Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Zur Akzeptanz der Bindestrich-Schreibung

Titel: Zur Akzeptanz der Bindestrich-Schreibung

Hausarbeit , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Isabella Wagner (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird die Bindestrichschreibung im authentischen Sprachgebrauch untersucht. Als Grundlage für die Untersuchung gilt eine Befragung, in der Personen Wörter aufschreiben sollen, bei denen der Bindestrich entweder fakultativ oder obligatorisch zu verwenden ist. Zielnorm und Gebrauchsnorm der Bindestrichschreibung wird kontrastiv dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZIELNORM DER BINDESTRICHSCHREIBUNG

3. MATERIAL UND METHODEN

4. ANALYSEERGEBNISSE

5. ZUSAMMENFASSUNG

6. AUSBLICK

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Akzeptanz und den tatsächlichen Gebrauch der Bindestrichschreibung in der deutschen Sprache durch eine empirische Befragung, um Diskrepanzen zwischen der orthographischen Zielnorm und der subjektiven Anwendung durch Schreiber aufzudecken.

  • Empirische Analyse der Bindestrichsetzung in verschiedenen Wortkategorien
  • Vergleich der orthographischen Regelvorgaben mit dem tatsächlichen Schreibverhalten
  • Einfluss der Wortkomplexität und Übersichtlichkeit auf die Schreibentscheidung
  • Untersuchung der Funktion des Bindestrichs als Lese- und Verstehenshilfe
  • Analyse der Variantenvielfalt bei der Schreibung von Komposita, Abkürzungen und Ziffernverbindungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Vielen Schreibern stellt sich häufig das Problem, ob ein Wort mit oder ohne Bindestrich geschrieben wird. Häufig wird, aufgrund der Unsicherheit zu einer Grammatik gegriffen, die die Bindestrichschreibung für verschiedene Fälle genauer erläutert. Dies ist aber nicht immer möglich und der Schreiber muss sich auf seine Intuition verlassen. In meiner Hausarbeit soll die Akzeptanz der Bindestrichschreibung im authentischen Sprachgebrauch überprüft werden.

Daher habe ich mich für eine empirische Arbeit in Form einer Befragung entschieden. Als Korpus eignen sich Textsorten, wie zum Beispiel Zeitungsartikel nicht, da sie lektoriert sind und damit nicht mehr zum authentischen Sprachgebrauch zählen. Ziel meiner Arbeit ist es, mit Hilfe der Befragung die Akzeptanz der Bindestrichschreibung bei verschiedenen Wörtern zu überprüfen. Es soll außerdem verglichen werden, ob die Akzeptanz in bestimmten Fällen, die ich bei der Beschreibung des Korpus unter Gruppen genauer erläutern werde, höher ausfällt.

Ich habe eine Befragung erstellt, bei der Schreiber sich entscheiden müssen, ob sie eine Schreibweise mit oder ohne Bindestrich bei ausgewählten Wörtern bevorzugen. Ich vermute, dass die Bindestrichschreibung häufig auftreten wird, da sie auch in Presse und Werbetexten zunehmend vorkommt (vgl. Starke 1993: 50) und der Bindestrich verschiedene Funktionen und Einsatzmöglichkeiten hat (vgl. Starke 1989: 187).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung legt das Problem der Bindestrichschreibung dar, definiert das Ziel der empirischen Untersuchung und erläutert die methodische Herangehensweise.

2. ZIELNORM DER BINDESTRICHSCHREIBUNG: In diesem Kapitel werden die orthographischen Regeln des Dudens zusammengefasst, die als Referenz für die Bewertung der Analyseergebnisse dienen.

3. MATERIAL UND METHODEN: Hier erfolgt die Beschreibung der Korpusauswahl sowie der Durchführung der Befragung mit insgesamt 15 Probanden.

4. ANALYSEERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten, kategorisiert nach Abkürzungen, Ziffern, Buchstabenfolgen und unübersichtlichen Zusammensetzungen, und interpretiert die Ergebnisse.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Die wesentlichen Erkenntnisse werden zusammengetragen und die Diskrepanz zwischen der orthographischen Norm und der tatsächlichen Schreibweise diskutiert.

6. AUSBLICK: Das Kapitel reflektiert die Limitationen der Arbeit und schlägt Ansätze für weiterführende Studien unter anderen Rahmenbedingungen vor.

Schlüsselwörter

Bindestrichschreibung, Orthographie, Rechtschreibnorm, Sprachgebrauch, Komposita, Abkürzungen, Ziffernschreibung, Empirische Analyse, Befragung, Schreibweise, Sprachliche Zweifelsfälle, Bindestrich, Wortbildung, Lesbarkeit, Sprachvariation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Akzeptanz und dem tatsächlichen Gebrauch der Bindestrichschreibung bei Schreibern in der deutschen Sprache, insbesondere im Hinblick auf Abweichungen von der normativen Rechtschreibung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Anwendung von Bindestrichen bei Abkürzungen, Ziffernverbindungen, dem Aufeinandertreffen dreier gleicher Buchstaben sowie komplexen und unübersichtlichen Wortzusammensetzungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob und wie Schreiber Bindestriche verwenden, wenn sie vor der Wahl zwischen unterschiedlichen Schreibvarianten stehen, und ob diese Verwendung den geltenden orthographischen Zielnormen entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Autorin nutzt eine empirische Methode in Form einer Befragung von 15 Probanden, denen Testwörter vorgelesen wurden, um ihre spontane intuitive Schreibweise unter Zeitdruck zu erfassen.

Was ist der inhaltliche Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil werden zunächst die relevanten Duden-Regeln definiert, anschließend die durchgeführte Befragung beschrieben und schließlich die Ergebnisse detailliert in Tabellenform analysiert und interpretiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Bindestrichschreibung, Orthographie, empirische Analyse, Sprachgebrauch und die verschiedenen Kategorien der Komposita.

Wie beeinflussen Abkürzungen die Entscheidung für oder gegen einen Bindestrich?

Die Analyse zeigt, dass bei Abkürzungen eine deutliche Präferenz für den Bindestrich besteht, da dieser von den Schreibern als notwendige Trennungshilfe zwischen der Abkürzung und dem restlichen Wortteil wahrgenommen wird.

Warum zeigt die Untersuchung eine so hohe Variantenvielfalt bei den Schreibweisen?

Die hohe Variantenvielfalt resultiert vermutlich aus einer verbreiteten orthographischen Unsicherheit, dem Einfluss von Pressetexten sowie einer subjektiven Einschätzung der Schreiber darüber, ab wann ein Wort als "unübersichtlich" gilt und eine Gliederung erfordert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Akzeptanz der Bindestrich-Schreibung
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Germanistik)
Veranstaltung
Sprachliche Zweifelsfälle
Note
1,3
Autor
Isabella Wagner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V277467
ISBN (eBook)
9783656711582
ISBN (Buch)
9783656712770
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bindestrich authentische Sprache Zielnorm Gebrauchsnorm Zweifelsfall
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabella Wagner (Autor:in), 2013, Zur Akzeptanz der Bindestrich-Schreibung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277467
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum