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Was tun bei studentischen Plagiaten?

Titre: Was tun bei studentischen Plagiaten?

Notes (de cours) , 2010 , 4 Pages

Autor:in: Prof. Dr. Gerrit Horstmeier (Auteur)

Droit- Droit des médias, Droit multimédia, Droit d'auteur
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Dieser Text behandelt komprimiert die Punkte zum Titelthema: Rechtsgrundlagen, wissenschaftliches Fehlverhalten, Praxis, Verfahrensvorschlag und Schlussfolgerungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Rechtsgrundlagen

2. Wissenschaftliches Fehlverhalten

2.1. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt vor, wenn in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang bewusst oder grob fahrlässig Falschangaben gemacht werden, geistiges Eigentum anderer verletzt … wird. Als möglicherweise schwerwiegendes Fehlverhalten kommt insbesondere in Betracht:

2.1.b) Verletzung geistigen Eigentums

3. Praxis

4. Verfahrensvorschlag

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktische Handhabung studentischer Plagiate an der Hochschule Furtwangen. Ziel ist es, auf Basis geltender Satzungen und Gesetze einen klaren Verfahrensvorschlag für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten zu erarbeiten und Empfehlungen zur Optimierung der Prüfungsordnungen zu geben.

  • Rechtliche Grundlagen und Satzungen an der HFU
  • Definition und Bewertung wissenschaftlichen Fehlverhaltens
  • Konsequenzen und Sanktionierungsmöglichkeiten bei Plagiaten
  • Prozessuale Empfehlungen zur Dokumentation und Anhörung
  • Anpassungsvorschläge für Prüfungsordnungen

Auszug aus dem Buch

3. Praxis

Wird einem Probanden das Plagiat nachgewiesen, stellt sich die Frage, ob dieser neben der Bewertung der Arbeit mit 5,0 zusätzlich von weiteren Prüfungen ausgeschlossen werden kann, was zwangsläufig das Ende des Studiums bedeutet.

Sedes materiae ist hier für die entscheidende Hochschule § 11 Abs. 4, 5 SPO. Voraussetzungen wären demnach

- Prüfungsleistung

- Versuch der Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel

- Zur Beeinflussung des Ergebnisses

- Besondere Schwere des Verstoßes.

Eine Thesisarbeit ist eine Prüfungsleistung, § 24 Abs. 1 S. 1 SPO (wie auch Haus- oder Studienarbeiten, sofern sie in der SPO als Prüfungsleistung vorgesehen sind). Sie ist selbständig nur mit den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln anzufertigen, § 25 Abs. 1 S. 2 SPO. Die Verwendung fremder Texte ohne Kenntlichmachung der fremden Autorenschaft (Plagiat) täuscht die Prüfer zum einen über die Selbständigkeit der erarbeiteten Leistung des Probanden sowie über die benutzten Quellen und Hilfsmittel. Insofern wären bei einem Plagiat beide Tatbestandsalternativen verwirklicht. Dass dies geschieht, um das Ergebnis zu beeinflussen, lässt sich direkt daraus schließen.

Die Bewertung mit 5,0 ist insofern keine Ermessensausübung mehr, sondern zwingend. Die weitere Sanktion des Ausschlusses von weiteren Prüfungen hängt davon ab, ob ein schwerwiegeneder Fall vorliegt.

Grundsätzlich indiziert die doppelte Verwirklichung des Versuchstatbestands bereits eine besondere Erheblichkeit. Die Benutzung fremder Quellen in der Form der direkten Verwertung im Thesistext ohne deren Kenntlichmachung ist seit dem 1.3.2009 durch die Neufassung des § 3 Abs. 5 LHG gesondert erwähnt, in dem die vorsätzlich oder grob fahrlässige Verletzung fremden geistigen Eigentums „insbesondere“ als Verstoß gegen die wissenschaftliche Redlichkeit verstanden wird. Die nicht kenntlich gemachte Verwendung fremder Texte ist eine Verletzung des geistigen Eigentums des kopierten Autors, § 1 UrhG, die in der Regel auch vorsätzlich geschieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Rechtsgrundlagen: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Verpflichtungen zur wissenschaftlichen Redlichkeit und die entsprechenden Regelungen in den Prüfungsordnungen der Hochschule.

2. Wissenschaftliches Fehlverhalten: Hier werden Definitionen für wissenschaftliches Fehlverhalten und speziell die Verletzung geistigen Eigentums im akademischen Kontext dargelegt.

3. Praxis: Dieses Kapitel behandelt die konkrete Anwendung der Prüfungsordnungen bei nachgewiesenen Plagiaten und die daraus resultierenden rechtlichen Konsequenzen für Studierende.

4. Verfahrensvorschlag: Es wird ein strukturierter Ablauf von der Feststellung bis zur abschließenden Entscheidung bei Plagiatsvorwürfen skizziert.

5. Schlussfolgerungen: Hier werden Empfehlungen zur Ergänzung der Prüfungsordnungen sowie zur Schaffung von Regelungen für den nachträglichen Titelerzug gegeben.

Schlüsselwörter

Plagiat, wissenschaftliches Fehlverhalten, Hochschule Furtwangen, Prüfungsleistung, wissenschaftliche Redlichkeit, SPO, Täuschung, geistiges Eigentum, Sanktionierung, Rechtsgrundlagen, Thesisarbeit, Studienarbeit, Fakultätsprüfungsausschuss, Anhörungsverfahren, Rechtsbehelfsbelehrung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Umgang mit studentischen Plagiaten an der Hochschule Furtwangen aus rechtlicher und hochschulpolitischer Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen rechtliche Rahmenbedingungen, die Definition wissenschaftlicher Redlichkeit, die Sanktionierung bei Täuschungsversuchen und die prozessuale Vorgehensweise bei Fehlverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung der rechtlichen Handhabung von Plagiaten sowie die Ableitung von Empfehlungen zur rechtssicheren Ausgestaltung der Prüfungsordnungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse einschlägiger Gesetze (LHG), Satzungen und Prüfungsordnungen sowie einer Aufarbeitung der gängigen Verwaltungspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Rechtsgrundlagen, eine Analyse der Praxis bei Plagiatsfällen und einen konkreten Verfahrensvorschlag für die Prüfungsausschüsse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Plagiat, wissenschaftliches Fehlverhalten, Prüfungsrecht, Rechtsgrundlagen und Sanktionierung.

Warum wird eine Änderung der SPO vorgeschlagen?

Der Autor empfiehlt eine Ergänzung, um durch eine explizite Nennung von Plagiaten als schwerwiegender Fall mehr Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen.

Wie sollte mit einem Plagiatsverdacht verfahren werden?

Es wird eine systematische Dokumentation inklusive einer Anhörung des Studierenden empfohlen, bevor der Prüfungsausschuss über weitere Sanktionen entscheidet.

Welche Rolle spielt die „schwere des Verstoßes“?

Sie ist ausschlaggebend dafür, ob neben der Bewertung der Arbeit mit 5,0 auch der Ausschluss von weiteren Prüfungen als zusätzliche Sanktion gerechtfertigt ist.

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Résumé des informations

Titre
Was tun bei studentischen Plagiaten?
Université
Furtwangen University; Villingen-Schwenningen
Auteur
Prof. Dr. Gerrit Horstmeier (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
4
N° de catalogue
V276717
ISBN (ebook)
9783656700807
ISBN (Livre)
9783656703983
Langue
allemand
mots-clé
plagiaten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Prof. Dr. Gerrit Horstmeier (Auteur), 2010, Was tun bei studentischen Plagiaten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276717
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