erscheinen im Jahr 1939 noch als „nicht klassifizierbare[r] Text“2 und „merkwürdige[s] Buch“3 betitelt wurde. Warum es den Franzosen dennoch im Gedächtnis geblieben ist, soll im Folgenden geklärt werden.

Zunächst gehe ich jedoch auf das Leben und Schaffen sowie das schriftstellerische Ziel der Autorin ein, die Frankreichs ehemaliger Premierminister Lionel Jospin nach ihrem Ableben als „Schriftstellerin von universeller Bedeutung“4 bezeichnete.

Gerne wird ihr Werk in den Kontext des Nouveau Roman eingeordnet. Was unter der Bezeichnung Nouveau Roman zu verstehen ist und wie Sarraute dazu stand, wird im dritten Kapitel dieser Arbeit thematisiert.

Anschließend gehe ich direkt auf ihr Werk Tropismes ein. Ich werde den Terminus technicus „Tropismus“, dessen Verwendung in der Literatur doch eher ungewöhnlich ist, definieren. Zudem sollen die Begriffe conversation und sous-conversation, welche für Sarrautes Werke von besonderer Bedeutung sind, erklärt werden. Dem werden einige Informationen zum Inhalt folgen, bevor ich einen ausgewählten Tropismus analytisch betrachte.

In der Schlussbetrachtung sollen die gewonnen Erkenntnisse in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden.

2. Nathalie Sarraute

2.1 Ihr Leben und Schaffen

Nathalie Sarraute wurde am 18. Juli 19005 in Iwanowo, im zaristischen Russland, in eine jüdische Intellektuellenfamilie geboren. Ihr Vater, ein naturwissenschaftlich gebildeter Farbenfabrikant, und ihre Mutter, die ebenfalls schriftstellerisch tätig war, trennten sich jedoch bald. Als Zweijährige, nach der Scheidung der Eltern, kam Nathalie mit ihrer Mutter nach Frankreich, wo sie die nächsten drei Jahre verbrachte. Vom 5. bis zum 8. Lebensjahr lebte sie mit ihrer Mutter wieder in Russland, danach ständig bei ihren Vater in Paris, der aus politischen Gründen emigriert ist. Ihre Schulbildung erhielt Nathalie in Frankreich. Nach dem Abitur schrieb sie sich für ein Anglistikstudium an der Sorbonne ein, welches sie mit der Licence abschloss. Im Winter 1920-21 studierte sie in Oxford Kunstgeschichte, von 1921-22 Soziologie in Berlin. Zurück in Paris studierte sie bis 1925 Jura. Währenddessen lernte sie Raymond Sarraute kennen, den sie nach Beendigung ihrer Studien heiratete. Zusammen hatten sie drei Töchter. Bevor sie sich ganz und gar der Literatur verschrieb, war sie zwölf Jahre lang als Rechtsanwältin tätig.6 Als Schriftstellerin trat sie erstmals 1939 mit einer unter dem Titel Tropismes zusammengestellten Sammlung von 24 kurzen Prosatexten in Erscheinung, an denen sie seit 1932 gearbeitet hatte. Das Werk fand jedoch kaum Beachtung. Der deutsche Einmarsch 1940 und das Inkrafttreten der antisemitischen Gesetze, aufgrund derer sie aus der Anwaltskammer ausgeschlossen wurde, verhinderten zunächst weitere Publikationen, da sie gezwungen war unterzutauchen und mit falschem Namen zu leben.7 Im Juli 1944 kehrte sie nach Paris zurück und veröffentlichte 1948 mit Portrait d’un inconnu ihren ersten Roman, der 1956 mit einem Vorwort von Jean-Paul Sartre herauskam. 1953 publizierte sie ihren zweiten Roman Martereau. Doch auch mit diesen Veröffentlichungen fand sie nur ein schwaches Echo.8 Aufgrund des geringen Verständnisses auf Seiten der Leser und Kritiker entschied sie, ihre These bezüglich der Existenz von Tropismen, welche als Ausgangspunkt ihrer Texte gelten können, theoretisch darzulegen. Im März 1956 erschien der Sammelband L’Ere du soupçon, der vier Essays umfasst, die z.T. schon zuvor veröffentlicht wurden, und ihre Romantheorie erklärt.9 Im Anschluss an diese Publikation wurden einzelne Stimmen laut, die sie als talentierte Schriftstellerin deklarierten. Als einer ihrer ersten Anhänger gilt Alain Robbe-Grillet, der bereits im Sommer 1956 schrieb:

L’œuvre double que poursuit depuis quelques années Nathalie Sarraute – roman d’une part et commentaires d’autre part sur l’évolution et les possibilités d’avenir du genre romanesque – représente dans ce domaine, une des tentatives les plus importantes de l’après-guerre, peut-être la plus réfléchie, en tout cas la plus consciente.10

Seitdem konnte sie sich mehr und mehr durchsetzen und wurde zunehmend als avantgardistische Schriftstellerin anerkannt. 1959, im Jahr der Veröffentlichung von Le Planétarium, schrieb die Schriftstellerin und Kritikerin Denise Bourdet: « Le nom de Nathalie Sarraute est connu maintenant du grand public, qui sait qu’elle est un des écrivains importants d’aujourd’hui. »11 1963 erschien ihr Werk Les Fruits d’or, für das sie 1964 mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Parallel zu ihrem Romanschaffen beginnt sie 1963 für das Theater zu schreiben. Im Lauf der nächsten 30 Jahre verfasste sie sieben Stücke: Le Silence, Le Mensonge, Isma, C'est beau, Le Gant retourné, Pour un oui, pour un non und Elle est là.12 Ihr Hauptaugenmerk lag jedoch nach wie vor auf den Romanen: Entre la vie et la mort (1968), Vous les entendez ? (1972), « disent les imbéciles » (1976), L’usage de la parole (1980), Tu ne t’aime pas (1989), Ici (1995), Ouvrez (1997).

Am 19. Oktober 1999 starb Nathalie Sarraute im Alter von 99 Jahren in Paris.

2.2 Ihr Ziel als Schriftstellerin

Die Romane der Nathalie Sarraute sind keine belletristischen Romane. Sie dienen nicht dem Amüsement und Zeitvertreib. Vielmehr ist es Sarrautes Anliegen die wahre menschliche Wirklichkeit dazulegen. Sie will ihren Lesern zu einer umfangreichen Kenntnis ihres Wesens, ihrer Existenz verhelfen. Sie selbst spricht in diesem Zusammenhang von « une connaissance plus approfondie, plus complexe, plus lucide, plus juste que celle qu’ils peuvent avoir par eux-mêmes de ce qu’ils sont, de ce qu’est leur vie. »13

Diese Aussage ist natürlich noch sehr allgemein gehalten. Tatsächlich sieht sie es als ihre Bestimmung an, lediglich ein Fragment dieser Wirklichkeit, « une parcelle de réalité encore inconnue »14, zu ergründen und dichterisch zu skizzieren. Ihr Ziel ist dabei nicht der Entwurf eines geschlossenen Menschenbildes, sondern die Erschließung einer neuen psychologischen Materie, « une nouvelle matière psychologique »15.

Dieses Vorhaben realisiert sie aber nicht, wie man anhand ihrer Äußerungen vermuten könnte, in der Fortsetzung des psychologischen Romans alten Stils, in dem das Psychologische noch „der eingeschlagene rote Faden einer erzählten Geschichte“16 ist. Anders als im herkömmlichen psychologischen Roman stellt das psychologische Element bei Sarraute ein selbstständiges Phänomen dar. Ihr Vorgehen erklärt sie mittels der Malerei:

[…] par une évolution analogue à celle de la peinture – bien qu’infiniment plus timide et plus lente, coupée de longs arrêts et de reculs – l’élément psychologique, comme l’élément pictural, se libère insensiblement de l’objet avec lequel il faisait corps. Il tend à se suffire à lui-même et à se passer le plus possible de support. C’est sur lui que tout l’effort de recherche du romancier se concentre, et sur lui que doit porter tout l’effort d’attention du lecteur.17

D.h. ihr Wille ist es, das Psychologische per se darzustellen – das Individuum dient lediglich als dessen Stütze.18 Es ist Träger jener neuen psychologischen Materie, die uns allen innewohnt und die sich aus einem trüben, anonymen Stoff zusammensetzt, der mit Termini wie « matière anoyme comme le sang », « magma sans nom, sans contours », « substance vivante », « matière trouble et grouillante » oder « immense masse mouvante »19 beschrieben wird. Dieses Magma, « qui se trouve chez tous les hommes et dans toutes les sociétés », zeigt sich in subtilen, flüchtigen, kaum wahrnehmbaren Bewegungen, die Sarraute als « mouvements intérieurs / souterrains »20 und seit ihrem ersten Buch ganz allgemein als Tropismen kennzeichnet.

Im Vorwort ihrer Essay-Sammlung L’Ere du soupçon schreibt Sarraute: « Mon premier livre [Tropismes, Anm. d. Verf.] contenait en germe tout ce que, dans mes ouvrages suivants, je n'ai cessé de développer. Les tropismes ont continué à être la substance vivante de tous mes livres. »21

Laut Du Prel bilden die sarrauteschen Romane zwar keinen gemeinsamen Metatext, aber sie drehen sich alle, wie am obigen Zitat ersichtlich, um ein Thema: den Tropismus.22 Worum es sich bei jenen Tropismen handelt, wird im Folgenden noch zu klären sein. Ihr literarisches Schaffen sieht Sarraute, so Du Prel, jedenfalls „als ein Instrument zum Aufspüren und Analysieren dieser Gefühlsregungen“23.

3. Nathalie Sarraute und der Nouveau Roman

3.1 Der Nouveau Roman

Der Roman ist eine lebendige Kunstform und unterliegt damit dem Gesetz der Geschichte. Da das Rad der Zeit nie stillsteht, dürfte es demnach nicht weiter verwundern, dass auch der Roman sich weiterentwickelt:

Das Jahrhundert der Naturwissenschaften und der Automation, der Massenzivilisation und Tiefenpsychologie erfordert eben einen anderen Roman als den, der unter den geistigen, technischen und sozialen Gegebenheiten des 19. Jahrhunderts entstanden ist.24

Früher als anderswo erkannte man in Frankreich die Zeichen der Zeit und so leitete gleich eine ganze Reihe von Avantgardisten eine Revolution ein, um den Roman zu erneuern. Es handelt sich dabei um die Gruppe des sog. Nouveau Roman, zu der neben Nathalie Sarraute auch Alain Robbe-Grillet, Michel Butor, Maurice Blanchot, Samuel Beckett, Jean Cayrol, Marguerite Duras, Jean Lagrolet, Claude Simon, Claude Ollier, Robert Pinget und Katab Yacine gehören.25

Der Nouveau Roman stellt allerdings keine einheitlich ausgerichtete literarische Bewegung dar: « Il n’est pas une école, même pas un mouvement, tout juste le fruit d’une coïncidence […]. »26 Er hat viele Gesichter, ein gemeinsames Manifest existiert nicht:

Sans doute ce qu’on appelle le ‹Nouveau Roman› n’a-t’il rien d’un mouvement homogène, poursuivant de manière rigoureuse des buts définis à l’avance. L’orientation de Nathalie Sarraute n’est pas celle de Butor ou de Robbe-Grillet et ces derniers suivent eux-mêmes des voies divergentes.27

Wurden die « nouveaux romanciers » anfangs nur lose miteinander in Verbindung gebracht, so stabilisierte sich ihr Status zusehends, was v.a. ihrem gemeinsamen Verleger Jérôme Lindon und den Éditions de Minuit, in denen die Werke jener Schriftsteller veröffentlicht wurden, zuzuschreiben ist.28 Von hier aus begann sich peu à peu der Eindruck einer ,Gruppe' zu verbreiten, deren Zusammengehörigkeitsgefühl aus der Tatsache erwächst, dass sie alle den herkömmlichen Roman ablehnen. Sie vertreten einhellig den Standpunkt, dass der traditionelle Roman mit seiner kohärenten Handlung, seinen festgelegten Charakteren und dem auktorialen Erzähler mit dem modernen Welt- und Menschenbild nicht mehr in Einklang zu bringen und daher unglaubwürdig ist.29 Der Nouveau Roman lässt sich demnach beschreiben als „[…] Versuch, für das gestörte Verhältnis zwischen Mensch und Welt eine radikal neue, wahrhaftige Sichtweise und die ihr angemessenen Erzählformen […] zu finden […]“.30

3.2 Ihre Einstellung zum Nouveau Roman

Wie in der Einleitung erwähnt, wird Sarraute gerne in den Kontext des Nouveau Roman der 1950er Jahre eingeordnet. Wie wir allerdings wissen, beginnt ihre Karriere als Schriftstellerin jedoch in den 1930er Jahren. 1932 arbeitet sie bereits an ihrem Erstlingswerk Tropismes, welches 1939 veröffentlicht wird und schon alle wichtigen inhaltlichen und technischen Merkmale der folgenden Romane enthält. Der Durchbruch gelingt ihr aber erst in jenen Jahren, die das literaturhistorische Ereignis Nouveau Roman markieren. Zu ihrer Prägung trug die Gruppe allerdings nichts Essentielles mehr bei, da sie sich ihres Weges sicher war und diesen in ihren Aufsätzen auch schon kritisch reflektiert hatte.

Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass sie eine ganz eigene Linie innerhalb der « nouveaux romanciers » vertrat. Für Mireille Calle-Gruber ist Sarraute überdies die einzig wahre Avantgarde:

Il convient à cet égard de noter que si Robbe-Grillet […] fait figure de chef de file, c’est en réalité Nathalie Sarraute qui tient le discours de l’avant-garde. Là où Robbe-Grillet emprunte encore ses termes à l’humanisme, préconisant à ,homme nouveau, nouveau romanʻ […] Nathalie Sarraute affirme déjà une esthétique de l’abstraction et construit la thèse de l’évolution logique et irréversible des formes artistiques […].31

Die Sammelbezeichnung Nouveau Roman stellt für Sarraute lediglich ein Etikett dar, das man „eher aus Gründen journalistischer Publicity denn aufgrund fundamentaler Konvergenzen oder theoretischer Selbstverständigung“32 gleichermaßen auf ihre Werke geklebt habe. Mit dieser Aussage geht Rykner konform, wenn er vom « pseudo-concept » des Nouveau Roman schreibt und festhält: « L’appellation « Nouveau Roman » a toujours posé plus de problèmes qu’elle n’en a résolus. » 33 Sarrautes Position innerhalb der Gruppe, die keine ist, « doit être comprise comme celle d’un aîné […]. »34

Wie sehr sich Sarraute in ihren Intentionen von den anderen « nouveaux romanciers » auch unterscheiden mag, in einer Hinsicht stimmt sie mit ihnen vollkommen überein, nämlich in der Absage an den traditionellen Roman. Krauss spricht in diesem Zusammenhang von der zunehmenden „Entheroisierung des Romans und [der] Deflation des romanesken Geschehens“35. D.h. ihre Romane dienen nicht mehr dem Zweck, eine kunstvoll geknüpfte, konfliktreiche, auf ein Ende mit einer Lösung abzielenden „Geschichte“ zu erzählen. Zudem verschwindet das außergewöhnliche, große Individuum als Romanheld. Mehr noch, es werden gar keine „Charaktere“ mehr entwickelt, denn « [l]e « caract-ère » est […] l’un des pires ennemis de l’œuvre de Sarraute. »36

Laut Überzeugung der « nouveaux romanciers » schafften die Romanciers alten Typs den herkömmlichen Roman, um die sie umgebende Wirklichkeit zu erforschen und zum Ausdruck zu bringen. Die verwendeten Formprinzipien, die damaligen Zwecken völlig entsprachen, waren der Realität der neuen Romanciers jedoch nicht mehr gewachsen. Ihre Welt war nicht jene, in der etwa ein Balzac gelebt hatte. Jener muss oft als „Gegner“ der « nouveaux romanciers » einstehen, da sein Werk ihrer Ansicht nach all die Anlagen integriert, die sie missbilligen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie Balzac generell ablehnen. Sie wissen ihn durchaus als Schriftsteller seiner Zeit zu schätzen, können es allerdings nicht gutheißen, wenn seine Romanform in der modernen Zeit nachgeahmt wird. In einem Jahrhundert, in dem die Welt durch zwei Weltkriege erschüttert wurde, sei es ihrer Meinung nach schlichtweg nicht möglich, an der tradierten Formensprache des Romans festzuhalten, da diese absolut ungeeignet ist, das Neue auszudrücken.37 Daher ist es ihr Ziel, neue Darstellungsweisen zu entwickeln, denn « son obligation la plus profonde [l’obligation du romancier, Anm. d. Verf.] » lautet « découvrir de la nouveauté » und « son crime le plus grave : répéter les découvertes de ses prédécesseurs ».38

Worin die Neuartigkeit des sarrauteschen Werkes besteht, ist Thema des folgenden Kapitels.

[...]


1 Vgl. Les 100 livres du siècle, abrufbar unter: http://les100livresdusiecle.com/ (Zugriff: 22.06.2013).

2 Engler, Winfried (1994): Französische Literatur im 20. Jahrhundert, Tübingen [u.a.]: Francke, S. 242.

3 Schulze, Joachim (1986): „Nathalie Sarraute“, in: Lange, Wolf-Dieter (Hg.): Französische Literatur des 20. Jahrhunderts. Gestalten und Tendenzen. Zur Erinnerung an Ernst Robert Curtius, Bonn: Bouvier, S. 345-358, hier: S. 345.

4 Vgl. Jospin, Lionel in der französischen Tageszeitung l’Humanité vom 21.10.1999 abrufbar unter: http://www.humanite.fr/node/375099 (Zugriff: 22.06.2013).

5 Mitunter findet sich als Geburtsjahr ebenso 1902. So z.B. in Engler, Winfried (1984): Lexikon der fran- zösischen Literatur, Stuttgart: Kröner, S. 873; Fischer, Jan O./Schober, Rita (Hg.) (1970): Französische Literatur im Überblick, Leipzig: Reclam, S. 452; Theisen, Josef (31971): Geschichte der französischen Literatur, Stuttgart [u.a.]: Kohlhammer, S. 379; Wilhelm, Kurt (1969): Der Nouveau Roman. Ein Experiment französischer Gegenwartsliteratur. Alain Robbe-Grillet. Michel Butor. Nathalie Sarraute. Marguerite Duras. Claude Simon, Berlin: Schmidt, S. 49.

6 Vgl. Schulze (1986), S. 356.

7 Vgl. Rykner, Arnaud (1991): Nathalie Sarraute, Paris: Éd. du Seuil, S. 187.

8 Vgl. Wilhelm (1969), S. 49.

9 Du Prel, Florence (2003): Suggestive Techniken des Tropismus. Variationen über ein Thema bei Nathalie Sarraute, Marburg, Tectum Verlag, S. 13.

10 Robbe-Grillet, Alain (1956): ”Le réalisme, la psychologie et l’avenir du roman“, in: Critique, no. 111-112 (août-sept. 1956), S. 695-701, hier: S. 695.

11 Bourdet, Denise (1960): Visages d’aujourd’hui, Paris: Plon, S. 59.

12 Vgl. zu den Theaterstücken Sarrautes: Rykner, Arnaud (1988): Théâtres du nouveau roman: Sarraute, Pinget, Duras, Paris: Corti, S. 35ff.

13 Sarraute, Nathalie (1956): L’ère du soupçon, Paris: Gallimard, S. 153.

14 Ebd., S. 154.

15 Ebd., S. 94.

16 Wilhelm (1969), S. 54.

17 Sarraute (1956), S. 71.

18 Vgl. zu diesem Unterkapitel Wilhelm (1969), S. 53f.

19 Sarraute (1956), S. 74, 88, 137.

20 Ebd., S. 94, 100, 102.

21 Ebd., S. IV.

22 Vgl. Du Prel (2003), S. 1.

23 Ebd. S. 13.

24 Wilhelm (1969), S. 12.

25 Vgl. Wilhelm (1969), S. 12.

26 Rykner (1991), S. 191f.

27 Zitiert nach de Boisdeffre in: Wilhelm (1969), S. 12.

28 Vgl. Wehle, Wilfried (1972): Französischer Roman der Gegenwart. Erzählstruktur und Wirklichkeit im Nouveau Roman, Berlin: Schmidt, S. 11.

29 Vgl. Wilhelm (1969), S. 12f.

30 Coenen-Mennemeier, Brigitta (1996): Nouveau Roman, Stuttgart [u.a.]: Metzler, S. V.

31 Calle-Gruber, Mireille (1990): ”Nathalie Sarraute ou l’invention du tropisme en littérature“, in: Avantgarde, 4 (1990), S. 121-134, hier: S. 122.

32 Dauer, Bernd (1982): „Nouveau Roman, Nouveau Nouveau Roman: Literarische Avantgarde um 1960 (Alain Robbe-Grillet: Dans le labyrinthe; Claude Simon: La Route des Flandres)“, in: Brockmeier, Peter/Wetzel, Hermann H. (Hg.): Französische Literatur in Einzeldarstellungen Band 3.Von Proust bis Robbe-Grillet, Stuttgart [u.a.]: Metzler, S. 265-352, hier: S. 265.

33 Rykner (1991), S. 191f.

34 Ebd., S. 192.

35 Krauss, Werner (1968): Essays zur französischen Literatur, Berlin [u.a.]: Aufbau-Verl., S. 103.

36 Rykner (1991), S. 66.

37 Vgl. Wilhelm (1969), S. 51.

38 Toynbee, zitiert nach Sarraute (1956), S. 77.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Conversation und sous-conversation in Nathalie Sarrautes "Tropismes"
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V275820
ISBN (eBook)
9783668000148
ISBN (Buch)
9783668000155
Dateigröße
627 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sarraute, Tropismes, conversation, sous-conversation, nouveau roman
Arbeit zitieren
Patrizia Scamarcio (Autor), 2013, Conversation und sous-conversation in Nathalie Sarrautes "Tropismes", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275820

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