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Qualitätsentwicklung. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Praktische Anwendung in der stationären Altenpflege

Título: Qualitätsentwicklung. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2013 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Ruth Bendig (Autor)

Ciencias de la enfermería - Gestión de enfermería
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Als examinierte Kranken- und Gesundheitspflegerin blicke ich auf viele Jahre Berufserfahrung in Krankenhäusern und ambulanten Pflegeeinrichtungen zurück. Nach einer längeren Berufspause arbeite ich jetzt seit fast zwei Jahren in einem Altenpflegeheim.
Die Qualität der Patientenversorgung in Krankenhäusern und der Bewohnerversorgung in Altenpflegeheimen hat sich in den vergangenen Jahren größtenteils positiv, vereinzelt aber auch negativ entwickelt. Aufgrund der demographischen Entwicklung gewinnt die Versorgung älterer und kranker Menschen in Zukunft jedoch an Bedeutung.
Gesetzgeber und Krankenkassen fordern ein Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen, welches bei den Akteuren der Einrichtung häufig mit negativen Gedanken behaftet ist, so dass eine Umsetzung oftmals Schwierigkeiten bereitet. Während meiner Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege ist mir die positive Bedeutung von Qualität und Qualitätsentwicklung bewusst geworden. Gut ausgebildete examinierte Pflegefachkräfte sind prinzipiell in der Lage und auch motiviert, qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten. Einen wesentlichen Beitrag dazu muss die Gesundheitspolitik jedoch noch leisten. Das möchte ich nicht unerwähnt lassen. Mein Ansatz ist: es ist bereits jetzt möglich, eine positive Grundhaltung gegenüber Qualitätsverbesserungen im Pflegealltag zu etablieren. Hierzu kann ich als FLP mit einfachen Schritten und ausgewählten Methoden beitragen.

Doch wie setze ich das praktisch um in meiner Pflegeeinrichtung? Dieser Frage möchte ich in meiner Facharbeit nachgehen. Dazu werden zu Beginn der Ausarbeitung die notwendigen Begriffe und Definitionen erklärt sowie die rechtlichen Grundlagen dargelegt. Kapitel 4 befasst sich mit der Vorstellung verschiedener Methoden und Modelle zur Qualitätsverbesserung und deren Funktionsweise. In Kapitel 5 beschreibe ich die praktische Umsetzung einer ausgewählten Qualitätsverbesserungsmaßnahme im Pflegealltag. Hierzu gibt es detaillierte Beispiele und Ausführungen, so dass ein Theorie-Praxis-Transfer möglich ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Qualitätsentwicklung und Qualitätsverbesserung

2.1 Was bedeutet Qualität in der Pflege?

2.2 Wofür brauche ich Qualitätsentwicklung und Qualitätsverbesserung?

3. Rechtliche Grundlagen

3.1 Gesetzgebung

3.2 Vorgaben der Kranken- und Pflegekassen

3.3 Rechtliche Grundlagen der MDK-Qualitätsprüfungen

4. Methoden zur Qualitätsentwicklung und –verbesserung

4.1 Modell 1: Der Qualitätszirkel

4.2 Modell 2: Der PDCA-Zyklus nach Deming

4.3 Modell 3: Langley und Nolan´s „Rapid Cycle“

4.4 Modell 4: Das BAGE-Modell©

5. Praktische Anwendung der Methoden im stationären Alltag

5.1 Zu Modell 1: Der Qualitätszirkel

5.1.1 Auswahl des Themas: Tägliche Dokumentation

5.1.2 Festlegung der Termine u. Auswahl des Moderators

5.1.3 Aufgaben des Moderators

5.1.4 Analyse des Problems

5.1.5 Erarbeitung von Lösungsstrategien

5.1.6 Präsentation der Ergebnisse

5.1.7 Auswahl u. Umsetzung der Qualitätsverbesserung

5.2 Zu Modell 2 und 3: Der PDCA-Zyklus und Langley und Nolan´s „Rapid Cycle“

5.2.1 Ausarbeitung der drei Fragen

5.2.2 Durchführung des PDCA-Zyklus

5.2.3 Ergebnis und Reflexion der Umsetzung

6. Zusammenfassung / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit setzt sich zum Ziel, die praktische Umsetzbarkeit von Qualitätsverbesserungsprozessen (KVP) in der stationären Altenpflege aufzuzeigen und dabei eine positive Grundhaltung gegenüber Qualitätsmanagement bei den Mitarbeitern zu fördern. Die Autorin untersucht, wie durch den Einsatz spezifischer Modelle wie dem Qualitätszirkel und dem PDCA-Zyklus Arbeitsabläufe systematisch optimiert werden können, um sowohl die Mitarbeiter- als auch die Bewohnerzufriedenheit zu erhöhen.

  • Grundlagen und rechtliche Anforderungen des Qualitätsmanagements in der Pflege
  • Vorstellung und Vergleich verschiedener Qualitätsmodelle
  • Praktische Implementierung von Qualitätszirkeln zur Problemanalyse
  • Anwendung des PDCA-Zyklus und der "Rapid Cycle"-Methode im Pflegealltag
  • Theorie-Praxis-Transfer am Beispiel einer Dokumentationsoptimierung

Auszug aus dem Buch

4.1 Modell 1: Der Qualitätszirkel

„Bei einem Qualitätszirkel (QZ) handelt es sich um eine arbeitsbezogene Kleingruppe, die sich regelmäßig in einem festgelegten Zeitrahmen trifft, um Probleme in ihrem Arbeitsbereich zu identifizieren, zu analysieren und zu lösen“ (Fröse, 2011: 108).

Alle Mitarbeiter einer Einrichtung, unabhängig vom Grad ihrer Qualifikation, können Mitglied im QZ werden. „Dies hat einerseits den Vorteil, dass Erfahrungen aus der Praxis unmittelbar in die Arbeit des QZ einfließen. Andererseits stoßen gefasste Beschlüsse bei der Umsetzung im Arbeitsalltag eher auf Akzeptanz bei den Mitarbeitern, wenn sie sich selbst an der Erarbeitung beteiligt haben. So wird vermieden, dass praxisferne Konzepte `am Grünen Tisch´ entworfen werden, die sich im Pflegealltag nur schwer verwirklichen lassen“ (Barth, 2002: 201). Der QZ wird von der Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (FLP) oder dem Qualitätsbeauftragten (QB) ins Leben gerufen und organisiert. Zu jedem neuen speziellen Problem kann sich eine andere Arbeitsgruppe zusammenfinden und Lösungen erarbeiten. Jedes Mitglied ist gleichberechtigt und nimmt freiwillig teil. (vgl. Barth, 2002: 200-201). Die Arbeitsgruppe wählt einen Moderator aus ihrer Mitte aus, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Dies kann -muss aber nicht- der QB sein. Seine Aufgaben sind: „Schaffung eines innovativen Arbeitsklimas, Strukturierung der Gruppenarbeitsprozesse, Förderung und Organisation des Ablaufs“ sowie „Präsentation der Ergebnisse ans Management“ [..] „Die Aufgaben und Voraussetzungen der QZ-Teammitglieder sind u. a.: Verbesserungswille, Einbringung des eigenen Wissens, regelmäßige Teilnahme an den QZ-Treffen“ (Fröse, 2011:109).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Motivation für die Facharbeit aus ihrer Perspektive als Pflegefachkraft und führt in die Relevanz des Qualitätsmanagements für Altenpflegeheime ein.

2. Qualitätsentwicklung und Qualitätsverbesserung: Dieses Kapitel definiert Qualität in der Pflege und erläutert die Notwendigkeit kontinuierlicher Verbesserungsprozesse (KVP) zur Steigerung der Zufriedenheit aller Beteiligten.

3. Rechtliche Grundlagen: Die gesetzlichen Anforderungen an Pflegeeinrichtungen gemäß SGB XI sowie die Rolle des Medizinischen Dienstes (MDK) bei Qualitätsprüfungen werden hier dargelegt.

4. Methoden zur Qualitätsentwicklung und –verbesserung: Es werden vier verschiedene Modelle – Qualitätszirkel, PDCA-Zyklus, Rapid Cycle und das BAGE-Modell – theoretisch erläutert.

5. Praktische Anwendung der Methoden im stationären Alltag: Die theoretischen Ansätze werden auf ein konkretes Fallbeispiel übertragen, in dem eine Arbeitsgruppe die tägliche Dokumentation mittels Qualitätszirkel und PDCA-Zyklus optimiert.

6. Zusammenfassung / Fazit: Die Ergebnisse der Arbeit werden reflektiert und das Potenzial von KVP zur Verbesserung des Betriebsklimas und der Arbeitsqualität in Pflegeeinrichtungen hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Altenpflege, Qualitätszirkel, PDCA-Zyklus, Rapid Cycle, BAGE-Modell, Pflegedokumentation, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP, MDK, Pflegequalität, Prozessoptimierung, Arbeitszufriedenheit, Fachkraft für Leitungsaufgaben, SGB XI.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und praktischen Anwendung von Methoden zur Qualitätsentwicklung in stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Qualitätsmanagement, rechtliche Rahmenbedingungen für Pflegeheime und die methodische Verbesserung von Arbeitsprozessen im Pflegealltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie man durch einfache und strukturierte Modelle wie den Qualitätszirkel eine positive Grundhaltung gegenüber Qualitätsverbesserungen etablieren und diese erfolgreich in der Praxis umsetzen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung der Qualitätsmodelle sowie die methodische Dokumentation eines konkreten Praxisbeispiels zur Optimierung der Pflegedokumentation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung rechtlicher Grundlagen, die theoretische Vorstellung verschiedener Qualitätsmodelle und deren detaillierte praktische Anwendung in einem Pflegeheim.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Qualitätszirkel, PDCA-Zyklus, KVP, stationäre Altenpflege und Prozessoptimierung geprägt.

Wie unterscheidet sich der "Rapid Cycle" von anderen Methoden?

Der "Rapid Cycle" nach Langley und Nolan zeichnet sich dadurch aus, dass er durch drei spezifische Fragen in Kombination mit dem PDCA-Zyklus besonders schnell und lösungsorientiert Veränderungen ermöglicht.

Warum wird im Praxisbeispiel ein Probelauf auf nur einer Station durchgeführt?

Ein Probelauf auf einer Station dient dazu, neue Prozesse in kleinem Rahmen zu testen, frühzeitig Modifikationen vorzunehmen und so bei der späteren hausweiten Einführung Arbeitserleichterungen zu sichern.

Welche Rolle spielt die FLP bei der Einführung von Verbesserungsmaßnahmen?

Die Fachkraft für Leitungsaufgaben (FLP) fungiert als Initiatorin, Moderatorin und Ansprechpartnerin, die den Prozess strukturiert und die Motivation der Mitarbeiter fördert.

Welche Bedeutung hat das Ergebnis der Umfrage nach den „Schwachstellen“?

Die Reflexion der Schwachstellen, wie beispielsweise Schwierigkeiten beim Verschriftlichen von Tätigkeiten durch manche Pflegekräfte, ist entscheidend, um Missgunst zu vermeiden und den Erfolg der Qualitätsmaßnahme langfristig zu sichern.

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Detalles

Título
Qualitätsentwicklung. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Subtítulo
Praktische Anwendung in der stationären Altenpflege
Universidad
University of Applied Sciences Bremen
Curso
Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (Pflegedienstleitung)
Calificación
1,0
Autor
Ruth Bendig (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
18
No. de catálogo
V276381
ISBN (Ebook)
9783656693215
ISBN (Libro)
9783656695554
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflege Qualitätsmanagement MDK Altenpflege Qualitätsverbesserung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ruth Bendig (Autor), 2013, Qualitätsentwicklung. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276381
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