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Schulangst. Theoretische Grundlagen

Titre: Schulangst. Theoretische Grundlagen

Texte Universitaire , 2006 , 29 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Annika Schliemann (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Wie alle Menschen haben auch Kinder spezifische Ängste, die besonders in der Phase der Kindheit auftreten und die daher als typische Kinderängste bezeichnet werden können.

Ängste in Verbindung mit der Schule treten bei fast allen Kindern und Jugendlichen im Laufe ihrer Schullaufbahn auf. Da das gesamte deutsche Schulsystem auf Leistung aufgebaut ist und die Schüler nach ihren Leistungen bewertet werden, kann hier eine Vielzahl von Ängsten entstehen.

Die Arbeit definiert den Begriff der Angst und geht anschließend auf Symptome, Ursachen, Auswirkungen und Diagnostik von Schulangst ein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Angst?

1.1 Unterscheidung Angst - Furcht

1.2 Definitionsversuch „Angst“

1.3 Entstehung von Angst

1.4 Äußerungs- und Reaktionsformen von Angst

2. Ängste von Kindern

3. Angst in der Schule

3.1 Schulangst

3.2 Schulphobie

3.3 Schulschwänzen

4. Symptome von Schulangst und Schulphobie

5. Persönlichkeitsmerkmale schulängstlicher Schüler

6. Auswirkungen der Schulangst

7. Aktuelle Zahlen

8. Diagnostik

9. Einflussfaktoren

9.1 Schulangst und Geschlecht

9.2 Schulangst und Alter / Schulstufe

9.3 Schulangst und Schulart

9.4 Schulangst und Leistung

9.5 Schulangst und Elternhaus

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Grundlagen der Schulangst umfassend darzustellen, ihre Entstehungsursachen zu analysieren und die Auswirkungen auf betroffene Schüler sowie diagnostische Ansätze zu beleuchten.

  • Grundlegende Definitionen und Unterscheidung zwischen Angst und Furcht
  • Ursachenanalyse von Schulangst und Schulphobie im schulischen und familiären Kontext
  • Symptomatologie und Persönlichkeitsmerkmale betroffener Schüler
  • Einflussfaktoren wie Geschlecht, Alter und Schulleistung auf die Entstehung von Angst
  • Möglichkeiten der Diagnostik und Auswirkungen auf die schulische Laufbahn

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Angst?

Angst ist ein Phänomen, das etwa so alt ist wie die Menschen selbst. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Es gehört zum Menschsein dazu, genauso wie Trauer, Ärger, Freude und Hoffnung. In der Vorzeit warnte Angst die Menschen vor konkreten lebensbedrohlichen Gefahren und ermöglichte ihnen, sich auf Flucht oder Kampf einzustellen. Auch heute noch ist Angst überlebensnotwendig. Beispielsweise werden Umweltkatastrophen zu Recht gefürchtet. Angst ist also durchaus positiv, weil sie eine Schutzfunktion einnimmt und den Menschen vor Gefahren warnt. Der Mensch selbst nimmt dieses Gefühl und die auftretenden Begleiterscheinungen jedoch eher negativ wahr.

1.1 Unterscheidung Angst - Furcht

Ein erster Beschreibungsversuch des Begriffes Angst wurde von Sören Kierkegaard 1844 vorgenommen. 1895 veröffentlichte dann Sigmund Freud eine Arbeit zum Thema Angst. Bis heute gehört der Themenkomplex Angst „zu den in Theorie und Praxis meistthematisierten Konzepten Allgemeiner, Differentieller, Klinischer und Pädagogischer Psychologie.“ „Angstforschung auf empirischer Basis […] wird erst seit 40 Jahren betrieben […].“

In der Angstforschung wird heute noch meist zwischen den Begriffen Angst und Furcht unterschieden. Diese Unterscheidung geht auf Sören Kierkegaard zurück. Hierbei wird Angst als ein emotionaler Zustand beschrieben, während Furcht eine Reaktion darstellt. Angst entsteht hiernach scheinbar ohne Anlass und wird als diffuses Bedrohungsgefühl wahrgenommen, während Furcht immer objekt-, situations-, oder personenbezogen ist und durch einen konkreten Reiz ausgelöst wird. Furcht ist also eine Reaktion auf ein konkretes Objekt, wie beispielsweise auf einen aggressiven Hund. „Angst bezeichnet einen weniger spezifischen Zustand, eher chronisch und nicht an ein Objekt gebunden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Angst?: Dieses Kapitel legt die psychologischen Grundlagen dar, definiert Angst und differenziert diese insbesondere vom Begriff der Furcht.

2. Ängste von Kindern: Hier werden entwicklungsbedingte Kinderängste von pathologischen Angststörungen abgegrenzt und typische Angstobjekte in der Kindheit klassifiziert.

3. Angst in der Schule: Das Kapitel erläutert die Besonderheiten schulbezogener Ängste und unterscheidet dabei zwischen Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen.

4. Symptome von Schulangst und Schulphobie: Es werden die verschiedenen Ebenen der Symptomatik, von physiologischen Reaktionen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten, detailliert beschrieben.

5. Persönlichkeitsmerkmale schulängstlicher Schüler: Dieser Abschnitt analysiert den Zusammenhang zwischen individuellen Persönlichkeitsfaktoren, Selbstbild und der Neigung zu schulischen Ängsten.

6. Auswirkungen der Schulangst: Das Kapitel beleuchtet die langfristigen Folgen, wie den Verlust des Selbstbewusstseins, erlernte Hilflosigkeit und negative Auswirkungen auf die Schulleistung.

7. Aktuelle Zahlen: Hier werden statistische Daten zur Verbreitung von Schulangst in Deutschland sowie internationale Vergleiche angeführt.

8. Diagnostik: Dieser Teil befasst sich mit den notwendigen Schritten und professionellen Testverfahren zur Diagnose von Schulangst und zur Ergründung von Ursachen.

9. Einflussfaktoren: Es werden verschiedene Bedingungsfaktoren wie Geschlecht, Alter, Schulart, Leistungserwartungen und der Einfluss des Elternhauses auf das Entstehen von Schulangst untersucht.

Schlüsselwörter

Schulangst, Schulphobie, Angst, Furcht, Leistungsdruck, Schulschwänzen, Kinderängste, Diagnostik, Leistungsangst, Mobbing, Selbstbild, Pädagogische Psychologie, Schulleistung, Erziehung, Prüfungsangst

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Phänomens Schulangst, deren Ursachen, Erscheinungsformen und die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext.

Welche drei Formen der angstbedingten Schulvermeidung werden unterschieden?

In der Fachliteratur wird zwischen Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen differenziert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Phänomen Schulangst zu schaffen, Auslöser zu identifizieren und die komplexen Zusammenhänge zwischen Psyche, Schule und Umfeld aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Auswertung fachpsychologischer Literatur und empirischer Untersuchungen zur Schulangst.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Differenzierung von Angst und Furcht, die Klassifizierung von Symptomen, eine Analyse der Persönlichkeitsmerkmale betroffener Schüler sowie eine Untersuchung verschiedener Einflussfaktoren wie Elternhaus und schulischer Leistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Schulangst, Schulphobie, Leistungsdruck, Angstdiagnostik und die Auswirkungen schulischer Rahmenbedingungen auf das kindliche Selbstbild.

Wie unterscheidet sich Schulangst von einer Schulphobie?

Während bei der Schulangst konkrete Belastungen in der Schule als Ursache vorliegen, liegt der Auslöser bei der Schulphobie meist im Kind selbst, oft begründet durch Trennungsängste, wobei die Schule lediglich der Schauplatz des Problems ist.

Welche Rolle spielt das Elternhaus bei der Entstehung von Schulangst?

Leistungserwartungen der Eltern, hoher Leistungsdruck oder die Übertragung eigener Ängste auf das Kind werden als wesentliche Faktoren identifiziert, die zu einer Überforderung und damit zur Entstehung von Schulangst beitragen können.

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Résumé des informations

Titre
Schulangst. Theoretische Grundlagen
Université
University of Flensburg
Note
1,0
Auteur
Annika Schliemann (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
29
N° de catalogue
V277356
ISBN (ebook)
9783656699330
ISBN (Livre)
9783656715917
Langue
allemand
mots-clé
schulangst theoretische grundlagen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Schliemann (Auteur), 2006, Schulangst. Theoretische Grundlagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277356
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Extrait de  29  pages
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