Die vorliegende Arbeit thematisiert die Strukturierung von wissenschaftlichen Arbeiten. Anliegen der Arbeit ist es, die Gliederung von wissenschaftlichen Arbeiten bei den Studierenden zu untersuchen. Der empirischen Analyse zur Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten gehen theoretische Erläuterungen zu diesem Thema voraus. Für diesen Zweck wurden Abschlussarbeiten, die von Germanistikstudenten verfasst wurden, einer näheren Analyse unterzogen. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von wissenschaftlichem Schreiben bei den Studierenden leisten.
Inhaltsverzeichnis
Zur Funktion der Gliederung in den wissenschaftlichen Arbeiten
Arten von Gliederungen
Prinzipien zum wissenschaftlichen Strukturieren
Strukturierungstechniken
Zum Inhaltsverzeichnis
Gliederungsebenen und Kapitelüberschriften
Analyse von den Inhaltsverzeichnissen
Methodisch-didaktische Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten bei Studierenden. Ziel ist es, durch die Analyse von Abschlussarbeiten der Germanistik Defizite und Kompetenzen beim Erstellen von Gliederungen und Inhaltsverzeichnissen aufzuzeigen, um daraus Empfehlungen zur Förderung wissenschaftlichen Schreibens abzuleiten.
- Theoretische Grundlagen zur Funktion und Erstellung von Gliederungen
- Methoden und Techniken der wissenschaftlichen Strukturierung
- Analyse der Qualität von Inhaltsverzeichnissen bei Studierenden
- Überprüfung von Gliederungsmustern, Ebenen und Kapitelüberschriften
- Didaktische Ableitungen zur Verbesserung der Schreibkompetenz
Auszug aus dem Buch
Zur Funktion der Gliederung in den wissenschaftlichen Arbeiten
Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit setzt eine ausgewogene Gliederung voraus. Im Folgenden wird in einem ersten Schritt auf die Funktionen Strukturierung in den wissenschaftlichen Arbeiten eingegangen.
Die Gliederung dient laut Bünting, K-D. u.a. (2008, 131) dazu, das Thema und den Argumentationsverlauf sowie die Gedankenführung deutlicher zu machen. Die Gliederung kann im Laufe des Schreibens der Arbeit geändert werden. Bei der Gliederung wird das Thema in kleinere Komponenten zergliedert. Die Gliederung hängt von den Vorgaben eines Themas oder einer Textsorte ab.
Die Gliederung, die sich auf eine Textsorte bezieht, soll Texte normieren und vergleichbar machen. Durch eine Gliederung soll die Fragestellung deutlich sein. Das erfolgt, wenn Komponenten des Textes miteinander verbunden sind.
Die Gliederung, die sich auf ein Thema bezieht. Ausgangspunkt dieser Gliederung könnten Merkmale und Aspekte des Themas oder diverse Betrachtungsweisen im Bereich der Theorie.
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Funktion der Gliederung in den wissenschaftlichen Arbeiten: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung der Gliederung für die Strukturierung, Argumentation und Themenzerlegung wissenschaftlicher Texte.
Arten von Gliederungen: Hier werden verschiedene Gliederungsarten wie die textuale, visuelle und sprachliche Gliederung sowie spezifische inhaltliche Modelle vorgestellt.
Prinzipien zum wissenschaftlichen Strukturieren: Das Kapitel definiert grundlegende Prinzipien und Aufgaben, die bei der textuellen Strukturierung beachtet werden müssen.
Strukturierungstechniken: Es werden praktische Methoden wie das Stapeln, Mind-Mapping und Feedback-Schleifen zur Vorbereitung der Strukturierung erläutert.
Zum Inhaltsverzeichnis: Hier werden Regeln und Funktionen des Inhaltsverzeichnisses als Pflichtbestandteil wissenschaftlicher Arbeiten erörtert.
Gliederungsebenen und Kapitelüberschriften: Dieses Kapitel widmet sich den formalen Anforderungen an Kapitelhierarchien, Nummerierungen und die präzise Formulierung von Überschriften.
Analyse von den Inhaltsverzeichnissen: Der empirische Teil untersucht die Praxis von Studierenden anhand von sechs Probanden hinsichtlich Gliederungsmustern und formalen Kriterien.
Methodisch-didaktische Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier zusammengeführt und Empfehlungen für eine Schreibwerkstatt abgeleitet.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Schreiben, Gliederung, Inhaltsverzeichnis, Strukturierung, Textanalyse, Germanistik, Abschlussarbeit, Kapitelüberschriften, Mind-Mapping, Schreibkompetenz, Methodik, Formalia, Argumentationsverlauf, studentische Arbeiten, Schreibwerkstatt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Strukturierung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten und untersucht, wie Studierende diese gliedern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Funktion von Gliederungen, die Erstellung von Inhaltsverzeichnissen und die formalen Regeln für Kapitelstrukturen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Identifizierung von Defiziten und Kompetenzen bei Germanistik-Studierenden im Hinblick auf die Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine empirische Analyse durchgeführt, bei der die Abschlussarbeiten von sechs Probanden anhand theoretisch erarbeiteter Kriterien ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zum wissenschaftlichen Strukturieren und die anschließende empirische Auswertung der Inhaltsverzeichnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören wissenschaftliches Schreiben, Gliederung, Inhaltsverzeichnis, Strukturierung und Schreibkompetenz.
Welche typischen Fehler bei der Gliederung wurden in der Analyse gefunden?
Es zeigte sich beispielsweise, dass Studierende häufig Seitenzahlen des Inhaltsverzeichnisses selbst nummerieren, was gegen gängige Empfehlungen verstößt.
Welche Tendenz zeigte sich bei der Formulierung von Kapitelüberschriften?
Die Probanden tendieren mehrheitlich zur Verwendung substantivierter Formen bei der Formulierung ihrer Überschriften.
- Arbeit zitieren
- Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in), 2014, Die Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276304