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Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke

Titre: Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Science Sabrina Mandl (Auteur)

Economie politique - Microéconomie, en général
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In der heutigen Zeit, umgeben von moderner Informations- und Kommunikationstechnologie, geprägt durch omnipräsente Social-Media Netzwerke und Online-Foren, gewinnen soziale Netzwerke, beziehungsweise das Networking, in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zunehmend an Bedeutung.
So können soziale Netzwerke Menschen weltweit schnell und einfach verbinden und bieten ihnen über die Möglichkeit mit diesen Menschen über einen längeren Zeitraum verbunden zu bleiben hinaus, eine Vielzahl an weiteren Vorteilen. Netzwerke können beispielsweise die Arbeitsplatzsuche erleichtern, eine gemeinsame Forschung von Wissenschaftlern und damit kollektive Intelligenz ermöglichen, Produzenten bei einer interaktiven Wertschöpfung sowie Anbieter beim Absatz und Nachfrager bei der Suche nach Produkten unterstützen.
Die Analyse sozialer Netzwerke steht aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz seit geraumer Zeit im Fokus verschiedener wissenschaftlicher (Teil-)Disziplinen, wie beispielsweise der Soziologie, der Mathematik, der statistischen Physik oder den Computerwissenschaften. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun mit der ökomischen Betrachtung und Analyse sozialer Netzwerke.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Soziale Netzwerke aus ökonomischer Sicht

1.1. Relevanz der ökonomischen Betrachtungsweise von Netzwerken

1.2. Aufbau der Arbeit zur Beantwortung der Forschungsfragen

2. Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke

2.1. Grundlagen zur Bildung von Netzwerken

2.2. Prozess der Netzwerkbildung nach Bala und Goyal (2000)

2.2.1. Grundmodell der strategischen Netzwerkbildung

2.2.2. Netzwerkstrukturen im Gleichgewicht

3. The Law of the Few nach Galeotti und Goyal (2010)

3.1. Empirische Studien zur Informationsgewinnung

3.2. Theorie der Informationsgewinnung in Netzwerken

3.3. Netzwerkstruktur bei indirektem Informationsfluss

4. Fazit / Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht soziale Netzwerke aus einer ökonomischen Perspektive, um zu erklären, wie und warum sich Netzwerkstrukturen durch rationale, individuelle Entscheidungen bilden und welche Informationsdynamiken innerhalb dieser Systeme entstehen.

  • Ökonomische Theorie der Netzwerkbildung
  • Strategische Interaktion und Nash-Gleichgewichte
  • Das Phänomen "The Law of the Few" in sozialen Gruppen
  • Rolle und Typologie von Meinungsführern und Vermittlern
  • Informationsfluss bei direktem und indirektem Austausch

Auszug aus dem Buch

3.2. Theorie der Informationsgewinnung in Netzwerken

Wie aus diesen Studien zur Informationsgewinnung ersichtlich wurde, gewinnt ein Großteil der Individuen einer sozialen Gruppe seine Informationen durch eine kleine Teilmenge von Individuen dieser Gruppe. Dieses Phänomen wird als „The Law of the Few“ bezeichnet. Dabei besagt die Forschung, dass zwischen diesen beiden Gruppen von Individuen hinsichtlich ökonomischer und demographischer Charakteristika nur geringe Unterschiede erkennbar sind. Es stellt sich daher die Frage, ob „The Law of the Few“ als Konsequenz strategischer Interaktion zwischen identischen Individuen verstanden werden kann.

Galeotti und Goyal (2010) betrachten zum Lösen dieser Frage eine Spielsituation, in der sich Individuen dazu entscheiden, persönlich Informationen zu generieren und Verbindungen mit anderen Individuen einzugehen, um direkt an deren Informationen zu gelangen. Dieses Modell betrachtet zusätzlich zum Modell der reinen Netzwerkbildung den persönlichen Aufwand der Informationsgewinnung, das heißt die Strategie eines Spielers ist nun vom Netzwerk an Verbindungen und dem persönlichen Anteil an der Informationsgewinnung abhängig.

Im Modell der beiden Autoren sind die Erträge aus Informationen zunehmend und konkav, während die Kosten der Informationsgewinnung linear verlaufen. Dies bedeutet, dass jedes Individuum bereit ist, eine gewisse Menge an Informationen zu beschaffen, welche gerade y entspricht. Dabei bilden die persönliche Informationsbeschaffung und die Informationsgewinnung durch soziale Kontakte Substitute, das heißt die aggregierte Menge muss insgesamt wieder y entsprechen. Demzufolge existiert eine obere Grenze der Anzahl der Spieler, die Informationen einholen und daher müssen alle Individuen, die persönlich keine Informationen beschaffen mit diesen Individuen verbunden sein. Hieraus ergibt sich die Struktur des Netzwerkes im Gleichgewicht: die Spieler die persönlich Informationen akquirieren stellen zentrale Punkte des Netzwerkes dar, während alle anderen Spieler die Speichen in einem Kern-Peripherie Netzwerk bilden. Die Kern-Spieler werden auch als Beeinflusser bezeichnet (Galeotti und Goyal, 2010, S.1469 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Soziale Netzwerke aus ökonomischer Sicht: Dieses Kapitel motiviert die ökonomische Analyse von Netzwerken und leitet die Forschungsfragen zur strategischen Netzwerkbildung und Informationsstruktur ab.

2. Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke: Hier werden die Grundlagen zur Bildung von Netzwerken definiert und das Modell von Bala und Goyal (2000) zur strategischen Netzwerkbildung erläutert.

3. The Law of the Few nach Galeotti und Goyal (2010): Dieses Kapitel analysiert das Phänomen, dass wenige Akteure Informationen für viele bereitstellen, und beleuchtet die Netzwerkstrukturen bei direktem sowie indirektem Informationsfluss.

4. Fazit / Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Relevanz der Netzwerkanalyse für moderne Managementprozesse.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Ökonomische Theorie, Netzwerkbildung, Strategische Interaktion, Nash-Gleichgewicht, Informationsgewinnung, Law of the Few, Meinungsführer, Vermittler, Kern-Peripherie-Struktur, Indirekter Informationsfluss, Kosten-Nutzen-Abwägung, Individuelle Entscheidungen, Marktexperten, Netzwerkanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht soziale Netzwerke unter Anwendung ökonomischer Theorien, um das Zustandekommen und die Struktur von Verbindungen zwischen rational agierenden Akteuren zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die strategische Bildung von Netzwerken, die Dynamik der Informationsbeschaffung und die Rolle zentraler Akteure in diesen Systemen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche Netzwerkstrukturen sich im Gleichgewicht ergeben und wie Informationsflüsse innerhalb dieser Strukturen ökonomisch begründet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt spieltheoretische Modelle, wie das Nash-Konzept, sowie die Auswertung empirischer Studien zur ökonomischen Analyse von Netzwerkprozessen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Grundmodell der strategischen Netzwerkbildung nach Bala und Goyal (2000) sowie mit der Theorie des "Law of the Few" nach Galeotti und Goyal (2010).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Netzwerkbildung, strategische Interaktion, Informationsgewinnung, Kern-Peripherie-Struktur und Meinungsführer.

Was unterscheidet das Modell von Galeotti und Goyal (2010) von dem von Bala und Goyal (2000)?

Das Modell von Galeotti und Goyal erweitert die reine Netzwerkbildung um den expliziten Aufwand der persönlichen Informationsgewinnung und analysiert die Konsequenzen für die Informationsbeschaffung.

Welche Funktion erfüllen "Vermittler" in sozialen Netzwerken?

Vermittler fungieren als Intermediäre, die Informationen von zentralen, informationsbeschaffenden Akteuren an weniger informierte Peripherie-Spieler weiterleiten.

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Résumé des informations

Titre
Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke
Université
University of the Federal Armed Forces München  (Ökonomie und Recht der globalen Wirtschaft)
Note
1,3
Auteur
Bachelor of Science Sabrina Mandl (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
17
N° de catalogue
V276020
ISBN (ebook)
9783656687542
ISBN (Livre)
9783656687535
Langue
allemand
mots-clé
ökonomische theorie bildung netzwerke
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Science Sabrina Mandl (Auteur), 2014, Ökonomische Theorie der Bildung sozialer Netzwerke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276020
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Extrait de  17  pages
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