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Der Europäische Agrarmarkt

Titel: Der Europäische Agrarmarkt

Seminararbeit , 2003 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anja Repke (Autor:in)

BWL - Recht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Obwohl im landwirtschaftlichen Sektor nur etwa vier Prozent aller Beschäftigten der Gemeinschaft tätig sind, die nur drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften, genießt der Agrarmarkt sowohl national wie in der gemeinschaftlichen Politik besonderen Vorrang. Allein für die Agrarpolitik sind etwa die Hälfte des EU-Haushaltes vorgesehen, welches es – gemessen an den Ausgaben – zum wichtigsten Politikbereich der EU macht. Gleichzeitig ergeben sich gegenwärtig immer neue Realitäten und Herausforderungen: Globalisierung des Welthandels, gezielte Qualitätsansprüche der Verbraucher und die Erweiterung der Union setzen den Agrarmarkt unter einen permanenten Reformdruck. Im Spannungsfeld von nötigen Reformen und politischen Widerständen der derzeitigen Nutznießer wird an den modernen Agrarmarkt die Anforderung gestellt, neben den Bedürfnissen des ländlichen Raumes auch die Erwartungen der heutigen Gesellschaft und die Notwendigkeiten im Umweltbereich zu berücksichtigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung und Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Hauptteil

2.1 Definition und Zielsetzung des EU-Agrarmarktes

2.2 Entwicklung der EU-Agrarpolitik

2.3 Beteiligte Organe und Entscheidungsprozess

2.3.1 Europäische Kommission

2.3.2 Rat der Europäischen Union

2.3.3 Europäisches Parlament

2.3.4 Entscheidungsprozess

2.4 Grundlegung des EU-Agrarmarktes

2.4.1 Gemeinsame Marktordnungen (GMO)

2.4.2 Entwicklung des ländlichen Raumes

2.4.4 Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAFGL)

2.5 Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Agenda 2000

2.5.1 Reformziele

2.5.2 Europäische Erweiterung

3. Schlussteil

3.1 Kritische Würdigung

3.2 Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Grundlagen, Ziele und Funktionsmechanismen des europäischen Agrarmarktes unter Berücksichtigung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie der Agrarmarkt trotz permanenten Reformdrucks durch Globalisierung, Verbraucheransprüche und die EU-Osterweiterung langfristig handlungsfähig bleiben kann.

  • Grundlegende Definitionen und Zielsetzungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
  • Die Rolle der verschiedenen EU-Organe und deren Entscheidungsprozesse
  • Instrumente zur Marktsteuerung wie Marktordnungen und Finanzierungsfonds (EAFGL)
  • Die Auswirkungen der GAP-Reformen sowie der Agenda 2000
  • Herausforderungen der EU-Erweiterung und die Nachhaltigkeit der Agrarpolitik

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Zielsetzung des EU-Agrarmarktes

Der europäische Agrarmarkt wird geregelt durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Sie umfasst eine Reihe von Bestimmungen und Mechanismen zur Regelung der Produktion und Verarbeitung von und des Handels mit landwirtschaftlichen Produkten in der Europäischen Union. Die Rechtsgrundlage einer einheitlichen Agrarpolitik für die ganze Gemeinschaft bilden dabei die Artikel 32 bis 38 von Titel II des EG-Vertrages.

Gemäß Art. 33 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft zielt die GAP darauf ab, die Produktivität zu steigern, die Versorgung der Verbraucher zu angemessenen Preisen sicherzustellen, die Märkte zu stabilisieren und den Landwirten ein gerechtes Einkommen zu garantieren.

Durch den starken Eingriff in den Marktprozess bezeichnet man den EU-Agrarmarkt als klassisches Marktordnungsmodell, bei dem an die Stelle der Vertragsfreiheit ein enges Bündel normativer Vorschriften getreten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Agrarsektors für die EU ein und beleuchtet den Reformdruck durch Globalisierung und gesellschaftliche Anforderungen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil definiert die GAP, erläutert die institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Instrumente der Marktregulierung und betrachtet die Reformen der Agenda 2000.

3. Schlussteil: Der Schlussteil liefert eine kritische Bewertung der Nachhaltigkeit der GAP und gibt einen Ausblick auf künftige Herausforderungen im internationalen Handel.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Agrarpolitik, GAP, Gemeinsame Marktordnungen, Agenda 2000, EU-Erweiterung, Agrarmarkt, EAFGL, Europäische Kommission, Landwirtschaft, Agrarsubventionen, Nachhaltigkeit, Marktregulierung, Agrarausschüsse, Welthandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Strukturen, Rechtsgrundlagen und den aktuellen Herausforderungen des europäischen Agrarmarktes innerhalb der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die beteiligten EU-Organe, die Finanzierung über den EAFGL sowie die Auswirkungen von Reformprozessen wie der Agenda 2000.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen komprimierten Überblick über die Funktionsweise des europäischen Agrarmarktes zu geben und zu analysieren, wie dieser unter veränderten globalen und europäischen Bedingungen zukunftsfähig bleiben kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die offizielle EU-Dokumente, Verträge der Europäischen Gemeinschaft sowie fachwissenschaftliche Publikationen zur Agrarpolitik auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Ziele der GAP, die historische Entwicklung, die Entscheidungsprozesse in den EU-Organen, die Marktordnungsinstrumente und die spezifischen Reformziele der Agenda 2000.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Agenda 2000, Marktordnungen, Nachhaltigkeit und EU-Erweiterung.

Warum ist der europäische Agrarmarkt laut der Autorin ein "klassisches Marktordnungsmodell"?

Er wird als solches bezeichnet, da anstelle von klassischer Vertragsfreiheit ein enges Bündel an normativen Vorschriften und staatlichen Eingriffen in den Marktprozess getreten ist.

Welche Rolle spielt die Agenda 2000 für den Agrarsektor?

Sie stellt eine umfassende Reform der GAP dar, die auf eine Abkehr von produktionsabhängigen Subventionen abzielt und eine solide Grundlage für die EU-Osterweiterung bilden soll.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Europäische Agrarmarkt
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Europarecht
Note
1,0
Autor
Anja Repke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
21
Katalognummer
V27619
ISBN (eBook)
9783638296205
ISBN (Buch)
9783638760515
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europäische Agrarmarkt Europarecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Repke (Autor:in), 2003, Der Europäische Agrarmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27619
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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