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Werden, trotz Scheitern des Neuen Marktes, in Deutschland auch zukünftig Private-Equity-Finanzierungen durchgeführt?

Title: Werden, trotz Scheitern des Neuen Marktes, in Deutschland auch zukünftig Private-Equity-Finanzierungen durchgeführt?

Seminar Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Dominik Damaschke (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen des Scheiterns des Neuen Marktes auf Private Equity-Finanzierungen in Deutschland zu untersuchen. Das weiterhin durch Private Equity finanzierte Unternehmen an der Börse desinvestiert werden, zeigt das Beispiel der Wincor Nixdorf AG, die im Mai 2004 ihr IPO durchführte. Damit gehörte sie zu den ersten Unternehmen die seit langer Zeit in Deutschland den Schritt an die Börse wagen. Wie wichtig ein Börsengang für ein Private Equity-finanziertes Unternehmen ist und welche Alternativeb es gibt soll nach einer kurzen Einführung in das Private Equity und den Neuen Markt erläutert werden. Anschließend wird die Situation am deutschen Beteiligungsmarkt ohne den Neuen Markt untersucht, Alternativen analysiert und abschließend eine Prognose für die Zukunft gestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Private Equity

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Ablauf und Formen einer Private Equity Finanzierung

2.3 Bedeutung des Going Public als Exit-Möglichkeit

3 Der Neue Markt

3.1 Entwicklung des Neuen Marktes

3.2 Private Equity und der Neue Markt

4 Private Equity ohne den Neuen Markt

4.1 Aktuelle Situation am deutschen Beteiligungsmarkt

4.2 Alternative Segmente und Börsen

4.3 Alternativen zum IPO

4.4 Ausblick

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Scheiterns des Neuen Marktes auf die Durchführung von Private-Equity-Finanzierungen in Deutschland und analysiert, welche Alternativen für den Exit von Beteiligungen in diesem veränderten Marktumfeld zur Verfügung stehen.

  • Bedeutung des Private-Equity-Marktes in Deutschland
  • Entwicklung und Zusammenbruch des Neuen Marktes
  • Analyse der Exit-Optionen für Private-Equity-Investoren
  • Situation am deutschen Beteiligungsmarkt nach dem Neuen Markt
  • Prognose zur zukünftigen Entwicklung von Börsengängen und Alternativfinanzierungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition

Der Begriff „Private Equity“ ist international nicht eindeutig definiert. Im angelsächsischen Raum stellt PE den Oberbegriff für Eigenkapitalanteile nicht börsennotierter Unternehmen dar. Die Abgrenzung zum VC erfolgt über die Phase der Finanzierung. Nur Investitionen in der Frühphase eines Unternehmens werden als VC bezeichnet. PE bezeichnet sämtliche solcher Investitionen, unabhängig von der Phase in dem sich das Unternehmen befindet.

Der weite Begriff „Private Equity“ findet vor allem in den USA und Großbritannien Verwendung, während er sich im deutschsprachigen Raum noch nicht durchgesetzt hat. In Deutschland wird hauptsächlich der Begriff VC benutzt, der auch häufig als „Wagnis-, Chancen, Zukunfts- oder Risikokapital“ bezeichnet wird. Obwohl auch für den Begriff „Venture Capital“ in der Literatur keine einheitliche Definition vorliegt, ist man sich dennoch darüber einig, dass die deutschen Übersetzungen in keiner Weise die Bedeutung des VC erfassen. In Abgrenzung zum „Public Equity“ drückt der Begriff „Private Equity“ aus, dass es sich um Eigenkapital handelt, das nicht über die Börse aufgebracht wird.

Zu der Bereitstellung von haftendem Kapital erhalten die Kapitalnehmer meistens noch unternehmerische Beratung durch den oder die Kapitalgeber. Die Kapitalnehmer sind zumeist junge innovative Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial, denen jedoch aufgrund ihres ebenfalls großen Risikos, der Weg zu Fremdkapital versperrt ist. Die Kapitalgeber bei PE Finanzierungen sind VC-Gesellschaften, Fonds oder so genannte Business Angels.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Scheiterns des Neuen Marktes und dessen Auswirkungen auf den deutschen Private-Equity-Markt.

2 Private Equity: Definition der Begriffe Private Equity und Venture Capital sowie Darstellung der Finanzierungsphasen und Exit-Kanäle.

3 Der Neue Markt: Analyse der Entstehung und des Absturzes des Marktsegments für junge, wachstumsstarke Unternehmen sowie dessen enge Verknüpfung mit dem Private-Equity-Markt.

4 Private Equity ohne den Neuen Markt: Untersuchung der aktuellen Situation, alternativer Börsensegmente und alternativer Exit-Strategien für Beteiligungsgesellschaften.

5 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit von Private-Equity-Finanzierungen trotz des Wegfalls des Neuen Marktes.

6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Bücher, Zeitschriften und sonstigen Quellen.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Neuer Markt, Initial Public Offering, IPO, Exit-Strategien, Beteiligungsmarkt, Börsengang, Trade Sale, Finanzierung, Unternehmenskapital, Kapitalmarkt, Eigenkapital, KMU, Buy-Out.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Folgen des Zusammenbruchs des Neuen Marktes für den deutschen Private-Equity-Markt und analysiert, wie Beteiligungsgesellschaften ihre Investments unter den neuen Rahmenbedingungen erfolgreich veräußern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Definition von Private Equity, die Rolle des Neuen Marktes als Exit-Kanal, aktuelle Exit-Alternativen zum Börsengang und die allgemeine Stimmung am Beteiligungsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu beantworten, ob und wie Private-Equity-Finanzierungen in Deutschland auch ohne den Neuen Markt weiterhin durchgeführt werden können und welche Exit-Wege hierfür genutzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Auswertung von Marktdaten, insbesondere unter Einbeziehung von Berichten des Bundesverbandes deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) und Marktbarometern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Historie des Neuen Marktes, die Marktsituation nach dessen Ende sowie eine detaillierte Betrachtung von Exit-Alternativen zum klassischen Börsengang.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Private Equity, Neuer Markt, IPO, Exit-Strategien, Beteiligungsmarkt und Venture Capital.

Warum wird der "Trade Sale" als Alternative zum IPO hervorgehoben?

Der Trade Sale wird als kostengünstige und zeitlich effizientere Methode beschrieben, die besonders in Zeiten, in denen der Börsengang (Going Public) erschwert ist, an Bedeutung gewinnt.

Welche Rolle spielt die Postbank AG in der Prognose der Arbeit?

Die Arbeit weist der Postbank AG eine mögliche "Eisbrecher"-Funktion zu, die durch ihren Börsengang ein positives Signal für den deutschen Markt setzen und so den Weg für weitere Neuemissionen ebnen könnte.

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Details

Title
Werden, trotz Scheitern des Neuen Marktes, in Deutschland auch zukünftig Private-Equity-Finanzierungen durchgeführt?
College
University of Dortmund  (WISO)
Grade
2.0
Author
Dominik Damaschke (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V27750
ISBN (eBook)
9783638297134
ISBN (Book)
9783638771986
Language
German
Tags
Werden Scheitern Neuen Marktes Deutschland Private-Equity-Finanzierungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Damaschke (Author), 2004, Werden, trotz Scheitern des Neuen Marktes, in Deutschland auch zukünftig Private-Equity-Finanzierungen durchgeführt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27750
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