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Quality Function Deployment (QFD) und Wertanalyse (WA). Instrumente der Kostengestaltung

Título: Quality Function Deployment (QFD) und Wertanalyse (WA). Instrumente der Kostengestaltung

Trabajo , 2013 , 38 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Timo Tempel (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Unternehmen und Organisationen sind ständig veränderten Rahmenbedingungen, wie geografischem, technologie-, lösungs- und auch kompetenzorientiertem Wettbewerb ausgesetzt. Eine der größten Veränderung erfahren Unternehmen, die einen Kredit aufnehmen wollen. Seit der Einführung der Kreditvergaberichtlinien in 2007, werden Unternehmen nach der Baseler Eigenkapitalvereinbarung bewertet. Dies bedeutet für die Unternehmen, dass das Kreditinstitut oder ein Rating-Dienstleister eine umfassende Unternehmensbewertung durchführt, welche zu einer Einstufung in eine Bonitätsklasse zum Ergebnis hat. Von dieser Einstufung sind die Kreditbedingungen und Finanzierungskosten
für das Unternehmen abhängig. Je schlechter die Ratings, desto teurer wird die Fremdfinanzierung durch u.a. Kredite, was einen negativen Einfluss auf den langfristigen Unternehmenserfolg bzw. Unternehmenswert hat.
Deutlich wird dieser Sachverhalt bei einer systematischen Beschreibung der Zusammenhänge von Unternehmenszielgrößen. Das operative Unternehmensziel ist die Generierung von positiven Erfolgen sowie die Sicherung von Liquidität. Diese Erfolgsziele hängen im Wesentlichen von der Deckung des Eigen- und Fremdkapitals ab. Wird dabei eine Wertsteigerung bzw. mindestens eine Werterhaltung erzielt, so ist damit Wohlwollen über die weitere Finanzierungsbereitschaft des Finanzmarktes und Kapitalgeber geschaffen und mit einhergehend die Liquiditätsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Das Liquiditätsziel umfasst die langfristige Sicherung der Zahlungsbereitschaft des Unternehmens, um eine mögliche Überschuldung oder gar Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Durch die steigenden Anforderungen an das Management, gerade im Bereich der Kostenvorgabe für neue, komplexe oder nicht standardisierte Produkte/Prozesse lassen sich dabei die aufkommenden Fragen und Unsicherheiten nicht mehr durch den alleinigen Ansatz von klassischen quantitativen Verfahren der Kosten-Leistungsrechnung beantworten.
Die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten Verhältnisse von Leistungen und der zu deren Erstellung erforderlichen Mitteleinsatz, ist ein Teilziel das Kostenmanagement, welches sich mit dieser Problematik ausführlich befasst. Das Kostenmanagement umfasst die Gestaltung der Effizienz durch die Beeinflussung des Verhaltens der Entscheidungsträger zur zielorientierten Veränderungen der Wirtschaftlichkeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Strategieorientiertes Kostenmanagement

I.1 Einleitung Kostenmanagement

I.2 Strategisches Kostenmanagements

I.3 Instrumente der frühen Kostengestaltung

II. Die Wertanalyse

II.1 Wandel und Definition des Wertbegriffs

II.2 Ziel der Wertanalyse

II.3 Rahmenbedingungen der Wertanalyse

II.4 WA-Arbeitsplan nach DIN EN 12973

III. Wertanalyse - Arbeitsplan nach DIN EN 12973

III.1 Arbeitsschritt 0 „Vorbereitung des Projektes“

III.2 Arbeitsschritt 1 „Projektdefinition“

III.3 Arbeitsschritt 2 „Planung“

III.4 Arbeitsschritt 3 „Umfassende Daten beschaffen“

III.5 Arbeitsschritt 4 „Funktions-, Kostenanalyse, Detailziele“

III.5.1 Arbeitsschritt 4.1 „Funktionsbewertung, Funktionsanalyse“

III.5.2 Arbeitsschritt 4.2 „QFD zur Gestaltung der Kostenspaltung“

III.5.3 Arbeitsschritt 4.2 „Funktionen-Kosten-Analyse, Detailziele“

III.6 Arbeitsschritt 5 „Sammeln und finden von Lösungsideen“

III.7 Arbeitsschritt 6 „Bewertung der Lösungsideen“

III.8 Arbeitsschritt 7 „Entwicklung ganzheitlicher Vorschläge“

III.9 Arbeitsschritt 8 „Präsentation der Vorschläge“

III.10 Arbeitsschritt 9 „Realisierung“

III.11 Kritische Würdigung des wertanalytischen Arbeitsplan

IV. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Methoden der Wertanalyse (WA) und des Quality Function Deployment (QFD) als Instrumente für ein strategieorientiertes Kostenmanagement in der Vorlaufphase von Produktentwicklungen zu untersuchen. Sie analysiert, wie diese Methoden zur Wertsteigerung und Kostenoptimierung eingesetzt werden können und wie sie sich in einen systematischen Arbeitsplan integrieren lassen.

  • Strategieorientiertes Kostenmanagement
  • Wertanalyse-Methodik nach DIN EN 12973
  • Funktions- und Kostenanalyse von Produkten
  • Einsatz von QFD zur Kostengestaltung
  • Kritische Würdigung der wertanalytischen Instrumente

Auszug aus dem Buch

II.1 Wandel und Definition des Wertbegriffs

Bevor die Ziele und Methodik der Wertanalyse ausführlich erörtert werden, ist eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Wertbegriff unabdingbar. Der Begriff „Wert“ taucht schon in frühen germanischen Texten aus dem 16./17. Jh. n. Chr. auf. Bereits zu dieser Zeit wird der „Wertbegriff“ hinsichtlich des „wert-sein“ eines materiellen oder immateriellen (Wert-)Objekts eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft, in mehreren Bedeutungsvarianten über z.B. Preis, äquivalentes Handelsobjekt in Geld, Geltung, Kurs(-wert), (wert-) Schätzung usw. und in das „wert-seiende“ von Zahlungsmittel im Sinne von Kaufsumme, jedoch nicht nur auf Geld bezogen, oftmals wird Wert im Kontext von einen bestimmten Betrag bezogen auf Wertpapiere, für mehr oder minder kostbare (Wert-)Objekte, Güter, Waren Vermögensteile, oder auch auf immaterielle (Wert-)Objekte bezogen, geistige Güter, Ideelles usw. unterschieden.

Innerhalb von wissenschaftlichen Disziplinen, wie in der Philosophie, Naturwissenschaft und Ökonomie wird der Wertbegriff auf unterschiedliche Art und Weise verwendet. In der Philosophie ist der Begriff „Wert“, das Objekt welttheoretischer Konzepte und vieler ethisch-politischen Theorien, während in den Naturwissenschaften ein Wert die Bezeichnung für ein Merkmal in Form einer Messgröße ist. Erstellt im 17. Jahrhundert wurde der Wertbegriff in der Ökonomie definiert. In der Ökonomie lassen sich drei Hauptströmungen des Wertbegriffs beobachten, die klassische Werttheorie, die marxistische Werttheorie und die subjektive / neoklassische Werttheorie. Zu beachten ist auch, dass innerhalb einer Gesellschaft weitere Ausprägungen von Werten existieren, welche sich beispielsweise aufgeführt in Grundwerte und daraus abgeleitete Werte, materielle und immaterielle Werte, Gemeinschafts- und Gesellschaftswerte weiter unterteilen lassen. Werte sind dabei immer ein Teilsystem eines Gesamten und sind nie einzeln oder gar isoliert wirksam.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Strategieorientiertes Kostenmanagement: Einleitung in die Notwendigkeit moderner Kostenmanagementmethoden zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenswerte.

II. Die Wertanalyse: Theoretische Fundierung des Wertbegriffs, Definition der Wertanalyse und Erläuterung des zehnstufigen Arbeitsplans nach DIN EN 12973.

III. Wertanalyse - Arbeitsplan nach DIN EN 12973: Detaillierte Beschreibung der zehn Einzelschritte von der Vorbereitung bis zur Realisierung inklusive praktischer Instrumente wie QFD und Funktionen-Kosten-Analyse.

IV. Zusammenfassung und Fazit: Rückblick auf die Entwicklung der Wertanalyse und kritische Einschätzung ihrer Bedeutung als flexible Methode zur Wirtschaftlichkeitssteigerung.

Schlüsselwörter

Wertanalyse, Kostenmanagement, Strategieorientierung, Funktionsanalyse, DIN EN 12973, QFD, Target Costing, Zielkostenspaltung, Kundennutzen, Kostengestaltung, Produktlebenszyklus, Wertsteigerung, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Effektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Wertanalyse (WA) und des Quality Function Deployment (QFD) als Methoden zur zielorientierten Gestaltung von produktbezogenen Kosten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen das strategieorientierte Kostenmanagement, die methodische Zerlegung von Produktfunktionen, die Ermittlung des Kundennutzens und die Umsetzung dieser Daten in ein effizientes Kostendesign.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie durch Wertanalyse-Methoden eine Wertsteigerung von Produkten erreicht und eine verursachungsgerechte Kostenspaltung in der Vorlaufphase realisiert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden methodische Ansätze aus der Wertanalyse nach DIN EN 12973, die QFD-Matrix (House of Quality), diverse Marktanalysetechniken sowie die Funktionen-Kosten-Analyse vorgestellt und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird der zehnstufige Wertanalyse-Arbeitsplan Schritt für Schritt erläutert, ergänzt durch Praxisbeispiele (z.B. Taschenlampe) und die Einbindung ergänzender Instrumente zur Datenbeschaffung und Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Wertanalyse, Kostenmanagement, Funktionsanalyse, Zielkostenspaltung, Kundennutzen, Strategieorientierung und Effizienzsteigerung.

Welche Rolle spielt das Quality Function Deployment (QFD) in der Wertanalyse?

Das QFD dient primär als unterstützendes Instrument, um Kundenanforderungen in technische Produktmerkmale zu übersetzen und die Qualität aus Markt- und Herstellersicht in Einklang zu bringen.

Warum ist eine kritische Würdigung des Arbeitsplans enthalten?

Die kritische Würdigung dient dazu, die Grenzen der Methoden aufzuzeigen, insbesondere hinsichtlich der Subjektivität bei der Nutzenermittlung und der Herausforderungen bei langfristigen, dynamischen Projekten.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Quality Function Deployment (QFD) und Wertanalyse (WA). Instrumente der Kostengestaltung
Universidad
University of Kassel  (Internes Rechnungswesen)
Curso
Strategieorientiertes Kostenmanagement
Calificación
1,7
Autor
Timo Tempel (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
38
No. de catálogo
V277417
ISBN (Ebook)
9783656712091
Idioma
Alemán
Etiqueta
QFD Quality Function Deployment Wertanalyse produktbezogene Kosten Kostenmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timo Tempel (Autor), 2013, Quality Function Deployment (QFD) und Wertanalyse (WA). Instrumente der Kostengestaltung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277417
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