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Investitionsentscheidungen im Unternehmen: Kennzahlen und Entscheidungshilfen

Título: Investitionsentscheidungen im Unternehmen: Kennzahlen und Entscheidungshilfen

Trabajo , 2004 , 32 Páginas , Calificación: 85/100

Autor:in: Mag. Klaudia Blizek (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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In der modernen Betriebswirtschaftslehre kann Unternehmenspolitik als eine Abfolge von Entscheidungen über möglichst vollständig formulierte Handlungsmöglichkeiten verstanden werden. Aufgrund der weitreichenden Bedeutung wird die Unternehmensleitung in immer stärkerem Maße in den Entscheidungsprozeß involviert. Nach den konstituierenden Grundsatzentscheidungen, die Standort, Rechtsform, Organisationsstruktur, etc. betreffen, haben Investitionsentscheidungen einen beträchtlichen Stellenwert in der Unternehmenspolitik. (Hoberg, 1983, S. 1). Investitionen zählen zu den wichtigsten Einflußfaktoren auf die Rentabilität und Liquidität eines Unternehmens. Zudem sind sie maßgeblich für die Sicherheit und Unabhängigkeit, sodaß den Investitionsentscheidungen ausschlaggebende Bedeutung für die Existenz und weitere Entwicklung eines Unternehmens zukommt. Für alle Bereiche im Unternehmen gilt, daß „der Wandel technischer, ökonomischer und sozialer Strukturen im allgemeinen und die Dynamik der Märkte im besonderen gewaltige Anstrengungen in der Anpassung, Umstellung und Neuorientierung des betrieblichen Leistungspotentials erfordert“. (vgl. Müller-Hedrich, 1998, S. 1).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Investitionen

2.1 Definition von Investition

2.2 Investitionsbegriff

2.2.1 Vermögensbestimmter Investitionsbegriff

2.2.2 Kombinationsbestimmter Investitionsbegriff

2.2.3 Zahlungsbestimmter Investitionsbegriff

2.2.4 Dispositionsbestimmter Investitionsbegriff

2.3 Investitionsarten

2.3.1 Ansatz nach Manz/Dahmen

2.3.2 Ansatz nach Perridon/Steiner

2.3.2.1 Erst- oder Errichtungsinvestition

2.3.2.2 Ersatzinvestition

2.3.2.3 Erweiterungsinvestition

2.3.3 Entscheidung über einmalige Projekte versus Entscheidung über Projektketten

2.3.3.1 Einmaliges Projekt

2.3.3.2 Projektkette

2.4 Investitionsentscheidungsprozeß

2.4.1 Anregungsphase

2.4.2 Suchphase

2.4.3 Entscheidungsphase

2.4.4 Realisierungsphase

2.4.5 Controllingphase

2.5 Typisierung der Entscheidung

2.5.1 Entscheidung unter Sicherheit

2.5.2 Entscheidung unter Risiko

2.5.3 Entscheidung unter Unsicherheit

2.6 Entscheidungssituationen

2.6.1 Ja-Nein-Entscheidungen

2.6.2 Auswahlentscheidungen

2.6.3 Programmentscheidungen

3. Investitionsentscheidungen in Betrieben

3.1 Merkmale der Investitionspolitik

3.2 Bedeutung der Investitionspolitik

3.3 Phasen und Bestimmungsfaktoren der Investitionsentscheidung

3.3.1 Ermittlung des Zielsystems

3.3.2 Auswahl und Beschreibung der Projektalternativen

3.3.3 Bewertung von Projektalternativen

3.4 Komponenten der Investitionsentscheidung

4. Investitionsrechnungen

4.1 Allgemeines

4.2 Verfahren der Investitionsrechnung

4.2.1 Statische Verfahren

4.2.1.1 Kostenvergleichsrechnung

4.2.1.2 Gewinnvergleichsrechnung

4.2.1.3 Rentabilitätsvergleichsrechnung

4.2.1.4 Amortisationsvergleichsrechnung

4.2.1.5 Kritische Würdigung der statischen Verfahren

4.2.2 Dynamische Verfahren

4.2.2.1 Kapitalwertmethode

4.2.2.2 Interne Zinsfuß Methode

4.2.2.3 Annuitätenmethode

4.2.2.4 Kritische Würdigung der dynamischen Verfahren

5. Schlußbetrachtungen

Zielsetzung und Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über betriebliche Investitionsentscheidungen zu geben, die zugrunde liegenden Prozesse zu erläutern und die dabei zur Anwendung kommenden finanzwirtschaftlichen Instrumente und Entscheidungshilfen darzustellen.

  • Grundlagen des Investitionsbegriffs und der Investitionsarten
  • Strukturierung des Investitionsentscheidungsprozesses in fünf Phasen
  • Unterscheidung von Entscheidungssituationen unter Sicherheit, Risiko und Unsicherheit
  • Vergleichende Analyse statischer und dynamischer Investitionsrechenverfahren

Auszug aus dem Buch

4.2.2.1 Kapitalwertmethode

Nach Seicht (vgl. 1986, S. 44 ff.) stellt die Kapitalwertmethode das klassische dynamische Investitionsrechnungsverfahren dar. Der Ansatz dieser Rechenmethode ist, daß alle zukünftigen Ausgaben und Einnahmen, die einem Investitionsobjekt zugerechnet werden können, mit ihren Barwerten in die Investitionsentscheidung einbezogen werden müssen.

Bei diesem Verfahren wird von der Summe der Barwerte der zukünftigen Einnahmen die Summe der Barwerte der zukünftigen Ausgaben abgezogen. Dadurch erhält man den Barwert eines Investitionsobjektes. Aus dem Vergleich dieses Barwertes mit dem zu investierenden Kapital kann die Zweckmäßigkeit oder Unzweckmäßigkeit der Realisierung des untersuchten Investitionsobjektes ersehen werden.

Solange der errechnete Barwert des Investitionsobjektes den notwendigen Kapitaleinsatz nicht erreicht, erscheint die Vornahme der Investition nicht zweckmäßig. Übersteigt der errechnete Barwert des Investitionsobjektes den erforderlichen Kapitaleinsatz, so ergibt sich ein Differenzbetrag - der auch als „Goodwill“ bezeichnete positive Kapitalwert der Investition.

Der Barwert eines Investitionsobjektes ist abhängig:

− von den Ausgaben während der Nutzungsdauer

− von den Einnahmen während der Nutzungsdauer

− von der Höhe des Restwertes am Ende der Nutzungsdauer

− von der Höhe des kalkulatorischen Zinsfußes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Stellenwerts von Investitionen innerhalb der Unternehmenspolitik und Darlegung der zentralen Gründe für eine systematische Investitionsplanung.

2. Investitionen: Umfassende begriffliche Einordnung, Klassifizierung von Investitionsarten und detaillierte Erläuterung des mehrphasigen Investitionsentscheidungsprozesses sowie verschiedener Entscheidungssituationen.

3. Investitionsentscheidungen in Betrieben: Analyse der Merkmale und Bedeutung der Investitionspolitik sowie der spezifischen Phasen, Bestimmungsfaktoren und Komponenten bei betrieblichen Investitionsvorhaben.

4. Investitionsrechnungen: Theoretische Darstellung und kritische Würdigung der verschiedenen Verfahren der Investitionsrechnung, unterteilt in statische Methoden und dynamische Verfahren.

5. Schlußbetrachtungen: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit effizienter Investitionspolitik und der Rolle von Investitionsrechenverfahren als unverzichtbare Hilfsmittel für unternehmerische Entscheidungen.

Schlüsselwörter

Investition, Investitionsentscheidung, Investitionspolitik, Kapitalbindung, Rentabilität, Liquidität, Statische Investitionsrechnung, Dynamische Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Interne Zinsfußmethode, Annuitätenmethode, Entscheidungsprozess, Investitionsarten, Betriebsmittel, Planung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Instrumente von Investitionsentscheidungen sowie deren Einbettung in die Unternehmenspolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der Investitionsbegriff, die Phasen des Entscheidungsprozesses, die Unterscheidung verschiedener Investitionsarten sowie die Anwendung von statischen und dynamischen Investitionsrechnungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen systematischen Überblick über betriebliche Investitionsentscheidungen zu vermitteln und die zur Anwendung gelangenden Instrumente zur Bewertung kurz zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zur Investitions- und Finanzwirtschaft basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Investitionen, die Beschreibung des Entscheidungsprozesses, die spezifischen Rahmenbedingungen in Betrieben sowie die detaillierte Darstellung von Investitionsrechenverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Investitionsentscheidung, Kapitalbindung, Rentabilität, statische und dynamische Verfahren, Kapitalwertmethode sowie Investitionspolitik.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Verfahren notwendig?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Berücksichtigung des Zeitfaktors: Während statische Verfahren mit Durchschnittswerten arbeiten, beziehen dynamische Verfahren den Zeitpunkt der Zahlungsströme mittels Auf- oder Abzinsung exakt in die Bewertung ein.

Warum spielt der „kalkulatorische Zinsfuß“ bei dynamischen Verfahren eine so wichtige Rolle?

Er dient als Hilfsmittel, um Zahlungen aus unterschiedlichen Perioden miteinander vergleichbar zu machen, da er den Zinsertrag bei der Reinvestition von Einnahmen berücksichtigt.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Investitionsentscheidungen im Unternehmen: Kennzahlen und Entscheidungshilfen
Curso
Wirtschaftsinformatik
Calificación
85/100
Autor
Mag. Klaudia Blizek (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
32
No. de catálogo
V27602
ISBN (Ebook)
9783638296076
ISBN (Libro)
9783638649513
Idioma
Alemán
Etiqueta
Investitionsentscheidungen Unternehmen Kennzahlen Entscheidungshilfen Wirtschaftsinformatik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Klaudia Blizek (Autor), 2004, Investitionsentscheidungen im Unternehmen: Kennzahlen und Entscheidungshilfen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27602
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