Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Psicología pedagógica

Einfache, von Lehrern erstellte Lernsoftware - Vor- und Nachteile des Einsatzes - Ein Praxisbeispiel

Título: Einfache, von Lehrern erstellte Lernsoftware - Vor- und Nachteile des Einsatzes - Ein Praxisbeispiel

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2003 , 48 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sarah Baum, geb. Benz (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Bei Überlegungen, in welchem Rahmen und mit welchen Medien sich bestimmter Unterrichtsstoff in der Grundschule am Besten vermitteln bzw. bei der Frage, wie sich der Unterricht abwechslungsreich gestalten lässt, fällt der Blick schnell auf den Computer. Die meisten Kinder sind heutzutage im Umgang mit Maus, Tastatur und Rechner geübt und empfinden das Lernen am Computer als aufregend und spannend. Nach der KIM-Studie (2002) ist der Wunsch der Schüler, in der Schule häufiger mit dem Computer zu arbeiten und zu lernen, gestiegen. Doch die riesige Auswahl an auf dem Markt erhältlicher Lernsoftware ist für viele Lehrer verwirrend; in der Kürze zwischen qualitativ hochwertiger und untauglicher Lernsoftware unterscheiden zu können, scheint unmöglich: Eine genauere Betrachtung solcher Programme bedarf viel Zeit, die viele Lehrer neben der Unterrichtsvorbereitung sicherlich nicht aufbringen können. Selbst die Suche nach Lernsoftware, die sich genau mit dem zu behandelnden Unterrichtsthema beschäftigt, wird wohl meist erfolglos enden. Da der Programmieraufwand für komplexe Lernsoftware sehr groß ist und die Entwicklung dadurch sehr teuer wird, muss auf Lerninhalte, die keinen lukrativen Markt versprechen, meist verzichtet werden (Kandler, 2002). Aus finanzieller Sicht ist es der Schule und insbesondere dem Lehrenden nicht zumutbar, mehrere Lernsoftware-Programme zu kaufen, um dann während des Einsatzes feststellen zu müssen, dass die Programme aus verschiedenen Gründen für den eigenen Unterricht nicht geeignet sind. Nach Kandler (2002) bleibt das methodisch didaktisch Machbare bei Lernsoftware oft weit hinter den Erwartungen zurück. Es gibt also Anlass, sich Gedanken zu machen, in welcher Form das Lehren und Lernen am Computer stattfinden kann, ohne viele Kompromisse (inhaltlicher, fachlicher oder auch didaktischer Art) eingehen zu müssen. Eine Möglichkeit ist, die Lernsoftware als Lehrender selbst herzustellen. Was auf den ersten Blick vielleicht als nicht machbar erscheint, lässt sich mithilfe eines Autorenprogramms (z.B. Mediator) jedoch schnell in die Realität umsetzen. Der Lehrende ist mit einem solchen Programm in der Lage, einfache, aber durchaus wirksame Lernsoftware zu erstellen, welche die eigenen Ideen und Vorstellungen mit einbezieht. Sicher bedarf es anfangs einiger Übung um ein Lernprogramm anzufertigen, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung der Arbeit

Einleitung

Teil I

1 Aspekte des Lehrens und Lernens in Bezug auf Lernsoftware

1.1 Aspekte des Lehrens in Bezug auf Lernsoftware

1.2 Aspekte des Lernens in Bezug auf Lernsoftware

2 Lehren und Lernen mit dem Computer

3 Lernsoftware

3.1 Definition

3.2 Selbst erstellte Lernsoftware

3.3 Mit dem Autorensystem Mediator erstellte Lernsoftware

3.4 Die Erstellung des Lernprogramms zum Thema „Hundeberufe“

Teil II

4 Eine Untersuchung zum Einsatz selbst erstellter Lernsoftware

4.1 Versuchsplan

4.2 Methode

4.2.1 Versuchspersonen

4.2.2 Material

4.2.2.1 Das Lernprogramm „Hundeberufe“

4.2.2.2 Verlaufsplan der Unterrichtsstunde (Kontrollgruppe)

4.2.2.3 Arbeitsblätter (Siehe S. 17ff)

4.2.2.4 Karikatur (Siehe S. 20)

4.2.2.5 Kreuzworträtsel (Siehe S. 21)

4.2.2.6 Fotos (Siehe S. 22)

4.2.2.7 Tests (Siehe S. 23f)

4.2.3 Durchführung

4.2.3.1 Durchführung des Unterrichts mit dem Lernprogramm „Hundeberufe“

4.2.3.2 Durchführung des Unterrichts ohne das Lernprogramm „Hundeberufe“

4.2.3.3 Durchführung des Tests

4.3 Ergebnisse

4.3.1 Beobachtungsergebnisse der „Computerkinder“

4.3.1.1 Erarbeitungsphase

4.3.1.2 Ergebnissicherungsphase

4.3.1.3 Übergangsphase

4.3.1.4 Schlussphase

4.3.2 Beobachtungsergebnisse der Kontrollgruppe

4.3.2.1 Einstiegsphase

4.3.2.2 Erarbeitungsphase

4.3.2.3 Ergebnissicherungsphase

4.3.2.4 Übergangsphase

4.3.2.5 Schlussphase

4.3.2 Testergebnisse

4.3.3 Evaluationsergebnisse

4.4 Interpretation

4.5 Vor- und Nachteile des Einsatzes von selbst erstellter Lernsoftware

4.5.1 Nachteile

4.5.2 Vorteile

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Eignung von selbst erstellter Lernsoftware im Grundschulunterricht. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche Vor- und Nachteile die Nutzung von mit Autorensystemen (wie dem Mediator) entwickelten Lernprogrammen gegenüber herkömmlichen Unterrichtsformen aufweist und wie sich der Einsatz auf die Motivation und den Lernerfolg der Kinder auswirkt.

  • Konzeption und Erstellung einfacher Lernsoftware für die eigene Klasse
  • Empirischer Vergleich zwischen computergestütztem Lernen und traditionellem Frontalunterricht
  • Analyse von Schülerverhalten, Konzentration und Lernergebnissen
  • Identifikation didaktischer Potenziale und technischer Barrieren im Grundschulalltag
  • Evaluation des individuellen Lerntempos und der sozialen Interaktion bei der Arbeit am Computer

Auszug aus dem Buch

3.4 Die Erstellung des Lernprogramms zum Thema „Hundeberufe“

Nachdem das Thema „Hundeberufe“ bekannt war, mussten zunächst passende Fotos und Abbildungen aus verschiedenen Lehrbüchern eingescannt und bearbeitet werden. Als nächstes wurde festgelegt, welche Form das Lernprogramm annehmen sollte. Die Entscheidung fiel auf eine lineare Form, das heißt, dass die Schüler von Anfang bis Ende durch das Programm geführt werden sollten, da nicht bekannt war wie gut sich die einzelnen Schüler mit Lernprogrammen auskennen und sie nicht überfordert werden sollten. Es wurden nacheinander einzelne Seiten erstellt, die miteinander verknüpft sind. Die Seiten wurden in der Reihenfolge erstellt, in der sie auch im Programm zu sehen sind. Ein Kreuzworträtsel als Einstieg (wie es bei der Kontrollgruppe der Fall war) wurde bewusst weggelassen, da es zu viel Zeit in Anspruch genommen und somit das Ziel einer kurzen Einstiegsphase verfehlt hätte (in der Kontrollgruppe hingegen rätselten vierzehn Kinder gleichzeitig mit, was eine schnelle Durchführung dieser Phase sicherte). Deshalb wird das Thema im Programm gleich zu Beginn vorgestellt. Um den Kindern zu verdeutlichen, dass es beim Lernen mit dem Computer nicht nur darum gehen soll, alleine zu arbeiten, sondern gemeinsam Problemlösestrategien zu entwickeln, entschied ich mich für Partnerarbeit.

Bereits die erste Aufgabe verlangt von den Benutzern, sich als Lernpaar zu überlegen, welche Hundeberufe es wohl gibt und mit welchen Aufgaben sie verbunden sind. Der Kern des Lernprogramms, in dem die einzelnen Hundeberufe vorgestellt werden, wurde so gestaltet, dass den Kindern zu jedem Hundeberuf drei Aussagen zur Verfügung stehen. Zu zweit soll überlegt werden, welche Aussage passen könnte. Zu jedem Hundeberuf gibt es auf der entsprechenden Seite ein anschauliches Farbfoto, welches den Lernenden helfen soll, Gelesenes besser zu memorieren. Diese Art der Aufgabe soll die Kinder gleichzeitig unterstützen Texte richtig zu lesen und die Inhalte zu verstehen. Da die Schüler nicht 45 Minuten lang am Computer sitzen und nur die Maus bedienen sollten, wurde die Ergebnissicherungsphase des Programms so angelegt, dass ein Arbeitsblatt bearbeitet werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aspekte des Lehrens und Lernens in Bezug auf Lernsoftware: Theoretische Herleitung der Anforderungen an Lehrpersonen und Lernprozesse unter Berücksichtigung von Lernsoftware.

2 Lehren und Lernen mit dem Computer: Untersuchung der medienspezifischen Besonderheiten des Computers als Lernwerkzeug und Diskussion der Kontroverse über dessen Wirksamkeit.

3 Lernsoftware: Definition von Lernsoftware und methodische Einführung in die Entwicklung eigener Programme mithilfe des Autorensystems Mediator.

4 Eine Untersuchung zum Einsatz selbst erstellter Lernsoftware: Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie mit einer Testgruppe und einer Kontrollgruppe zum Thema Hundeberufe.

5 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Eignung und den Nutzen von selbst erstellter Lernsoftware als Unterrichtsbegleitmaterial.

Schlüsselwörter

Lernsoftware, Grundschule, Hundeberufe, Autorensystem, Mediator, Mediendidaktik, Computerunterstützter Unterricht, Individualisierung, Lerntempo, Grundschulpädagogik, Empirische Untersuchung, Lernmotivation, Partnerarbeit, Lehren, Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen es für Lehrkräfte an Grundschulen sinnvoll ist, selbst Lernsoftware zu erstellen, anstatt auf kommerzielle Produkte zurückzugreifen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Didaktik des computerunterstützten Lernens, der praktischen Software-Entwicklung für Grundschüler und dem Vergleich von Lernergebnissen zwischen verschiedenen Unterrichtsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Erörterung der Vor- und Nachteile von selbst erstellter Lernsoftware anhand eines praktischen Beispiels, um Lehrkräften bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz solcher Medien zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Untersuchung verwendet?

Es wurde ein empirischer Versuchsansatz gewählt, bei dem eine Klasse in eine Testgruppe (Lernen mit dem Computer) und eine Kontrollgruppe (herkömmlicher Unterricht) unterteilt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Darstellung der Erstellung des Programms „Hundeberufe“ sowie die Auswertung der Beobachtungen und Testergebnisse der beiden Gruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Lernsoftware, Grundschule, Autorensysteme, Individualisierung, Lerntempo und empirische Untersuchung.

Warum wurde für die Untersuchung ein lineares Lernprogramm gewählt?

Dies wurde gewählt, um die Schüler der zweiten Klasse, die noch keine Erfahrung mit Lernsoftware hatten, nicht durch komplexe Navigationsmöglichkeiten zu überfordern.

Welche Rolle spielten die Arbeitsblätter bei der Arbeit mit dem Computer?

Die Arbeitsblätter dienten zur Ergebnissicherung, förderten die Feinmotorik der Kinder und ermöglichten ein handschriftliches Üben, das bei der Nutzung von Tastaturen oft vernachlässigt wird.

Final del extracto de 48 páginas  - subir

Detalles

Título
Einfache, von Lehrern erstellte Lernsoftware - Vor- und Nachteile des Einsatzes - Ein Praxisbeispiel
Universidad
University of Education Freiburg im Breisgau  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Calificación
1,0
Autor
Sarah Baum, geb. Benz (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
48
No. de catálogo
V27637
ISBN (Ebook)
9783638296342
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einfache Lehrern Lernsoftware Vor- Nachteile Einsatzes Praxisbeispiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sarah Baum, geb. Benz (Autor), 2003, Einfache, von Lehrern erstellte Lernsoftware - Vor- und Nachteile des Einsatzes - Ein Praxisbeispiel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27637
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  48  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint