In dieser Arbeit werden Web-2.0-Instrumente in das externe und interne Personalmarketing übertragen. Auch hier wird in Bezug auf die thematisierten Instrumente kein Anspruch auf Vollständigkeit gelegt. Die Instrumente stellen lediglich einen Auszug der bekanntesten Web-2.0-Anwendungen im Bereich PM dar. Zudem sollen Praxisbeispiele die aktuelle Nutzung und die Relevanz der Web-2.0-Anwendungen in den Unternehmen verdeutlichen.
Aus dem Inhalt:
- Blogs,
- Wikis,
- Social Communities,
- Pod- und Vodcasts,
- Twitter
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. EINSATZMÖGLICHKEITEN AUSGEWÄHLTER WEB-2.0-INSTRUMENTE IM INTERNEN UND EXTERNEN PERSONALMARKETING
2.1 BLOGS
2.1.1 Möglichkeiten
2.1.2 Grenzen
2.2 WIKIS
2.2.1 Möglichkeiten
2.2.2 Grenzen
2.3 SOCIAL COMMUNITIES
2.3.1 Möglichkeiten
2.3.2 Grenzen
2.4 POD- UND VODCASTS
2.4.1 Möglichkeiten
2.4.2 Grenzen
2.5 TWITTER
2.5.1 Möglichkeiten
2.5.2 Grenzen
3. ZUSAMMENFASSENDE BEURTEILUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen verschiedener Web-2.0-Instrumente innerhalb des internen und externen Personalmarketings, um deren Relevanz für moderne Unternehmen aufzuzeigen.
- Analyse von Web-2.0-Anwendungen wie Blogs, Wikis und Social Communities
- Untersuchung von Potenzialen für Employer Branding und Recruiting
- Bewertung der Nutzung in der internen Kommunikation und Wissensmanagement
- Identifikation von Herausforderungen, wie Glaubwürdigkeit und Kontrollaufwand
- Diskussion von Praxisbeispielen aktueller Web-2.0-Implementierungen
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Möglichkeiten
Die unternehmerische Blogkommunikation, nachfolgend „Corporate Blogging“ genannt, kann grundsätzlich auf zwei Wege erfolgen: Aktivitäten in unternehmensexternen Blogs und Betreiben eines unternehmenseigenen Blogs. Betätigt sich das Unternehmen an unternehmensexternen Blogs, dann spricht man von externem Blogging. Betreibt das Unternehmen ein eigenes Blog (Corporate Blog), so wird es internes Blogging genannt. Das Corporate Blog kann für das interne und externe PM eingesetzt werden. Möglichkeiten des externen Blogging sind zum Beispiel das Beobachten der Blogosphäre oder das Kommentieren von unternehmensexternen Blogs. Das Beobachten der Blogosphäre gibt beispielsweise Auskunft darüber, wie potenzielle Bewerber oder ehemalige Mitarbeiter zum Unternehmen stehen. Es ist also eine gute Möglichkeit, zu erfahren, wie das eigene Unternehmen oder auch Konkurrenzunternehmen im Hinblick auf das Employer Branding eingeschätzt werden. Dieses Vorgehen eignet sich daher zur Konkurrenzanalyse und kann dem Unternehmen wichtige Informationen hierzu geben. Das Unternehmen hat aber zudem auch die Möglichkeit, Beiträge in externen Blogs zu kommentieren, um somit beispielsweise Unklarheiten zu beseitigen oder Aufklärung zu leisten.
Das interne Blogging (Betreiben eines Corporate Blogs) kann sowohl in der externen als auch in der internen Kommunikation eingesetzt werden. Die externe Blogkommunikation richtet sich an die Öffentlichkeit, an externe Anspruchsgruppen. Wichtige Anspruchsgruppen im Sinne des PM sind beispielsweise potenzielle Bewerber, abgelehnte Bewerber, ehemalige Praktikanten/Diplomanten und ehemalige Mitarbeiter. Dabei können verschiedene Blogarten der externen Kommunikation unterschieden werden. Dazu gehören zum Beispiel Recruiting- und Kampagnen-Blogs, Mitarbeiter-Blogs, Themen-Blogs, Service-Blogs und CEO-Blogs.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Web-2.0-Instrumente im Personalmarketing und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.
2. EINSATZMÖGLICHKEITEN AUSGEWÄHLTER WEB-2.0-INSTRUMENTE IM INTERNEN UND EXTERNEN PERSONALMARKETING: Detaillierte Betrachtung verschiedener Web-2.0-Anwendungen inklusive ihrer spezifischen Chancen und Herausforderungen für Unternehmen.
2.1 BLOGS: Erläuterung der Einsatzformen von Corporate Blogs in der internen sowie externen Kommunikation und Analyse der damit verbundenen Risiken.
2.2 WIKIS: Untersuchung der Nutzung von Wikis für das Wissensmanagement, das kollaborative Schreiben und als Instrument für die Projektarbeit.
2.3 SOCIAL COMMUNITIES: Analyse von sozialen Netzwerken zur Identitäts- und Kontaktpflege sowie deren Relevanz für das Recruiting und Employer Branding.
2.4 POD- UND VODCASTS: Diskussion der Eignung von Audio- und Videoformaten für Transfer von Erfahrungswissen und externe Kommunikation.
2.5 TWITTER: Bewertung von Microblogging als Instrument zur authentischen Ansprache von Zielgruppen und dessen Grenzen im betrieblichen Kontext.
3. ZUSAMMENFASSENDE BEURTEILUNG: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse und Fazit zum Einsatz von Web 2.0 im Personalmarketing.
Schlüsselwörter
Personalmarketing, Web 2.0, Employer Branding, Recruiting, Social Communities, Wissensmanagement, Blogs, Wikis, Podcasts, Interne Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Personalauswahl, Netzwerke, Arbeitgebermarke, Online-Rekrutierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie Web-2.0-Instrumente gezielt im internen und externen Personalmarketing eingesetzt werden können.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten zählen Blogs, Wikis, Social Communities, Pod- und Vodcasts sowie Twitter als Kommunikations- und Recruiting-Werkzeuge.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien im Personalmanagement aufzuzeigen und durch Praxisbeispiele zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und der Analyse von aktuellen Praxisbeispielen aus Unternehmen.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Der Hauptteil gliedert sich in fünf Kapitel, die jeweils ein spezifisches Web-2.0-Instrument hinsichtlich Funktionen und Grenzen detailliert prüfen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Personalmarketing, Employer Branding, Wissensmanagement, Recruiting und Web-2.0-Kommunikation.
Wie werden Wikis im Unternehmen konkret genutzt?
Wikis dienen als interaktive Plattform für das Wissensmanagement, zum kollaborativen Schreiben und zur effizienten Projektverwaltung.
Warum ist Twitter im Unternehmenseinsatz ambivalent?
Obwohl Twitter eine hohe Reichweite und authentische Ansprache bietet, sind die Schnelllebigkeit und der Kontrollaufwand große Herausforderungen für Unternehmen.
- Citar trabajo
- Melanie Wittchow (Autor), 2010, Einsatzmöglichkeiten ausgewählter Web 2.0 Instrumente im internen und externen Personalmarketing, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276698