Ausgehend von Müllerhebungen wird ohne Schadstoffanalyse auf der Grundlage einer Literaturrecherche ein Konzept zur Restabfallverwertung erarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Müllcharakterisierung
- 2.1. Ausgangssituation
- 2.2. Mengen und Zusammensetzung
- 2.3. Schadstoffe
- 2.3.1. Schwermetalle
- 2.3.2. Organische Schadstoffe
- 2.3.3. Chlor, Fluor, Schwefel
- 3. Restmüllbehandlung
- 3.1. Vermarktbarer Kompost?
- 3.2. Thermische Behandlung: Alleine oder mechanisch-biologische Vorbehandlung?
- 3.2.1. Mechanisch-biologische Vorbehandlung
- 3.2.2. Thermische Abfallbehandlung
- 4. Untersuchungen und Ausblick
- 5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für die Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg. Sie analysiert die Möglichkeiten des Materialrecyclings aus Restmüll und bewertet verschiedene Techniken der Restmüllbehandlung hinsichtlich ihrer Eignung und Kosten. Dabei steht die Minimierung von Schadstoffpotentialen im Vordergrund, wobei der Schadstoffinput als Beurteilungsmaßstab dient.
- Bewertung der Restmüllbehandlungsmethoden im Hinblick auf Schadstoffpotentiale
- Entwicklung eines Konzeptes zur Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg
- Analyse der Möglichkeiten des Materialrecyclings aus Restmüll
- Überprüfung der Eignung verschiedener Techniken der Restmüllbehandlung für die jeweiligen Materialströme
- Durchführung einer überschlägigen Kostenanalyse der verschiedenen Behandlungsmethoden
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Ausgangssituation und das Ziel der Arbeit dar. Kapitel 2 beschreibt die Charakterisierung des Mülls, einschließlich der Mengenentwicklung, der Zusammensetzung und der Schadstoffbelastung. Kapitel 3 befasst sich mit verschiedenen Methoden der Restmüllbehandlung, darunter die Verwertung zu Kompost und die thermische Behandlung. Kapitel 4 beleuchtet notwendige Untersuchungen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Restabfall, Verwertung, Materialrecycling, Restmüllbehandlung, Schadstoffpotentiale, thermische Behandlung, mechanisch-biologische Vorbehandlung, Landkreis Freiberg, TA Siedlungsabfall, Abfallmengen, Zusammensetzung, Schadstoffe, Kostenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Restmüll im Landkreis Freiberg charakterisiert?
Die Müllcharakterisierung basiert auf Mengen- und Zusammensetzungsanalysen sowie einer Untersuchung der Schadstoffbelastung (Schwermetalle, Chlor, Fluor, Schwefel).
Kann aus Restmüll vermarktbarer Kompost hergestellt werden?
Die Arbeit untersucht kritisch, ob Restmüll zur Kompostierung geeignet ist oder ob die Schadstoffbelastung einer hochwertigen Vermarktung entgegensteht.
Was ist die mechanisch-biologische Vorbehandlung (MBV)?
Die MBV kombiniert mechanische Sortierprozesse mit biologischen Abbauprozessen, um den Müll vor der Deponierung oder thermischen Behandlung zu stabilisieren und zu reduzieren.
Welche Rolle spielt die thermische Abfallbehandlung?
Die thermische Behandlung dient der Zerstörung organischer Schadstoffe und der Volumenreduzierung. Die Arbeit wägt ab, ob eine alleinige thermische Behandlung oder eine Kombination mit MBV sinnvoller ist.
Welchen Stellenwert hat die Kostenanalyse in diesem Konzept?
Es wird eine überschlägige Kostenanalyse der verschiedenen Behandlungsmethoden durchgeführt, um die wirtschaftliche Machbarkeit der Verwertungskonzepte für den Landkreis zu prüfen.
- Quote paper
- Peter Klapper (Author), 1996, Konzept der Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277447